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Kundenrezensionen

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am 24. Juni 2004
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das die vollkommene, grenzenlose (innere) Leere einer degenerierten, emotionslosen Gesellschaft so treffend und so brillant beschreibt wie Bret Easton Ellis' viel beachteter Debütroman "Unter Null".
Der Buchtitel "Unter Null" oder, im amerikanischen Original, "Less than zero", ist programmatisch für diesen Roman.
Protagonist des Buches ist Clay, ein reicher Upperclass-Junge. Clay, soeben vom Elite-College in Neuengland zurückgekehrt ins sonnige L.A., steht stellvertretend für diese Gesellschaft, quasi als ihr Abziehbild. Unfähig, Freude oder nur irgendein Gefühl zu empfinden, verbringt er die Weihnachtstage zusammen mit Freunden, die nicht weniger verstört und oberflächlich sind als er. Als Kinder reicher Eltern und frei von jeglichen sozialen oder beruflichen Verpflichtungen sind die Tage dieser Kids ausgefüllt mit Partys, Abhängen in den Villen der Freunde, Sex mit wahllos gewählten Partnern, Drogen- und Alkoholexzessen und ziellosen Autofahrten mit dem neuen Mercedes-Cabriolet über die Boulevards von L.A. - immer auf der Suche nach dem, was einen kurzen Endorphinkitzel verspricht, um der Langeweile und der Leere wenigstens für eine Weile zu entfliehen. Clay, selbst ein Teil dieses Kreislaufs, entfremdet sich im Laufe des Buches immer mehr von seinen Freunden, ist aber dennoch nicht in der Lage, dieser sich stetig nach unten windenden Spirale zu entkommen. Erinnerungen an Dinge aus der Vergangenheit kommen gegen Ende des Buches immer wieder hoch, wie z. B. der Krebstod der Großmutter oder die erste Zeit seines Zusammenseins mit seiner Ex-Freundin Blair - doch verflüchtigen sich diese nur noch in der fernen Andeutung eines Gefühls, wirklich berührt wird Clay von ihnen nicht. Sprachlos und gefangen in einem Zustand absoluter Passivität und dem Mangel an wirklichem, ehrlichem Mitgefühl bleiben viele Dinge ungeklärt und unausgesprochen oder werden einfach negiert. Er lässt "es" mit sich geschehen. Clay weiß um das seelische Elend, in dem er sich befindet, doch scheint er nicht verzweifelt genug, es zu durchbrechen und zu überwinden. Er bleibt, ebenso wie seine Bekannten und selbst seine Eltern und seine beiden Schwestern, äußerlich perfekt, innerlich jedoch hohl und im Grunde vollkommen isoliert und einsam.
Dieses düstere Panorama, festgehalten in unterschiedlichen Momentaufnahmen Clays und seiner Freunde, wird durch die Schilderung der beinahe schon übertrieben luxuriösen Umgebung in den Hügeln von L.A. und dem traumhaft sommerlichen Wetter auf's Äußerste verstärkt, dienen diese Dinge doch als krasser Kontrast zu dem Innenleben des/der Protagonisten.
Bret Easton Ellis hat mit "Unter Null" ein selten gutes, wirklich verstörendes und intensives Buch geschrieben, das bei dem einen oder anderen Leser einen schalen Nachgeschmack zurücklassen wird. Für mich persönlich sein Meisterwerk.
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am 6. November 2001
In "Unter Null" nach einer "Handlung" im klassischen Sinn zu suchen, ist meines Erachtens nach müßig.
Die Aneinanderreihung von Partybeschreibungen, Familientragödien, Exzessen und Reminiszenen (zusammengefaßt im Rahmen heißer Winterferien in L.A.) hat nur eine Aufgabe: die Beschreibung der totalen Einsamkeit Clays unter vielen, gelebt in aktiver Passivität, in selbstverständlicher Dekadenz und unbegrenztem Konsumhedonisums. Die Entfremdung des Protagonisten vom Freundeskreis, von der Familie, ja von sich selbst ist Begleiterscheinung dieses abgehobenen Lebensstils. Was Clay aber von den anderen Mitcharakteren unterscheidet, ist das Wissen um das Unglück, das zu einem nicht unbeträchtlichen Teil seiner Passivität und Oberflächlichkeit zuzuschreiben ist. Und genau dieses Wissen verbunden mit der Ohnmacht, kein Mittel gegen die Depression zu haben, macht ihn noch verstörter.
Was das Buch meiner Meinung nach so gut macht, ist die Nachvollziehbarkeit der emotionalen Strukturen und Verhaltensmuster, die Clay prägen. Diese lassen sich ohne weiteres auch auf andere Gruppen in anderen sozialen Schichten umlegen. Unverständnis in der Familie und im Freundeskreis, Shoppingwut, Drogenkonsum, Selbstzweifel etc. beschränken sich nicht nur auf die High society, die in diesem Buch als abstrahiertes Abziehbild der Gesellschaft gesehen werden kann.
"Unter Null" ist die Momentaufnahme eines Winters, das Photoshooting lost boys and girls, das keine "Handlung" benötigt, um die Verlorenheit des Einzelnen in der Gruppe, die Oberflächlichkeiten einer Gesellschaft zu zeigen. Die hemmungslos übertriebene, fast surreale Dekadenz dieser Luxusgesellschaft kann uns das nur noch besser vor Augen führen.
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Nachdem Clay vier Monate in seiner Universität an der Ostküste verbracht hat, kehrt er in seine Heimat in Kalifornien zurück. Dort versucht er, sein bisheriges Leben wieder aufzunehmen. Äußerlich fällt ihm das leicht, er nimmt an dem endlosen Reigen der Parties, der unbeachtlichen Gespräche und beliebigen sozialen Kontakte teil, hat Beziehungen und macht Liebe, ohne wirklich berührt zu sein. Wichtig ist Mercedesfahren, wichtig ist auch die richtige Kleidung, der richtige Klub und das richtige Aussehen, und wenn man auf die Frage "Was machst Du eigentlich in Deinem Leben" keine Antwort hat, ist das auch nicht wirklich schlimm.
Im Laufe des Buches muss Clay aber auch lernen, dass sich seine "Freunde" langsam von Kindern zu frustrierten Erwachsenen entwicklen, dass sie sich in Opfer und Täter verwandeln, die aus dieser Welt schrittweise in ein Schlachthaus machen. Langsam distanziert er sich von diesem Leben, und beginnt Erinnerungen an seine Kindheit dem aktuellen Geschehen gegenüberzustellen. Aber auch von seiner Famillie ist nicht genug übrig, um ihm in Kalifornien eine Heimat zu geben.
Für ein Erstlingswerk eines 20jährigen Autors ungewöhnlich hellsichtig. Die Kritik an dem Leben der jugendlichen Töchter und Söhne reicher Eltern ist in kurze, zündende Dialoge gepackt, ein Wortwechel sagt oft mehr als 20 Seiten Prosa bei anderen Autoren. Die Gewalt, die wie in anderen Büchern von Ellis hier am Ende steht, ist aus dem Leben und den Einstellungen der Handelnden leider nur zu gut erklärbart und damit auch weniger unvermittelt und überraschend als in Ellis späteren Romanen. Dafür vielleicht aber noch etwas schockierender, weil realer.
Nicht nur für Fans geeignet.
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am 29. Juni 1999
"Unter Null" ist das Erstlingswerk des relativ bekannten und auch umstrittenen US-Autors Brett Easton Ellis. Es handelt über Jugendliche der amerikaninschen Oberklasse , über ihr Leben mit Drogen und Sex und ihre Probleme mit wirklichen Beziehungen. Die Hauptperson Clay kommt zu Weihnachten zurück in seine Heimatstadt Los Angeles und trifft dort seine Freunde und seine Ex-Freundin wieder. Brett Easton Ellis schreibt über die vernachlässigten Kinder reicher Eltern, die selbst nie Zuneigung erfahren haben und sie somit auch nicht andern geben können. Obwohl das Buch nicht immmer einfach zu lesen ist, ist es meiner Meinung nach ein extrem außergewöhnliches Buch, das den Ruf von Easton Ellis als literarisches Wunderkind begründet hat, da es veröffentlicht wurde als er erst 21 Jahre alt war. Ich fand das Buch fesselnd und faszinierend zugleich. Eine Sache an der man merkt, daß "Unter Null" ein wichtiges Buch ist, ist daß man es entweder liebt und mit 5 Sternen bewertet oder überhaupt nicht mag und mit 1 Stern bewertet. Die besten Bücher sind meistens umstritten, um sich eine Meinung zu verschaffen sollte man diese Buch gelesen haben.
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2012
Die Steigerung und Intensivierung des Lebensgefühls durch sexuelle und ethische Freiheit inklusive der Bewusstseinserweiterung durch Drogen - das war das Programm, das Jack Kerouac in seinem Kultbuch "On the Road" vor einem guten halben Jahrhundert verkündete. Dieses Programm, das dem Autor selbst einen frühen Tod bescherte, ist inzwischen längst zur finalen Blaupause der postindustriellen Gesellschaft geworden: die Statistik der Drogentoten, der gescheiterten Existenzen und der Zusammenbruch der Familie sprechen eine eindeutige Sprache - und zwar in allen sozialen Schichten. Bret Easton Ellis hat in dem vorliegenden Buch auf dem Hintergrund der eigenen Lebenserfahrung schon in den Achtziger Jahren aufgezeigt, wie sich der Endpunkt dieser Entwicklung in den allermöndänsten Kreisen der Medienschickeria von Los Angeles darstellt.
Die Handlung des Buches ist dabei völlig belanglos, abgesehen davon, dass ohnehin wenig geschieht. Clay, Student auf einem College in Connecticut, kommt über Weihnachten und Neujahr nach Los Angeles, um mit seiner Familie den Jahreswechsel zu begehen, hängt aber viel lieber mit seinen Kumpels von früher herum, jungen Männern und Frauen aus reichen Elternhäusern, deren einziges Problem darin besteht, wie sie die Zeit totschlagen können. Von jeder Sorge um das materiellen Wohlbefinden befreit wandeln sie von Party zu Party, von Joint zu Joint, von einem Thrill zum nächsten und gleichen in ihrer Haltlosigkeit regelrechen Zombies, die ohne ihre Drogendealer nicht durch den Tag kommen. Im Unterschied zu Kerouacs Protagonisten verfügen diese austauschbaren Figuren über keinerlei über sie selbst hinausweisenden Antrieb, ihre Lebensweise gleicht der eines Resonanzraumes, der möglichst anstrengungslos Stimulationen passiv konsumiert.
Erst am Ende des Buches werden langsam die Entartungen deutlich, die diese sinnentleerte Lebensgestaltung in den Protagonisten hervorruft. Clays Bekannter Rip hält in seinem Haus eine Zwölfjährige gefangen, die er auf bestialische Weise vergewaltigt und quält, Clays ehemaliger Freund Julian, durch das Rauschgift malträtiert, gerät in die Abhängigkeit eines Kriminellen und wird zur männlichen Prostituierten. Clay selbst, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist von den Geschehnissen um ihn herum durchaus angewidert, findet aber nicht die Kraft, sich aus der Leere seiner Existenz zu befreien. Auch seine halb gelebte Beziehung zu Blaire zerbricht an der Unfähigkeit wirklich zu lieben, weil die Liebe als Gefühl nicht selbstbezüglich bleiben kann sondern sich dem anderen zuneigen müsste. Dazu aber ist Clay ebenso wenig imstande wie seine Umgebung. Das Individuum, das sich bei Kerouac Tradition und Werte abstreifte wie eine störende Haut, erweist sich in Gestalt von Clay und seinen Spießgesellen nun als seelisch nackte Monade, die am Vakuum ihres eigenen Solipsismus zugrunde geht. Beyound Zero" ist die mit schockierender Eindringlichkeit und großer sprachlicher Präzision geschilderte Bestandsaufnahme einer exzessiven Wohlstandsverwahrlosung, die nach der Logik der ihr inhärenten Selbstzerstörung zu Destruktion, Grausamkeit und Verbrechen führt. "American Psycho" lässt grüßen - oder, falls man es richtig vulgär haben möchte: die Psychologie der schrecklichen "Scream" Filme ist in den Figuren von "Beyound Zero" exakt vorweggenommen.
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am 23. März 2015
In seinem allerersten Buch ist Ellis noch sehr gefühlvoll und menschlich. Man merkt dem Buch an, dass es ein 20-Jähriger geschrieben hat, der noch mit einem Bein in der süßen Kindheit hängt und vorm Erwachsensein ein bisschen Bammel hat. Aber das ist gerade gut, das macht aus diesem Buch das Zeugnis einer Jugend.

Und natürlich ist es interessant, weil es nicht die Jugend eines Mongolen oder Bayern erzählt, sondern die eines Jugendlichen aus den USA. Und was ist nochmal die interessanteste Gegend der USA? Wo sind Palo Alto, das Silicon Valley, San Franciso und L.A? Richtig: In California. Und das ganz besondere Highlight dieses Buches ist: Hier wird nicht die lahme Geschichte von armen Latinos aus den Slums, sondern die lahme Geschichte von sehr reichen Weißen erzählt. Kurz: Ellis bedient hiermit also genau die Schiene, die beim Leser ankommt: Interessante Gegend, interessantes Alter und interessanter Kontostand.

Und was fehlt nun noch zu einem Kultbuch? Natürlich: Sex and Drugs and Rock 'n' Roll. Und das wird geliefert. Der Sex findet zwischen Männern und Männern, Männern und Jungs, Jungs und Jungs und natürlich auch zwischen Jungs und Mädchen statt. Die Drogen heißen Alkohol, Kokain, Angel Dust, Heroin und Methadon. Bisschen LSD dazu. Der Rock 'n 'Roll ist die New-Wave-Musik der 80er. Aber auch "Duran Duran". "The Clash". Viele Namen. Die deutsche Band "Spandau Ballet" wird auch erwähnt. Und Gewalt ist dabei. Viel Gewalt. Meist in Form von seelischer Kälte und moralischer Verkommenheit, selten bis gar nicht in expliziter Form. Und dazu die Orientierungslosigkeit der Jugend. Dieses Gefühl der Langweile und des Überdrusses kurz vor dem Erwachsenenalter.

Insgesamt ein guter Stoff und natürlich auch ein sehr guter Autor. Allerdings finde ich, dass Bret Easton Ellis in seinen späteren Büchern besser geworden ist. Dieses erste Buch ist noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Trotzdem 1A.
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am 15. September 1999
Dieses Buch handelt wie Douglas Couplands "Generation X" von der Ziellosigkeit junger Leute in den 80er Jahren - und doch ist hier alles anders: die Protagonisten sind Kinder reicher Leute, noch dazu meist aus dem Hollywood-Showbiz, die Droge heißt Kokain und nicht Marihuana, gesucht wird nicht nach dem Sinn des Lebens, sondern nach dem nächsten Kick. So kommt beim Leser nie Sympathie auf für Clay, den Ich-Erzähler, anders als bei Andy, dem aus "Generation X".
Unwirklich und künstlich wirkt diese Welt, Weihnachten bei Sommerwetter in Beverly Hills ist nur ein Indiz dafür. Geschildert wird die Abstumpfung von jungen Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen. Ihre Eltern sind reich, so daß keines der Kinder arbeiten gehen müßte. Auch sind sie zu degeneriert und mit Scheidung, Drogen und falschem Showbiz-Glamour beschäftigt, um ihren Kindern außer dem Cabrio und der Kreditkarte etwas mit auf den Weg ins Erwachsenwerden zu geben.
Der Leser ist verstört, und doch nicht wirklich besorgt, sind uns diese Leute doch zu fremd und aus unserer deutschen Sicht eine ferne Randgruppe, als daß wir uns Sorgen um unsere Zukunft machen müßten. Doch nicht nur in Amerika, auch bei uns greift vielleicht dieser "way of life" als erstrebenswertes Ziel vieler junger Menschen zu sehr um sich, um als Thema ignoriert zu werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. Juni 2015
Ein klasse Buch, lässt sich schnell weg lesen ohne las Langeweile aufkommt.
Der Schreibstyl wie schon bei Amerikan Psycho !!

Zum Inhalt:

Recht verwirrend und auf den ersten Blick ohne Sinn.
Aber auch hier geht es wieder um die Kritik an der Gesellschaft. Alles oberflächlich, alles viel zu leicht, alles sche.. egal. Die reichen Kinder sind gelangweilt und brauchen neue Grenzen...

Freue mich schon auf das nächste Buch von BEE
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am 23. Oktober 2004
Das ideale Buch für den Karfreitag.
Flüssig geschrieben aber sehr intensiv, sehr kalt und absolut gnadenlos.
Los Angeles schnurrt zusammen auf ein Babel aus Langeweile und Markennamen (Die in noch grösserer Masse auftreten als bei Christian Kracht) . Die Hauptfigur ist beziehungeunfähig und antriebslos, seine Freunde schwanken zwischen psychotisch oder soziopathisch.
Es geschieht tatsächlich recht wenig in diesem Roman, aber je länger das Buch dauert, desto bedrückender wird die Athmosphere.
Die Lektüre lässt einem mit einem äusserst unangenhemen Gefühl zurück das aber manchmal tatsächlich zur katahrsisch sein kann.
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am 24. Februar 2016
Ich schaffe höchsten 4 Seiten am Stück zu lesen.Dies liegt weniger an meiner Begeisterung des geschriebene Wortes, als daran ,dass das Buch so unfassbar Monoton runtergetattert wird. Nachdem ich das Buch versucht habe laut vorzulesen musste ich es endgültig weglegen.

Alleine die Häufigkeit mit der das Wort "UND" benutzt wird lässt mir jeglichen Spaß am lesen verfliegen. Das Geschreibsel kann niemand als besonderen Stil betiteln. Als Stilmittel in bestimmten Sätzen oder Textpassagen aber nicht durchgängig.
Nur die Unterhaltungen werde vom durchziehenden "Und"Missbrauch verschont.
Ich kann nicht sagen ob der Inhalt mich noch hätte mitreißen können, aber die ersten 30 Seiten vermögen mich auf jedenfall nicht zu packen.
Kein nennenswerter, interessanter Charakter der einen sympathisch ist oder über den man wirklich viel erfährt. Selbst der Protagonist hat kaum etwas zu sagen, nichts zu fühlen. Situation verstreichen einfach.
Eine Passage nach der anderen wird aneinander gereiht in denen der Aufbau dem einer Aufzählung gleicht.Zuhause bei seinem Freund zuhause im Club auf ner Party und dann wieder bei jemand zuhause. Nur damit der Hauptcharakter ein nichtssagendes Gespräch mit einem seiner Freunde führen kann. Und man sich nach jedem Kapitel fühlt als wäre noch nichts passiert.
Also 2 Sterne weil nicht mein Fall.
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