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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
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am 4. April 2004
Schon der Auftakt muss stutzig machen. Das Buch beginnt mit ein paar Sätzen über den Autor: "Helge Schneider, geboren 1903, ist in der Literatur ein Außenseiter geblieben. Assessor für Physik an der Hochschule für Mathematik zu Babel von September 1952 bis August 1961, Weiterbildung zum Closett-Tiefseetaucher bei Professor Hans Hass... voraussichtliche Einlieferung ins Bethseda-Krankenhaus in Duisburg wegen Fettabsaugen..." Spätestens hier sollte dem Leser klar sein was ihn erwartet. Aprikose, Banane, Erdbeer ist ein knallharter Knüller-Kriminalroman, in dem alles echt ist, was echt ist. Da kommt Kommissar Schneiders Alten Hippe schon mal extrem die Kotze hoch wegen ihrer billigen Armbanduhr von Woolworth, die ihr der Kommissar zum 40. Hochzeitstag geschenkt hatte. Warum hatte der Mann in seinem Leben nur so wenig Geld verdient, beschwert sich Frau Schneider. In diesem Kontext ist verständlich warum der Kommissar auch gerne mal in den Puff geht - der guten Unterhaltung wegen versteht sich! Sein Privatleben ist nicht mehr das, was es mal war. Der Kommissar legt deshalb alle seine Kraft in die Ermittlungen, um die Satanskralle von Singapur zur Strecke zu bringen. Auf seiner Jagd nach dem Krallenschlitzer gerät die Welt schon mal aus ihren Fugen - die Dimensionen übrlagern sich - wilde Saurier und Ritter in Ritterrüstung stellen sich dem Kommissar in den Weg. Aber auch in der Realität kämpft der Kommissar in seinem braunen, durchgefurzten, einreihigen Anzug mit allerlei Widrigkeiten. Spätestens bei der Fahrt in einer Eisenbahn zur Rush-hour nach Malaysia mit 12.000 Leiharbeitern aus Singapur, "die sich bereits in den Zug schmissen, als er noch im Herannahen war", laufen einem die Tränen in Strömen vor Lachen, einem Sturzbach gleich, aus den Tränensäcken: der Kommissar Schneider als Allzweckwaffe zur Stimulierung der Lachmuskeln. Doch Vorsicht: Kommissar Schneider macht süchtig! 5 Sterne für transkaukasischen Scharfsinn und Humor!
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am 10. Januar 2014
Helge spaltet die Nation. Für die eine Hälfte ist er ein wirrer Faxenmacher, für die Andere ein Meister der bizarren Situationen, der blühenden Fantasie und des ausufernden Hallodritums, haarscharf kratzt er immer wieder die Kurve, kurz bevor es zotig wird. So etwas habe ich bisher nur bei Eugen Egner gelesen. Wer sich auf Kapriolen einlassen kann und Spaß an Sprache und Mutterwitz hat, der ist mit Schneiders Alter Ego, dem Kommissar Schneider, eben, gut unterhalten. Ein Multitalent, dieser Helge Schneider.
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am 30. März 2004
Nachdem sich Kommissar Schneider schon mehrmals im Ruhestand befand, kann nur er eine ganz besondere Reihe von Mordfällen lösen. Die "Satanskralle von Singapur" begeht zahlreiche Morde, wenn auch nicht unbedingt immer absichtig. Dafür allerdings besonders heftig. Der Superkriminalisteninstinkt von Kommissar Schneider führt ihn das eine oder andere Mal auf die richtige Spur.
Und wo der Titel herkommt, findet der Leser natürlich auch beim aufmerksamen Lesen heraus.
Alles in allem ein guter neuer Helge Schneider Roman, allerdings gefiel mir der letzte Krimi von Kommissar Schneider etwas besser, da der Kommissar dort brutaler zur Sache ging. Aber er ist ja, wie am Anfang beschrieben auch in die Jahre gekommen und die Leute haben daher teilweise schon alleine wegen seinem Namen Respekt vor ihm. 4 Sterne, da das Buch äußerst unterhaltsam und belustigend ist.
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am 7. Juni 2016
Ein Weiteres mal beehrt uns der Komisar mit einen neuen Abenteuer, in gewohnter professioneller Weiße. Ein Krimalist erster Güte, mit dem jedes Abenteuer zu einen wahren und echten Hochgenuss aller Sinne wird. Ich sage es immer wieder Helge Schneider ist ein wahres Allroundgenie und einer der größten noch lebenden Künstler den wir in Deutschland haben.
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am 26. Januar 2005
Wer auf den irrwitzigen Humor eines Helge Schneiders abfährt, kommt um dieses Buch nicht herum.
Okay, den Sinn des Lebens oder gar eine vernünftige Kriminalstory wird man in diesem Buch nicht finden. Dafür wimmelt es in den 121 Seiten von schrägen Einfällen und Schneider-typischen Dialogen, bei denen man Helges Stimme im inneren Ohr mitzuhören glaubt.
Stilistisch schlicht, extrem süffig geschrieben, konfuse Gags bis zum Umfallen. Dass die Story keinen Hehler wert ist, sollte hier keinen interessieren.
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am 3. August 2005
Wer unheimlich gut nachvollziehbare Handlungsstränge sowie vollendete Formulierungskunst erwartet, ist mit diesem internationalen Meisterwerk der gehobenen Kriminalliteratur bestens bedient(!) Äußerst konsequente, packende Ermittlungmethoden der Hauptfigur sowie die Beschränkung des Autors auf das absolut Wesentliche, ohne jegliche - geschweige denn absurd-philosophische - Abschweifungen zeichnen dieses sehr stilvoll gemachte Werk aus. Es gibt auch keine harten Szenewechsel, und kein Mal fühlt man sich an eine Filmszene erinnert. Auch gibt es hier überhaupt nichts zu Lachen. Komplexe Zusammenhänge einerseits, die Kleinigkeiten des Lebens andererseits sowie großherziges Verständnis für den Täter kann man bei diesem dummen, schlecht beobachtenden und einseitigen Autor auch lange suchen. Kurz: Der Verfasser hat sich mal wieder ausschließlich um die wichtige Darstellung des heutigen, typischen Verbrechens und deren glaubhafte, moderne Bekämpfung verdient gemacht. Bitte endlich den Friedensnobelpreis!!
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am 7. Februar 2013
Hab das Buch als Vorbereitung für Helge Schneider Konzert gekauft. Es war gebraucht und in einen wirklich sehr guten Zustand. Um das Buch zu lesen braucht man jedoch viel Zeit :) Aber wirklich sehr lustig- wenn man Helge mag
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am 8. September 2006
Ja, der Herr Kommissar Schneider ist nun schon etwas älter. Eigentlich ist er auch schon in Pension gegangen, doch ohne seinen Job ist es ihm doch langweilig, und die Polizei kann auch nicht auf ihn verzichten, denn...richtig, denn er ist sehr gut! Nur er kann diesen spektakulären Kriminalfall (den 5. in der Kommissar Schneider-Reihe) lösen, nur ihm ist es vergönnt, die Satanskralle von Singapur ausfindig zu machen. Dieser Fall ist mit Sicherheit der bislang umfangreichste in der Karriere des Kommissars. Und in der seines Schöpfers.

Helge Schneider bietet seinen Lesern mit "Aprikose, Banane, Erdbeer" ein Werk, das nicht nur komplexer und durchdachter angelegt ist als seine früheren Kriminalromane, sondern auch mit einem anderen Schreibstil aufwarten lässt als die Vorgänger.

Während gerade die ganz frühen Bücher von einem bewusst flapsigen, irre witzigen Tonfall gekennzeichnet waren, der stark an Helges berüchtigte Live-Auftritte erinnerte und zu dem man sich unwillkürlich diese typische verstellte Helge-Live-Stimme vorstellte, schreibt Schneider in "Aprikose, Banane, Erdbeer" in einem ernsthafteren Ton. Sowohl der Erzähler als auch die zu Wort kommenden Romanfiguren halten sich mit umgangssprachlichen Ausrufen und naiven, einfältigen Formulierungen wie "In seinem Büro erfährt der Kommissar von jemandem durch den Mord, der reinkommt, um es zu petzen" (aus "Zieh dich aus du alte Hippe", Helge Schneiders Krimidebüt) zurück, das linguistische Niveau ist deutlich gestiegen.

Damit soll nicht ausgesagt werden, dass das Stilmittel des bewusst dümmlichen Sprachgebrauchs der frühen Werke negativ zu bewerten ist; vielmehr machte gerade diese Sprache den Schneider-typischen Reiz der Bücher aus.

Der seriösere Schreibstil macht den Humor von "Aprikose, Banane, Erdbeer" jedoch noch etwas tiefgründiger, subtiler und vor allem vielseitiger:

Neben den bereits bekannten humoristischen Elementen wie der drastischen Schilderung heftigster und vor allem völlig abstruser Brutalität, dem unberechenbaren Handeln und den wirren Gedankengängen des Kommissar Schneider oder dem Einfügen urkomischer Nebenepisoden, die überhaupt nichts mit dem eigentlichen Handlungsverlauf zu tun haben scheinen, gesellen sich in diesem Buch ein intelligenter Wortwitz, der gelungene Einsatz anspruchsvoller rhetorischer Stilmittel und eine klarere, strukturiertere und durchdachtere Schilderung aller Elemente der Handlung dazu. Vor allem das letztgenannte Element führt dazu, dass sich der Leser ein noch besseres Bild vom Leben der Romanfiguren machen kann.

Auch zeigen sich die aus Schneider-Büchern bekannten Einschätzungen der beschriebenen Verhaltensweisen mittlerweile als ernsthafte Reflektionen über das Leben, seine Tücken und seine Vorzüge. Die Morde der Satanskralle von Singapur werden beispielsweise mit frühkindlichen Traumata und ungerechter Behandlung des Mörders erklärt; einerseits stehen diese gutmütigen soziologischen Betrachtungen bewusst im krassen, irrwitzigen Gegensatz zur enormen Brutalität und Überflüssigkeit der Taten des Mannes, jedoch regt Schneider damit durchaus zum Nachdenken über menschliche Werturteile an.

"Aprikose, Banane, Erdbeer" bietet zudem die Vereinigung absurden Trash-Humors mit kryptischen, ja dramatischen Elementen, die den Leser zwischen den immerzu andauernden Lachkrämpfen auch zum wirklichen Nachdenken anregen können. So schildert der Autor im gesamten Verlauf des Buches sogenannte "Dimensionsverschiebungen", völlig absurde Vorkommnisse, bei denen Szenerien aus der Vergangenheit oder der Zukunft plötzlich in der Gegenwart sichtbar werden, um daraufhin wieder zu verschwinden. Gegen Ende des Buches liefert der Autor eine völlig an den Haaren herbeigezogene Begründung für diese Vorkommnisse, die, wenn man die schwindelerregende Logik dieser Zeilen nach mehrfachem Lesen durchschaut hat, durchaus berechtigte und lobenswerte Betrachtungen bezüglich der menschlichen Existenz ergeben. Bei allem absurden und teilweise völlig wirren Humor, der natürlich Helge Schneiders Hauptmarkenzeichen ist – dieses Buch enthält gleichzeitig ernsthafte philosophische Gedanken.

Bei aller Beachtung dieser Aspekte möchte ich jedoch nicht außer Acht lassen, dass "Aprikose, Banane, Erdbeer" meiner Ansicht definitiv das lustigste und anspruchsvollste humoristische Werk ist, dass ein Kulturschaffender jemals zu Stande gebracht hat.

Jedes Kapitel lädt zu einem ausgiebigen Lachkrampf ein (noch genialer kommt all dies im von Helge Schneider selbst vorgelesenen Hörbuch zum Ausdruck), in nahezu jedem Satz steckt mehr als eine Prise Humor, und auch beim 25 Lesen/Hören entdeckt man immer wieder neue Aspekte, die einen zum Schmunzeln bringen. Es ist einfach unglaublich, was Helge Schneider seinen Kommissar alles erleben lässt. Sogar eine groß angelegte Reise nach China und Malaysia ist Teil seiner Ermittlungsarbeiten. Inhaltlich noch konkreter zu werden ist an dieser Stelle müßig, all dies sollte man sich als Leser selbst zu Gemüte führen.

Eines ist jedoch erwähnenswert: Der Kommissar stellt am Ende den Täter, und zwar auf eine äußerst ungewöhnliche Art und Weise. Noch ungewöhnlicher ist darüber hinaus die Art und Weise, wie es mit dem gestellten Täter weiter geht. Das Ende des Buches steht sinnbildlich für die Absurdität des gesamten Werkes, für diese schneidersche Absurdität, die ihn und sein Werk so liebenswert und interessant, vor allem aber so lustig macht. Weltklasse!
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und nichts für schwache Nerven.. Kommissar Schneider, der schon 5 Abenteur in anderen Krimis bestehen musste, befindet sich bereits in Pension, als er es mit einem Schwerverbrecher besonderen Kalibers zu tun bekommt: Der Todeskralle von Hongkong..oder war es Singapur? und dann noch der ständige Ärger mit seiner Frau und den Unbilden des Alltags. Jedenfalls wird es irgendwann richtig kompliziert und das kann man eigentlich nicht erklären, man muss es selbst gelesen haben. Der Leser wird übrigens durch verschieden Dimensionen zusätzlich verwirrt und findet sich plötzlich in einer anderen Zeit wieder. Absolut spannende Unterhaltung auf Weltniveau und Kommissar Schneider ganz souverän und immer einen guten Spruch auf der Lippe. Zusätzlicher Bonus: die tollen Bilder mit denen der Autor sein Buch selbst illustriert hat -z.B. Elton John beim Einkaufen
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am 10. Januar 2012
Gibt es so etwas? Ich habe keine Ahnung. Aber Helge Schneider, den gibt es. Ich habe ihn selbst schon gesehen, im Admiralspalast in Berlin. Der Mann vereint Genialität und Wahnsinn im perfekten Zusammenspiel von Geist und Sprache. Genau so kommt auch sein Hörbuch -Aprikose, Banane, Erdbeer-(Solch ein Eis bestellt sich Kommissar Schneider gern) rüber. Helge Schneider ist für mich einer der Größten seines Fachs. Ich weiß, das sehen viele anders. Aber das ist mir ziemlich schnuppe. Wenn er loslegt, dann fallen alle Fesseln von Moral, Anstand und Rechtschreibung in Sekundenschnelle von der deutschen Sprache ab. Dazu die Betonungen, die Mimik, die Körpersprache(hier leider beides nicht zu sehen) sind derart passgenau, dass man/Frau ziemlich schnell mitbekommt, dass hier kein Stümper am Werk ist, sondern ein Schwerarbeiter im Fach Comedy...

Kommissar Schneider ist zwar schon in Rente, aber das nimmt er gar nicht wahr. Er ermittelt einfach weiter. Und an was für einem Fall: Die Satanskralle aus Singapur, ein mörderischer, einarmiger Verbrecher, läuft frei herum. Okay, eigentlich findet Schneider den ganz nett, und der ist ja auch noch der Erfinder der Papp-Pipeline, aber leider bringt die Kralle so viele Menschen um. Da muss Schneider handeln. Er begibt sich auf Ganovenjagd. Natürlich mit allem, was dazu gehört. In diesem Fall wären das: Bordellbesuche, Verkleidungen, Zeitsprünge, temporäre Endlosschleifen, Arztbesuche und den Hund Gassi führen. Schneider ist immer in Action, seine Spezialausbildung lässt einfach nichts anderes zu. Da macht es auch nichts, wenn Frau Schneider in der Haushaltsschule in jedem Fach eine Sechs hatte; bügelt, kocht und wäscht Schneider eben selbst. Dieser Mann ist einfach ein Tausendsassa...

Schräger und skurriler geht es nicht. -Aprikose, Banane, Erdbeer- fängt irgendwo an und hört sonstwo auf. Dazwischen mag es einen roten Faden geben, aber wenn, dann hat Kommissar Schneider ihn bestimmt Hundertmal durchgeschnitten. Da passt keine Episode zur nächsten und der Hörer wird schier zur Verzweiflung getrieben, aber: Er genießt es doch! Denn: Helge Schneider weiß was er macht. Und sein Handwerk, das versteht er so gut, wie kaum ein anderer. Seine Fans lieben diese Art von Humor, seine Kritiker bleiben kopfschüttelnd zurück. Mich hat -Aprikose, Banane, Erdbeer- wieder einmal vom Hocker gehauen. Und den nächsten Schneider Liveauftritt habe ich mir schon mal im Kalender angestrichen...
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