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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 8. März 2006
Dies ist in der Tat ein Buch, dessen Klappentext den geneigten Leser auf eine völlig falsche Fährte führt. Wer auf einen literarischen Porno hofft, wird enttäuscht werden – die wenigen Sexszenen liefern kein erotisches Kopfkino, sondern sind lediglich Stilmittel zum Zweck. Die Protagonistin Millie sucht, wie jeder Mensch, Wärme, Geborgenheit und das Gefühl, von anderen wahrgenommen und anerkannt zu werden – ohne Maske, ohne Rollenspiele, ohne Bedingungen. Im Kreise Ihrer Kumpel finden sie diese Bestätigung, zusammen mit irren Mengen Koks und Alkohol. Ihre Sehnsucht nach Authentizität findet sie nur im Rausch erfüllt, dann aber in einer Kompromisslosigkeit, die ihresgleichen sucht! Die Sprache der Autorin ist rau, aber nicht ordinär; sie versteht es meisterlich, Atmosphäre zu transportieren. Man kommt Millie in diesem Buch sehr nahe und fragt sich unwillkürlich, ob man selbst von ihr wohl verachtet oder angelächelt würde – und hofft vehement auf letzteres. Ich bin nun auf den letzten paar Seiten und mag nicht weiterlesen, weil es nicht aufhören soll – so geht es mir nur bei wirklich fesselnden Büchern!
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am 25. Februar 2006
wiedermal wird versucht ein Buch als neuen Skandalroman, triefend von Pornographie, Nutten und Drogen, an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei lockt doch derartiges nicht wirklich mehr hinterm Ofen vor. Es sei denn die Pornographie erfüllt ihren Zweck in einer guten, glaubwürdigen Story, und das tut sie in diesem Buch. Aber Sex sells mal wieder, oder warum erfährt man in der Kurzbeschreibung auf der Rückseite des Buches nichts darüber das es sich hierbei um eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte handelt, noch dazu eine platonische Liebesgeschichte, Liebe wie zwischen Bruder und Schwester (ich bin selber durch eine Literaturzeitschrift auf die Autorin aufmerksam geworden, denn aufgrund der Kurzbeschreibung, hätte ich dieses Buch gar nicht erst gelesen).Ein durch die Trennung ihrer Eltern in der Seele völlig verletztes Mädchen versucht durch extreme Rebellion gegen alle Konventionen einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden, abhängig von der Liebe ihres besten Freundes Jamie, der nicht minder wichtig, in keiner Kurzbeschreibung vorkommt. Und vor diesem Hintergrund dieser ungewöhnlichen, großartigen Freundschaft, die sich zu guter Letzt wohl auch noch als die Liebe des Lebens entpuppt, spielt diese hochgepriesene Pornographie nun wirklich eine ziemliche Nebenrolle. Wäre ich die Autorin, ich würde mich von den Kurzbeschreibungen dieses Buches beleidigt fühlen, denn es entsteht der Eindruck es handelt sich nur um Sex, Nutten, Drogen und Sex...aber es geht um viel mehr, nämlich um Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Eltern, Jungsein, Erwachsenwerden, und, ich will einfach wissen wie es weiter geht mit Millie und Jamie, denn leider endet das Buch genau da, wo Millie endlich das findet was sie wirklich gesucht hat in all den Nächten voller Drogen, Suff und Sex, nämlich Liebe und Geborgenheit, Wärme und Nähe. Dieses Buch ist schön und eine Reduzierung auf plumpe Pornographie fehl am Platze. Sicher gibt es heftige "Stellen", jedoch sollte man die Tragik die damit verbunden ist als Sinn dessen sehen, was dieses Buch wirklich ausmacht.
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am 11. April 2006
Eine kurze Episode im Leben einer verwöhnten, aber emotional vernachlässigten Tochter aus gutem Haus (Vater bekanntester Kriminologe GB) wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Millie und Jamie haben sich nach einem Drogentripp im Hafen beim Betrachten des Himmels kennengelernt und bleiben dann über Jahre eng verbunden. Millie konsumiert Drogen in allen Formen und schüttet Whiskey, Bier, Rotwein hinterher, immer auf der Suche nach dem Wahnsinnserlebnis. Dazu gehört natürlich auch Sex: beziehungsarm, aber ultimativ. Mit dem Kater kommt dann auch die moralische Verzweiflung und die Suche nach Halt, den Millie immer wieder bei Jamie (und seiner Familie) findet.
Das Leben von Millie wird durch ein extremes Tele beobachtet: weite Distanzen verkürzen sich auf eine fast schon intime, den Leser verstörende Nähe und dennoch bleibt Millie weit weg, unberechenbar, verletzend und dann wieder hilflos naiv in dem Glauben an eine heile, schöne Welt.
Der Roman ist weder Liebesgeschichte,noch Pornographie, sondern Drogenliteratur und das auf hohem Niveau.
Leider konnte Walsh das rasante Tempo nicht durchhalten. Im letzten Drittel des Buches bietet die Autorin dann auch dem verunsicherten Leser eine psychologische Interpretationshilfe an, so wie Filme ja auch irgendwie positiv enden sollen. Allerdings erinnerte mich diese psychologische Krücke doch sehr an ein anderes, sehr empfehlenwertes Buch (Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon).
Wer solche Grenzerfahrungen durchlebt hat, bleibt ein Leben lang infiziert. Das ist wie mit Genitalherpes - Therapie hoffnungslos, man kann aber die Symptome behandeln.
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am 29. Oktober 2014
Ich habe es nur bis ins erste Drittel geschafft, dann ist mir die Beschreibung einer kaputten Jugend auf den Geist gegangen. Wer großartige Erotik lesen will, sollte sich was besseres kaufen. und als Milieustudie in England taugt das Bauch auch wenig. Dazu deprimiert es zu sehr.
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am 17. April 2006
Das außergewöhnliche Erstlingswerk von Helen Walsh hätte ich beinah nach den ersten 30 Seiten aus der Hand gelegt, zu sehr störte mich die direkte Sprache und die pornographischen Darstellungen. Doch dann hat sich ein Wandel vollzogen. Das Buch kommt daher wie ein gelungenes Road-Movie und stellt seine Charaktere brutal und ungeschönt in die Mitte.
Der Leser merkt, dass zwischen Millie und Jamie eine besondere Verbindung besteht und wird tiefer und tiefer in einen pornografischen Sumpf voller Exzesse gezogen. Trotzdem und auch trotz der direkten Sprache, die einer Aufzeichnung der Gedanken (fast wie die Erzählung der Protagonisten gegenüber einem Interviewer) gleicht, wird die Geschichte nicht platt.
Eine Geschichte aus dem Liverpool der heutigen Tage. Ungewöhnlich, hart, lesenswert.
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am 12. Februar 2015
das buch ist toll. drastisch, direkt, nichts wird verherrlicht. alles ist wie unter einem spotlight. ohne schnörkel und ohne weichzeichner.
ich lese das buch nun zum dritten mal und bin immer wieder begeistert.
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am 29. März 2006
Das Buch liest sich flüssig und die knapp 300 Seiten sind schnell gelesen.
Ist es das Tagebuch einer 19 jährigen Studentin die oft einen drauf macht? Oder ist es ein Essay über eine komplett verkorkste Jugend, die durch Drogen, Sex und die Scheidung der Eltern zu dem wurde was wir nun lesen?
Der Text ist teilweise sehr heftig mit Vulgärausdrücken und derber Umgangssprache gespickt. Ein paar mal wird auch über mehrere Seiten hinweg beschrieben wie die Protagonistin es mit ihren Partnern und Partnerinnen treibt.
Im großen und ganzen gibt das Buch einen Eindruck wieder, wie eine junge Frau, die an der Uni studiert, sich mit Drogen voll pumpt, sexsüchtig ist und ihre Mutter vermisst, sich fühlt und in der Welt zurechtkommt.
Das Buch regt zum Nachdenken an!
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TOP 1000 REZENSENTam 16. November 2006
Ich fand das Buch weder provozierend, noch schockierend. Die angepriesene Pornografie wirkt neben Werbesendungen die im Privatfernesehen nach 23:00 Uhr laufen, ziemlich harmlos. Auch sonst wird neben diversen Drogen und Sufferlebnissen nicht viel geboten.

Wo ähnliche Bücher wie Unter Null von Ellis aber noch eine tiefere Aussage haben, geht es hier einfach nur um ein sexuell verwirrtes, pubertierendes Mädchen, die versucht ihre innere Leere zu füllen. Auch das kann ja interessant und unterhaltsam sein, leider ist es aber auch nicht sonderlich unterhaltsam. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. Schlecht geschrieben finde ich es nicht.
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am 21. Juli 2009
Millie ist ein super Buch für Jugendliche. Als ich es vor 2 Jahren las, war ich geschockt und amüsiert zugleich. Schonungslos und eiskalt.

Gelesen hab ich dieses Buch, als ich mir bei einem Freund einige "bestimmte" Textstellen durchlas. Und so gelang mir auch die Verbreitung dieses Buches an einige männliche Kollegen, die es mit ebenso großer Freude gelesen haben...
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am 12. Juni 2007
also ich muss sagen, die ersten 3 seiten waren, naja, eigenartig... aber wenn man sich reingefressen hat kann man nicht mehr aufhören. das buch ist anders wie die anderen aber GUT-ANDERS. ich fands toll und würde es auf jeden fall empfehlen.

5 sterne für ein richtig gutes, außergewöhnliches und ehrliches buch
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