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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
90
3,6 von 5 Sternen
Alles ist erleuchtet: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:22,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. November 2017
Hab ich gekauft wegen des Films „extrem laut und unglaublich nah“ den ich, erstaunlicherweise, besser fand als das zugehörige Buch. Leider finde ich den Schreibstil ein wenig verwirrend, ich finde schwer rein. Trotzdem kaufempfehlung da es eine schöne Grundstimmung hat, sobald man sich drauf eingelassen hat.
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am 26. August 2010
Jonathan, US-Amerikaner, reist in die Ukraine, um dort die Frau ausfindig zu machen, die seinen Großvater vor den Nazis versteckt hielt. Helfen sollen ihm dabei der junge Ukrainer Alexander als Dolmetscher sowie dessen Großvater als Fahrer. Der vierte im Bunde ist der schlecht erzogene Hund der beiden Ukrainer, Sammy Davis Jr. Jr.
Schon diese Beschreibung zeigt, dass es sich bei diesem Roman kaum um eine "typische" Erzählung über den Holocaust handelt. Allein die Kombination der sehr unterschiedlichen Hauptfiguren bringt eine Menge Humor mit ins Spiel. Es ist der Kunst des Autors zu verdanken, dass ähnlich wie in seinem Buch "Extremely loud and incredibly close" der Humor trotz eines tragischen Themas keineswegs unpassend wirkt, sondern vielmehr dabei hilft, die Dramatik der Geschichte besser zur Geltung zu bringen und die Menschlichkeit der Figuren herauszustellen.
Besonders bewegend ist die Veränderung im Verhältnis von Alexander und Jonathan. Während der Ukrainer den Amerikaner anfangs entweder betont unterwürfig oder besonders respektlos behandelt, wandelt sich die Beziehung der beiden Männer schließlich doch in eine Freundschaft.
Die Erlebnisse der vier werden umrahmt von Briefen Alexanders an Jonathan sowie von Erzählungen aus der Vergangenheit des jüdischen Shtetls, in dem Jonathans Großvater einst lebte.
Diese Vielfalt der Erzählstränge und Figuren, diese Mischung aus Humor und Schrecken und die große Menschlichkeit der Protagonisten machen dieses Buch zu einem großen Kunstwerk.
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am 15. Juli 2003
"Held" dieses Romans, wie er von seinem jungen Reiseführer Alex zunächst
abschätzig, dann liebevoll genannt wird, ist der Autor selbst, Foer,
amerikanischer Jude mit Wurzeln in der Ukraine. Die Suche nach diesen
Wurzeln hat tatsächlich stattgefunden und wird in diesem Buch auf sehr
eigenartige Weise literarisch aufbereitet.
In Begleitung von Alex, dessen Großvater und einem permanent furzenden
Hund namens Sammy Davis jr. jr. begibt sich der "Held" auf eine Odyssee
durch die Ukraine, seine stoppeligen Felder, die zementenen Städte, die
verwaisten Dörfer, von denen die meisten im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden
gleichgemacht wurden.
Das Buch beschreibt in einem Handlungsstrang, den Alex erst in schwachem
Englisch (in der Übersetzung natürlich in Deutsch), durchsetzt von vielen
liebevollen Fehlern und falsch eingesetzten Idiomen, später stilsicherer
und prägnanter erzählt, von der seltsamen Fahrt der drei, die erst wenig
miteinander anfangen können und sich nach und nach schätzen lernen, ihren
Begegnungen, den kleinen Widrigkeiten, mit denen in diesem etwas
abseitigen Land während einer Zwischenzeit gerechnet werden muß. So nimmt
ein überaus komischer Dialog mit einer Kellnerin, der leider - wie viele
Stellen des Buches - ein wenig in den Slapstick abgleitet, fast zwei
Seiten ein - niemand in der Ukraine begreift, was ein Vegetarier ist, und
warum.
Der zweite Handlungsstrang erzählt aus "Heldensicht" die fiktive
Geschichte des halbjüdischen "Schtetls" Trachimbrod, des Örtchens, der
vermeintlich der Ursprung von Foers Familie ist. Diese überbordende, fast
märchenhafte, leider aber auch oft deutlich überzogene Historie bietet
viele amüsante, herzliche, ergreifende und dramatische Episoden,
präsentiert seine skurillen Bewohner und ihre "urjüdischen" Schrullen,
hauptsächlich die schöne, von allen geliebte, aber zur Liebe unfähige
Brod, die Wassergeborene, ein Findelkind, das aus der Strömung des Flusses
(namens Brod) auftauchte, nachdem ein fahrender Händler (namens Trachim)
mit Sack und Pack in selbigen gestürzt war. Die Historie des Örtchens
bricht, als Brod stirbt, und wird zweihundert Jahre später, in den
Vierzigern des vergangenen Jahrhunderts fortgesetzt, mit dem promisken
Großvater des Helden, dem Angriff der Nazis, der Vernichtung aller Juden,
ihrer Angst, ihrem gegenseitigen Verrat.
Dritter Handlungsstrang ist ein Briefwechsel zwischen Alex und seinem
"Helden", wobei nur die Briefe des ukrainischen Reiseführers wiedergegeben
werden, des jungen Mannes, der so gerne nach Amerika möchte, Geld liebt
und schöne Frauen, "erstklassige" Nachtclubs und seinen Bruder,
Klein-Igor, vor allem aber, in bewundernder Liebe, den "Helden".
Das Buch ist nicht leicht zu lesen, hat seine Längen, aber auch seine
Tiefen, amüsiert häufig, verwirrt manchmal, liefert tiefe Einblicke, aber
auch ausgewalzte Vorurteile, wirkt an vielen Stellen dicht, an vielen
anderen lakonisch-distanziert, manchmal bemüht amüsant. Die Geschichte des
"Schtetls" hat etwas von einem Provinztheater, die Geschichte des
Großvaters trägt viele Elemente, deren Bedeutung sich nicht offenbart. Der
Schluß ist dramatisch, ergreifend, fast erschlagend. Eine feine, überlegt
konstruierte, unterhaltsame Lektüre, stilistisch von großer
Eigenständigkeit, die nachdenklich stimmt, zum Lächeln und Seufzen bringt,
aber das Versprechen des Titels nicht vollständig einlöst.
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am 30. Dezember 2007
Als ich die 6 1Stern Bewertungen gesehen habe, musste ich zur Ehrenrettung des Buches einfach eine Rezension schreiben und 5+ Sterne vergeben . Dieses Buch hat in meinem Bücherregal einen ganz besonderen Platz. Es ist einfach total aufregend dieses Buch zu lesen. Es bietet einem viel Witz, Skurilitäten, schwarzen Humor (allein die Geburt der Ururur...oma oder das Licht beim Sex welches man Jahre später aus dem All sehen kann) und dazu kommen ganz viel Liebe und Weisheiten aber auch Schockmomente in denen man nicht glauben kann was man für schreckliche Dinge liest (auch wenn sie nur fiktiv sind). Dazu kommen die anregenden verschiedenen Erzählebenen.

Liebe Jugend lässt euch nicht von der "Holocaustthematik" und der Länge abschrecken, dieses Buch wird euch gefallen. Und Bücher sollten generell erst zu Ende gelesen und dann bewertet werden :/
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am 12. Januar 2011
Ich verstehe ehrlich gesagt die häufig negative Kritik an diesem Buch nicht. Da wird bemängelt, dass es teilweise zu hochtrabend geschrieben ist (Guten Morgen, es besteht aus 3 verschiedenen stilistisch gestalteten Teilen), und dass man es schon vor der Hälfte weggelegt habe. Ich muss ehrlich gestehen, dass die ersten 100 Seiten schon ein gewisser Kampf sind, da man nicht weiß, worauf man sich hier denn überhaupt einlässt. Da ich im Vorfeld den großartigen Film von Liev Schreiber gesehen habe, blieb ich am Ball. Und die zweite Hälfte ist einfach nur phänomenal. Erkenntnisreich, ja fast weise. Zentrale Themen wie Schuld, Vergebung, Vergänglichkeit in einer (jedenfalls von mir) nie zuvor gelesenen Form. Für mich gehört es zu den wohl besten Büchern der Gegenwartsliteratur. Viele aus meinem Bekanntenkreis waren auch dabei das Buch nach 120 Seiten beiseite zu legen und sie waren im Endeffekt dankbar, dass sie es nicht taten. Dass viele aber heutzutage wohl weder die Zeit oder die Lust zu haben scheinen sich auch einem wohlgemerkt etwas anspruchsvolleren Machwerk zu öffnen, ist sehr schade, da die schlechten Kritiken hier in keiner Weise, auch nur im Ansatz, der Qualität, der großartigen Machart und der Aussage dieses Buches gerecht werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2013
Ich habe etwa ein halbes Jahr lang einen Kotau vor diesem Buch gemacht, ehe ich es jetzt endlich wage eine bescheidene kleine Rezension zu erstellen. Das Buch ist einfach brilliant...Ich habe das Buch in Englisch gelesen und habe vor dieser Bewertung das Deutsche Buch quergelesen. Leider muss ich da einen ganzen Punkt abstreichen, die Magie des Originals geht in der Übersetzung verloren. Wer kann - unbedingt in Englisch lesen!

Drei Geschichten stellt JSF nebeneinander und verwebt sie mit magischer Hand ineinander - und zwar so eng, dass man als Leser nicht mehr ausbrechen kann. Die "Trägergeschichte" ist die Suche des 21 jährigen jüdischen Jonathan Safran Foer nach seinen jüdisch-ukrainischen Wurzeln in dem zerstörten Dorf Trachimbrod. Eine herrlich abstruse Road-Story mit einer in den Schriftsteller verliebten Hündin Namens Samy Davis Jr. Jr.. JSF macht keinen Halt vor den schrägsten Situationen, wunderbar! Parallel wird der Briefwechsel zwischen dem ich-Erzähler und seinem Dolmetscher Alex aufgezeigt, ein Briefwechsel, der noch lange nach der Suche weitergeht. Jonathan Safran Foer hat hier im Stil eines Bora Cosic oder Gregor Rezzori ein ganz herrliches und auch ein wenig anrührendes Bild eines russischen jungen Mannes, der in einer amerikanischen Pop-Art Welt lebt wie es sie in den USA längst nicht mehr gibt, gezeichnet. Das Russian-Englisch ist ein Genuss zu lesen und ich finde es extrem Nah an der Realität. Als drittes wird dann die Geschichte von Trachimbrod 1791 bis 1942 erzählt. Hier wird die Erzählkunst geradezu perfekt. Die Geschichte rund um das jüdische Shtetl ist bis hin zur Zerstörung durch die Nazis schräg, skurril aber auch magisch und als Lektüre unsagbar packend.

Was mir als persönliche Note gut gefallen hat ist die Leichtigkeit, mit der Foer all das zu Papier bringt. Vergewaltigungen und Pogrome werden nicht beschönigt, aber das Leben geht weiter! Ich weiß nicht, ob das vielleicht der Segen eines jungen begnadeten Autors ist oder ob er das einfach hervorragend gekonnt als Stilmittel einsetzt.

Das Ende des Buches scheint die Lesegeister zu scheiden. Ich persönlich hatte gar kein Problem damit, dass sich alles im Absurden und Unklaren auflöst. Das Buch war aus meiner Sicht nie für einen Punkt am Ende angelegt - der Road-Trip geht weiter. Wenn JSF im Buch "Everything is Illuminated" bildlich gesprochen eine Glühbirne immer heller werden lässt dann endet das Buch für mich in einem hellen Licht in dem man außer Licht nichts mehr sehen kann. Ein wunderbares Ende für ein absolut packendes und fast schon "abgefahrenes" Leseerlebnis.
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am 24. Oktober 2016
Safran Foer schreibt eine unglaubliche Geschichte, verästelt und verschachtelt, mit Wortwitz und dennoch auch mit Tiefgang. Der Inhalt kann schlecht in Kürze dargestellt werden, nur soviel: Lesen bringt hier großes Vergnügen, wenn man sich auf so manche Skurrilität und Überraschung einstellt und ein Herz für "herrliche Längen" hat. Die Dinge hängen eben auf kompliziert Art zusammen, Vergangenheit und Gegenwart verschränken sich, bei genauer Beleuchtung erscheint so manche Tatsache und Erinnerung wieder ganz anders. - Tipp: Buch zuerst lesen, danach kann man den Film ganz anders genießen.
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am 11. März 2003
Ein Roman, zwei Erzähler, drei Erzählebenen, vier Themen - kann so etwas überhaupt gutgehen? Ja, es kann, denn Foer hat alles, was ein Schriftsteller braucht, um die sich gestellte Aufgabe mit Bravour zu meistern. Er verfügt über die nötigen Einfälle, den nötigen Sprachreichtum. Er verfügt über Stilsicherheit und Stringenz in Komposition und Umsetzung. Er besitzt die Gabe, sich selbst zurückzunehmen und einzig seine Figuren die Geschichte erzählen zu lassen. Vor allem aber hat er das Entscheidende: ein einfaches Thema, aus dem heraus er durch die Art der Beschreibung Ungeahntes zu entwickeln vermag.
Worum es oberflächlich geht: ein junger Amerikaner reist 1997 in die Ukraine, um dort das Dorf zu besuchen, in dem sein jüdischer Großvater einst gelebt hat. Gleichzeitig versucht er, die Frau zu finden, der sein Großvater angeblich die Rettung vor den Nazi-Schergen zu verdanken hat. Begleitet wird er auf dieser Suche von einem jungen Ukrainer, der als Dolmetscher fungiert, und dessen Großvater, der die beiden fährt.
Diese Autofahrt ist jedoch viel mehr als eine Reise an die ukrainisch-polnische Grenze. Sie ist eine Reise in die Vergangenheit: sie führt in die Welt jener Schtetl, die im II. Weltkriegs ausgelöscht wurden, und in die Geschichte ihrer jüdischen Bevölkerung. Sie ist eine Reise in die persönliche Vergangenheit des Alten und eine Reise der Handelnden zu sich selbst.
Mal heiter und leicht, mal ernst und beklemmend, nie slapstickhaft und nie belehrend, immer gekonnt komponiert - so gelingt es Foer, einen virtuosen Bogen vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu schlagen.
Doch das Buch ist noch etwas. Es ist ein Buch über die Liebe - die Liebe zu den Menschen mit all ihren Wirklichkeiten und Träumen, ihrer Traurigkeit und Freude, den kleinen Begebenheiten ihres Alltags und den Skurrilitäten ihrer Charaktere, ihrer Vergangenheit, ihrer Erinnerung, ihrer Liebe und ihrem Leid, zu ihren Freundschaften untereinander - über die Liebe zum Leben.
In einer der schönsten Episoden des Buches wird geschildert, wie die Liebe Menschen glühwürmchengleich leuchten läßt, wie dieses Licht langsam in den Weltraum steigt und dort eines Tages von Astronauten als kleiner Lichtpunkt wahrgenommen werden kann. Und deshalb gilt, solange es Menschen gibt, auch auf einer oftmals furchtbaren, grausamen und unwirtlichen Welt: „Alles ist erleuchtet".
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am 4. Juni 2011
Zugegebenermaßen bin ich nicht auf der Suche nach einem Roman auf dieses Buch gestoßen, sondern als ich über die Vegetarierbibel "Tiere essen" geschrieben :) und Material gesucht habe.

Und es ist eine wahre Schatzkiste, auf die man hier stößt:

ein atemberaubendes Roadmovie mit sympathischen Darstellern
eine - nein, zwei - Großvater-Enkel-Geschichten
ein Buch über das dritte Reich
eine hervorragende jüdische Vergangenheitsdarstellung
ein Land-und-Leute Roman über Polen und die Ukraine

... und eine wundervolle Geschichte über Herr und Hund.

Die liebevolle und ausgearbeitete Darstellung der einzelnen Personen fügt sich in Geschichten von Liebe und Freude, Trauer und Leid zu einem einzigen großartigen Roman zusammen.

Unbedint empfehlenswert!!!

Shalom,
K.B.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Mai 2008
Ich habe zuerst den Film gesehen, zu dem das Buch als Vorlage diente; und dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Normalerweise ist man von der filmischen Umsetzung eines literarischen Werkes enttäuscht, im vorliegenden Fall war es gerade umgekehrt.

Die Geschichte eines jungen jüdischen Amerikaners (Jonathan Safran Foer), der in die Ukraine fährt und sich dort mit Hilfe eines radebrechenden,machohaften Reiseführers und dessen "blinden" Opa als Fahrer, nebst "Blindenhund" auf die Suche nach der Vergangenheit seines eigenen Großvaters macht, ist im Buch als eine der vier Handlungsstränge enthalten.
Daneben geht es um die Geschichte von "Brod", die dem gleichnamigen Fluss "entspringt", als ihre Eltern im Jahre 1791 dort mit Fuhrwerk in den Fluten versinken; des weiteren um die Geschichte der Heirat von Jonathans Großvater vor Zerstörung des Schtetls um 1940 und um die Konmentare von Alex, dem ukrainischen Reisebegleiter von Jonathan, der scheinbar diese Geschichten Korrektur ließt.
Ganz schön verwirrend und so kam es mir beim Lesen auch durchgehend vor. Hätte ich zuvor den Film nicht gesehen, hätte ich bezüglich Orientierung wohl auch gewiss einige Probleme gehabt. Nun, das mag "innovativ" sein, aber meinem Lesevergnügen zumindest nicht zuträglich.

Natürlich sind alle Geschichten miteinander verwoben und auch Alexs Großvater ist involviert. Ein bisschen dick aufgetragen, wie ich finde.
Negativ aufgestoßen ist mir auch die unnötig obszöne Sprache, die in manchen Passagen benutzt wird.
Insgesamt kein wirklich schlechtes Buch. Aber es kommt halt wie ein besonders bemühtes Erstlingswerk eines noch nicht ganz ausgereiften Schreiberling rüber.
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