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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 21. März 2008
Der großformatige und edel gestaltete Band von Anselm Grün und Andreas Felger ist ein fruchtbarer Begleiter durch die Karwoche. Oder wann immer wir das Gefühl haben, die Last unseres Lebens nicht mehr "er-tragen" zu können.

Die Bilder von Andreas Felger ermöglichen dem Betrachter durch ihre schlichte Symbolhaftigkeit alle möglichen Personen und Situationen unseres Lebens in sie hineinzuprojizieren und uns so darin wieder zu finden.

Die Texte von Pater Anselm Grün nehmen uns behutsam bei der Hand. Die Frage nach dem Sinn unschuldigen, sinnlosen Leidens ist ein ständiger Begleiter bei der Betrachtung des Kreuzweges. Pater Anselm gelingt es, unseren Blick hinsichtlich Leid und Schmerz im Leben zu weiten. Die einzelnen Kreuzwegstationen bringt er in Verbindung mit unserem eigenen Leben.

Besonders beeindruckt haben mich Pater Anselms Gedanken zu dem dreimaligen Fallen Jesu unter dem Kreuz. U.a. schreibt er ganz klar, dass ich nicht alles kann, was ich will. "Es gibt keinen Weg, mein Leben zu kontrollieren und mit meinem Willen in den Griff zu bekommen." Eine Aussage, die nicht zu Resignation und Fatalismus anleitet, sondern zu Demut. Eine Eigenschaft, die heute ganz und gar aus der Mode gekommen zu sein scheint. Demut ist die Bereitschaft, sich mit seinen eigenen ungeliebten Schattenseiten auseinanderzusetzen und auszusöhnen. Diese dunklen Seiten gehören auch zu mir.

Je bereitwilliger ich mich damit auseinandersetze, desto weniger Energie benötige ich, um eine Fassade nach außen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig biete ich weniger "Angriffsfläche" für Intrigen und Machtspiele meiner Umwelt.

Eine dauerhafte Auflösung unserer Leiden ist nur auf dem Weg durch sie hindurch möglich. Das wird jeder seriöse Psychotherapeut, Arzt oder Seelsorger bestätigen können. Wir sollen das Leid auch nicht suchen. Dies wäre genau so unproduktiv wie seine Verleugnung und der Versuch, einen "Bypass" zu nehmen.

Zwei weitere empfehlenswerte Bücher von Pater Anselm Grün zum Thema Leid und Scheitern sind: "Gescheitert? Deine Chance!" und "Womit habe ich das verdient? Die unverständliche Gerechtigkeit Gottes".

Karfreitag, 21. März 2008
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