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am 25. Februar 2010
Nicht dass irgendetwas an Ambrose Bierce oder der Übersetzung kritikwürdig wäre, aber es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine Übersetzung des "Devil's Dictionary", sondern nur um die Übersetzung eines begrenzten AUSZUGES. Ich habe mir nach der Bestellung noch einmal die Produktbeschreibung angeschaut um zu sehen, wie ich mich so verlesen konnte, aber die Beschreibung gibt das tatsächlich nicht her (falls nicht überraschend zwischenzeitlich geändert). Einzig das "Aus" in "Aus dem Wörterbuch..." soll das wohl klar machen. Da ich gezielt nach einer Übersetzung für das (gesamte) Original gesucht habe, welches ich trotz Anglistikstudium nicht zu übersetzen weiß, muss ich die Irreführung mit Punktabzug bestrafen.
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HALL OF FAMEam 21. Januar 2003
Es sollte im English-Unterricht eigentlich nichts anderes als Ambrose Bierce besprochen werden - Ernest Hemingway, Mark Twain oder Henry Louis Mencken - die alle auf ihm fußen - sie könnte man sich dann sparen: denn Bierce bringt alles besser und schneller auf den Kern des Gedankens - und formuliert außerdem noch kristallen. "KAABA = Ein großer Stein, den der Erzengel Gabriel dem Patriarchen Abraham überreichte und der in Mekka aufbewahrt wird. Der Patriarch hatte den Erzengel vielleicht um Brot gebeten... - CAABA = a large stone presented by the archangel gabriel to the patriarch abraham, and preserved at mecca. the patriarch had perhaps asked the archangel for bread." Eine nette anti-pathetische Bagatellisierung des religiösen Fundamentalismus', der uns momentan gerade wieder überschwappt: auf der Kamikaze-Seite der Islamisten sowohl als auch im Verein amerikanischer Kreuzzugsmentalität. Unter letzterer hatte der Kriegsteilnehmer Bierce höchstselbst zu leiden und sein Schreiben ist ein Wehren gegen die amerikanische Lust am Krieg: GESCHICHTE fast Bierce zusammen als "Rechenschaftsbericht, meist verdreht, über Ereignisse, meist unwichtige, verursacht von Herrschern, meist Rittern, und Fußsoldaten, meist Idioten. - HISTORY = an account, mostly false of events, mostly unimportant, which are brought about by rulers, mostly knaves, and soldiers, mostly fools." Ein Pazifist, ein unerschrockener, ein Eckpfeiler der Geschichte des mutigen Journalismus; heutige, dem Konsens stets ängstlich hinterherlaufende Zeitungsschreiber könnten sich eine ordentliche Scheibe von Bierce abschneiden - wenn er denn endlich viel bekannter wäre! Das Insel-Taschenbüchlein wäre eine schöne Geschenksendung an jede Zeitungsredaktion - um ihr etwas mehr Mut zu geben ...
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am 2. September 2014
Ich bin einfach begeistert, wie intelligent und boshaft witzig dieser Schriftsteller alltägliche Worte durch den Kakao zieht und dabei doch irgendwie die Wahrheit sagt.
Leider wohl wirklich nur ein Auszug (aber schon umfangreich aus meiner Sicht), aber der hat sich völlig gelohnt!
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Zynismus ist oftmals eine Flucht vor Verantwortung, nämlich im ganzen wertlosen Schmodder, den einem das Leben hinwirft, das Gute und Bejahenswerte herauszuklauben, und auch ein Stück Verantwortung für das Glück seiner Nächsten zu tragen. Manchmal ist Zynismus aber auch tapfere Gegenwehr in einer Gesellschaft, in der sich die Mitglieder eben dieser in unausgesprochener Übereinkunft dazu verschworen haben, das Unerträgliche zum Wünschenswerten zu verklären oder das eigentliche, das wirkliche Glück als eine Art selbstsüchtiger Obszönität abzutun. Ambroce Bierces humorvolle Sammlung von unverschämt wahren Worten gehört zur letztgenannten Art, erweist sich als intellektuelle Notwehr gegen die Selbstverdummung - mittels der Lachmuskeln. Jede seiner Definitionen, von denen in diesem Bändchen bloß eine kleine Auswahl vorliegt, ist ein Kunstwerk in sich - ein Aphorismus, ein Apercu, mit der Gemeinplätze, heilige Kühe und gesellschaftliche Manierismen abgeschossen werden wie mit einem Sniper-Gewehr.
Als Mehrwert der Lektüre bleibt, neben einem möglichen Muskelkater im Abdomen, dass es uns der Text möglich macht, wieder zu uns selbst und zu unserer eigenen Sicht auf die Dinge zu finden, die nicht einmal halb so edel und wahr und schön sind, wie alle Welt uns glauben machen will.
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am 11. Januar 2010
Ich habe mir das Buch aufgrund der guten Rezensionen bestellt, und kann mich der Meinung der anderen nur anschließen!
Ein Buch, dass das Schicksal als: "Eines Tyrannen Ermächtigung zu Verbrechen und eines Dumlopfs Entschuldigung für sein Versagen." beschreibt, sollte jeder haben der sich für diese Art von Humor begeistern kann!
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am 21. Mai 2015
Bierce ist immer lesenswert! Die scharfsinnigen Definitionen regen zum Nachdenken an und sind lustig. Ein Lob auch an den Übersetzter. Sehr gute Arbeit.
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am 30. August 2013
Excellentes, altes, aber neuwertiges Buch.
Für gute Stunden voller Humor!
Die Schrift ist etwas ältlich, das steigert noch den Witz.
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am 14. September 2005
Mr.Bierce sieht die Welt mit den Augen eines Zynikers, in diesen Tagen möchte ich manchmal auch so denken. Ein kleiner Almanach der gänglichsten Begriffe unserer und vergangener Tage. Mit sehr viel Hingabe zusammengetragen zeigt dieses Werk dem Leser immer wieder, das es gut ist sich Gedanken zu machen und nicht alles zu fressen was man vorgesetzt bekommt.
In des Teufels Küche wird mit viel Zynik gewürzt.
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