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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 1999
Ein Mann taucht aus dem Nichts auf. Von diabolischer Gestalt, kleinwüchsig und schmächtig, treibt er sein Unwesen in der Stadt. Jeder, der ihm ins Gesicht blickt, ist von dessen Mißbildung paralysiert. Wer ist dieses geheimnisvolle Wesen, das Nachts skrupellos ein kleines Mädchen zu Boden stößt und überrennt? Warum erhält der Übeltäter daraufhin von Dr. Jekyll, einem wohlsituierten und anerkannten Wissenschaftler, einen Scheck, um die Familie des Mädchens zu entschädigen? Welche Art der Freundschaft ist es, die den Doktor mit dieser schrecklichen Kreatur verbindet? Mr. Utterson, Anwalt und enger Freund Henry Jekylls, findet die Wahrheit auf mysteriöse Weise heraus.... Die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat schon viele Liebhaber des Gruselgenres begeistern können. Diese jüngere Ausgabe des Klassikers wurde von Doris Eisenburger illustriert und fügt der ohnehin beklemmenden Stimmung, die die Lektüre des Buches auslöst, optische Entsprechungen hinzu .Diese sind zwar gut gelungen, greifen aber zwangsläufig in die Phantasie des Lesers ein. Der Illustrationen und der großen Schrift wegen wirkt diese Ausgabe eher wie ein Bilder-oder Kinderbuch, der spannenden und ungemein faszinierenden Geschichte tut das jedoch keinen Abbruch. Robert Stevenson, seiner Zeit psychologisch weit voraus, hat in diesem Klassiker die tiefsten und dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele meisterhaft durchleuchtet. Schade, daß das Buch nur 94 Seiten hat!
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am 16. August 2001
Dr. Jekyll und Mr. Hyde, das ist eine Erzählung, eine sehr kurze zumal, deren Inhalt hinlänglich bekannt ist. Der zwar vordergründig sehr bieder wirkende, in Wirklichkeit zwar bisweilen rücksichtslos ausschweifend lebende Arzt Dr. Jekyll beschäftigt sich intensiv mit Paramedizinischer Halbwissenschaft. Ihm gelingt es, seinen Körper mit Hilfe eines Elixiers in die Schattengestalt des bösartigen Mr. Hyde zu verwandeln. Daß es sich bei Ihnen um die selbe Person handelt wird dem Leser von Anbeginn der Erzählung nicht ganz klar (falls er es nicht ohnehin weiß), er wird lediglich mit den Untaten des Mr. Hyde konfrontiert. Im weiteren Verlauf geht der Anwalt Mr. Utterson dem Fall nach und kommt dem Verhängnis auf die Spur. Schließlich bricht er zusammen mit dem Butler Poole in das Schlafgemach des Doktors ein und lüftet das Geheimnis. Mit Hilfe zweier aus der Perspektive eines Zeugen und aus der Sicht des Dr. Jekyll verfaßten Berichten kommt schließlich Licht in die unheilvolle Geschichte. Interessant ist, daß Dr. Jekyll die Verwandlung nur mit Hilfe eines verunreinigten Salzes gelang, die später bezogene reine Substanz vermag diese Verwandlung nicht herbeizuführen und das ist das Fatale: Dr. Jekyll ist gefangen im Körper des Unholdes Hyde und beendet sein Leben mit einer Dosis Zyankali kurz bevor sein Freund Utterson ihn findet. Die Erzählung an sich ist hervorragend, sie ist gar als Weltliteratur zu werten, der Stil ist excellent, die Charaktere pointiert. Das einzige, was fehlt, ist eine etwas genauere Beschreibung der Bösartigkeit des Mr. Hyde, Berichte seiner Untaten, seiner Verdorbenheit, ein Versäumnis, daß sich auch Oscar Wilde nachsagen lassen muß, dessen tragischer Held zwar als zunehmend böse und schwarzen Mächten verfallen geschildert wird, genauere Schilderungen aber leider fehlen. Das Buch beinhaltet eine klare Aussage: Der Mensch kann seinem Gewissen nicht entfliehen. Dr. Jekyll nimmt sich selbst nach der endgültigen Verwandlung in Mr. Hyde in dessen Gestalt das Leben. Das Buch ist eine Parabel, ähnlich wie der "Zauberlehrling" oder "Die Verwandlung", es ist ein zeitloses Stück Literatur nicht ohne Spannung, trotzdem der Leser um den dramatischen Konflikt weiß. Weltliteratur!
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am 4. Juni 2015
Stellt Euch vor Ihr könntet Eure schmutzigsten Phantasien und Triebe ausleben, die reine Selbstsucht walten lassen, ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen, ohne schlechtes Gewissen , weil diese jemand Anderes getan hat.
Stellt Euch vor es gibt eine Droge, mit der Ihr das Tier in Euch entfesseln könnt, die es Euch ermöglicht den verbotenen Trieben freien Lauf zu lassen.

Klingt nach einem modernen Horror- oder Psychothriller, ist aber der berühmte Klassiker "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" aus dem Jahre 1886.

Es wird die innere Zerrissenheit zwischen Gut und Böse und die Sucht nach einer Droge bzw. deren Auswirkung thematisiert. Ein Thema welches auch in der heutigen Zeit immer noch aktuell ist.
Es wird das Szenario beschrieben, wo das "Schlechte Ich" nach Freiheit drängt und die Oberhand gewinnt - Dr. Freud hätte seine Freude damit gehabt.

Die berühmte Geschichte des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (wer kennt sie nicht), spielt im viktorianischen London. Einer Zeit des industriellen Umbruchs und der Forschung.
Der Schreibstil ist entsprechend der damaligen Zeit, jedoch nicht altmodisch und flüssig zu lesen. Obwohl der Autor es der Phantasie des Lesers überlässt, welche Triebe Dr. Jekyll in der Gestalt von Mr. Hyde auslebt, ist es spannend zu lesen. Das damalige London wird von Stevenson sehr gut beschrieben und man taucht in diese Zeit ein.
Ein "Thriller" ohne Happy End.

Fazit:
Ein absolut lesenswerter Klassiker, der moderner nicht sein kann. Flüssig zu lesen und trotzdem vieles der Phantasie des Lesers überlassen wird, äußerst spannend. Die Phantasie ist immer noch das beste Kopfkino *g*
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am 13. Mai 2016
Nicht das Abbild eines schlechten oder bösen Menschen, nein, wir alle sind angesprochen. Erinnerungen an Goethe`s Faust werden wach, Freud wird vorweggenommen.
Obwohl fast jeder den Plot kennt, nimmt diese kleine Novelle den Leser gefangen, sie lässt ihn nicht los. Das liegt auch an dem sauberen, anschaulichen Schreibstil des Autors, der sein Handwerk verstand. Das Stück spielt in London, aber es wird wahrscheinlich das nächtliche, neblig-feuchte und dunkle Edinburgh sein, das hier geschildert wird, die Heimatstadt des Autors, die er gerade infolge der geschilderten feucht-kühlen Bedingungen in den langen und trüb-regnerischen Wintern wegen seiner schwachen Gesundheit verlassen musste. Bekanntlich siedelte er in die Südsee (Samoa) über, wo er angesehen und geachtet von den Einheimischen auf eigenem Besitztum mit seiner gesamten Familie lebte, zumal ihm gerade diese hier beschrieben kleine Geschichte schon zu seinen Lebzeiten Anerkennung und auch finanziellen Erfolg brachte.
Er starb dort mit 43 Jahren an der ihn seit seiner frühen Jugend belastenden Lungentuberkulose.
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am 6. Dezember 1999
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des Dr. Jekyll und Mr. Hyde? Und doch, sind Sie sich sicher, daß Sie die Geschichte wirklich kennen? Ich war mir relativ sicher, zu wissen, worum es gehen würde als ich das Buch in die Hand nahm. Dadurch, daß man schon so viel von dem Buch gehört hat, meint man zu wissen, worum es geht. Aber es war anders, ziemlich anders als ich es mir vorgestellt hatte. Es ist eine sehr faszinierende Geschichte um die Trennung von Gut und Böse und ob nicht doch beides in uns Menschen angelegt ist. Der Erzählstil Stevensons ist interessant, die Perspektive immer wieder durch Briefe aufgelockert. Es lohnt sich wohl doch immer wieder, das vermeintlich Bekannte unter die Lupe zu nehmen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. September 2015
Auch wenn die Story schon 130 Jahre alt ist. Der Sprachstil ist sehr prosaisch, man merkt hie und da doch, dass es nicht im 21. Jhdt geschrieben wurde ;-)

Dennoch: Die sprachlichen Bilder und die damit erzeugte Atmosphäre sind erstaunlich und entwicklen eine soghafte Wirkung. Es ist wirklich gruselig. Zwar hat das Buch keine 140 Seiten, aber es langt, um die Story stringent und auf den Punkt zu erzählen.

Ein Klassiker der (Horror) Literatur und natürlich absolut lesenswert
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am 18. Januar 2016
Was schreibt man zu einem Buch, deren Inhalt beinahe allen durch Verfilmungen bekannt ist? Man kann viele Filme kennen, allem voran den mit Spencer Tracy. Aber es ist trotzdem interessant, das Buch zu lesen, denn es tauchen noch Facetten auf, die der Film nicht so beleuchtet. Also auch wer en Inhalt kennt: man kann getrost dieses Büchlein einmal lesen und in das unfaßbare Grauen eintauchen.
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am 19. Februar 2014
Erzählt wird “The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde” hauptsächlich aus der Perspektive von Bekannten und Freunden von Dr. Jekyll wie dem Anwalt Mr. Utterson, aber auch von Dr. Jekyll persönlich.
Im damaligen London treibt nachts ein Mann namens Mr. Hyde sein Unwesen, der vielen unheimlich erscheint.
Mr. Utterson: „… he gave an impression of deformity without any namable malformation…“
Im Falle des Verschwindens oder Ablebens von Dr. Jekyll soll Mr. Hyde den gesamten Besitz von Dr. Jekyll erhalten, was außerordentlich seltsam ist, wie Mr. Utterson zu bedenken gibt. Auch das dieser Mann ständig bei Dr. Jekyll ein und aus geht, findet Mr. Utterson höchst bedenklich und vermutet, dass sein alter Freund von Mr. Hyde erpresst wird.
Dr. Jekyll: „… all human beings … are commingled out of good and evil: and Edward Hyde ... was pure evil.”
Mr. Hyde wird nun eines Nachts dabei beobachtet wie er im blinden Hass ein Parlamentsmitglied ermordet. Er wird seitdem polizeilich gesucht, doch von ihm fehlt jede Spur. Wochen später wird Mr. Hyde schließlich tot in Jekyll’s Arbeitszimmer aufgefunden.
Erst am Ende erfährt der Leser von der wahren Geschichte durch einen Brief von Dr. Jekyll an Mr. Utterson.
Dr. Jekyll: „... I was slowly losing hold of my original and better self, and becoming slowly incorporated with my second and worse.”

“The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde” von Robert Louis Stevenson ist einer der großartigsten Thriller-Klassiker aller Zeiten. Es nicht nur sehr spannend erzählt, sondern auch die Charakterentwicklung und die verschiedenen Perspektiven auf das Geschehen sind unglaublich interessant. Die Entwicklung der inneren Verzweiflung, Gefangenheit, Zwiespältigkeit und des Kontrollverlustes von Dr. Jekyll sind sehr ergreifend. Absolut lesenswert!
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Da Amazon es immer noch nicht hinbekommen hat, die Rezensionen nach Ausgabe und Medium getrennt zuzuordnen, hier der Hinweis, dass sich die folgende Rezension auf das Hörspiel der Künstlergruppe Mediabühne bezieht. Erschienen bei Random House Audio als 2. Folge der Reihe MEISTER DER ANGST.

Dr. Henry Jekyll genießt unter seinen Kollegen und Studenten gleichermaßen einen Ruf als brillanter Forscher und Mediziner. Bis er sich zunehmend obskuren Forschungen verschreibt und immer eigenbrötlerischer wird. Selbst sein alter Freund aus Studientagen, der Anwalt Gabriel Utterson, bekommt Jekyll immer seltener zu Gesicht. Der arbeitet in seinem Labor in aller Abgeschiedenheit an einem Serum, mit dem er hofft die gute und die böse Seite der menschlichen Seele voneinander trennen zu können. Doch das Ergebnis stellt sich anders dar, als von Jekyll erhofft. Die Folge ist eine tödliche Schizophrenie – bis es in den Straßen von London zum ersten Mord kommt. Die Bevölkerung lebt ohnehin schon in Angst, wegen der grauenhaften Taten Jack the Rippers, und Inspektor Abberline hat alle Hände voll zu tun, um eine Massenpanik zu verhindern ...

Der zweiten Folge von MEISTER DER ANGST liegt eine der berühmtesten Gothic Novells der Literaturgeschichte zugrunde. Robert Louis Stevensons großartige Erzählung wurde bereits mehrfach vertont, sowohl als Lesung, als auch als inszeniertes Hörspiel. Da stellt sich automatisch die Frage nach der Notwendigkeit einer erneuten auditiven Adaption. Hat man sich jedoch die ersten Minuten angehört erübrigt sich die Frage schnell, denn allein die Darbietung von Andreas Fröhlich in der Doppelrolle als Dr. Jekyll und Mr. Hyde ist die Anschaffung des Hörspiels wert. Obwohl sich die erste Manifestation von Mr. Hyde ein wenig wie Gollum aus „Herr der Ringe“ anhört, der ja auch von Andreas Fröhlich synchronisiert wurde, entwickelt das Hörspiel rasch eine beklemmende Atmosphäre und verbindet auf kongeniale Art und Weise die Elemente der klassischen Gruselgeschichte mit denen eines modernen Psychothrillers. Natürlich ist der Plot der Geschichte hinlänglich bekannt und gehört mittlerweile zur festen Allgemeinbildung. Der Reiz liegt in der Darstellung der Zwiespältigkeit und der inneren Zerrissenheit, der sich Dr. Jekyll ausgesetzt sieht. Es ist unheimlich und faszinierend zugleich wie Andreas Fröhlich den sinistren und triebhaften Mr. Hyde spielt, der all die animalischen Instinkte auslebt, die Dr. Jekyll mühsam unter dem Deckmantel der Zivilisation begraben hat. Fröhlich bestreitet das knapp 80minütige Hörspiel fast im Alleingang. Fast wohlgemerkt, denn natürlich gibt es noch zahlreiche andere Sprecher, die ebenfalls eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Allen voran Peter Weis in der Rolle des Anwalts Gabriel Utterson; und auch Marius Krügel ist als Zeitungsjunge grandios. Klaus Ude, der auch für diese Folge das kongeniale Skript schrieb, ist in der Rolle von Uttersons Kutscher Jeffrey zu hören. Obwohl das Hörspiel für sich alleine steht, und es sich bei MEISTER DER ANGST um eine Reihe von einzelnen Episoden handelt, wurde das Hörspiel locker und auf geniale Art und Weise mit der ersten Folge („Jack the Ripper“) verknüpft. Beide Geschichten spielen im Spätsommer/Herbst des Jahres 1888 und Mr. Hyde treibt just sein Unwesen als sich auch Jack the Ripper auf der Jagd befindet. Inspektor Abberline, bekannt aus Folge 1, gesprochen von Frank Glaubrecht, muss sich nämlich nicht nur mit den Ripper-Morden auseinandersetzen, sondern auch die Untaten von Dr. Jekylls Alter Ego aufklären. Und schließlich gehört Montague John Druitt, der von Patrick Bach fabelhaft gespielte Sündenbock aus der ersten Folge, zu Dr. Jekylls Studenten. Die famose schauspielerische Leistung wird übrigens von einem stimmigen Soundtrack begleitet, der die Fantasie des Hörers beflügelt.
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am 5. Februar 2015
Also ich kenne diese Geschichte und habe das Buch zuerst auf englisch gekauft und gelesen.

Die deutsche Version ist ganz nett aber zum Ende hin sehr sehr langatmig und nicht so der Brüller.

Hier geht einfach das Gefühl, wenn man zu dieser Zeit durch dunkle, unheimliche Gassen lief, verloren. Wer das nicht missen will, sollte es lieber in englisch lesen. (z.b. Wordsworth Classic) auch wenn man nicht alle Vokabeln versteht, verliert man den Zusammenhang nicht.

Auf Deutsch war ich eher enttäuscht.
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