Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17



am 3. Juli 2013
Das Buch gefällt mir sehr, weil es das Leben des Charles Darwin sehr gut beschreibt. Vor allem macht es Lust auf weitere Bücher dieses Genre.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Oktober 2008
Während dreier Monate schrieb Charles Darwin die Grundzüge seiner Autobiographie zur eigenen Entspannung und zur Belehrung seiner Kinder und Enkel.
Die Schule empfand Darwin als sehr langweilig, weil nur alte Sprachen unterrichtet wurden (Ausnahme: Horaz-Oden). Zu Hause führte er mit seinem Bruder im alten Geräteschuppen chemische Experimente durch. Deshalb auch sein Spitzname "Gas". Mit 16 Jahren studierte er Medizin, aber auch hier galt: es war unerträglich langweilig, weil es nur Vorlesungen, aber keine praktischen Übungen gab.
Immerhin konnte er in den Ferien seinen Hobbys Jagen, spazierengehen, singen, trinken und Musik hören, nachgehen; außerdem lernte er andere Wissenschaftler kennen. Gut gefallen hat mir die Geschichte als Darwin unter der Rinde eines Baumes zwei seltene Käfer fing und dann noch eine dritte, neue Käferart entdeckte, um diese auch zu sammeln, mußte er sie in den Mund nehmen: worauf der Käfer ein beißendes Sekret versprühte mit dem Erfolg, daß er alle verlor.
Inspiriert von Alexander von Humboldts "Reise in die Äquinoktialgegenden" wollte auch Darwin "wenigstens einen kleinen Stein zum großartigen Bauwerk der Naturwissenschaften beitragen". Grundlage dafür war seine kanpp fünfjährige Reise mit der Beagle - in der Rückschau bezeichnet er sie "als das wichtigste Ereignis meines Lebens".
Ausführlich geht Darwin in "Mein Leben" auf die Entstehung seines Meisterwerks "Über die Entstehung der Arten" und weitere Bücher ein, die er als "die Meilensteine in meinem Leben" bezeichnet.
Sehr offen beschreibt er seine Haltung zur Religion (er bezeichnet sich als Agnostiker).
Zum Ende seines Buches listet Darwin auf was er mag bzw. was nicht (Lyrik: keine zeile; Shakespeare: langweilig, daß einem übel wird; Kunst und Musik: uninteressant; Romane, Biographien, Reiseberichte: erstklassig bzw. interessant).
Neben der 130 Seiten umfaßenden autobiographischen Skizze enthält das von Nora Barlow (eine Enkelin von Darwin) herausgegebene Buch auch ein sehr erhellendes Vorwort von dem bekannten Evolutionsbiologen Ernst Mayr sowie eine Auswahl von Charles Darwins Briefen (u.a. die amüsante Auflistung "Das ist die Frage" Heiraten vs Nicht heiraten).
Beigefügt sind auch zwei Briefe von Darwins Ehefrau Emma. Persönlich sehr berührend finde ich Emmas ersten Brief, nicht nur, weil sie hier ihre Gefühle zu Charles eingesteht, sondern auch, weil sie ihm hier klar beschreibt, welche religiösen Gefühle sie besitzt. Von C.D. gibt es hier die Ergänzung, daß er den Brief viele Male gelesen (und geküßt) und Tränen über ihn vergossen habe.
Zum Abschluß noch das Erfolgsrezept des "Meisters":
"Mein Erfolg als Wissenschaftler sind die Liebe zur Wissenschaft, grenzenlose Geduld zu langem Nachdenken über jedes Thema, Fleiß.. und eine gehörige Portion Phantasie und gesunder Menschenverstand."
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Juli 2014
Darwin teilt hier nicht nur ausführlich seine Gedanken über Religion und Wissenschaft mit, sondern man erfährt aus dem Anhang mit Briefen und Dokumenten auch die Art seiner Entscheidungsfindung: Er dachte genau durch, was für oder gegen eine Entscheidung sprach (Beispiele: die Reise mit der "Beagle", das Heiraten).

Auf seiner Schiffsreise merkte er, daß es ihm mehr Spaß machte zu beobachten und zu denken als zu schießen und zu jagen. Das betrachtete er als Fortschritt von barbarischen Urinstinkten zur Zivilisation. Schon damals stellte er die Bibel auf eine Stufe mit den heiligen Schriften anderer Religionen.

Über sein Leben nach der Reise hatte er nicht mehr viel zu berichten: Es wurde zur Geschichte seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Darwin war frei von Autoritätsabhängigkeit und bewahrte sich stets seinen eigenen Kopf. Er war bereit, jede Hypothese aufzugeben, sobald neue Tatsachen auftauchten, die ihr widersprachen. Der Deduktion stand er mißtrauisch gegenüber, übertriebene Skepsis hielt er für schädlich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Februar 2009
Wer etwas über die Ursprünge der Evolutionstheorie erfahren möchte, oder über das Leben von Charles Darwin, muss dieses Buch nicht lesen.
Die ersten 157 Seiten gehören der Autobiografie, die restlichen 120 Seiten sind Anhang, Briefe und eine (extrem) breitgetretene Auseinandersetzung, die Darwin mit einem anderen Wissenschaftler hatte. Dieser Teil wurde, soweit mir ersichtlich, von seiner Enkelin angefügt. Diese Auseinandersetzung (es geht um eine nicht gemachte Anmerkung in einem Text, welche zu einem Missverständnis führt) wird aufs unerträglichste ausgewalzt und hat (außer für hartgesottene Darwinologen) keinerlei Nährwert.
Der autobiografische Teil ist nett zu lesen, und man bekommt einen Eindruck vom aristokratischen, britischen Hintergrund dieses Wissenschaftlers. Man erfährt eine Kleinigkeit über seinen Arbeitsstil, doch sind dies nur Fetzen in einem ansonsten wenig spektakulären Buch. Man könnte den Inhalt auf Postkartenformat zusammen dampfen.

Wer etwas über das Leben von Charles Darwin erfahren möchte, sollte sich lieber eine der vielen Biografien durchlesen oder auf eine gut gemachte Fernsehdokumentation zurück greifen. Für mich persönlich war die Lektüre dieses Buches zum Ende hin eine Qual und ohne größeren Nutzen.
Für zehn Euro definitiv zu wenig Inhalt.
11 Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. August 2009
Die Autobiographie von Charles Darwin ist ausgesprochen aussagestark: Es kann gut nachvollzogen werden, wie sich die wissenschaftlichen und weltanschaulichen Auffassungen Darwins entwickelt haben. Die Höhepunkte seines Wirkens und seiner Erkenntnisse werden deutlich.
Seine Autobiographie hat natürlich auch persönliche Züge, sowohl hinsichtlich seines privaten Lebens als auch im Ton, denn sie soll seinen nachkommenden Familienmitgliedern ein Bild seines Werdens vermitteln. Sie ist leicht und zugleich anspruchsvoll geschrieben.
Wer Darwin selbst kennenlernen möchte, möge sein Buch unbedingt lesen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Juni 2011
Ein interessantes Buch, das Einblicke in das Wirken von Darwin gibt.
Obwohl schon seit langem geschrieben, trotzdem gibt es immer noch Unbelehrbare, die die Evolution nicht wahr haben wollen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden