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Kundenrezensionen

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am 3. März 2006
Birgit Schönau ist eine Frau und denen traut man als Macho alter Schule im Allgemeinen kein besonders fundiertes Fußballwissen zu. Doch auch Machos alter Schule können sich irren. Perdono signora Schönau, Sie kennen sich nämlich ausgezeichnet im italienischen Fußball aus.
Die wichtigsten Weltmeisterschaften, die wichtigsten Spieler, die Verstrickungen zwischen Fußball und Politik, die positiven und negativen Seiten der tifosi, es kommt alles in diesem Buch zur Sprache. Besonders bemerkenswert ist dabei auch die hohe Aktualität, es wird auf Ereignisse zurückgegriffen, die teilweise noch nicht einmal ein Jahr her sind.
Für Leute, die sich mit dem italienischen Fußball noch nicht näher beschäftigt haben, ist das Werk sowieso uneingeschränkt zu empfehlen, doch auch Kenner werden das ein oder andere ihnen unbekannte Detail entdecken. Es macht einfach Spaß dieses Meisterwerk zu verschlingen, die Synthese aus guter Lesbarkeit und kompetenter Informationsaufbereitung ist wirklich gut gelungen.
Ich hätte mir vielleicht nur mehr gewünscht, noch intensiver auf Fankultur wie Fangesänge, Transparente usw. einzugehen, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Cinque stelle!
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am 13. Januar 2015
"Calcio: Die Italiener und ihr Fußball" ist ein gut geschriebenes Buch über den italienischen Fußball. Die Autorin, Birgit Schönau, berichtet seit Jahren facettenreich für die Süddeutsche Zeitung aus dem Innenleben des Calcio. Ihr reicher Fundus an Geschichten, Anekdoten und Fakten ist in dieses Buch eingeflossen. An manchen Stellen wünscht man sich noch mehr Hintergrundinformation über die Italiener und deren Liebe zum Fußball. Inzwischen, das muss man wohl sagen, ist die Serie A von der spanischen, englischen, deutschen und französischen Liga abgehängt worden. Natürlich spielen das Bosman-Urteil, die mafiösen Verstrickungen renommierter Klubs in die Geschäfte der Wettmafia (Calciopoli und Folgen), die Gewalt in den Stadien, die die Einführung eines Fanausweises nach sich zog, und nicht zuletzt die finanzielle Misere Italiens eine Rolle. Auch das wird von Birgit Schönau thematisiert, denn die negative Entwicklung zeigte sich schon damals. Wer spürt, wie viel der Fußball den Italienern bedeutet und wie großartig der Calcio sein kann, wünscht ihnen dass auch für die Serie A wieder bessere Zeiten kommen mögen. Ein lesenwertes Fußballbuch!
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am 27. August 2015
Ein gutes Buch mit nahezu Wissenschaftlicher Aufarbeitung des Calcio. Einzig und allein das Kapitel über Ultras und Tifosi hat mir alles andere als zugesagt. Hier werden die "rechten" Ultras als die Totengräber der italienischen Fankultur dargestellt. Das die politische Ausrichtung der Tifosi die italiener nicht über Gewaltanwendung entscheiden lässt, sondern slebige in allen Kurven stattfindet wird hier falsch beleuchtet. Trotzdem eine absolute Kaufempfehlung für alle Liebhaber des Calcio! Wirklich zum Teil lustige Anekdoten und Geschichten gepaart mit absoluten Fakten machen das Buch zu einem klasse Nachschlagewerk!
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am 28. Dezember 2008
Zweifellos hat die Autorin spannende und meist auch tief bewegende Ereignisse in der Geschichte des Calcio aufgegriffen und diese auf tolle Art und Weise niedergeschrieben. Gerade in den ersten Kapiteln wird man als Leser in den Bann gezogen und kann sich von der interessanten Entwicklung des Fußballs in seinen Anfangsjahren mit Hilfe von kleinen Geschichten ein gutes Bild machen. Deutsche Tifosi (ob jung oder alt), die vom italienischen "Flair" des Fußballs angetan sind werden mit den Wurzeln des Calcio vertraut gemacht. Allein deshalb empfehle ich das Buch jedem Interessierten.
Leider werden später die Stories, die als Grundstein für die Faszination eines italienischen Fans dienen könnten, rar. Dabei gibt es genug Beispiele für bewegende Ereignisse ohne politischen Hintergrund. Stattdessen wird eben die Politik in den Vordergrund gestellt und fast ausschließlich deren Einflüsse beleuchtet. Der Einfluss von Machthabenden wie Berlusconi ist sicherlich unbestritten und die groteske Entwicklung in der jungen Vergangenheit wird mit einem guten Maß an Kritik dargelegt, doch leider entfernt sich die Autorin dabei immer mehr von der Basis des Calcio, die sicherlich im "gemeinen Pöbel" Italiens zu finden ist.
Der Titel des Buchs "Die Italiener und ihr Fußball" verspricht demnach zu viel.
Die größte Schwachstelle des Buchs ist das Kapitel über die Tifosi Italiens. Zwar werden richtigerweise faschistische Ausprägungen in Fanszenen festgehalten und auch verurteilt, doch leider war`s das dann auch schon, was die Autorin über dieses Thema berichtet. Das Wort Hooligans wird als Synonym für Ultras verwendet und generell ist jeder Ultra in erster Linie politisch motiviert. Hier hätte ich mir von einem langjährigen Beobachter des Fußballs in Italien eine differenziertere Sichtweise erwartet. Schließlich gibt es zahlreiche Fangruppen, die weder auf der rechten noch auf der linken Seite der Politik angesiedelt sind. Es sind die Tifosi und an deren vorderster Front die Ultras, die Tradition im Verein bzw. in der Stadt und Leidenschaft im Stadion am Leben erhalten. Die Repressionen, mit denen italienische Fans in der jüngeren Vergangenheit konfrontiert werden, und gleichzeitig das triste Bild der italienischen Serie A belegen dies. Hier muss man der Autorin allerdings den Zeitpunkt der Veröffentlichung (11/2005) zu Gute halten.
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am 26. Juni 2009
Das Buch bietet einen guten Einblick in die Seele des Calcio und lässt manches so vielleicht besser verstehen. Allerdings kratzt das Buch später zu sehr an der Oberfläche. Warum sind "die" Italiener so fasziniert und warum ist "Calcio" in Italien mehr als nur Unterhaltung? Das wird nur selten klar und man gewinnt den Eindruck, dass auch Frau Schönau das nicht verstanden hat. So beschäftigt sie sich dann später lieber mit der Politik und mit Berlusconi. Das sind sicherlich wichtige Fakten, aber vieles bleibt so verborgen, was der Untertitel des Buches ja eigentlich versprochen hat.

Die größte Schwäche des Buchs ist die Betrachtungsweise der italienischen Tifosi. Davon hat die Autorin offensichtlich wenig Ahnung und beschränkt sich auf die üblichen Pauschalurteile. Da hätte ich mir von jemanden, der in Italien lebt, mehr Tiefgang erwartet.

Trotzdem ist das Buch empfehlenswert, da es einen ersten Einblick in die Faszination Calcio gibt und manch einem "Nie wieder Pizza!"-Schreihals von 2006 gut tun würde.
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am 31. Mai 2008
Dass mit Birgit Schönau ausgerechnet eine Frau ein Buch über den Calcio schreibt, scheint nur auf den ersten Blick zu verwundern. Vielmehr stellt sich bereits beim Lesen der ersten Seiten das Gefühl ein, die Autorin weiß sehr genau, worüber sie schreibt. Ähnlich wie Cáceres Buch über den Fútbol, steht in der Reihe nicht so sehr der rein sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern die große Show Calcio mit all ihren Verstrickungen in Politik (faschistoide Ultras in den Kurven), Mäzenatentum (Moratti, Gori und co.) und Wirtschaft mit der allgegenwärtigen Figur Berlusconi, der in diesem Buch häufiger genannt wird, als irgendein anderer Protagonist des Calcio.

Das führt dazu, dass die Autorin hier beizeiten ganz unverhohlene Kritik an dem ganzen "Sumpf" erhebt, "dessen Machenschaften nur in 20 Jahren trockengelegt werden könnten." Auch wenn das Image der ehemaligen Nummer-1-Liga in den letzten Jahren massiv gelitten hat, könnte man überspitzt formulieren, dass Schönau hier alle Errungenschaften und Tugenden des italienischen Fußballs erst negiert, um anschließend die mafiöse Struktur in Verband und Vereinsspitze zu brandmarken: Italien wurde 1934 und 1938 nur aufgrund Schiedsrichter-Manipulationen und des Einflusses Mussolinis Weltmeister, verdarb der Welt mit dem Catenaccio den Spaß und entwickelte einige der skandalösesten Bilanz- und Finanzgebahren in der Welt des Sports.

Klar ist: die Autorin hat gut recherchiert, belegt alle Fakten und weist Gerüchte auch immer glaubhaft und distanziert als solche aus. Dem deutschen Fußball-Fan werden angesichts der italienischen Praktik die Augen übergehen und so ist das Buch auch mit Humor zu nehmen, betont es doch auch den völlig unterschiedlichen Ansatz des Fantums in Italien.

Da das Buch 2005 erschien, fehlen allerdings zwei elementare Punkte. "Moggiopoli", der Manipulationsskandal, der Juventus in die Serie B absteigen ließ, deutet die Autorin zwar mit zentralen Figuren des Dramas an (und belegt damit ihre gute Recherche) und der Gewinn der WM 2006, der von vielen Italienern als Neubeginn gewertet wurde. Nach der Lektüre Schönaus Buch darf dieser Neubeginn allerdings stark bezweifelt werden.

Fazit
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Der italienische Calcio besitzt auch schöne, begeisterungsfähige und erfolgreiche Kapitel. Wenn Sie diese suchen, müssen sie leider auf andere Bücher ausweichen, denn Schönaus Werk ist sehr kritisch, dabei aber immer gut erzählt, so dass man angesichts haarsträubender Geschichten ins Schmunzeln kommt. Angesichts der aktuellen Probleme des Calcio ein Buch, dass viel Hintergrundwissen und versteckte Machenschaften aufedckt.
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am 6. April 2015
Der Autorin ist es gelungen, ein unterhaltsames und gleichzeitig höchst informatives Buch über den italienischen Fußball, seine Faszination, aber auch seine unentwirrbar scheinende Verflechtung mit Politik und Wirtschaft von seinen Anfängen bis ungefähr ins Jahr 2005 vorzulegen, das ich relativ schnell durchgelesen habe. Sie erweist sich dabei als profunde Kennerin sowohl der italienischen Innenpolitik, als auch der Wirtschaft, des Fantums und seiner Auswüchse, der italienischen Medienlandschaft ebenso wie einzelner Spielerlegenden wie Gianni Rivera oder Francesco Totti u.a. Insgesamt eine höchst gelungene und wirklich spannende Angelegenheit. Für Fußballfans unbedingt, aber auch für andere weiter zu empfehlen.
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am 21. November 2007
Birgit Schönau beschreibt in ihrem Buch mit großem Sachverstand die italienschen Verhältnisse rund um den Fußball. Ihre mit Anekdoten gespickten Schilderungen sind recht lesenswert und kurzweilig. Schonungslos und alles andere als beschönigend sind dabei ihre Erläuterungen zur Verstrickung von Politik und Wirtschaft in den italienischen Fußball. Auch zur zunehmenden Verbreitung von Rechtsradikalismus und Gewaltbereitschaft bei gleichzeitig wachsendem Einfluss von Ultrà-Fan-Bewegungen weiß Schönau eine Menge Wissenswertes zu berichten. Es gelingt ihr, deutlich zu machen, dass die Uhren in Sachen Fußball in Italien vollkommen anders gehen als in Deutschland. Wer kann sich schon eine hitzige Debatte im Bundestag vorstellen, die sich allein mit der Frage beschäftigt, ob ein Bundesligaspiel aufgrund eines nicht geahndeten Fouls wiederholt werden soll? In Italien ist so etwas denkbar.

Manche Kleinigkeiten stimmen inzwischen nicht mehr, da das Buch ja schon vor zwei Jahren erschienen ist. So wirkt Schönaus Äußerung, ein Italiener würde sich niemals weigern, für die Nationalmannschaft zu spielen, durch aktuelle Entwicklungen (Francesco Totti) inzwischen ein wenig fraglich. Überhaupt sind manche Äußerungen zur Nationalmannschaft nach dem Sieg der Weltmeisterschaft 2006 überholt. Das alles ist jedoch zu verzeihen, da die Autorin nun mal keine Hellseherin ist. Und außerdem muss man ihr andererseits bescheinigen, dass sie den im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Fußballskandal fast schon vorhersieht.

Der italienische Fußball befindet sich zur Zeit in einer sehr uneinheitlichen und merkwürdigen Phase. Einerseits hat man im vergangenen Jahr bzw. in der verganenen Saison sowohl auf Vereins- als auch auf nationaler Ebene große, ja größte Erfolge gefeiert. Andererseits erlebt die Serie A immer wieder Rückschläge in Form von Wett- und Bestechungsskandalen und gewaltbereiten Hooligans, die den italienischen Fußball mehr und mehr im Griff zu haben scheinen. Das liegt sicherlich nicht daran, dass es in Italien mehr Gewalt als in anderen Ländern gibt, sondern am Verschlafen wichtiger Entwicklungen (Fanprojekte, vernetzte Polizeiarbeit), die in anderen Ländern schon vor 15 Jahren stattgefunden haben.

Insgesamt zeichnet Birgit Schönau ein eher düsteres Bild und blickt besorgt in die Zukunft des italienischen Fußballs. Mir persönlich sind ihre Ausführungen manchmal etwas zu besorgt, und ich habe mir gelegentlich beim Lesen etwas mehr südländische Leggerezza gewünscht. Aber Schönau ist nun mal keine Italienerin, und als Deutsche tut sie genau das, was wir Deutschen am besten können: sie analysiert. Die genaue Schilderung für die unglaublich große, manchmal schon irrationale Fußballbegeisterung "normaler" italienischer Fußballfans bleibt sie dabei aber ein wenig schuldig, und sie zeigt auch keine nennenswerten Auswege aus dem derzeitigen Dilemma auf, sondern belässt es bei der bloßen Beschreibung des Status quo. Ihr Schreibstil und die Anhäufung wirklich kurzweiliger und interessanter Geschichten und Geschichtchen machen das Buch aber für jeden Italien-Begeisterten und Fußballfan höchst lesenswert.
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am 31. Januar 2007
Dieses Buch ist das beste Fußballbuch das ich kenne. Es vereint Faktenreichtum mit Witz und Leidenschaft. Man spürt in jeder Zeile, dass die Autorin schon lange in Italien lebt und den Fußball dort liebt. Trotzdem hat sie sich eine journalistische Distanz bewahrt, die es ihr ermöglicht, Zusammenhänge zu erkennen und zu analysieren. Aus diesem Buch läßt sich viel über Italien lernen, nicht nur über den Calcio. Sechs Punkte, wenn es sie gäbe!
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am 10. Juni 2013
Forza Azzurri!und Forza Mailand!
das ist ein wunderbares Buch.jetzt kann ich vielleicht nicht alles verstehen.
aber bei diesem Buch lerne ich deutsch ,das ist sehr gut!weil darauf ich lust habe.
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