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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 21. September 2013
Der in Neuruppin geborene Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. "Effi Briest" gehört zu seinen späten Werken und ist ein gesellschaftskritischer Roman, der von der Beziehung zwischen der jugendlichen Effi Briest und dem um 21 Jahre älteren Baron Geert von Innstetten handelt, eingerahmt in das gesellschaftliche Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Handlungsorte sind Hohen-Cremmen (Brandenburg), Kessin (Pommern) und Berlin.

Die Ehe entspricht dem Willen ihrer Eltern, aber Effi ist jung und naiv genug, diesen Weg auch als ihren eigenen anzusehen ("Natürlich muss er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen."). Die Liebe zu einem Mann vergleicht sie mit der Liebe zu ihren Freundinnen ("Warum soll ich ihn nicht lieben? Ich liebe Hulda, und ich liebe Berta, und ich liebe Herta.").

Effi wird in ihrer neuen Umgebung in Kessin nicht glücklich. Sie leidet an Einsamkeit und hat Angst. Die Angst wird durch eine düstere Umgebung künstlich geschürt. Fontane versteht es, dies bildlich zum Ausdruck zu bringen ("Solch fahles, gelbes Licht gibt es in Hohen-Cremmen gar nicht."). Sie und Innstetten sind diametral verschiedene Charaktere, getrennt nicht nur durch das Alter. Er ist ein Mann von Grundsätzen und auf Karriere bedacht, sie lebhaft, phantasievoll und naiv. Die Unterschiede sind eine Belastung für Effi, wie sie Pastor Niemeyer gegenüber deutlich macht ("ich fürchte mich vor ihm").

Viel von ihrem Mann alleine gelassen, lässt sich Effi (eigentlich gegen ihren Willen) von Major Crampas, einem Freund ihres Mannes, verführen. Dieser kennt Innstetten von früher und macht ihr gegenüber deutlich, dass Innstetten sie erziehen will. Die Affäre findet ihr Ende, als Effi mit ihrem Mann nach Berlin zieht. Sechs Jahre später findet Innstetten zufällig Liebesbriefe von Crampas und die Entwicklung nimmt einen zwangsläufigen Verlauf.

Die gesellschaftlichen Verhältnisse und Erwartungen repräsentieren eine Macht, der sich Innstetten nicht entziehen kann. Sein übertriebener Pflichtbegriff schränkt seine Freiheit ein. Die Briefe, einmal aufgetaucht, lösen eine Kettenreaktion aus, die unvermeidlich zum Duell mit Crampas und zur Trennung und Ächtung von Effi führt. Innstetten ist ein Getriebener. Handlungsfreiheit gibt es nur im eingeschränkten Rahmen gesellschaftlicher Pflichten und Konventionen. Fontane lässt die moralische Bewertung, die Frage nach Schuld und Unschuld, offen. Er ist nur Berichterstatter.

Auf Basis dieses Romanes sind differenzierte Charakterstudien möglich. Dies gilt nicht nur für die Hauptfiguren Effi und Baron von Innstetten, sondern auch für Nebenfiguren wie Johanna und Roswitha. Fontane stellt dar, wie die Menschen von ihrem Umfeld und dem Zeitgeist geformt werden. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Epoche. Heute gibt es keine Duelle mehr und Ehebruch führt nicht mehr zur Ächtung. Dennoch hat jede Zeit ihre eigenen gesellschaftlichen Zwänge. Der Roman ermöglicht einen Blick aus zeitlicher Distanz auf gesellschaftlich geformte menschliche Verhaltensweisen und lässt unterschiedliche Interpretationen der Schuldfrage zu. Dies dürften Gründe dafür sein, dass der Roman auch heute noch aktuell ist.
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am 14. Mai 2014
Heute habe ich das Buch 'Effi Briest' von Theodor Fontane beendet und muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat und zusätzlich anregte, in naher Zukunft noch weitere Werke Fontanes zu lesen.

Der Roman handelt von der jungen Frau Effi Briest, die eine von ihren Eltern arrangierte Ehe mit dem viel älteren Baron von Instetten führt. Das Geschehen spielt sich im 19. Jahrhundert an verschiedenen Plätzen des früheren Preußens ab.

Neben dem vortrefflich von Fontane gezeichneten Bildes der damaligen Gesellschaft mit all ihren Wertvorstellungen und Normen, trifft man auf eine Fülle von mehr und minder sympathischen Charakteren, die allesamt sehr ausgereift und detailreich vom Autor beschrieben werden. Fontane verwendet eine sehr eindrucksvolle Sprache, die Bilder im Kopf entstehen lässt und mich dazu brachte, mich vollends in der im Buche beschriebenen Zeit zu verlieren. Er findet einen guten Ausgleich zwischen ernsten und gar philosophischen Phasen und teilweise sehr humorvollen Stellen in seinem Roman.

Auch die Ausgabe des Insel Verlages ist ganz vortrefflich - man findet ein angenehmes Schriftbild und feste, glatte Seiten vor, ausserdem knickt auch der Buchrücken nicht allzu leicht ein.

Ich bin mit dem Buch wirklich voll und ganz zufrieden, und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich auch nur ein wenig für die Gesellschaft des 19. Jahrhunders interessiert.
Egal, ob Sie 16 Jahre jung sind wie ich, oder sich bereits im besten Alter befinden. :-)
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am 1. Februar 2016
Die Handlung ist von Anfang bis Ende null interessant. Es werden unwichtige Ereignise in die Länge gezogen und sehr langatmig erzählt. Die Spannung, wie das Buch ausgehen wird, fehlt komplett. Nicht zu empfehlen.
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am 23. November 2012
Ich hatte bisher keine Zeit den Roman zu lesen. Bestellung nut Auftragsbearbeitung waren 0. k..
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch.
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am 9. Mai 2012
Sowohl die Zustellung ,als auch die Verpackung und der Inhalt und Zustand des

Buches ist vollkommen o.k.Ich bestelle immer gerne bei Amazon
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am 7. Mai 2014
Ein Klassiker mit viel Witz und Charme! Vor 10 Jahren nicht ganz freiwillig in der Schule gelesen, heute aus freien Stücken. Die Sichtweise verändert sich eben doch in den verschiedenen Lebensphasen. Ein Werk was man zu schätzen wissen muss, aber das ist ein zu weites Feld :)
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am 3. September 2016
Nichts für Leute, welche ihre Zeit mit einem so eintönigen Werk verschwenden wollen. Es sind weder eine spannende Handlung, noch überraschende Wendungen vorhanden. Das Buch verfolgt einen roten Faden, welchen der sogar der schlechteste Schüler durchschauen könnte. Nicht zu empfehlen.
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am 29. Juni 2014
Dieser Roman hat mich gefesselt. Liest sich gut und ist nicht langweilig. Halt Effi Briest, kann ich jedem empfehlen, die gerne und gut lesen
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am 19. September 2014
Dieses Buch ist in einer veralteten Ausdrucksweise geschrieben. Spannend ist das Buch nicht, eher langweilig. Hatte mir mehr davon erhofft. Kann es nicht weiter empfehlen!
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