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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 18. Januar 2008
Wenige Heldensagen sind so bekannt und beliebt wie "Beowulf". Vermutlich Anfang des achten Jahrhunderts entstanden, ist es das älteste erhaltene Werk der altgermanischen Dichtung. In mehr als 3000 Versen berichtet ein anonymer Verfasser von den Taten des Helden Beowulf. Ein Hilferuf des dänischen Königs führt ihn an dessen Hof, wo ein gewaltiges Monster namens Grendel die trink- und sangesfreudigen Dänen bedroht. Todesmutig tritt Beowulf dem Ungeheuer entgegen und verletzt es tödlich. Doch Grendels Mutter, nicht weniger gefährlich, nimmt Rache an den Dänen. So muss Beowulf abermals eingreifen und ein weiteres Ungetüm zur Strecke bringen. Am Ende stößt auch er an seine Grenzen: Im Kampf gegen einen Drachen muss er sein Leben lassen. Außer von Heldentaten berichtet der Erzähler auch von den Sitten und Feierlichkeiten am dänischen Hof und streut nebenher einige historische Schlachtbeschreibungen ein. Die Prosaübersetzung des Versepos von Gisbert Haefs bringt die Handlung leicht lesbar auf den Punkt: auch für Mittelalter-unerprobte Leser kein anstrengender Kampf, sondern ein Vergnügen.
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am 11. Juni 2013
Die Geschichte vom Krieger Beowulf ist zurecht ein Schatz der Weltliteratur.

In Dänemark wird die Methalle des alten Königs Hrothgar von dem Monster Grendel heimgesucht.
Doch aus der Ferne erscheint der ruhmreiche Krieger Beowulf mitsamt seinen tapferen Mitstreitern und erklärt sich bereit dem Monster entgegenzutreten.
Grendel taucht auf und Beowulf schafft es mit bloßer Körperkraft dem Monster den Arm abzureißen.
Das Monster flieht und stirbt in seiner Höhle durch seine Verblutung.
Nur ein Wesen schwört Grendels Tod zu rächen, seine Mutter.

Gisbert Haefs versteht es meisterhaft die alte Sprachweise des Beowulf-Epos beizubehalten, aber gleichzeitig für den modernen Leser verständlich zu machen.
Ein Muss für alle Liebhaber von Mythen, Märchen und Sagen.

Das klassische Epos diente als Vorlage für folgende Filme:
Dem Science-Fiction-Horrorfilm "Beowulf" (mit "Highlander"-Star Christopher Lambert in der Titelrolle),
dem Historienabenteuerfilm "Der 13te Krieger" (mit Antonio Banderas und Vladimir Kulich in den Hauptrollen, basierend auf Michael Crichtons Roman "Schwarze Nebel" bzw. "Die ihre Toten essen"),
das Fantasydrama "Beowulf & Grendel" (mit Gerard Butler als Beowulf und Stellan Skarsgård als König Hrothgar),
dem animierten Fantasyfilm "Die Legende von Beowulf"
und dem Science-Fiction-Fantasyfilm "Outlander".

Beowulf ist eine Sage, die man nicht in Vergessenheit geraten lassen sollte.
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Die Dramaturgie erscheint wirkt schon sehr antiquiert. Monster tritt auf. Held tritt auf. Held erschlägt Monster. Held wird besungen. Monster tritt auf. Held erschlägt Monster. Held wird besungen. Held kehrt heim. Held wird alt. Monster tritt auf. Held stirbt. Held wird besungen. So ist die Struktur der Handlung schon etwas eintönig, und noch dazu fehlt etwas, was aus der heutigen Literatur nicht wegzudenken ist, nämlich die Suche nach den Motiven der Handelnden, insbesondere der Bösen. Grendel und seine Mutter haben kein Motiv. Sie sind böse, weil sie von Kain abstammen, und das reicht dann aus.

Wenn sich jetzt - bei dem inzwischen auf dieser Plattform überhand nehmenden Dogmatismus muss man ja mit allem rechnen - jemand über das Thema Spoiler beschwert, für den ist das ohnehin das falsche Buch. Geschichten wie die von Beowulf leben nicht von der Spannung. Es ist eigentlich egal, was passieren wird. Wieder und wieder sind diese Geschichten erzählt worden. Und jeder Erzähler hat die Handlung belassen, dafür aber kleine Details hinzu gefügt. So hat die Geschichte über Jahrhunderte an Atmosphäre gewonnen, bis sie ein Klassiker der frühen europäischen Literatur geworden ist. Und daher sind es oft die Details am Rande der Geschichte, die hier den Reiz ausmachen. Die Textstellen über das Altern, den Verlust der physischen Stärke großer Helden, bieten großartige, auch etwas traurige Texte, die auch heute wirklich lesenswert sind. Nebenfiguren, die in der chauvinistischen Runde großspuriger Trunkenbolde offensichtlich Angst kennen, werden von den größten aller Helden dennoch nicht an die Wand gestellt, sondern am Ende irgendwie doch integriert. Helden nämlich wissen, dass sie Ruhm ernten ohne Ende, aber doch eine kurze Lebenszeit haben. Und dann gibt es noch die schöne Geschichte von der Königin, die alle Männer umbringt, die sie erblicken, bis denn einfach der richtige kommt. Ja, dieses schräge Verhalten ist selbst in unserer Zeit nicht unbekannt. Dass Gold und andere Güter schöne Sachen sind, die Gier nach diesen aber tödlich endet, mag man der Geschichte beim aufmerksamen Lesen ebenfalls entnehmen.

Zu dieser Ausgabe muss man dann aber noch etwas Wichtiges sagen. Das hier ist eine Prosaversion der Legende, das mit den Versen hat man sich hier gespart. Spezialisten in alten Legenden mögen beim Lesen einen Verlust der sprachlichen Wirkung des überlieferten Textes beklagen. Nun, zumindest ich gehöre nicht zu diesen. Ich finde, dass es die Lesbarkeit dieser Geschichte eher erhöht. Der Text klingt ein wenig wie die Texte von Tolkien, weniger wie "Der kleine Hobbit" oder auch "Herr der Ringe", sondern etwas mehr wie im "Silmarillion". Und damit schließt sich dann ein Kreis, ähnlich wie er das im Schicksal der Helden aus der Vorzeit auch tut. Beowulf inspiriert Tolkien, der wiederum eine Prosafassung von Beowulf inspirieren darf. Und so setzten sich dann Erzähltraditionen immer weiter fort.
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am 27. August 2008
die Geschichte von Beowulf ist ineressierten ja bekannt.

Der nordische Held Beowulf hilft dem Dänenkönig Hrothgar und kämpft gegen das menschenfressende Ungeheuer Grendel und dann gegen Grendels Mutter. Viel später geht es noch mal gegen einen Drachen zur Sache.
Dies alles wird in 126 Seiten (ohne Nachwort) beschrieben.

Gisbert Haefs, konnte diesmal einer Geschichte nicht seinen Stempel aufdrücken, so wie er es meisterhaft bei "Hannibal" und "Troja" gemacht hat.

Scheinbar mußte zum Kinostart des Filmes "Beowulf" noch mal ein entsprechendes Buch rauskommen. Hat zumindest mich nicht überzeugt
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am 28. Juli 2013
Wenige Legenden sind so beliebt wie Beowulf und so faszinierend. Es ist vermutlich des achten Jahrhunderts entstanden. Die Helden taten berichten wie er gegen die menschenfressende Grendel kämpft. Aber eine Person schwört Grendels tot zu rächen seine Mutter. Beowulf kämpft noch gegen den feuerspeienden Drachen. Dass Buch ist für die heutige Zeit sehr gut zu lesen einfach prima Sage.
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