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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
6
Das geheime Tagebuch (insel taschenbuch)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:18,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. Dezember 2003
Am Hof von Whitehall: England soll wieder einen König haben! Gerüchte schwirren, Politik wird gemacht. Das Theater blüht seit Elisabeths I. Zeit. Der weltweite Handel bringt dem aufsteigenden Großbritannien Luxusgüter aus aller Welt. Die holländische Konkurrenz schläft nicht: Gibt es Krieg? Samuel Pepys ist mittendrin, politisch interessiert, exzellenter Kolporteur des Hofklatsches - das Goldene Blatt ist Mist dagegen! Theaterfreund trotz schlechtem Gewissen und Freund der Schauspielerinnen ("und machte mit ihr was ich wollte, Gott verzeihs mir..."). Zu unserem Glück hat er alles aufgeschrieben, so dass wir jetzt aus erster Hand lesen können, wie die Pest in London wütete, der große Brand Londons ausbrach oder Charles II. den Thron bestieg - und dazu den Alltag eines Büchernarren, seiner Frau und Familie, des Theaters und der Musik miterleben, alles natürlich streng geheim in Kurzschrift im Tagebuch festgehalten. Lesen!!!
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am 30. Mai 2014
Ich habe dieses Tagebuch verschlungen. Da beschreibt einer, der vor fast 400 Jahren gelebt hat, seine Welt so farbig und so menschlich, dass man sich trotz der großen zeitlichen Distanz auf Anhieb einfühlen kann. Pepys ("Pieps" gesprochen) ist dabei von einer unglaublichen Ehrlichkeit, was sein Tagebuch umso spannender macht: Ungeniert berichtet er über alle seine Seitensprünge, seine Leidenschaften, Krankheiten, häuslichen Querelen und nicht zuletzt über seine Korruptheit im Amt (er verdient erhebliche Summen, indem er sich bestechen lässt und überschlägt seinen Finanzstatus jedes Jahr mit penibler Genauigkeit). Dadurch, dass das Buch ungemein menschlich ist und man den Menschen Pepys in all seinen Freuden, Leiden, Krankheiten, Interessen und Abneigungen so intim kennenlernt, verschwindet die zeitliche Distanz fast völlig, man begegnet dem Autor sozusagen von Mensch zu Mensch und ist verblüfft, wie sehr im Grunde die Lebensführung damals der heutigen ähnelt. Zusätzliche Highlights des Buches sind die Schilderung des Brandes von London und der großen Pest im Jahr davor.
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am 4. Oktober 2012
...aber todeslangweilig. Ok es gibt einen Einblick in Pepys Alltag...aber der ist nicht allzu interessant....da muss man schon sehr Geschichtsinteressiert sein...als Lektüre nebenbei eigentlich nicht geeignet.
Viele englische Schulkinder müssen den Pepys lesen...und ich kann verstehen das die nicht allzu begeistert sind....also wirklich nur was für Leute die sich an Tagebucheintragungen mit geschichtlichem Hintergrund erfreuen können...sonst fallen einem die Augen zu.
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am 12. April 2005
Schockierend an diesem Buch ist, dass sich zwischen den Sorgen und Nöten der Menschen damals und heute nicht viel geändert hat. Besser kann man nicht Geschichte lernen.
Das Buch galt lange Zeit als überaus unanständig. Da sind wir heute etwas abgebrühter. Aber dieser Geschichtsunterricht gibt ein pralles, buntes Bild mit allen pikanten Details, durch die man mehr über die Zeit lernt, als jemals in der Schule.
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am 9. November 2011
Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch eine Rezension im Deutschlandfunk.

Diese Tagebuch stellt die privaten Aufzeichnungen des Marinebeamten Samuel Pepys dar. Und da diese nie geschrieben wurden, um veröffentlicht zu werden, unterscheiden sie sich von allen mir bekannten Tagebüchern durch ihre Ehrlichkeit und Unverblümtheit. Interessant ist natürlich der Innenblick auf die Pestphase und den großen Brand von London. Noch interessanter sind aber die Einblicke, die man in das Seelenleben eines ehrgeizigen Protestanten dieser Zeit bekommt, der wirklich keinem Vergnügen abhold ist, fast jede Begünstigung annimmt, im richtigen Moment versucht auf der richtigen Seite zu stehen, gnadenlos seine Stellung gegenüber den untergebenen Frauen und den Frauen von Untergebenen ausnutzt.... Kurz vermutlich ein echtes Kind seiner Zeit ist. Ich habe das Buch mit großem Vergüngen und manchmal Kopschütteln gelesen. Sehr lohnenswerte Lektüre.
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am 19. Juni 2011
Das Buch gibt einen interessanten Einblik in diese Zeitepoche.

Das verwendete Papier in dieser Ausgabe ist äußerst dünn und macht keinen guten Eindruck.
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