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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
53
4,5 von 5 Sternen
Der Fürst (insel taschenbuch)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2003
So betitelt Niccolo Machiavelli eines seiner Kapitel in diesem Buch, seinem Hauptwerk: "Der Fürst". Und sogleich erscheint uns das, was dem gebildeten Renaissance - Menschen wichtig und darum erstrebenswert war als Ziel und Bild vor Augen: Der Staat, in dem der einzelne Bürger erst einmal etwas zu leisten hat (z. B. Wehrpflicht!), dann aber auch Mitspracherecht genießt.
Alles, was dazu diente, diesem "gerechten" Gebilde, das dem griechischen Vorbild ähneln sollte, dem Athener- Staat des Perikles z.B., nahezukommen, wurde in diesem Buch versuchsweise aufgeführt.
Daß dabei die Empfehlungen für eine starke Führung den Vorrang hatte, ist dieser Zeit (und unserer!) nicht vorzuwerfen. Denn es ist wahrlich eine starke und gerechte Führung in einem guten Staat durchaus vonnöten.
Aber die Annahme, diese Führung auch skrupellos ausführen zu dürfen (immer das Ziel eines gefestigten Staatengebildes vor Augen!), ist vielfach (bis heute!) wohl auch mißverstanden worden. Daher wurden und werden den Tyrannen immer (wenn auch oftmals zu spät!) Grenzen gesetzt.
Somit werden wir es als Leser dieses interessanten Buches auch weiterhin mit der versuchten (hoffentlich gerechten!) Führung (einer weltweit-gespannt- politischen!) zu rechnen haben. Die Vorbereitungen dahin sind bereits in ausgewählten Händen (nicht nur in den Köpfen!)derjenigen, die Macht haben über finanzielle Mittel und durchführbare Techniken. Hoffentlich mit dem Ziel eines gerechten und gefestigten Staatsgefüges und einer wehrhaften Pflicht, die nicht gleich bei erster Prüfung versagen wird, wie es weiland mit der wehrpflichtigen Bürgerwehr bei Prato geschehen.
Niccolo Machiavelli wird oftmals gerne etwas spöttisch betrachtet und der Ausspruch: "Sie Machiavellist!" ist ein oft gehörtes nicht nur schmückende Beiwort für einen starken Politiker auch heute noch.
Niccolo Machiavelli ist in Diensten der Medici gestanden, war ein politischer und gebildeter Mensch durch und durch, wurde gefoltert, stand oft wieder nach Rückschlägen auf und diente seinem Stadtstaat Florenz vorbildlich.
Natürlich war er ergriffen von Stärke und Macht, doch wenn diese im Dienste der Bürger steht, ist es denkbar, daß daraus etwas entstehen kann, das Sinn macht, wenn man nur immer den Verstand einsetzt. Daran aber mangelt es wohl oft, so wie es an der Hybris nicht fehlt, auch nicht an denkbaren Verwirrungen inmitten all der technischen Möglichkeiten. Und so scheitert der moderne Politiker (der momentanen und der etwas entfernteren Zeitgeschichte!)gerne, was wir nur allzugut am eigenen Leib schon erlebt haben.
Umso mehr sollte z.B. ein übergeordnetes Forum, wie die UNO nicht nur eine Mitsprache anstreben, sondern in Zukunft auch mehr und mehr ein echtes Handeln, damit voraussehbare Fehler, die nicht wiederholt vorkommen dürfen, vermieden werden können.
Wir als Erben der Ideale der Renaissance, nämlich der Ästhetik (dem Griechischen verhaftet!), der Mode, der Architektur, der Musik, des Schönheitsideals überhaupt und der Macht(auch der heute in etwa verstandenen Religion!) sollten eigentlich gelernt haben, aus entstandenen Fehlern. Ziel könnte es sein, nur noch etwaige Feineinstellungen zu betreiben, mögliche Fehler und entstehendes Unglück endlich zu vermeiden.
Machiavelli hat einen modernen Staatsentwurf gewagt, als Gegenentwurf zum mittelalterlichen augustinischen Gottes-Staatsentwurf, einer großen Reichsidee mit religiösem Inhalt, wie sie zur Zeit mit Ausrufezeichen nicht nur andeutungsweise wieder angemahnt wird (Samuel Huntington!). Das wäre dann aber ein Zurück zu einer etwas romantisch anmutenden Variante.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2005
Auch ich habe mir das Buch gekauft, da der Name "Machiavelli" bekannt ist. Aber was hat er geschrieben, daß ihn so berühmt gemacht hat? Zu lesen in einem erstaunlich dünnen Buch, eine Analyse seiner Zeit, der man nicht immer folgen kann, da die Beispiele nicht immer geläufig sind, es sei denn, man kennt sich in der italienischen Geschichte des 14 und 15 Jahrhunderts aus. Trotzdem lassen sich einige Parallelen zu unserer Zeit ziehen, man braucht sich bloss in der Wirtschaft umzusehen... Nach der Lektüre kann man zumindest einschreiten, wenn sein Name mißbräuchlich benutzt wird, um gewisse Verhaltensweisen in der Ist-Zeit zu erklären.
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am 3. Juni 2008
Eines der ersten Werke, die sich mit der modernen politischen Philosophie beschäftigten. Dieses Buch ist doch sehr verständlich. Wer sich mit dem Wesen der Macht und seiner Nutzung auseinandersetzen will ist gut beraten bei diesem Buch.

Wer allerdings nur kluge Sprüche auswendig lernen will, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Es könnte schief gehen.
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am 25. Juni 2009
"Der Fürst" ist ein zwiespältiges Werk. Man kann es als amoralisches Handbuch für Diktatoren lesen oder als nüchternes administratives Handbuch für Herrscher gleich welcher Couleur. Die Vermutung liegt nahe, dass Macchiavelli, der ja die wichtigste Zeit seines Lebens in administrativer Tätigkeit verbrachte, letzteres beabsichtigte. Was ihm gelungen ist, ist eine Art Betriebsanleitung für Fürsten bzw. Herrscher, eine Beschreibung, wie man als Fürst an die Macht kommt und wie man diese durch Ränkespiele erhält.
Der Fürst ist kein Vorläufer von Max Webers "Wirtschaft und Gesellschaft", liegt vom intellektuellen Niveau weit darunter und beschäftigt sich allein mit Macht und deren Erhalt.
Der Vorwurf, des Macchiavellismus gilt ja heute als Schimpfwort, was allein daran liegt, das Macchiavelli bei seiner Abhandlung auf jegliche Art von moralischer Bewertung verzichtet hat. Was im Mittelalterlichen Italien, in dem sich diverse Familien und Städte bekämpften, wohl ernst gemeint war, würde, heute veröffentlicht, wohl als böse Satire vereranschlagt.
Der Autor beschreibt emotionslos etwa, wie der Fürst mit eroberten oder hinzugewonnenen Regionen umgehen muss, wann er die Bevölkerung durch wirtschaftliche Wohltaten günstig stimmen oder wann er bestimmte Konkurrenten vernichten muss.
Das alles liest sich jetzt spannender und provokativer als es ist. Das Buch hat wie gesagt den Charme einer ernst gemeinten administrativen Abhandlung, ohne Hintersinn oder Humor und ist gespickt mit einer Unzahl an ermüdenden Beispielen aus dem mittelalterlichen Italien bis zurück zur Antike, was die Lektüre nur begrenzt zu einem Vergnügen macht.
Dennoch lässt sich der Eindruck nicht ganz vermeiden, dass auch eine Reihe "moderner" Diktatoren die Rezepte Macchiavellis nicht ganz fremd gewesen seien, was dem Werk eine unverhoffte Aktualität verleiht.
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am 17. Oktober 2010
Wer mag wohl dieser Autor gewesen sein, der die Abgründe der menschlichen Seele so gut gekannt hat...es ist zeitlos umsetzbar, eine starke und gefährliche Waffe in der Anwendung.
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am 7. Februar 2009
moralischen Pragmatismus kann man da bestaunen. Der Zweck heiligt die Mittel.
Ich hatte das Buch verliehen, d.h. es ist kein Erstkauf gewesen...
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am 3. Mai 2005
...sagte "Brain" immer auf die Frage des "Pinky" was man denn heute abend tun werde.
Und es hätte wohl auch geklappt, hätten Pinky & Brain im 16. Jahrhundert gelebt und dieses Buch gelesen.
Machiavelli hat einen Guide für Herrscher (und solche die es werden wollen) geschrieben der sich in der damaligen Zeit (und auch noch lange Zeit danach) wirklich hätte anwenden lassen.
Heute, in unserer (im Vergleich zu damals) friedfertigen Welt, lässt sich das Meiste davon nicht mehr anwenden (oder ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden). Wer also vorhat die Macht an sich zu reissen, für den ist dieses Buch nichts.
Ich kann nur jedem Politik-Interessierten ans Herz legen den messerscharfen Verstand von Macchiavelli mit eigenen Augen zu bewundern.
5 Punkte gibt es einzig deshalb nicht, weil sich das Gelesene heute nicht mehr anwenden lässt.
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am 2. November 2003
Für einen Freizeitleser wie mich, wohl zu schwere Kost. Die Sprache ist alt aber verständlich.... Politik, Soziales und teiweise zwichenmenschliches, im zerspilterten Italien seiner Zeit sehr intelligent durchleutet.
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am 17. September 2009
über den Inhalt muss hier nichts mehr gesagt werden, allein ich finde die Übersetzung grausig. Die Sätze sind holprig. Man bedenke; da schreibt ein idyllisch Lebender einem Fürsten recht nonchalant, wie er am Besten regiere. Man erwartet einen freundlichen Plauderton, mit all den Höflichkeitsfloskeln usw.. Aber gerade das bekommt man nicht. Jetzt kenne ich den Originaltext nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass er leichtfüßiger ist. Wie gesagt, ich wollte nur eine ergänzung zu schon Gesagtem geben.
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am 26. August 2009
Ich habe selten ein so anstrengendes Buch gelesen. Abgesehen davon, dass die Sprache unheimlich anstrengend ist fordert das Buch ein sehr großes Wissen über die vergangenen Zeiten in Italien und deren Politik. Grundsätzlich werden Talente wie Betrug, Lüge, Gewalt und Selbstsucht als führende Mittel einer stabilen Politik beschrieben. Sicherlich mag der ein oder anderes Ansatz noch übertragbar sein in die heutige Zeit, aber durch die großen Machtgefüge und Kriegsmüdigkeit in den Einzelnen Ländern, Staaten etc sind die meisten Ansätze schlicht verjährt.
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