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Kundenrezensionen

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am 25. Mai 2002
, die Rede ist vom Sensenmann, sprich dem Tod.
Den einen holt er früher, den anderen später, aber alle kriegt er irgendwann. Und umso tragischer scheint es zu sein, wenn gerade einmal 20-jährige schon sterben müssen. Sie sterben aber nicht etwa an unheilbaren Krankheiten, sondern durch die Schrecklichkeit und Grausamkeit des Krieges.
Erich Maria Remarques Buch ‚Im Westen nichts Neues' erschien im Herbst 1927, da ist es doch schon verwunderlich, dass es sich heute immer noch großer Aufmerksamkeit erfreut und mit über 12 Millionen verkauften Exemplaren zu einem der wohl bedeutendsten Bücher der deutschen Literatur zählt. Was aber macht die Faszination an diesem Buch aus?
Die Handlung des Buches spielt in der Zeit des ersten Weltkrieges. Deutschland ist einem Zwei-Frontenkrieg mit Russland und Frankreich ausgesetzt. Der Leser wird beim Lesen der ersten Zeilen sofort ins Geschehen an die Westfront geschmissen. Der Roman schildert diese Kriegsereignisse aus der Sicht des einfachen Soldaten Paul Bäumer. Vom Klassenlehrer Kantorek zu Patriotismus aufgerufen meldet sich die Schulklasse um Paul Bäumer freiwillig zum Dienst für das Vaterland.
Aber die jungen Männer haben sich den Krieg irgendwie anders vorgestellt, und können die grausame Wirklichkeit nur schwer verarbeiten.
Nahezu nüchtern und emotionslos schildert Remarque das Leben an der Front zwischen Trommelfeuer und Kameradschaft. Der Mensch scheint eben so emotionslos geworden zu sein, und denkt nur noch ans Töten für das eigene Überleben. Aber auch in die Gefühlswelt der Soldaten wird ein Einblick gewährt, was nicht unbedingt verwunderlich ist, denn Remarque versuchte mit diesem Roman auch seine Gefühle und Erfahrungen des Krieges zu schildern. Detailgetreu beschreibt er wie Menschen der Kopf abgeschossen wird, oder sie ihre Gedärme hinter sich herziehen, aber da darf man nicht wegschauen, und genau das hat Remarque gemacht.
Mit seiner einfachen Sprache und dem guten Gefühl für Spannung beschreibt Remarque wie sehr der Krieg die Menschen, und insbesondere die Generation von Paul Bäumer verdirbt, scheinbar nimmt der Krieg ihnen das letzte Bisschen Menschlichkeit und lässt
sie verrohen. Remarque bleibt das ganze Buch über dabei, den Krieg nüchtern zu beschreiben, seine eigene wahrscheinlich kritische Meinung hält er aber zurück. Sicherlich wollte er damit unpolitisch bleiben, denn ein Weltkrieg hat ja nichts mit dem rechten oder linken Flügel in einem Land zu tun, dennoch hätte Remarque in einem Nachwort seine Meinung schildern können.
Aber er demonstrierte seine Haltung gegenüber dem Krieg, indem er 1940, ein Jahr nach Ausbruch des 2. Weltkrieges Deutschland verließ, und ins Exil ging.
Meiner Meinung nach ist Remarque mit ‚Im Westen nichts Neues' ein Meisterwerk gelungen, welches zeitlos geschrieben ist. Zum Teil ist die Beschreibung der Gewalt unangenehm aber nie überzogen, aber Remarque scheint warnen zu wollen, was ein Krieg an Grausamkeit mit sich bringt, und was er zerstört. Scheinbar hat er den zweiten Weltkrieg schon vorausgesehen, und wollte die Euphorie, wie sie beim ersten Weltkrieg noch bei den Soldaten vorhanden war, für jene für den zweiten Weltkrieg trüben. Ich persönlich kann nur eine eindeutige Empfehlung für das Buch aussprechen, denn Remarque war selber Soldat im ersten Weltkrieg, und weiß daher ganz genau wie schrecklich so ein Krieg doch ist.
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am 11. April 2014
Ein erschütterndes Werk, sowohl in der Aussage als auch in den philosophischen Lebensbetrachtungen eines jungen Mannes, der über den grausamen Erfahrungen des 1.Weltkrieges vorzeitig erwachsen werden musste und letztendlich keinen Sinn mehr in einem Leben nach dem Krieg finden konnte.
Neben den sehr realistischen Schilderungen der Kriegshandlungen und der Schicksale dieser jugendlichen Krieger fand ich die stillen Betrachtungen des Erzählers sehr berührend, tiefsinnig und sprachlich schön.
Das Ende konnte nicht anders sein als es geschildert wird.
Ich habe schon verschiedene Bücher Remarques gelesen und finde auch dieses ausgesprochen lesenswert.
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am 20. Oktober 2002
... wie dich selbst? Nicht im Krieg! Wenn Granaten neben dir einschlagen und du dem Tod ins Auge blickst, ist sich jeder nur noch selbst der Nächste. Diese Lektion hat der ehemalige Primaner und Bücherfreund Paul Bäumler gelernt. Angetrieben durch den Lehrer Kantorek, hat sich seine gesamte Klasse für den Wehrdienst im Ersten Weltkrieg freiwillig gemeldet, und so erfährt er nun, was sich an der Front wirklich abspielt - jenseits der Heldenmärchen, die sein Lehrer verbreitet. Mit der Schilderung eines Soldatenschicksals ist „Im Westen nichts Neues" das flammende Plädoyer des Autors Erich Maria Remarque gegen den Krieg und für die Humanität.
Remarque versteht es aufs beste, den Leser durch die Extremsituationen zu führen, die Paul Bäumler, die Hauptperson des Romans, durchmacht. In einfacher, lakonischer Sprache beschreibt er die Gräuel des Kriegs und die Wahrheit hinter der Legende vom „Heldentod". Und tatsächlich ist diese Wahrheit, die der Leser zusammen mit Paul und seinen Kameraden erlebt, schockierend. Kennt man den Krieg sonst nur aus Erzählungen und dem Fernsehen, wird er bei der Lektüre von „Im Westen nichts Neues" vor eigenen Augen lebendig. Man müsste sich ein dickes Fell zulegen, wollte man all diese Gewalt und das Elend unberührt ertragen.
Der Roman ist einer Generation gewidmet, „die vom Krieg zerstört wurde - auch wenn sie seinen Granaten entkam". Schon dem Leser fällt es schwer, die geschilderten Schrecken zu ertragen, die Soldaten selbst aber gehen langsam daran zugrunde. Die einen sterben, die andern können nicht vergessen, was sie erlebt haben. Alles, was einst wichtig war, ist nach der existenziellen Situation des Kriegs belanglos, geradezu banal, geworden. Wie soll jemand seine berufliche Karriere ernstnehmen oder auch nur wieder an Büchern gefallen finden, wenn seine Kameraden im Krieg umgekommen sind, wenn er gesehen hat, wie Leuten die Köpfe abgetrennt oder die Leiber aufgeschlitzt wurden?
Atemberaubend sind die Kontraste, die Remarque erzeugt, um dies zu verdeutlichen. So gibt es Passagen, in denen man sich träumend z. B. in der Schilderung eines von Pappeln beschatteten Baches verlieren kann. Wenn Paul in diesen spärlichen Momenten der Ruhe an seine Jugendzeit zurückdenkt, kommen entrückte, harmonische Bilder wieder in ihm hoch. Der Leser kann den Duft der Landschaften, die Hitze der Sommertage und die Kühle des Wassers beinahe spüren. Er genießt die Schönheit der Natur und die Freude am Leben, worauf es ihn im nächsten Moment in die gnadenlose Realität des Schützengrabens zurückreißt. Jeder wird sich an solchen Stellen des Buches an die Zeit erinnern, als er 18 war. Erschüttert muss man sich dann die Frage stellen, wie diese Jungen das aushalten konnten, angesichts der Gewalt abgestumpft, ständig den Tod vor Augen, und doch waren es Menschen wie du und ich. Eine ganze Generation, die ihrer Jugend und der Leichtigkeit des Daseins beraubt wurde. Anstelle von Liebeskummer mussten sie Todesängste durchstehen!
Und deshalb warnt uns Remarque mit diesem Buch! Noch immer finden Kriege statt und wir verfolgen sie mehr oder weniger interessiert am Fernsehen. Was dort aber wirklich mit den Menschen passiert, zeigt er uns in „Im Westen nichts Neues". Es ist nicht so einfach, den Kampf für oder gegen irgendetwas zu rechtfertigen, wenn man diesen Roman kennt. Aus eben diesem Grund war er unter den Nazis auch verboten. Niemand sollte wissen, was im Kampf passieren würde, wenn der „Führer" nur endlich den Krieg anzetteln würde.
Wir aber haben die Chance, so etwas zu verhindern. Wir können Remarque zuhören, wenn er seine eigenen Kriegserlebnisse verarbeitet. In „Im Westen nichts Neues" klärt er mit bedingungsloser Offenheit darüber auf, was Hass und Gewalt auslösen können, und wirft so die Frage auf, was überhaupt solch ein Leiden rechtfertigen soll. Dieser Roman ist daher jedem ausdrücklich zu empfehlen! Er ist leicht zu lesen und keineswegs langweilig, gleichzeitig stimmt er aber tief nachdenklich und zeigt uns eine Welt, die wir - Gott sei Dank! - nicht mehr kennen.
„Im Westen nichts Neues" ist kein bloßer Zeitvertreib, es ist eine Erfahrung.
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am 19. Mai 2015
Sehr nah an der Wirklichkeit im Kriegs Geschehen.
Erschreckende Begebenheiten.
Trotzdem ich schockiert war konnte ich nicht aufhören zu lesen.
Auch wenn es eine Erzählung ist , weiß man das es wirklich so grausam war.
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am 17. Februar 2012
Ich hatte schon längere Zeit vor dies Buch zu lesen und habe es nun endlich gelesen. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen! Es ist in einer klaren, deutlichen Sprache geschrieben, leicht zu lesen und zeigt schonungslos den Schrecken des Krieges auf. Erich Maria Remarque vermag mit einer Leichtigkeit mit wenigen Worten eindrucksvolle Bilder des Krieges vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Es sind auch jene Bilder, die die Mensche nie zu Gesicht bekommen werden, wenn sie den Krieg nicht selbst in seinem ganzen Schrecken erlebt haben.
Wer nach dem Lesen dieses Buchs noch einen Krieg als ein Lösung für Probleme in Erwägung ziehen könnte, dem ist offenbar nicht zu helfen. Das Buch zeigt schonungslos die Sinnlosigkeit eines Krieges auf. Ich weiß nicht, ob dieses Buch in den Schulen als Pflichtlektüre gelesen wird, würde es ab wärmstens empfehlen. Gerade die Jugendlichen und Heranwachsenden lassen sich sehr leicht für den Krieg und das damit verbundene Heldentum begeistern. Also lest dieses Buch!
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am 19. Juli 2006
Eines der besten Bücher die ich je gelesen hab. Ich würde es sogar mein Lieblingsbuch nennen. Nachdem ich Im Westen nichts neues das erste mal gelesen habe (weitere Male folgten) war ich 18. Ich stand zwar noch nicht direkt vor der Entscheidung Wehrdienst oder Zivi, aber nach dem Buch war klar, dass ich mich für den Zivildienst entscheide. Ich habe das Buch auch in meiner Verweigerung angegeben und wurde auch anerkannt. Das Buch beschreibt nicht nur die Schrecken des 1. Weltkrieges, es beschreibt den Schrecken aller Kriege. Das Buch ist vor ca 80 Jahren erschienen, ist aber aktueller denn je.

Das Buch kann ich nur jedem wärmstens empfehlen. Es lässt sich sehr leicht lesen.
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am 22. November 2004
"Im Westen nichts Neues."
Dies ist die letzte feststehende Aussage dieses sehr beeindruckenden Werkes von Erich Maria Remarque, welche in Bezug auf das vorherige Geschehen die Gesamtaussage seines Romanes wiedergibt. Remarque eläutert den Verlauf des ersten Weltkrieges hervorragend an Hand des Beispiels eines Abiturjahrgangs 1914. Beim Lesen dieses Buches wird dem Leser ein Einblick in Umstände, Zusammenhänge und psychischen wie physischen Zustand eben jener "verlorenen Generation" der Weltkriegsfrontjugend gewährt. Der Widerspruch von heimischem Illusionismus und alltäglicher Frontrealität wird deutlich gemacht, ebenso wie der menschenverachtende moderne Krieg. Es ist Erich M. Remarque mit diesem Werk gelungen einen umfassend Einblick in die Gesellschaft und im Hauptsächlichen in den Frontalltag der Jahre von 1914 bis 1918 zu bieten, wobei natürlich "die verlorene Generation" im Mittelpunkt seines Schreibens steht. Empfehlenswert für Geschichts-, Psychologieleser und jeden Liebhaber anspruchsvollerer Literatur.
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am 30. Oktober 2002
Meiner Meinung nach ist 'Im Westen nichts neues' ein Buch, das jeder gelesen haben sollte, da der Krieg wohl selten so authentisch und eindringlich beschrieben wurde. Mir gefällt besonders, dass es nicht nur eine simple Beschreibung vom Kampf an der Front ist, sondern dass auch sehr genau auf die Gefühle der Soldaten eingegangen wird. 19-Jährige, die plötzlich aus ihrer unbekümmerten Jugend gerissen werden und nun mit dem Krieg und all seinen Grausamkeiten konfontiert werden. Grausamkeiten, die es ihnen unmöglich machen je wieder ein normales Leben zu führen und ihnen all ihre Ziele und Träume nehmen. Durch Remarques brutale und stumpfe Erzählweise wird das Grauen des Krieges und seine Folgen noch unterstrichen. Dies ist ein Buch, das mit Sicherheit niemanden kaltlässt und ist daher absolut empfehlenswert.
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am 6. April 2006
Es ist heute leicht zu sagen, „Im Westen nichts Neues" sei einfach nur ein weiterer Antikriegsroman; und es stimmt, ja, mit all den Büchern, die über den Krieg geschrieben wurden, sowohl über die blutigen Schlachten, als auch über die emotionalen Folgeschäden, könnte man heute ganze Lagerhallen füllen. Aber als Remarque dieses Buch schrieb, gab es jedoch so gut wie überhaupt keine Literatur zu diesem Thema- er hat bereits mit seinem ersten Roman den Nagel auf den Kopf getroffen.
Der Erste Weltkrieg war der Krieg, der alle Kriege beenden sollte, und als die Alliierten noch ihren Triumph feierten, und ihre Toten als notwendige Opfer für die gute Sache feierten, und die Deutschen den Mythos der „Dolchstoßlegende" feierten, zeigte Remarque bereits, dass der Krieg einfach kein gut und kein schlecht kennt, nie gekannt hat, und nie kennen wird. Egal, auf welcher Seite man kämpft, egal, gegen wen man kämpft, egal mit welcher Technologie man kämpft- Krieg läuft schlussendlich immer, auf das Töten anderer Menschen hinaus.
Eine ganze Generation fand sich in diesem Roman wieder, zum ersten Mal wurde auch der zivilen Welt die Augen für die Realität des Krieges geöffnet, und es sollte kein Krieg mehr kommen, bei dem einem nicht zumindest der Titel dieses Romans wieder einfiel.
Mit „Im Westen nichts Neues" hat Remarque die Wahrnehmung des Krieges für alle Ewigkeit verändert- durch diesen unschätzbaren Verdienst ist dieses Buch zumindest in meinen Augen der wichtigste Roman des 20. Jahrhunderts.
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am 29. Januar 2007
In dem Buch "Im Westen nichts Neues" wird sehr genau und gut über die Gefühle und Gedanken der Kriegssoldaten berichtet. Man kann die ganze Situation der Soldaten im Krieg, an der Front, als auch zu Hause sehr gut nachvollziehen, da auch unschöne Details genannt, gut beschrieben und nicht verherrlicht werden.

Es wird aus der Sicht von dem jungen, kriegsfreiwilligen Paul Bäumer erzählt, der dem Autor Erich Maria Remarque sehr ähnlich scheint.

Ein Buch, das für die meisten Altersgruppen geeignet ist. Und ein Stück Weltliteratur welches man gelesen haben sollte, eine zeitlose Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
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