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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
60
3,7 von 5 Sternen
Unter Null: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. Dezember 2006
Als der Autor diesen Roman schrieb, war er gerade Anfang zwanzig. Er spielt Mitte der achtziger in Los Angeles, in der Gesellschaft der Reichen und Schönen. Clay ist auf einem College in New Hampshire und hat Weihnachtsferien. Die verbringt er wieder mal zu hause. Clay ist einer von diesen Typen, der zu nichts Bock hat. Er bringt sich mit Koks hoch und mit Valium und Downers wieder runter, pfeift sich Drinks rein und hängt rum. Seine Freunde machen das Gleiche. Doch dann werden die Ferien immer mehr zu einem Höllentripp. Die Parties werden wilder, Clay beobachtet Freunde, die an der Nadel hängen. Er erfährt, dass sein bester Freund schon seit einem Jahr aus Geldnot auf dem Schwulenstrich anschafft, andere Freunde geilen sich mit hardcorepornos auf und spielen sie nach, Kids lehnen tot an einer Mauer. Und irgendwann fragt Clay einen Freund: Warum tust du das?" und er antwortet: Weil mir etwas fehlt - weil ich nichts zu verlieren habe."

Und genau darum geht es dem Autor: Um die Beschreibung seiner Generation, der Generation no Future". Es ist die Generation, die nichts mehr aufbauen muss, weil das die Eltern und Großeltern schon gemacht haben. Weil sie ihren Wohlstand nicht zerstören wollen, zerstören diese Kids eben sich selbst. Schonungslos schildert Ellis die Zeit, die heute allzu sehr melancholisiert wird. Das Buch lässt die spätere Brillanz des Autors von American Psycho" schon vorausahnen. Unbedingt lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2006
Nachdem Clay vier Monate in seiner Universität an der Ostküste verbracht hat, kehrt er in seine Heimat in Kalifornien zurück. Dort versucht er, sein bisheriges Leben wieder aufzunehmen. Äußerlich fällt ihm das leicht, er nimmt an dem endlosen Reigen der Parties, der unbeachtlichen Gespräche und beliebigen sozialen Kontakte teil, hat Beziehungen und macht Liebe, ohne wirklich berührt zu sein. Wichtig ist Mercedesfahren, wichtig ist auch die richtige Kleidung, der richtige Klub und das richtige Aussehen, und wenn man auf die Frage "Was machst Du eigentlich in Deinem Leben" keine Antwort hat, ist das auch nicht wirklich schlimm.
Im Laufe des Buches muss Clay aber auch lernen, dass sich seine "Freunde" langsam von Kindern zu frustrierten Erwachsenen entwicklen, dass sie sich in Opfer und Täter verwandeln, die aus dieser Welt schrittweise in ein Schlachthaus machen. Langsam distanziert er sich von diesem Leben, und beginnt Erinnerungen an seine Kindheit dem aktuellen Geschehen gegenüberzustellen. Aber auch von seiner Famillie ist nicht genug übrig, um ihm in Kalifornien eine Heimat zu geben.
Für ein Erstlingswerk eines 20jährigen Autors ungewöhnlich hellsichtig. Die Kritik an dem Leben der jugendlichen Töchter und Söhne reicher Eltern ist in kurze, zündende Dialoge gepackt, ein Wortwechel sagt oft mehr als 20 Seiten Prosa bei anderen Autoren. Die Gewalt, die wie in anderen Büchern von Ellis hier am Ende steht, ist aus dem Leben und den Einstellungen der Handelnden leider nur zu gut erklärbart und damit auch weniger unvermittelt und überraschend als in Ellis späteren Romanen. Dafür vielleicht aber noch etwas schockierender, weil realer.
Nicht nur für Fans geeignet.
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2012
Die Steigerung und Intensivierung des Lebensgefühls durch sexuelle und ethische Freiheit inklusive der Bewusstseinserweiterung durch Drogen - das war das Programm, das Jack Kerouac in seinem Kultbuch "On the Road" vor einem guten halben Jahrhundert verkündete. Dieses Programm, das dem Autor selbst einen frühen Tod bescherte, ist inzwischen längst zur finalen Blaupause der postindustriellen Gesellschaft geworden: die Statistik der Drogentoten, der gescheiterten Existenzen und der Zusammenbruch der Familie sprechen eine eindeutige Sprache - und zwar in allen sozialen Schichten. Bret Easton Ellis hat in dem vorliegenden Buch auf dem Hintergrund der eigenen Lebenserfahrung schon in den Achtziger Jahren aufgezeigt, wie sich der Endpunkt dieser Entwicklung in den allermöndänsten Kreisen der Medienschickeria von Los Angeles darstellt.
Die Handlung des Buches ist dabei völlig belanglos, abgesehen davon, dass ohnehin wenig geschieht. Clay, Student auf einem College in Connecticut, kommt über Weihnachten und Neujahr nach Los Angeles, um mit seiner Familie den Jahreswechsel zu begehen, hängt aber viel lieber mit seinen Kumpels von früher herum, jungen Männern und Frauen aus reichen Elternhäusern, deren einziges Problem darin besteht, wie sie die Zeit totschlagen können. Von jeder Sorge um das materiellen Wohlbefinden befreit wandeln sie von Party zu Party, von Joint zu Joint, von einem Thrill zum nächsten und gleichen in ihrer Haltlosigkeit regelrechen Zombies, die ohne ihre Drogendealer nicht durch den Tag kommen. Im Unterschied zu Kerouacs Protagonisten verfügen diese austauschbaren Figuren über keinerlei über sie selbst hinausweisenden Antrieb, ihre Lebensweise gleicht der eines Resonanzraumes, der möglichst anstrengungslos Stimulationen passiv konsumiert.
Erst am Ende des Buches werden langsam die Entartungen deutlich, die diese sinnentleerte Lebensgestaltung in den Protagonisten hervorruft. Clays Bekannter Rip hält in seinem Haus eine Zwölfjährige gefangen, die er auf bestialische Weise vergewaltigt und quält, Clays ehemaliger Freund Julian, durch das Rauschgift malträtiert, gerät in die Abhängigkeit eines Kriminellen und wird zur männlichen Prostituierten. Clay selbst, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist von den Geschehnissen um ihn herum durchaus angewidert, findet aber nicht die Kraft, sich aus der Leere seiner Existenz zu befreien. Auch seine halb gelebte Beziehung zu Blaire zerbricht an der Unfähigkeit wirklich zu lieben, weil die Liebe als Gefühl nicht selbstbezüglich bleiben kann sondern sich dem anderen zuneigen müsste. Dazu aber ist Clay ebenso wenig imstande wie seine Umgebung. Das Individuum, das sich bei Kerouac Tradition und Werte abstreifte wie eine störende Haut, erweist sich in Gestalt von Clay und seinen Spießgesellen nun als seelisch nackte Monade, die am Vakuum ihres eigenen Solipsismus zugrunde geht. Beyound Zero" ist die mit schockierender Eindringlichkeit und großer sprachlicher Präzision geschilderte Bestandsaufnahme einer exzessiven Wohlstandsverwahrlosung, die nach der Logik der ihr inhärenten Selbstzerstörung zu Destruktion, Grausamkeit und Verbrechen führt. "American Psycho" lässt grüßen - oder, falls man es richtig vulgär haben möchte: die Psychologie der schrecklichen "Scream" Filme ist in den Figuren von "Beyound Zero" exakt vorweggenommen.
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am 24. Mai 2013
Dieses Buch war in den 80ern eines meiner Lieblingsbücher, die Handlung ist noch immer ungebrochen aktuell. Der Leser erwartet eine Zuspitzung der Ereignisse und die Entwicklung des Protagonisten, muss am Ende aber erkennen, dass nichts gut oder schrecklich genug sein kann, um diesen aus seiner inneren Leere herauszureißen. Gerade durch das scheinbare Dahinplätschern der Handlung(bei der sich Party an Party reiht)gelingt es B.E.Ellis die innere Ausweglosigkeit zu spiegeln, in der sich Clay, ein High-Society-Teenie, befindet.
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am 15. September 1999
Dieses Buch handelt wie Douglas Couplands "Generation X" von der Ziellosigkeit junger Leute in den 80er Jahren - und doch ist hier alles anders: die Protagonisten sind Kinder reicher Leute, noch dazu meist aus dem Hollywood-Showbiz, die Droge heißt Kokain und nicht Marihuana, gesucht wird nicht nach dem Sinn des Lebens, sondern nach dem nächsten Kick. So kommt beim Leser nie Sympathie auf für Clay, den Ich-Erzähler, anders als bei Andy, dem aus "Generation X".
Unwirklich und künstlich wirkt diese Welt, Weihnachten bei Sommerwetter in Beverly Hills ist nur ein Indiz dafür. Geschildert wird die Abstumpfung von jungen Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen. Ihre Eltern sind reich, so daß keines der Kinder arbeiten gehen müßte. Auch sind sie zu degeneriert und mit Scheidung, Drogen und falschem Showbiz-Glamour beschäftigt, um ihren Kindern außer dem Cabrio und der Kreditkarte etwas mit auf den Weg ins Erwachsenwerden zu geben.
Der Leser ist verstört, und doch nicht wirklich besorgt, sind uns diese Leute doch zu fremd und aus unserer deutschen Sicht eine ferne Randgruppe, als daß wir uns Sorgen um unsere Zukunft machen müßten. Doch nicht nur in Amerika, auch bei uns greift vielleicht dieser "way of life" als erstrebenswertes Ziel vieler junger Menschen zu sehr um sich, um als Thema ignoriert zu werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Juli 2007
'Unter Null' ist das erste Buch, dass ich von Bret Easton Ellis gelesen habe, doch der famose 'American Psycho' hatte mich bereits auf das kommende vorbereitet.
Dementsprechend begann ich voller Vorfreude zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht.
Ellis erzählt die Geschichte eines junges Mannes aus reichem Hause, der zurück von der Ostküste Ferien im heimatlichen Kalifornien macht und frei von jeder Verpflichtung und immer nur auf der Jagd nach der nächsten Nase Koks durch den Tag lebt.
Sein Name ist Clay. Er sieht toll aus, hat ein schönes Haus, eine schöne Freundin, kennt jede Menge Hollywood-Sternchen und sieht tagaus - tagein MTV.
Sein Leben ist auf den ersten Blick relativ normal für jemanden, der, der Sohn eines erfolgreichen Hollywood-Produzenten ist. Doch hinter dem Vorhang seines äußeren Scheines stirbt er den langsamen Tod eines Dahintreibenden, eines Verlorenen. Nichts ist für ihn von Bedeutung, kein Moment kostbar, ja selbst die Trips mit seiner Freundin Blair an den Strand ins elterliche Strandhaus werden für ihn zur Tortur. Gefühle werden zur Nebensache.
Zur Selbsterhaltung säuft er wie ein Fass ohne Boden und wirft sich jede Menge Drogen ein, und zur Krönung frönt er noch dem Schnee der Reichen und Schönen, seinem Ticket in 'seine' Freiheit, abseits seine kaputten Welt aus Geld und Schein. Er streift von Party zu Party und trifft alte Freunde, die ihn auf seinem Weg der Bedeutungslosigkeit begleiten, auf dem er Sex und Gewalt begegnet. Bis die Ferien eines Tages zu Ende gehen und nichts bleibt als die Frage: 'Clay, was ist für dich noch von Bedeutung?'
Ellis gelingt es eine einmalige Atmosphäre aufzubauen, in der er den Leser durch immer tiefere Abgründe hineinzieht, diese absolute Tristesse ist aber auch gleichzeitig die größte Schwäche von 'Unter Null', denn sie zeigt nur einen zeitlichen Einschnitt in das Leben Clays, nicht aber Anfänge, Höhepunkte oder Konsequenzen. Lediglich den Filmriss eines drogensüchtigen Studenten 'in the holidays'.
Trotz allem der perfekte Einstieg für Bret Easton Ellis, und nicht umsonst seit den 80ern ein echtes Kultbuch.
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am 5. Januar 2012
Der Alltag des 18jährigen Clay und seiner in die High Society Kaliforniens hineingeborenen Bekannten dreht sich tagein, tagaus um die gleichen Belanglosigkeiten. Das sinnentleerte Leben ist durch MTV-Dauerberieselung, tägliche Partys, Drogen, Medikamente und immer drastischere Versuche der Selbstverwirklichung um jeden Preis gekennzeichnet. Von Bedeutung ist bestenfalls die Frage, ob man ausreichend gebräunt ist, um sich sehen lassen zu können. Bezugspersonen fehlen, Emotionen sind bestenfalls ein Störfaktor, Ziele keine mehr zu erreichen, Steigerungen nur noch in negativer Hinsicht möglich. Da die Mittel unbegrenzt sind, ist alles beliebig austauschbar. Es gibt nur eines, was man nicht hat: nichts zu verlieren.
Paradoxerweise handelt es sich beim Ich-Erzähler noch um ein gemäßigtes Exemplar dieser Spezies. In den wenigen klaren Momenten spürt er die permanente Leere, das Nichts, eine Änderung dieses Zustandes ist allerdings außer Reichweite. Clay wirkt wie ein junger Patrick Bateman, der den Absprung zumindest theoretisch noch schaffen könnte, ein Rest an Gewissen ist noch erkennbar.

Man mag von Bret Easton Ellis halten, was an will, dabei, mit einfachsten Mitteln Nihilismus als Lebensdoktrin zu veranschaulichen, kann ihm kaum jemand das Wasser reichen. Wie auch seine späteren Bücher kann "Unter Null" kaum Handlung im eigentlichen Sinn vorweisen, sondern lebt von Wiederholungen und Banalitäten, die der Leser nach einiger Zeit so verinnerlicht hat, dass der Blick ins Innere der Figuren unvermeidlich wird. Als Frühwerk eines 20-Jährigen, der später zur Stilikone avancierte, stellt "Unter Null" fast schon Pflichtprogramm dar.
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am 29. Juni 1999
"Unter Null" ist das Erstlingswerk des relativ bekannten und auch umstrittenen US-Autors Brett Easton Ellis. Es handelt über Jugendliche der amerikaninschen Oberklasse , über ihr Leben mit Drogen und Sex und ihre Probleme mit wirklichen Beziehungen. Die Hauptperson Clay kommt zu Weihnachten zurück in seine Heimatstadt Los Angeles und trifft dort seine Freunde und seine Ex-Freundin wieder. Brett Easton Ellis schreibt über die vernachlässigten Kinder reicher Eltern, die selbst nie Zuneigung erfahren haben und sie somit auch nicht andern geben können. Obwohl das Buch nicht immmer einfach zu lesen ist, ist es meiner Meinung nach ein extrem außergewöhnliches Buch, das den Ruf von Easton Ellis als literarisches Wunderkind begründet hat, da es veröffentlicht wurde als er erst 21 Jahre alt war. Ich fand das Buch fesselnd und faszinierend zugleich. Eine Sache an der man merkt, daß "Unter Null" ein wichtiges Buch ist, ist daß man es entweder liebt und mit 5 Sternen bewertet oder überhaupt nicht mag und mit 1 Stern bewertet. Die besten Bücher sind meistens umstritten, um sich eine Meinung zu verschaffen sollte man diese Buch gelesen haben.
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am 3. August 2011
Ellis' Werk ist gut und einfach zu lesen, in simpler Sprache ohne große Ausdrucksmittel gehalten, was die kalte, indifferente Grundstimmung unterstützen mag. So schockierend ist es dann aber auch nicht, wie es laut seines Rufes sein soll. Eine typische Geschichte der Drogenszene, manche Ereignisse sind durchaus graumsam und auch relativ kalt geschildert, für einen Gänsehauteffekt reichte es trotzdem nicht. Was die absurde Grausamkeit der Welt angeht, hat mich sogar Camus mehr überzeugt, obwohl er mit einer weniger reißerischen Handlung auskommt. Nette Abendunterhaltung, griffig und schnell zu lesen, aber sicherlich nichts, was großartig in Erinnerung bleibt.
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am 23. Februar 2011
Selten habe ich etwas gelesen, das mich von seiner Ausweglosig- und Einsamkeit noch so lange nach dem Auslesen des Buches beschäftigt hat. Clay, der Protagonist, kommt vom College an der Ostküste zurück ins heimatliche L.A. und muss feststellen, dass sich seine Freunde von "damals" sehr ins Negative verändert haben. Man folgt Clay durch zugedröhnte Tage und Treffen mit Freunden, deren Sexleben stets im Vordergrund zu stehen scheint, egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht. Unabhängig von der sexuellen Orientierung natürlich, lediglich zur Triebstillung. Diese Freunde sehen in Leichen und Snuff-Movies Attraktionen und vergewaltigen auf der Suche nach dem nächsten Kick auch schonmal ein minderjähriges Mädchen. Der einzige, der dabei aus seinem Delirium zu erwachen scheint und ein Gewissen zeigt, ist Clay, aber seine Reaktion darauf ist lediglich das Verlassen des Zimmers. Darauf folgt wieder Gleichgültigkeit; Clay scheint alles ziemlich schnell zu vergessen.
Man möchte der Grauslichkeiten und der ständigen Präsenz des menschlichen Abgrunds wegen eigentlich ständig das Buch aus der Hand legen, um dem entfliehen zu können. Man nimmt es trotzdem immer wieder, weil man hofft, Clay möge aus seinem (Alb-?)Traum erwachen und den Mut haben, seinen Freunden den Rücken zu kehren.
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