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am 11. August 2006
Benjamin Lebert hat eine außergewöhnliche Art Bücher zu schreiben. Schon sein erster Roman "Crazy" deutete auf ein großes Schreibtalent hin. Mit diesem zweiten Roman skizziert er die Geschichter zweier Jugendlicher, die sich auf einer gemeinsamen Reise näher kommen. Das Buch ist nicht witzig, an manchen Stelle bekommt man sogar das Gefühl es an die Wand werfen zu wollen und stellenweise muss man es aus der Hand legen. Dennoch kann ich es in jedem Fall weiter empfehlen. Es ist einfach mal etwas anderes, aus der Feder eines Jungautores geschrieben, der schon mit seinem ersten Roman sein Schreibtalent unter Beweis stellen konnte.

Lesenwert, aber nicht die "Gute-Nacht-Lektüre".
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Benjamin Lebert war der literarische Shootingstar des Jahres 1999, als er mit gerade 17 Jahren seinen vielgelobten Debüt-Roman Crazy" vorlegte. Dass das keine Eintagsfliege war, beweist er jetzt, 24-jährig, erneut mit seinem bereits dritten Buch Kannst du". Der seltsame Titel bezieht sich auf ein im Buch erwähntes Kinderspiel, bei dem es um angefangene Geschichten geht: Kannst du weitererzählen?"

Um diese Frage für Benjamin Lebert zu beantworten: Ja, er kann. Sein Neuer ist der leicht lesbare Roman eines (immer noch) jugendlichen Autors für jugendliche Leser. Eine nicht zu anspruchsvolle Lektüre für den Strandurlaub mit leichten Abstrichen am Ende.Es geht um Tim und Tanja, die eine gemeinsame Interrail-Reise durch Skandinavien unternehmen, obwohl sie sich kaum kennen. Schon bald wird klar, dass Tanja mit schwerwiegenden psychischen Problemen zu kämpfen hat. Sie hat den Drang, sich selbst zu verletzen und braucht Hilfe.Kannst du" hat seine stärksten Passagen im ersten Teil - zum Beispiel als Tim einen befreundeten Schriftstellerkollegen in Schweden besucht, dessen erfolgreiche Fassade immer mehr zerbröckelt.Ein Stück Kritik am Kulturbetrieb, bei dem der Schein das Sein übertönt.Im zweiten Teil wird das Buch schwächer. Zu viele unausgegorene und zum Teil schlecht nachvollziehbare Handlungsfäden verwischen den anfänglich positiven Eindruck etwas.
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am 19. Januar 2017
„Kannst du“ war mein erstes Buch von Benjamin Lebert. Normalerweise lese ich lieber Fantasy, aber man soll sich ja aus seiner Comfort Zone bewegen. Ich hab's nicht bereut!

Lebert schildert die Reise des jungen Schriftstellers Tim und seiner Bekannten Tanja durch Nordeuropa. Dabei flicht er viele Szenen aus der Vergangenheit des Ich-Erzählers ein und bedient sich dabei auch Elementen aus seiner eigenen Biografie.
Nach und nach kommt ans Licht, dass Tanja an einer psychischen Erkrankung leidet. Tim muss nun einen Weg finden, mit ihren Eigenheiten klar zu kommen.

Dieses Buch könnte bedrückend sein, wenn es nicht so angenehm sachlich geschrieben wäre. Viele Szenen, insbesondere die aus der Vergangenheit, bleiben unkommentiert und es ergibt sich mit der Zeit ein schlüssiges Bild von Tim und seiner Familie, ohne dass man mit der Nase darauf gestoßen wird.

Fazit: „Kannst du“ liefert Denkanstöße, ohne dabei aufdringlich zu sein. Der Stil ist angenehm und das Buch liest sich schnell. Ich kann es erwachsenen Lesern ebenso wie Jugendlichen empfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.
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am 1. Juni 2006
Lebert setzt in diesem Buch fort, was er in seinen anderen begonnen hatte: poetische, aufmerksame Beschreibung von seiner Umgebung und den Menschen darin, mitunter interessante Themen, das Gefühl für Einsamkeit und Entfernung seiner Umgebenheit, einige philosopische Gedanken - und Selbstmitleid. Manchmal wirkt es wie eine Selbstkritik, eine Selbstanalyse, doch nach einiger Zeit stand für mich außer Frage, das vieles davon pures Selbstmitleid war. Nicht umsonst sind die Hauptfiguren Leberts ihm selbst ziemlich ähnlich. Die Geschichte, die er erzählt, könnte mit etwas mehr Abstand gut werden, so war sie für mich ab einer gewissen Seite nur nervig, immer den Gedanken im Hinterkopf: "Junge, wenn dich alles so ankotzt, dann ändere endlich mal was!"

Der Schluss wirkt in manchen Zügen konstruiert und nicht zu Ende gebracht, teilweise etwas zu dick aufgetragen. Auch merkt man, dass Lebert einige seiner Figuren und Dialoge nur benutzt, um eine bestimmte Aussage zu machen, was den Realismus des Buches schmälert.

Zudem störte mich die Tatsache, dass die Hauptperson jedes Mädchen/jede Frau, die er trifft, in mehr oder weniger zwei Kategorien einteilt: "Ich will mit ihr schlafen"/"Ich will nicht mit ihr schlafen". Sicher passt es zum Buch und zur Person, und es wird sogar innerhalb des Buches angesprochen, aber trotzdem fühlte ich mich als weibliches Wesen doch etwas angegriffen. Natürlich ist das eine persönliche Sache, aber es war auch ein Grund, warum ich das Buch nicht so genießen konnte.

Leberts Schreibstil hat sich weiterentwickelt. Dennoch schwankt das Buch zwischen einer Teenagergeschichte, Küchentischphilosophie und einer ernsthaften Betrachtung menschlicher Wesenzüge. Leider kann es sich für keines davon richtig entscheiden, sodass mein Endeindruck doch eher gespalten ist.
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am 15. Juli 2014
Ich lese echt gerne. Ich habe auch das Buch "Crazy" sehr gerne gelesen aber... Hm.. das Buch muss man nicht unbedingt kaufen. Ich war enttäuscht!
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am 26. Juli 2006
Ein Jungautor, der sein Geld verprasst und ein Mädchen, das, psychisch krank, auf der Suche nach dem eigenen Ich ist. Die beiden begeben sich auf eine Interrail-Tour durch Skandinavien, auf der sie eine Art Hassliebe füreinander entwickeln.
Interessant ist hierbei, dass die meisten Gleichaltrigen von den Voraussetzungen, die die Protagonisten fürs Leben haben, träumen würden. Der dekadente Lebensstil, den beide führen, erschreckt. Da wäre einmal der materielle Zustand der Beiden: Sie haben finanziell keine Probleme, sind gebildet und frei.Auf der emotionalen Seite hingegen herrscht Chaos. Und genau darin besteht (wieder einmal) die Leistung des Autors.
Denn liest man das Buch, so entdeckt man das, was Lebert kann wie kaum ein anderer: Die Gefühle Jugendlicher zu transportieren. Das Buch besticht durch philosophische Gespräche und Darstellungen von Gefühlswelten.
Die Story ist leider nicht sehr kreativ, weshalb das Buch für mich nur drei Sterne bringt. Denn die Schauplätze sind durchaus interessant, die Geschichte um die Distanz zwischen den beiden Protagonisten birgen ungeheuren Stoff, wobei einzig Letzteres überzeugt. Der Autor bringt wiederum mehrere Episoden aus dem Leben des Protagonisten als Nebenstorys, die sehr lesenswert und abwechslungsreich sind, vernachlässigt dabei aber leider die Hauptstory. Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr lesenswert, wobei eine Fortsetzung sehr wünschenswert wäre.
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am 2. Mai 2007
Interessant wie weit Meinungen auseinander gehen.

Ich habe das Buch sozusagen in einem Zug durchgelesen ohne auch nur eine Stelle zu finden, in der ich das Buch hätte weglegen können, weil die Lesefreude abnahm.

Meiner Meinung nach sind die Charaktere realistisch und nachvollziehbar.

Ich mag die Mann/Frau-Konstellation, wenn sie nicht der typischen Art von Partnerschaft entspricht.

Tim ist eine absolut sympathische Hauptfigur, die interessante Gedanken und Ideen in den Raum wirft. (Fotoalben, Identifikation mit Romanhelden, ...)

Personen, die dem Herrn Lebert immer noch vorwerfen, er würde nur übers f***** schreiben, haben das Buch wahrscheinlich mehr als oberflächlich gelesen.

Denn das ist genau das, was Tanja im Buch ihrem Reisegefährten vorwirft, der in einem recht langen Monolog dazu Stellung nimmt. Ich habe das als gelungene Antwort des Autors auf die Vorwürfe der Kritiker gesehen.. da das Buch an sich einige autobiografische Züge enthält. Was ich persönlich sehr interessant fand.

Ich kann nichts finden, was das Buch 'wirr' erscheinen lässt.

Für mich scheint es, dass Tim während seiner Reise/seines Lebens immer wieder auf Menschen trifft und ein Teil derer Lebensgeschichte erzählt/erfährt. Das Grundthema ist eigentlich immer so etwas wie Sehnsucht/Einsamkeit und gleichzeitig die Verantwortung für das eigene Leben - und natürlich Versuche die Einsamkeit zu überwinden. Keine 0815-Versuche. Das könnte der Grund sein, warum manche Menschen meinen, es würde in diesem Buch keine geben.. oder weil sie nicht direkt angekündigt werden. Für mich unerklärlich.

Die Auflösung der Reise fand ich auch etwas plötzlich.

Tim erzählt ganz schnell und ganz viel von seiner Liebschaft mit der Russin, so dass auch alle zuvor im Buch versteckten Hinweise ihren Platz finden, während Tanja zu Hause abgeliefert wird. Dabei hätte ich mir ein besseres Umschreiben der Reaktion ihrer Eltern gewünscht um mehr erahnen zu können.

Wobei ich das eigentliche Ende des Buches wiederum sehr mochte.

Ich mag 'eingerahmte' Geschichten.

Wenn ein Gedanke vom Anfang am Ende nochmal aufgegriffen wird.

Erst ist der Gedanke da. Dann geht das Leben weiter. Man sammelt Erfahrungen. Und am Ende greift man denselben Gedanken nochmals auf und resümiert.

So ähnlich.

Ebenso mag ich Leitsätze in Büchern. Sätze, die mehrmals auftauchen und letztendlich dem Leser eine 'Message' vermitteln.

Es ist gut, wenn das Buch mit einem solchen Satz endet. Der brennt sich dann in den Kopf und man wird gezwungen über die Aussage und den gesamten Inhalt nachzudenken.

Meiner Meinung nach ist ,Kannst du' nah an den Kriterien, die Tanja an Tims Buch stellt.

Irgendwie konnte ich mich an den verschiedensten Ecken des Buches wieder finden.

Alles in allem, eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Und viel besser als 'Der Vogel ist ein Rabe.'
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am 26. Juli 2006
Ich habe dem Klappentext schon vorher nicht geglaubt, denn sie sind ja dazu da dem potientiellen Leser zum Käufer werden zu lassen. In diesem Buch gibts es keinesfalls "heldenhafte Versuche, die Einsamkeit zu überwinden" und auf keinen Fall ist es ein Buch "das Leben retten kann".

Ich finde den Schreibstil, um es untertrieben zu sagen, nicht gut. Das Buch hat es überhaupt nicht geschafft, mich zu fesseln. Ich hab mich halt so durchgequält. Gegen Ende geht es dann eh nur noch ums Ficken. Soll das eigentlich eine Geschichte sein oder einfach nur ein Text, damit man mal wieder was veröffentlicht hat? Als Tim am Ende Tanja bei ihren Eltern abliefert, weist er sie nur darauf hin, dass ihre Tochter seelische Probleme habe. Wenn schon, dann hätte ich gleich gesagt, was wirklich der Fall ist. Das hätte eine größere Wirkung und ich glaube nicht, dass auf Tanja noch Rettung wartet. Jedenfalls nicht bald oder gar gleich.

Kann man sich sparen und die Zeit - und das Geld - für ein bessere Buch sparen.
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am 26. Juli 2006
Ich gebe es gleich zu: bisher habe ich von Benjamin Lebert nur " Kannst du " gelesen, sonst nichts. Aber Leberts Erfolg nach zu urteilen, müssen die Vorgänger gut gewesen sein. Er kann also wahrscheinlich gut schreiben. Nur diesmal tut er es leider nicht.

Die Story kommt flach rüber, weiß nicht so recht zu überzeugen, auch wenn jugendliche Probleme wie Selbstmord oder Zukunftsangst angesprochen werden. Sie werden einfach zu laienhaft abgehandelt. Wenn man über solche Probleme philosophieren möchte, muss man zu tiefsinnigeren Büchern greifen.

Dass er die Liebesstellen, falls man sie so nennen kann, mit Obszönitäten ausschmückt, scheint mir auch nicht ganz angemessen. Reden Jugendliche wirklich immer so?

Dass diese Geschichte bzw. dieser Roman wirklich ein Leben retten könnte, wie das auf dem Taschenbuchcover versprochen wird, das bezweifle ich.
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am 2. Juni 2006
"Wo immer man auch ist auf dieser Erde, man kann unmöglich verloren gehen." Der letzte Satz des Prologs, der Anfang einer wunderbaren Geschichte von zwei Fremden, deren Wege sich zufällig trafen, auf der Suche nach sich selbst.
Auf den 266 Seiten glaubt man Benjamin Lebert; während des Lesens hat man das Gefühl, wirklich nicht verloren gehen zu können. Für ein paar Stunden befindet man sich mitten im Gefühlswirrwarr von Tanja und Tim, die eine Interrail-Reise durch Skandinavien machen, hofft und bangt mit ihnen, wünscht ihnen das Beste und würde dann und wann gerne in die Geschichte eingreifen, um den beiden irgendwie zu helfen. Man findet in diesem Buch nicht nur den Autor, sondern manchmal auch sich selbst wieder...
Benjamin Lebert spart sich die offensive Kritik an Musik, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ganz im Gegensatz zu anderen Autoren in seinem Alter. Doch in jedem seiner Sätze schwingen Angst, Liebe, Wut, Sehnsucht und Traurigkeit mit. Die wahre Kritik seiner Werke: die Unterdrückung der Gefühle.
Das Alltägliche, das im Alltag oft verloren geht, die zwischenmenschlichen Konflikte, sind die Themen, die Leberts Bücher von den anderen unterscheiden. Er bedient sich keiner leeren Floskeln, keinen Stilmitteln aus dem Lehrbuch. Dass er so schreibt wie die Jugend heutzutage denkt, dass er das beschreibt, was alle sehen, aber nicht in Worte fassen können, macht ihn als Schriftsteller einzigartig.
Und so endet der Roman mit einem Satz, der auch die Hoffnungen einiger Leser an Lebert widerspiegelt: "Lass und einfach so weitermachen."
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