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am 16. August 2017
Ich habe mir vorgenommen mir ein paar russische Klassiker zu Gemüte zu führen. Mit Turgenjew habe ich begonnen da er nicht so dicke Schinken produziert wie Dostojewski, dieses Buch zum Literaturkanon gehört und nicht sehr lang ist. Ich habe viel erfahren über das Russland Ende des 19. Jahrhunderts und das Buch lässt sich flüssig lesen. Also wirklich empfehlenswert für Einsteiger in russische Klassiker.
Schön fand ich an der Anaconda Ausgabe das Lesebändchen.
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am 21. November 2011
Ich habe 'Väter und Söhne' erst jetzt erstmals gelesen. Ich habe selbst Kinder im Alter von Basarow und Arkadij und kann mich in die Gefühle der Eltern der beiden Protagonisten hineinversetzen, diese Mischung aus Stolz auf die Entwicklung des Nachwuchses, Erstaunen, wenn nicht Sorge über seine Ideen und Lebensentwürfe, aber auch Wehmut über den Wechsel der Generationen. All diese Gefühle vermittelt Turgenjew ausserordentlich lebensnah und zeitlos. Das ist es doch, was wir in den Klassikern suchen: das Echo unserer Erfahrungen und Gefühl in Menschen, in die wir uns hineinversetzen können, all das in einer Sprache, die die Zeit überdauert. Turgenjew bietet in seinem Roman eine solche geglückte Mischung.
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am 5. Juni 2011
"Wir sind Nihilisten!" rufen die beiden Protagonisten aus. Sie wollen keine Autorität und keinen Grundsatz anerkennen, außer sie bewerten diese durch eigene Überlegungen als sinnvoll. Dass diese Einstellung damals wie heute auf Ablehnung durch die ältere Generation stößt, die ihr Wertesystem, ihre kulturellen Errungenschaften und damit ihre soziale Ordnung in Gefahr sieht, liegt auf der Hand.
Iwan Turgenjews "Väter und Söhne" ist damit nicht nur ein sprachlich außerordentlich ästhetischer Roman, er thematisiert auch den Generationenkonflikt in Russland um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Tragische Gestalt des Romans ist Jewgeni Basarow, ein Nihilist, der die Ratio im Allgemeinen und die Naturwissenschaften im Besonderen als alleinigen Fixstern akzeptiert, nach dem sich das Leben ausrichtet. Romantischen Gedanken und gefühlsbetonten Augenblicken flieht er. Dies gelingt ihm so lange, bis er sich verliebt und sein Weltbild ins Wanken gerät.
Turgenjew ergreift dabei keinerlei Partei. Am Ende des Romans liegt es am Leser selbst sich zu entscheiden. Vielleicht vermag der Roman gerade wegen dieser Offenheit den Leser über die Seiten der Lektüre hinaus zu beschäftigen.
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HALL OF FAMEam 5. Mai 2008
„Sehen Sie nur, was Ihre Nihilisten anrichten! Sie brennen St. Petersburg nieder!“ – Als Turgenjew 1862 nach der Veröffentlichung seines Romans erstmals in die von Unruhen geplagte Stadt zurückkehrte, musste er sich schwere Vorwürfe gefallen lassen. Den Begriff „Nihilist“ hatte der Autor selbst geprägt. In Väter und Söhne wird die Figur des Jewgenij Basarow damit bezeichnet. Basarow, ein junger Mediziner, wird von seinem Freund Arkadij zu einer Reise in die Provinz eingeladen und gerät dort mit der Vätergeneration aneinander. Kein Prinzip ist ihm heilig, alle Werte und Normen will er aufgeben, um Platz für Neues zu schaffen. Er duelliert sich mit Arkadijs adligem Onkel Pawel, entbrennt trotz seines nüchternen Gemüts in heftiger Liebe zur schönen Anna Odinzowa und lernt eine Instanz kennen, die selbst ein Revolutionär nicht verneinen kann: den Tod. Turgenjew handelte sich mit dem Roman den Ärger vieler Landsleute ein und verbrachte große Teile seines Lebens unversöhnt im Ausland. Dennoch wurde Väter und Söhne zu einem Klassiker des russischen Realismus. Der Begriff des Nihilismus ging nicht nur in die Literaturgeschichte, sondern auch in das philosophische Vokabular und in den täglichen Sprachgebrauch ein.
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am 15. Oktober 2012
Das Buch an sich beginnt vielleicht etwas trocken und die Namen sind ungewohnt, (Russische Namen) jedoch macht es spaß es zu lesen!

Die Aufmachung ist wie bei jedem anderem Taschenbuch.

Das Buch ist auf jedenfall sein Geld wert.
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am 28. November 2009
Väter und Söhne, dieser Titel ließ anfangs auf den durch alle Zeiten hindurch glimmenden Konflikt zwischen den Generationen schließen. Doch die Geschichte entpuppt sich als diejenige eines Nihilisten im Gegensatz zu jener eines Menschen, der nicht alles, was sich schon bei den "Alten" erprobt hat im Leben, von sich weist.

Sprachlich ist Turgenjew ein ganz Großer, inhaltlich habe ich die großen Aha-Erlebnisse vermisst. Dennoch und trotz der Jahre, die seidem ins Land zogen, hat das Aufenandertreffen von Generationen natürlich nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

Besonders schön fand ich, dass "Väter und Söhne" angenehm lesbar ist und sich nicht in den in der russischen Literatur oft üblichen unendlich scheinenden Beschreibungen verliert. Zudem mangelt es in Turgenew's Werk keineswegs an Humor.
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am 7. Februar 2002
Dieses ist wohl Turgenjews bekanntestes Buch und ein wirklicher Klassiker der russischen Literatur. Der Vorteil gegenüber Dostojewski ist, dass man sich nicht durch 1000 Seiten kämpfen muss, bei ähnlich schöner Sprache und psychologischem Tiefgang. Die Hauptfigur Basarow ist der erste Nihilist der Weltliteratur( jedenfalls ist Turgenjew meines Wissens nach der Erste, der diesen Begriff für eine Person verwendet) und lehnt alle herkömmlichen moralischen Vorstellungen ab. Selbst in der Liebe sieht er nichts weiter als die Hilflosigkeit vereinsamter Menschen und distanziert sich von ihr. Als er sich schliesslich selbst verliebt(seine Zuneigung wird nichr erwiedert), stürzt sein Weltbild in sich zusammen. Auch neben der Hauptfigur begegnet man interessanten Charakteren und es macht einfach Spass, dieses Buch zu lesen. Es steckt viel mehr drin, als ich es in wenigen Worten beschreiben könnte. Unglaublich rührend ist z. B. die Beschreibung der Eltern Basarow`s. Diese lieben und bewundern ihren Sohn ob seiner höheren Bildung und würden alles für ihn tun und können ihn doch nicht verstehen. Ein Buch dass ganz klar zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt.
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am 13. Mai 2013
sehr gut, gerne wieder, alles passt, sehr gut, gerne wieder, alles passt sehr gut, gerne wieder, alles passt, sehr gut.
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am 15. August 2012
"Väter und Söhne" ist die Geschichte des kühlen und etwas spöttischen Nihilisten Basarow, der alle überkommenen Werte, die gesellschaftlichen Institutionen und jedes romantisierende Sentiment seiner Zeit ablehnt. Er findet zwar begeisterte Gefolgschaft in seinem Freund Arkadij, mit dem er einige Tage im Haus von dessen Vater verbringt, eckt jedoch mit seinen Thesen bei der älteren Generation, insbesondere bei Arkadijs Onkel Pawel Petrowitsch, an. In hitzig geführten Gesprächen diskutieren Basarow und Pawel Petrowitsch die Frage nach der einzig richtigen Gesellschaftsform. Leitmotiv des Romans ist dabei der immerwährende Konflikt zwischen den Generationen und die Schwierigkeit, die Position der jeweils anderen zu verstehen."Väter und Söhne" ist einer der bekanntesten russischen Gesellschaftsromane, der die Befindlichkeiten Russlands Mitte des 19.Jahrundert sehr anschaulich porträtiert. Turgenjew zeigt bilderreich ein in seiner eigenen Gegenwart noch gelähmtes Russland, das seinen Aufbruch in die Moderne erst noch vor sich hat.Turgenjew ist vor allem mit der am Ende etwas märtyrerhaften Figur Basarow ein komplexer Charakter gelungen, der einerseits polarisiert, andererseits eine ganz besondere Anziehungskraft ausübt, weil er aus der Masse hervorsticht und den eigenen Zeitgenossen neue Denkwege aufzeigt. Dies macht auch den besonderen Reiz von "Väter und Söhne" aus. Auch wer sich für das Russland des 19. Jahrhunderts interessiert und sich ein genaues Bild von der damaligen Gesellschaft machen möchte, sollte "Väter und Söhne" unbedingt einmal gelesen haben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Oktober 2014
Die Aufhebung der Leibeigenschaft 1861 in Russland fiel zusammen mit einem Mentalitätswandel, insofern als ein rationaler, naturwissenschaftlich und westlich orientierter Geist sich gegen den traditionellen, slawophilen und romantischen Geist bemerkbar machte. Dieses Buch gibt zu einem frühen Zeitpunkt (1862) bereits Zeugnis davon, indem Turgenjew den Konflikt zwischen zwei Vätern und deren Söhnen (Arkadij und Basarow) personalisiert: Die Söhne stellen sich als "Nihilisten" gegen die zwar liberalen, aber erwartungsgemäß eher traditionsgebundenen Väter. Im Mittelpunkt steht der nicht-adlige Student der Naturwissenschaft Basarow, der adlige Arkadij schließt sich eng an ihn an und bewundert ihn wegen seiner geistigen Unabhängigkeit und Radikalität.

Turgenjew zog es vor, die Kontroversen, die sein Buch in Russland auslöste, von seinem Exil in Baden-Baden aus zu kommentieren. In seinem Nachwort ist zu lesen, wie hoch daheim die Wogen schlugen und wie divergent die Meinungen waren. Turgenjew selbst erklärt, er stehe weitgehend auf der Seite des Nihilisten Basarow, lehne lediglich dessen Kunstfeindlichkeit ab. Das überrascht, denn Basarow legt zwar immer wieder eine erfrischende Unverfrorenheit an den Tag, erscheint einem aber in seiner Ablehnung aller Werte und Traditionen doch recht einseitig und sogar töricht und selbstzerstörerisch zu sein. Das wird ja auch durch sein Schicksal symbolisch bekräftigt, indem er an dem zu Grunde geht, was er zu seinem höchsten Prinzip macht: der Naturwissenschaft.

Sein Bewunderer, Arkadij, schwenkt dagegen schon bald auf die Richtung der Väter ein, bei ihm ist offenbar auf Grund seiner adligen Herkunft die Bindung an die Traditionen größer. Sein Onkel Pawel ist als Gegenspieler Basarows bemerkenswert. In ihm hat Turgenjew nach seinen eigenen Worten eine Karikatur des Traditionsbewahrers gezeichnet, der dann aus anderen Gründen als Basarow am Leben scheitert: Er ist Opfer seiner Tradition und kann keinen lebendigen Bezug zum Leben entwickeln.
Der Konflikt zwischen den Söhnen und Vätern ist zwar modellhaft und typisch für die damalige Zeit, gleichzeitig hat Turgenjew aber auch etwas zeitlos Typisches, ja sogar etwas ausgesprochen Modernes in der Beziehung zwischen den Generationen erfasst. Die Söhne finden es leicht, sich gegen die Elterngeneration aufzulehnen. Erst als sie die Liebe kennen lernen, kristallisiert sich ihr wahrer Charakter heraus.

Turgenjew hat Licht und Schatten auf seine Figuren verteilt. Sie sind in ihren Schwächen erkennbar, aber liebevoll dargestellt. Nur Basarow ist eher ein zerrissener, sogar zynischer Vertreter und weist auf moderne Gestalten in der russischen Literatur voraus. Aber noch künden der kultivierte, niveauvolle Stil und die sehr schöne, organische Entfaltung der Handlung von relativ ruhigen, stabilen gesellschaftlichen Verhältnissen. Was damals Empörung auslöste, ist heute in Ruhe und mit Genuss am Ofen zu lesen.
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