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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
36
4,7 von 5 Sternen
Weiße Nächte: Eine Liebesgeschichte (insel taschenbuch)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 17. Mai 2017
Dieses war mein erstes Dostojewski Buch was mich sofort mit seiner Sprachgewalt und dem Erzählstil beeindruckt hat. Wunderschön mitzuerleben ist diese kurze Geschichte. Ein Abriss m und dich so tiefsinnig psychologisch und detailgetreu,wenn auch manchmal viel zu Schwallartig an Worten.
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am 23. August 2017
...berührend, mit wunderbarer Erzählgabe. Für mich , eines der schönsten Bücher.
Einfach wirken lassen, genießen, eintauchen in die Sprache eines Meisters.
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am 30. Januar 2017
Wie ich Dostojewski auch schon in 'Die Sanfte' kennengelernt habe, schreibt er auch hier wieder romantisch und poetisch. Allerdings musste ich mich hier erst ein wenig eingewöhnen, da es doch von der Stimmung her eine ganz andere Geschichte war, als die einzige, ich ich vorher bereits von ihm las. Diese hier erzählt von einem einsamen Mann, der glaubt, seine ganze Stadt zu kennen, aber doch keinen einzigen Freund hat. Er begrüßt die Häuser, er kennt sie alle und das erzählt Dostojewski mit solch feinen Worten, dass man wirklich direkt eingehüllt ist, von dieser Atmosphäre dort im alten Russland. Zuerst fühlte ich mich dadurch selbst etwas verklärt, verträumt, und so ging es dann einige Zeit weiter. Die Gefühlsbeschreibungen waren wieder einmal große Klasse und so liest sich das Buch schnurstracks weg, einfach, weil der Stil so leicht ist und fließt und einen ganz einfach mitzieht.
Jedoch muss ich sagen, hat mich dieses kleine Buch im Endeffekt leider wenig begeistert zurückgelassen. (Das mag mitunter auch an dem Hörbuch gelegen haben, welches ich für eine Kapitel benutzt habe, als ich den Haushalt machte und eine andere Übersetzung - viel zu schlicht und modern - als das Buch aus dem Anaconda Verlag hatte, welches ich las)
Spannung lag nicht wirklich in der Geschichte und auch, wenn sie kurz war, kam sie mir manchmal sehr lang vor. Natürlich ist das hier ein ruhiges Buch und es war auch abzusehen, dass es so sein wird, doch ruhig und langatmig sind für mich immer noch zwei ganz verschiedene Dinge.
Trotz Dostojewskis wunderbarem Schreibstil, machte es mir das Ganze nicht möglich, mich damit zu verbinden. Ich konnte mich zwar mit der Hauptperson identifizieren, aber wirklich gefesselt hat mich die Story nicht und die kleine Liebesgeschichte darin auch nicht.
Schade. Dennoch ein schönes, nettes Werk eines grandiosen Autors. Gerne lese ich auch mit Freuden noch seine weiteren Geschichten, selbst wenn dieses hier mir am Ende nicht viel geben konnte, außer eine schöne Atmosphäre und eine schöne Wortwahl.
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am 29. Mai 2005
Wenn die Nacht nicht ins Dunkle fällt, dann findet man viellicht nicht seinen Schlaf sondern nur seinen Traum. So erzählt F.D. aus vergangener Zeit, wo das Schnelle noch nicht die Geduld verdrängte, wo Zuneigung auch die Zeit des Eroberns, des Sehnes kannte und im noch nicht Erreichten mehr Phantasie sich entwicklelte. Genau in dieser Zeit erlebte ein Herr einen (Wirklichkeits)-Traum, den er brillant seiner Nastenka erzählt, die er auf seinem Spaziergang an einem verregneten Abend zufällig und verzweifelt antrifft. Sie wiederum weiss auch von ihrer Wunschliebe zu erzählen, die sich im Laufe der Erzählung als Traum zu entwickeln scheint, während seine Erzählung sich einer Wirklichkeit nähert und beide am Ende .............. , -------
Soviel darf man nicht erzählen, nur soviel, das Dostojewski uns eine lesenwerte Erzählung in die Hand gibt, die die Ruhe und Geduld um wahre Liebe ins Heute rettet.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 6. März 2007
Über das Paradox der so genannten großen Liebe.,, 6. März 2007
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Rezension bezieht sich auf: Weiße Nächte: Eine Liebesgeschichte (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein junger Mann - der Ich-Erzähler- trifft während eines nächtlichen Spaziergangs im sommerlichen Petersburg auf ein siebzehnjähriges Mädchen. Sie beginnen miteinander über ihre Träume und ihre innere Vereinsamung zu sprechen.

Die beiden Menschen begegnen sich in den Folgenächten erneut.

Nastenka berichtet von ihrem Kummer und ihrer Sehnsucht, weil der Mann, den sie liebt und mit dem sie ihr weiteres Leben verbringen möchte, zwar wie vereinbart nach einem Jahr aus der Fremde zurückgekehrt, aber bislang noch nicht auf sie zugekommen ist. Sie glaubt schließlich er wolle sein Versprechen - mit ihr zu leben- nicht mehr halten und wolle sie deshalb nicht mehr sehen.

Während der nächtlichen Gespräche verliebt sich der Ich-Erzähler in das Mädchen und möchte die Position des Vorgängers einnehmen. Nastenka ist damit einverstanden. Sie mag den jungen Mann, hat ein inniges freundschaftliches Verhältnis zu ihm entwickelt, dass sie in ihrer Unerfahrenheit für Liebe hält und glaubt die Intensität des Gefühls könne durch bewusstes Wollen verstärkt werden.

Doch da taucht ihre große Liebe plötzlich in der letzten, dieser weißen Nächte erneut auf, woraufhin Nastenka den Ich- Ezähler gewissermaßen im Regen stehen lässt, wohl wissend in welche Seelenlage sie die jungen Mann damit bringt. Sie weiß, dass er sie liebt und verdeutlicht ihm, dass er - aufgrund seiner Liebe zu ihr - ihr gewiss den Laufpass verzeihen könne. Sie wünsche sich, dass sie weiterhin Freunde bleiben , da sie ihn noch genau so möge, wie in den Nächten davor. Nichts habe sich verändert.

Der Ich-Erzähler ist nicht in der Lage seine Sehnsucht zu überwinden und sich in die neue Situation einzufinden. Er zerbricht an seinem Kummer und scheint von da an aufgehört zu haben seelisch zu existieren.

Dostojewski zeigt in diesem Roman die egoistischen Facetten der so genannten großen Liebe, die letztlich , wo sie hervorbricht, selten Rücksicht auf Dritte nimmt und sich damit vom Wesen wohltemperierter, zwischenmenschlicher Liebe, die , wie man weiß, immer alle im Auge hat, maßgeblich unterscheidet. Damit aber ist die große Liebe ein Widerspruch in sich. Sie ist ein klassisches Paradox.

Empfehlenswert
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am 28. Februar 2013
"Weiße Nächte ist eine Geschichte um eine zugleich erfüllte und unerfüllte Liebe zwischen zwei jungen Menschen. Der einsame Erzähler trifft bei einem nächtlichen Streifzug eine junge Frau, die in Liebeshändel mit einem Untermieter verstrickt ist, und beide schütten sich ihr Herz über ihr freudloses Leben aus. Wie Dostojewski die im folgenden aufkeimende Liebe zwischen den beiden, die am Ende doch in einem gewaltigen Akt an Entsagung und Altruismus mündet, in überwältigendem Wortreichtum und sprachlichem Überschwang ausbreitet, das ist schon kaum zu fassen. Manchmal möchte man ein "Halt ein" zurufen, fast leidet man mit dem Erzähler mit. Hier zeigt einer die Kunstfertigkeit, fast ohne Handlung langwierige Erzählungen zu verfertigen, die dennoch aufgrund ihrer psychologischen Versiertheit fesseln. Für heutige junge Menschen dürfte diese Erzählung hoffnungslos unmodern klingen, aber der emotionale Überschwang und die zeitgenössische Atmosphäre des zaristischen Russland vermögen literarisch Interessierte heute noch zu beeindrucken.
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am 14. Mai 2007
Da ich von Fjodor Dostojewski zwar vorher schon gehört hatte, mich aber nicht gleich in einen seiner größeren Romane "stürzen" wollte (falls ich enttäuscht worden wäre), nahm ich mir sein Werk "Weiße Nächte" vor.

Und ich muss sagen: ICH BIN BEGEISTERT! Nicht übertrieben! Schon allein seine Fähigkeit, Dinge in einem solch bezaubernden Licht und mit solch feinfühliger Sprache zu beschreiben, hat mich von Anfang an bezaubert. Und da ich vollkommen davon überzeugt bin, dass ein gutes Buch schon auf der ersten Seite fesseln muss, kann ich dieses Werk getrost als Knüller bezeichen, denn es hat mich bereits vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen.

Zu Anfang beschreibt der Protagonist - ein hoffnungsloser Träumer, der glaubt, alle Menschen in seiner Heimatstadt St. Petersburg zu kennen und diese im Vorbeigehen stets in Gedanken grüßt, obgleich er keinen einzigen Freund hat - zum Beispiel seine fantasievolle und amüsierende Bekanntschaft mit den Häusern eben dieser Stadt und wie sie ihm zuwinken, mit ihm sprechen. Eines, sein Lieblingshaus, wird dann eines Tages rosa gestrichen und er beschreibt, wie es ihn bekümmert und dass er es nicht mehr ansehen kann wie vorher.

Dieses ist nur ein kleines bezauberndes Beispiel aus der Gedankenwelt der Hauptperson.

Als er dann jedoch eines Nachts eine Frau kennenlernt, verändert sich seine ganze Welt und sein ganzer Fokus liegt nun auf dieser Frau.

Man erfährt, wie sich seine Gefühlswelt entwickelt und auch, dass er sehr wohl in der Lage ist, menschliche Beziehungen aufzubauen und dass er ein sehr gutes Herz hat. Leider wird er letztendlich schwer enttäuscht, und sein Leben verfällt wieder in den alten Trott, als wäre nie etwas passiert.

Ich will hier nicht verraten, welcher Art diese Enttäuschung gewesen ist, denn das würde zu viel preisgeben.

Ich kann nur sagen, wer sich vorher noch nicht an einen russischen Autoren herangetraut hat und sich vor deren dicken Wälzern (siehe Tolstoi) scheut, der sollte sich einmal diesem großartigen Werk widmen. Der eine oder andere könnte vielleicht eine echte Leidenschaft für diese Art Literatur entwickeln. Zumal ist "Weiße Nächte" nur sehr kurz und sehr flüssig geschrieben, und würde somit nur eine kleine Hürde für den wählerischen Leser darstellen.

WÄRMSTENS ZU EMPFEHLEN!
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am 13. Januar 2017
Überraschend, wirklich, dass alle 33 Rezensenten glauben, sie hätten einen Text von Dostojewski gelesen. Mit der fast einhelligen Begeisterung über das Buch haben sie völlig recht, finde ich.Von Dostojewski ist auch die wunderbare schöpferische Erfindung und die zärtlich -melancholische Stimmung. Aber der Text, der so begeistert, ist eine schöpferische Leistung von Dornen Hennig. Die einfache Sprache gibt den beiden jungen Menschen eine Poesie und einen leisen Humor. Dostojewski dagegen lässt die Leser trauriger zurück. Genügt es wirklich, einige Tage im Leben glücklich gewesen zu sein oder wiegt das Glück des Mädchens das Verzichten Müssen des Mannes auf? Vielleicht bemerken die Leser einfacher Sprache den versöhnlichen Humor des Textes nicht und dann sind sie doch in Dostojewskis Melancholie.
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am 17. Juli 2014
Der Meister der Worte und des Gefühls Dostojewski hätte dieses Buch nicht besser schreiben können. Natürlich ist die Sprache sehr poetisch und die heutigen Leser sind diese Sprache nicht mehr gewohnt, jedoch der Inhalt dieser Geschichte lässt einen über den Sinn der Liebe nachdenken. Dostojewski schreibt so authentisch, dass man fühlt, er selbst könnte das alles erlebt haben. Tatsächlich habe ich in einer Biographie über ihn gelesen, dass sein Leben fast alle Bücher sehr beeinflusst haben, auch die traurige Geschichte um den einsamen Denker und das Mädchen Nastenka.
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am 10. April 2016
Da ich als Mädchen gerne romantische Romane lese, dachte ich mir, ich wage mich an den Literaturklassiker Weiße Nächte,
Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, besonders der Schluss hat mich emotional ergriffen, Das tolle daran ist, dass man sich gut in die Lage des Mannes hineinversetzen und seine Handlungen gut nachvollziehen kann. Doch ich möchte nicht zu viel verraten, da dies jeder für sich selbst erleben sollte.
Ich kann das Buch jedem der sich für Liebesromane interessiert weiterempfehlen.
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