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  • Ilias
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
48
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. Mai 2017
Es ist toll einen Klassiker umsonst zu bekommen ... aber Übersetzung und Format auf dem Kindle passen leider gar nicht. Von daher ein netter Einstieg ... aber wie so oft: Umsonst ist nicht gut
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am 24. Mai 2014
Denn es ist ein fantastischer Epos.
Ich hatte zuvor noch nie so etwas gelesen. Nunja, ich habe einige historische Bücher gelesen über Griechenland und vor allem Mesopotamien so dass ich unweigerlich auch auf das Enuma Elisch und das Gilgamesch-Epos traff, doch übertrifft Homer mit der Ilias an Poesie und Detailverliebtheit alles mir bekannte in der Richtung.
Nachdem ich nun fertig bin mit dieser Erzählung, die eigentlich nur von einer Schlacht handelt, freue ich mich auf die Odysee. Ich habe die Odysee aber nicht von Wolfgang Schadenwaldt, so hoffe ich, dass ich nicht zu sehr abgeschreckt werde von einem anderen Übersetzungsstyl. Schadenwaldt erwähnt zwar selber am Schluss des Buches, dass die Hexameter Verserzählung der Griechen völlig anders aussieht wie die der deutschen Sprache, doch da ich persönlich gerade gar nichts mit Hexameter anfangen kann, ist eine Beurteilung ob seine Abweichung davon gut oder schlecht ist eher nicht wirklich objektiv zu handhaben. Im Grossen und Ganzen hat mir dieses Buch gefallen. Es ist eine brutale Geschichte (ja gut was will man auch vom Krieg erwarten), die aber auch von Liebe, Trauer und Mut handelt und ich finde Schadenwaldt UND Homer haben das sehr deutlich und eindrücklick dem Leser überbracht, so das ich mitgefühlt habe.
Was ich persönlich schade fand ist, dass die Götter der alten Griechen nicht so oft zu Wort kamen, wie ich zuvor gedacht hätte. Das war auch mein eigentlicher Grund zum Kauf der Ilias, das erforschen der Götterwelt aus dem alten Griechenland. Doch es hat sich im Endeffekt trotzdem gelohnt, sich durch diesen Schinken durchzubeissen. Es muss fantastisch gewesen sein, das Original in griechisch zu hören und vor allem zu verstehen.
Ich fand auch die Fotos von Vasen und Trinkschalen in der Mitte des Buches interessant. Viel mehr 'Schwung' hätte es dem Buch aber gebracht, hätte man nach jedem Gesang (Kapitel), von denen es übrigens 24 gibt) je 2-3 Bilder von solchen Objekten gezeigt worden wären.

Ich kann aber jedem empfehlen dieses Buch einfach mal zu lesen, denn es nur dann versteht man, warum dieses Epos über 2700 Jahre überdauert hat und immer noch die Fantasie und Begriffsursprünge festlegt auch für die moderne Zeit, siehe trojanisches Pferd. Wobei das trojanische Pferd in der Ilias, zu meinem Erstaunen, nicht erwähnt wird und auch die Zerstörung der Stadt hier keine Beachtung fand. Für 10 Euro (Stand Mai 2014) erhält man hier ein gelungenes und spannendes Taschenbuch, welches man einfach gelesen haben muss!
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am 8. März 2017
Drei Sterne gibt's als Kompromiß. Die Ilias ist sicherlich ein großartiges Werk (ich habe sie noch nicht durchgelesen, wenn ich auch z. B. mit der Schwabschen Nacherzählung vertraut bin). Für den Fachmann mag - vielleicht - auch Herrn Schadewaldts Übersetzung durchaus ihre Qualitäten haben, mag - vielleicht - der Verzicht auf Hexameter andere Dinge ermöglichen, die es für den Fachmann wert sind. Besagter Fachmann kann aber vermutlich ohnehin Griechisch, nur mal so nebenbei.

Bleibt jemand wie ich, der das Werk zum Genuß lesen will und zur Selbstbildung. Und der, ich gebe es ja zu, sich mit den Details der Übersetzung beim Kauf nicht befaßt hat, weil er, Naivität hoch drei, nicht dachte, daß er das müßte. Und da, mit Verlaub:

Tut man sich ein Epos von vierundzwanzig Gesängen an, wenn die *in freien Rhythmen* sind?

Wenn, was noch hinzukommt, man sagen-wir-einmal aus dem Lateinunterricht oder auch deutschen literarischen Werken durchaus mit dem Hexameter vertraut ist und andauernd denkt, mit hier ein Wörtchen einfügen, dort ein Vokalchen mit Apostroph auslassen hätte man den Vers jetzt auch *richtig* machen können?

Das fängt am Anfang schonmal an:

"Den Zorn singe, Göttin, des Peleus-Sohns Achilleus" steht da.
Und man denkt sich so: "aah, warum steht da nicht 'Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiáden' oder von mir aus 'Peleus-Sohnes Achilleus'".

Weiter: "Der Atreus-Sohn, der Herr der Männer und der göttliche Achilleus" [ein "sich" steht im Vers davor]
Und man denkt sich so: "aah, warum denn nicht 'Sich der Atrid', der Herr der Männer, und göttlich Achilleus'".

Lesevergnügen ist das nicht. Dann muß halt doch wieder die Voß-Übersetzung her, auch wenn hier in den Kommentaren diese einige für altertümlich halten; der Rhythmus jedenfalls gehört wesentlich zum Epos-Erlebnis dazu.

(Damit will ich übrigens nichts gegen mögliche Versuche sagen, das ganze in Alexandriner oder gar in jambische Reimverse zu übertragen, wenn man findet, daß das der Zielsprache angemessener ist. Nur freie Rhythmen sind eben etwas völlig anderes als fixe Hexameter - die sich übrigens im Deutschen, verglichen mit anderen Sprachen, recht leicht bilden lassen, wenn man der etablierten Übereinkunft folgt, viele Silben als ancipia zu betrachten.)
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am 13. Januar 2014
Manche mögen die Übersetzung von Voß nicht und behaupten, er bleibe zu wenig am Originaltext: Ich halte die deutsche Fassung für das Beste und rhythmisch Einfühlsamste, das man finden kann. Vom Leser ist aber die Fähigkeit gefordert, die anspruchsvollen syntaktischen und logischen Gedankenzusammenhänge zu verstehen. Wer mit dieser Art von Sprache vertraut ist und das Lesen klassischer Texte gewohnt ist, wird an diesem Text seine große Freude haben.
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am 13. Dezember 2002
Was uns heute die Bibel ist, war den alten Griechen ihr Homer. Auch wenn wir beim lesen der Verse diesen Zusammenhang nur noch erahnen können, ist die ILIAS doch nach wie vor ein Meisterwerk. Wie Ovids Metamorphosen ist die Jahrhunderte alte Dichtung allerdings nicht einfach zu lesen und präsentiert sich einem „normalsterblichen" Leser von heute als wahre Herausforderung. Wer also kein allzu großes Interesse an dem Stoff und keine große Geduld hat sollte vielleicht auf eine Vereinfachung wie: Ilias und Odyssee(Meisterwerke kurz und bündig)von Gerhard Fink, zurückgreifen.
Meiner Meinung nach ist die ILIAS aber einen Versuch wert. Die Sage um die belagerte Stadt Troja gehört für mich zu den besten und interessantesten der griechischen Mythologie. Trotz seines „Alters" bietet der Stoff mit Liebe, Leidenschaft, Hass und Intrigen alles was auch bei guter moderner Unterhaltung gefragt ist. Kein Wunder also das sich der Roman schon des öfteren dieses Stoffes angenommen hat( Wie zum Beispiel Marion Zimmer Bradley mit DIE FEUER VON TROJA) und nun auch Hollywood auf die ILIAS aufmerksam geworden ist.
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am 26. November 1999
O ihr Götter, ihr Götter! Was haben die Sterblichen nicht alles vollbracht, um euch, Götter, zu rühmen! Die Werke des Homer waren so vollkommen, daß sein Name unsterblich wurde. Ein hoher Anspruch für den Übersetzer, der das Werk unverfälscht und ohne es im Wert zu mindern übertragen will. Homers Verse stehen in Hexametern. So setzten viele Übersetzer die deutschen ebenso. Altgriechische Wörter sind sehr sehr lang. Deutsche aber sind es nicht. So kommen viele Übersetzungen aufgefüllt mit unzähligen Adjektiven so breit wie der Amazonas herangewogt. Im Griechischen aber, bemerkte der große Goethe, wäre Homers Stil durch einen "außerordentlichen Lakonismus" gekennzeichnet. Was liegt da näher, als die strenge Welt der Hexameter zu verlassen und die Einfachheit, Sachlichkeit und Direktheit seines Stiles wieder hervor zu holen? Wolfgang Schadewaldt hat es getan. Den Verlust an Rhythmik hat er ausgeglichen durch möglichste Beibehaltung der Wortstellung und Verwendung von freien Rhythmen.
Über den Inhalt des Buches gibt es wohl nichts mehr sagen. Es geht um die Belagerung von Troja (sein Fall steht in der "Odyssee"). Wunderbar, wie Here, die Kuhäugige, von Aphrodite den Riemen ihrer Macht erbittet - "Dort drinnen war Liebeskraft, drinnen Verlangen, drinnen Liebesgeflüster, Verführung, die auch den verständig Denkenden den Sinn raubt."- um mit Schlafes Hilfe ihren Gatten, den Kroniden, zu verführen und einzuschläfern, um gegen dessen Verbot in den Kampf einzugreifen. Bewegend, wie Priamos bei Achilleus um die Herausgabe der Leiche seines Sohnes Hektor bittet. Der schönen Stellen alle zu nennen würde den Rahmen der Kritik sprengen. Wer von Sätzen, die kürzer sind als ihre Wörter und von ausführlich beschriebenen Körperfunktionen und anderen Banalitäten, womit sich die "moderne Literaur" so intensiv beschäftigt, genug hat, der sollte in dieses Buch investieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. August 1999
Die Ilias, die im achten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung geschrieben wurde, gilt als die älteste Dichtung des abendländischen Kulturkreises. Sie ist nicht nur das Werk eines einzelnen. Statt dessen ist in seinem Inhalt der dichterische Ertrag einer ganzen Kulturepoche zusammen getragen, der sich bis in das 6. Jahrhundert v. u. Z. zieht. So hat auch eine Reihe von einzelnen Heldenliedern und Mythen ihren Eingang in die Ilias gefunden. Und so findet man in diesem Buch auch vieles, um sich die griechische Geschichte zurück zu holen und nachzuvollziehen, wozu zweifelsohne auch die Religionen und Mythen gehören. Die vierundzwanzig Bücher der „Ilias" sind trotz der originalgetreuen Übersetzung recht leicht verständlich und lassen sich recht zügig lesen. Die zwölf antiken Vasenbilder im Buch sorgen für ein noch besseres Lesevergnügen. Und so ist das Buch nicht nur für Studenten der altgriechischen Philologien oder der Geschichte interessant, sondern für alle. Es ist einfach ein Standardwerk, das man gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Mai 2015
Geboten wird die Live-Aufnahme einer Lesung des hochbetagten, kürzlich verstorbenen Rolf Boysen. Der Text (Schadewaldts wörtliche Übersetzung der Ilias) ist sicher nicht leicht zu deklamieren, im Gegenteil, selbst für den geübten Theaterschauspieler muß es ein beängstigendes Stück Arbeit gewesen sein: Der alte Mann ächzte, presste und raunte, anders vermochte er die Verse nicht hervorzubringen. Wer Tragik hautnah miterleben wollte, war an diesem Abend gewiss am rechten Ort.

Dank sei dem Hörverlag, dieses vorerst letzte Gemetzel vor Troia auf sechs handlichen CD's verewigt zu haben. Aber nur im Prinzip, denn leider hat die "Regisseurin und Bearbeiterin" Laura Olivi Murks gemacht. Man glaubt gar nicht, was bei der Edition einer simplen Tonaufnahme alles schief laufen kann:

1. Da es sich um eine "gekürzte Fassung" handelt, war ein deutlicher Hinweis geboten, der über Umfang, Art und Gegenstand der Kürzung aufklärt. Zum Beispiel will man wissen, ob nur der Text oder auch der Vortrag gekürzt wurde; und auch, wieviel und was gekürzt wurde, zum Beispiel: 2/3 des Textes und alle Götterszenen. Das Beiheft schweigt.

2. Da einem die Lesung als "fulminantes" Großereignis verkauft wird, darf man erwarten, daß Angaben zu Datum und Ort des Vortrags gemacht werden. Fehlanzeige.

3. Ein schlecht gemachtes Beiheft oder fehlende Produktinfos bedeuten natürlich nicht automatisch, daß auch die Tonaufnahme schlecht sein muß, aber in diesem Fall geht die Unvollständigkeit des Beihefts Hand in Hand mit der Schlamperei am Schneidetisch. Die Schnitte wurden nahtlos aneinandergestoppelt, da wo Auslassungen sind, gibt es keine Pausen und schon gar keine Überleitungen. So hat man beim Hören nicht nur Angst um die Gesundheit des Verstorbenen, man verliert auch ständig den Roten Faden und findet sich im Sinn-Nirvana wieder.

Nachdem ich die "prangende Lösung" von 34.95 Euro für das Produkt gegeben habe, frage ich mich, was sich der Verlag eigentlich denkt.

Vielleicht denkt er ja: "Egal, den Homer hört sich sowieso keiner richtig an." - Im Falle des Boysen-Vortrags wäre das sogar ratsam.
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am 20. Oktober 2000
Die Ilias und die Odyssee sind Werke eines der bedeutensten Menschen der Zeitgeschichte. Obwohl nicht mehr von vielen Jugendlichen gelesen, kann es dennoch noch immer Gemüter erhitzen, Menschen vor Beachtung und Liebe zum Thema weinen lassen. Es ist ein Werk über Liebe, Hass, die Personifikationen der unsterblichen Götter in der damaligen Welt. Möge dieses Wunder niemals vergessen werden, das die Götter an ihrem rechtmäßigen Platz hält und die Menschen der Antike zu Unsterblichen macht. So lange man sich ihrer erinnert, werden sie nie untergehen. Obwohl nicht sicher ist, ob Homer beide Werke geschrieben hat, ist es ein Genuss und ein MUSS, sie zu lesen. Wer dies nicht tut, wird irgendwann eine große Bildungs- und Glaubenslücke bemerken können.
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am 7. August 2004
Als ich mir das Hörbuch bestellte, hatte ich doch einige Bedenken: Ein derartiger Schinken, einfach nur vorgelesen, von einem einzigen Sprecher, über Stunden, würde ich das durchstehen? Ich tat's, und ich habe alles von Angang bis zum Ende genossen! Erst durch das Zuhören erschließt sich einem die Ilias -ich hatte sie in meiner Jugend einmal leise gelesen - erst richtig. Dann, vorausgesetzt, sie werden von einem derartigen Meister wie Herrn Boysen vorgetragen, begreift man, dass es sich hier um "Gesänge" handelt. Die Spannung, die durch den meisterlichen Vortrag eines einzelnen Sängers erzielt wird, vermag kein Film zu erzeugen, möge er noch so aufwendig inszeniert sein. Es ist kein kleines Glück, dass sich immer noch Künstler und Produzenten finden, die so ein Werk in Angriff nehmen und verwirklichen!
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