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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
360
3,6 von 5 Sternen
American Psycho: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. Juli 2017
Really odd. The book is as great as it ever was, but the kindle edition is missing words and sentences here and there. This is truly weird.
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am 23. Juni 2015
Das ist eines der besten 10 Bücher meines Lebens. Bret Easton Ellis hat diesen Geniestreich mit 27 publiziert und damit nicht nur den 80ern ein Denkmal gesetzt, sondern auch sich selbst.
Seine Hauptfigur Patrick Bateman verkörpert den Archetyp des New Yorker Wallstreet-Yuppies. Seine "FreundInnen" und Bekannte sind allesamt austauschbar und unterscheiden sich nur in Nuancen, was für einen großartigen tiefgehenden running gag im Buch sorgt.
Batemans Charakter ist sehr vielschichtig. Für mich stechen seine Oberflächlichkeit, Gewissenlosigkeit und vor allem sein grenzenloser Sadismus hervor. Er erlebt alles aus einer Distanz und man kann sich nie sicher sein, ob er jedes Blutbad wirklich anrichtet oder es nur in seiner Fantasie durchspielt. Der Roman ist kalt und für mich ohne Längen, eine perverse Faszination geht von ihm aus, es ist schwer, mit dem Lesen aufzuhören, auch bei den grausigsten Szenen (trigger warning!). Ich als Leserin werde zur Voyeurin, zuerst ekel ich mich vor den Gewalttaten, dann genieße ich den Status als stille Beobachterin hinter den Vorhängen der sündteuren Appartements im von mir geliebten New York.
Ellis verzichtet auf unnötigen Ballast und stellt den Roman, die Geschichte, in den Vordergrund, nicht sich selbst oder (Be)Wertungen. Und er verzichtet auf keine Perversion. Wundert mich nicht, dass das Buch Anfang der 90er am Index gestanden ist.
Mir persönlich gefallen ebenfalls die 3 Kapitel sehr gut, die Bret Easton Ellis Bands widmet und über ihre Musik philosophiert: Genesis, Whitney Houston und Huey Lewis and the News.
Was nervend sein könnte, sind die nahezu exzessiven Schilderungen von zB Kleidung, die aber perfekt zum Charakter des Buches passen. Diese Abschnitte könnten überlesen werden, es wäre aber schade.
Erwähnenswert sind nicht zuletzt die meistens eigentlich essenzlosen Unterhaltungen der Personen im Buch. Solche nicht-Unterhaltungen sind im Internetzeitalter aktueller denn je, und geben den Dialogen einen tragikkomischen Touch.
Der Film ist auch sehr gut, kommt an das Buch aber nicht ran, denn das Buch musste für den Film stark verkürzt und entschärft werden.
Ich habe vor, einige der im Buch geschilderten Luxus-Restaurants und -Bars zumindest von außen zu sehen, wenn ich einmal in New York bin. Visitenkarten habe ich mir nach dem Roman auch drucken lassen.
Insgesamt ist diese Urgewalt an Buch nichts für zartbesaitete. Ich empfehle, kleine Auszüge daraus vor dem Kauf zu lesen...
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am 17. Oktober 2017
Ich fand den Film ziemlich gut, aber das Buch ist zu sehr Pop-Literatur. Viele Dinge die genannt werden kennt man als Kind der 90er gar nicht und versteht dann eben nicht, dass der Protagonist seit 3 Seiten über Schminke redet. Habe mir das Ganze auf Englisch angetan, was normalerweise kein Problem darstellt, aber hier nochmal alles schwieriger gemacht hat, weil in der deutschen Übersetzung vielleicht auf ein paar US-Markennamen aus den 80ern verzichtet worden wäre.
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am 1. Mai 2017
Ein Roman der absolut polarisiert. Ich habe ihn damals, da war er noch auf dem Index, schnell verschlungen und war einerseits fasziniert und anderseits sehr irritiert. Dieses Buch darf nicht in die falschen Hände geraten. Eventuell könnten damit Gewaltphantasien ausgelöst werden, die besser unerlebt bleiben sollten. Für mich eigentlich unverfilmbar - was sich bewahrheitet hat, denn was im Kino daraus gemacht wurde ist eher die weichgespülte Fassung und hat nur bedingt was mit der Rohheit dieses Romans zu tun. Wer wirklich das Extreme lesen will, der ist hier bestens bedient. Zarte Gemüter sollten sich besser nicht damit beschäftigen.
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am 17. Oktober 2017
Nach langen Jahren auf dem Index dann doch die Chance bekommen dieses Buch zu lesen ( Schon ein Weilchen her...). Die beschriebenen Praktiken machen deutlich warum es auf dem Index stand und trotzdem sollte kein Buch auf diesem stehen dürfen. Bücher sind Freiheit und so sollten sie auch behandelt werden. Was jemand liest sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen und die Angst, die Jugend könnte dadurch verroht werden, bitte...Hauptsache sie lesen Bücher, oder...???
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am 7. Dezember 2014
Absolute Geschmackssache dieses Buch! Nicht umsonst ein Skandal Werk. Das erste Buch, dass ich abgebrochen habe! Es war einfach nicht meins....
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am 17. August 2017
Bei diesem Buch bin ich echt hin- und hergerissen. Einerseits habe ich noch nie ein so "krasses" Buch gelesen, welches mir selbst im Hochsommer eine Gänsehaut beschert hat und andererseits war ich schon etwas genervt von den endlos langen Produktbeschreibungen. Ich hatte so das Gefühl, dass das Buch mit einem "Dauerwerbebuch"-Aufkleber versehen werden sollte. Da wurden ellenlang Designermarken oder Kosmetikprodukte aufgezählt, was ich als teilweise sehr störend empfand.
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am 20. September 2016
Das Buch ist schwere Kost. Wer aber mal was anderes lesen möchte, gerade auch was Charaktere betrifft ist hier richtig.
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am 6. November 2013
Ich habe diesen Roman verschlungen. Es ist, zusammen mit Gravity’s Rainbow von Pynchon wohl das einzige Buch was ich gelesen habe wobei ich manchmal um mich gekuckt habe. Nicht sosehr weil das Buch mich angst machte, aber eher das ich bei mir dachte, wenn die Leute wussten was für Sachen hier beschrieben werden.
Ich kann es jeden raten der ein wirklich gutes stuck US Literatur lesen will.
Es geht hierbei aber nicht um einen Thriller, da wäre die Handlung ja am wichtigsten. Es geht um die Entwicklung von der Hauptperson, Patrick Bateman. Patrick ist ein Yuppie, ein echter.
Manche Leute sehen die endlose Beschreibungen von seine Musik und Kosmetik als Langweilig, aber das ist so gemeint. Es ist eben kein Thriller. Es geht um der Person Patrick Bateman, seine Gedanken, sein Wahn, seine Welt. Er ist, wiegesagt, ein Yuppie und diesen Roman rechnet gnadenlos ab mit die Yuppies. Genau so wie Bret Easton Ellis in Glamorama abrechnet mit die Welt der Models.
Bret Easton Ellis seine Romane sind immer sehr Dunkel, Duster, Bitter und durch das Rhythmus der Wörter, fast Hypnotisch, Halluzinogen.
Wie Dickens manchmal in seine Romanen eine ganze Seite benutzt um zu beschreiben wie Jemand eine Tür öffnet, so beschreibt Bret Easton Ellis hier ausführlich eine Visitenkarte. Das ist wohl nicht Jedermanns kost, aber ich liebe es.
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TOP 500 REZENSENTam 8. März 2005
Ist "American Psycho" das Ergebnis eines kranken, pervers veranlagten Individuums, das schon lange davon träumt Frauen brutal abzuschlachten, oder eine kluge Gesellschaftsanalyse, welche gekonnt die emotionale Kälte und Vereinsamung des spätkapitalistischen Gemeinwesens analysiert? Eine eindeutige Antwort vermag ich nicht zu geben. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
Es wäre jedoch falsch die grausamen Abschlachtorgien als reinen Selbstzweck zu betrachten und die seitenweisen Ausführungen des Protagonisten zu seiner Lieblingsmusik, seiner Lieblingskleidung und seinen Lieblingsessen nur als störendes Vorspiel zum nächsten Mord zu betrachten.
Die über allem schwebenden Fragen lauten: Was treibt Pat Bateman, reich, intelligent, gut aussehend, durchaus romantisch veranlagt, zu seinen Taten? Was für einen Typen für Mensch symbolisiert er? Ist er nur das Produkt einer verkommenen Gesellschaft oder einfach nur der Teufel in Menschengestalt?
Fazit: ein gut zu lesendes Buch, was man aber grandios missversteht, wenn man es einzig und allein auf die (sicherlich faszinierend-atemberaubenden) Gewaltszenen reduziert.
PS: Die Verfilmung mit Christian Bale als Pat Bateman ist sehr zu empfehlen. Sie konzentriert sich nicht so sehr wie das Buch aufs Morden, sondern setzt sich durchaus spannend mit dem psychologisch-mentalen Zustand des Protagonisten auseinander.
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