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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 10. Februar 2009
Zadie Smith versteht es den Plot ihrer Geschichte langsam aber dafür umso intensiver aufzubauen. Sehr genau beobachtet sie ihre Charaktere, ohne deren moralischen Fehltritte sofort zu entlarven. Der Leser hat ganz allein die Wahl zu entscheiden bzw. zu erkennen, wieso die unterschiedlichen Handlungsstränge in der Katastrophe enden müssen.
Die Haupthandlung spielt im wohlsituierten Wellington, nahe Boston. Die beiden Intellektuellenfamilien Kipps und Belsey geraten nicht nur durch ihre unterschiedlichen politischen Meinungen miteinander in Konflikt, sondern auch durch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich im Laufe des Buches langsam entwickeln und am Ende zu einer reinigenden Katharsis für alle Beteiligten führen.
Da geht es nicht nur um die äußere Schönheit und die Komplexe, die die Charaktere mit sich rumschleppen: Zora Belsey, die jeden Tag drei Stunden schwimmen geht, um ihre Hüften zu schmälern oder ihrem Vater Howard, dessen männliche Eitelkeit sich seinen Seitensprüngen niederschlägt. Vor allem dreht sich das Buch um die innere Schönheit, die wenn überhaupt nur die übergewichtige Kiki Belsey aufweisen kann, die immer versucht ihre Familienmitglieder kurz vor der Katastrophe zu retten und sogar mit der Frau des von ihrem Mann so gehassten Monty Kipps Freundschaft schließt.
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am 4. Dezember 2006
Dieser Roman, der uns mitten hinein in eine amerikanische weiß-schwarze Familie führt, ist bis zur letzten Seite spannend, er steigert sich im letzten Drittel sogar noch. Liebevoll, mit viel Einfühlungsvermögen werden die verschiedenen Figuren des Geschehens geschildert. So kann man sich sogar in die einem sonst so unverständliche Welt der Jugendlichen hineinfühlen, und man erkennt, dass sie in einem Zwischenstadium leben, auf der Suche nach Ideen und Idealen - eine ganz schön schwierige Zeit. Die Eheprobleme der Eltern mit all den Turbulenzen und Nöten, ausgelöst durch die Untreue des Mannes, werden amüsant und auch ironisch erzählt. Und Sexschilderungen sind ganz unverblümt und realistisch an den Stellen, wo sie erwartungsgemäß hingehören.

Alles in allem ein Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. November 2010
Text:
Fraglos eine interessante und bewegende, nachdenklich stimmende Geschichte, die an manchen Stellen aus meiner Sicht ein wenig zu überzeichnet daher kommt und dafür an einigen anderen total langweilig und trocken, obwohl man aus der Szene vielleicht mehr hätte machen können. Die Dialoge haben mir am meisten mißfallen, sobald aber gerade keiner mit irgendwem spricht, fand ich den Text wirklich gut.
Seltsam mutete die Übersetzung teilweise an. War doch plötzlich von den Comedian Harmonists oder Sabrina Setlur die Rede, ich denke, es ist angebracht zu bezweifeln, daß vorallem letztere in einem englischsprachigen Buch Erwähnung finden soll. Außerdem kam für mich der "Schwarze" Aspekt nicht genug durch, die beiden Familien verhielten sich aus meiner Sicht zu "Weiss", so daß ich immer wieder vergaß, daß es ja auch ein Buch zur verdeutlichung der Probleme, die eine Hautfarbe so mit sich bringen kann sein sollte.

Stimme:
Jamsin Tabatabai liest gewohnt pointiert, betont und gelungen. Ihre Stimme paßt zum Inhalt und den Szenen, sie wird immer wieder an das Geschehen angepaßt. Sehr gelungen, aber das sind wir bei Hörbüchern, die sie liest ja gewohnt.

Grundsätzlich also gute, intelligente Unterhaltung mit einigen kleineren Mängeln und einem Titel, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte.
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am 30. Juni 2007
Nachdem "Zähne zeigen" bereits Hoffnungen auf einen wirklich großen Roman von Zadie Smith genährt hat, ist ihr mit "Von der Schönheit" nun tatsächlich der große Wurf gelungen. Nicht nur, dass sie das englische und das amerikanische Akademikermilieu treffend und zielsicher beschreibt, sie kennt auch genau die haarrissfeinen Brüche, die selbst der perfekteste Lebenslauf aufweist. Smith's Charaktere streben allesamt nach großen, hehren Zielen und müssen dennoch erkennen, dass auch ihr Leben manchmal nicht mehr darstellt als eine bessere Seifenoper. Köstlich erzählt und detailgenau beobachtet.
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am 30. September 2006
Zadie Smith’ “Zähne zeigen” fand ich fantastisch, ihren “Autogramm-Händler” streckenweise hervorragend (auch wenn er gut hundert Seiten zu lang geraten ist), weshalb ich mich sehr auf „Von der Schönheit“ freute und schrecklich enttäuscht wurde. Das Buch enthält alle Zutaten, die man für einen wirklich schlechten Roman braucht: eine mehr als dürftige und miserabel konstruierte Story im ach so aufregenden Akademiker-Milieu, bevölkert von eindimensionalen, in ihrer Handlungsweise völlig unglaubwürdigen Charakteren, die unfähig sind, auch nur einen einzigen vollständigen Satz zu formulieren. Jedem einzelnen Absatz merkt man die Verkrampfung einer Autorin an, die verzweifelt versucht, an den stets brillanten, manchmal ironischen, oft liebevollen, viel gerühmten Stil ihrer ersten beiden Romane anzuknüpfen. Zadie Smith ist zu klug, um nicht selbst zu wissen, dass dieses Buch völlig daneben gegangen ist und sich nur wegen ihres hervorragenden Namens so gut verkauft. Ich hoffe aufrichtig, dass sie während ihrer einjährigen „Auszeit“ in Rom zur Einsicht gelangt, dass dieser misslungene Roman ihrem Namen keine Ehre macht.
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am 11. Dezember 2006
Ich habe mich mit großer Freude auf den neuen Roman von Zadie Smith gestürzt in der Hoffnung, ein ähnlich spritzig-witziges Buch vorzufinden wie ihren ersten Roman "Zähne zeigen". In diesem Punkt wurde ich allerdings leider ein bisschen enttäuscht. In diesem Familienroman, der vorwiegend in Amerika spielt, ist Zadie Smith zwar ihrem Thema treu geblieben - nämlich der gemischten Familie aus "black and white", die sie besonders liebevoll und verständnisvoll schildert -, das witzige Formulierungsfeuerwerk zündet aber weniger, als in ihrem letzten Buch. Es ist aber durchaus amüsant, die beiden konträren Familiensituationen zu verfolgen: Hier der liberale Engländer Howard Belsey, der mit einer früheren farbigen Schönheit verheiratet ist und mit ihr 3 Kinder hat, dort der super konservative Monty Kipps aus Haiti mit Familie, der sehr charismatisch ist und die christlichen Werte wiederbeleben möchte. Diese unterschiedlichen Charaktere werden ausgerechnet an dieselbe Universität in einem beschaulichen Universitätssädtchen berufen und die familiären Verwicklungen nehmen ihren Lauf... Alles in allem ist das Buch ein wirklich sehr lesenswerter Familienroman, der sich besonders gut für Frauen eignet.
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am 17. Juni 2008
...aber es fehlt irgendwie der Höhepunkt.
Manche Zusammenhänge werden nicht wirklich deutlich, viele Motivationen der Hauptpersonen bleiben unklar.
Dennoch sehr ansprechende Lektüre, v.a wegen des wortreichen und sprachlich kreativen Stils der Autorin.
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am 25. April 2007
Ich habe Zadie Smith's Roman in der Originalversion auf Englisch gelesen (Titel: On beauty). Es war (wieder mal) der totale Reinfall. Ich habe mich zu sehr von der huebschen Aufmachung des Umschlags verzaubern lassen und wurde auch beeinflusst von den Kritiker-Zitaten auf der Rueckseite des Buches, wie z.B. "A rollicking satire. Fun, chummy and big-hearted (....)" Scotland on Sunday. Ausserdem war mir im Moment des Kaufes nicht bewusst, wer die Autorin war. Der Name kam mir bekannt vor, aber ich hatte vergessen, dass ich schon eines ihrer Buecher (The Autograph Man), nachdem ich mich mehrere Tage durch wenige Seiten gequaelt hatte, entnervt in die letzte Ecke meines Buecherregals geschoben hatte. On Beauty, handelt von zwei Familien (eine schwarz, die andere schwarz-weiss) mit unterschiedlichen Idealen und Lebensansichten. Die Umstaende und Handlungsfolgen, welche die beiden Familien miteinander verbinden, sind meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen und sehr holprig. Am meisten hat mich die Sprache gestoert, die Smith der Person des Levi Belsey in den Mund gelegt hat. Der geschriebene 'Slang' erscheint mir laecherlich und unsinnig. Es gibt noch viele andere Dinge zu bemaengeln, aber ich moechte nichts verraten, fuer den Fall das jemand dieses Buch doch kaufen moechte. Meiner Meinung nach enthaelt dieses Buch zu viele Vorkommnisse, die ueberhaupt nicht zusammenpassen und viel zu dramatisch dargestellt werden....es ist ein Buch a la GZSZ Drehbuch....eine ist ungewollt schwanger, einer betruegt die Ehefrau, Zugehoerigkeitsprobleme, Religion, Rebellismus....etc. Zuviel drin und zuwenig dahinter. Komplett misslungen! Ich habe mich durchgequaelt bis zum bitteren Ende, da ich nicht wieder ein Buch gekauft haben wollte, dass ich -ohne es zu lesen- in die Ecke stellen musste. Fuer mich war es definitiv das letzte Zadie Smith Buch, denn sie schreibt Buecher, die die Welt nicht braucht.
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am 19. September 2007
Der Roman iist leider nicht gelungen. Hat mir gar nicht gefallen. Weder die Story, noch wo es angesiedelt wurde. Die Autorin hat meines Erachtens keinen Einblick in diese Welt der Professoren an einer Uni.
Der Roman ist mißglückt. Vielleicht ist es auch nur schlecht übersetzt?
Keine Ahnung. Verkaufe mein Exemplar sehr gerne. Wenn es denn jemand haben will.
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