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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2013
"Nina bereitet gerade das Abendessen vor, als ihr Mann Philip nach Hause kommt und sich für einen Moment im Schlafzimmer hinlegt - nur wenig später findet sie ihn tot. Eine Nacht des Abschiednehmens beginnt: Nina hält eine einsame Wache an seinem Bett, erinnert sich an die lange gemeinsame Zeit, an überwältigende Glücksmomente, intime Augenblicke und dunkle Geheimnisse. (...)Präzise und mit feinem Humor erzählt Lily Tuck von den kleinen Dingen des Alltags, die ein ganzes Universum bedeuten." Diese Ausschnitte aus dem Klappentext weckten bei mir hohe Erwartungen, die die Lektüre des Romans nicht ganz befriedigen konnte. Zunächst einmal: Das Buch hat mir im Großen und Ganzen schon gefallen. Die Thematik ist auf jeden Fall interessant, und die Geschichte ist auch sprachlich schön erzählt, was mir bei einem Buch immer sehr wichtig ist. Abwechselnd berichtet der Erzähler von der gegenwärtigen Situation - Nina allein am Bett ihres toten Mannes - und verschiedenen Ebenen der Vergangenheit - angefangen mit ihrem Kennenlernen in Paris über verschiedene Stationen ihrer Beziehung, aber die Erinnerungen sind nicht chronologisch, sondern springen, wie es vermutlich in so einer Situation ja auch sein wird, zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her, wobei durchgängig das Präsens benutzt wird. Das ist manchmal ein wenig verwirrend, aber durch bestimmte Stichwörter weiß man eigentlich immer sehr schnell, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Das Buch enthält durchaus immer wieder Passagen, die anrührend und/oder philosophisch sind. Insgesamt bleiben mir die Figuren aber sehr fremd. Nina und Philip sind gebildet und verfügen anscheinend über sehr viel Geld, sodass sie sich immer wieder Reisen in die verschiedensten Länder leisten können. Ich habe nicht gezählt, wieviele Europa-Urlaube sie gemeinsam erlebt haben. Man hat eigentlich das Gefühl, ihr Leben habe im Wesentlichen aus Reisen bestanden - "die kleinen Dinge des Alltags, die ein ganzes Universum bedeuten", stelle ich mir eher anders vor. Für mich kamen die Erinnerungen an den ganz normalen Alltag zu kurz, das wurde eigentlich nur gestreift. Das, was ein gemeinsames Familienleben (schließlich haben sie ja auch eine gemeinsame Tochter) ausmacht, wie Weihnachten, Geburtstage etc., wird kaum erwähnt. Zum anderen hat mich gestört, dass der Sexualität so ein breiter Raum beigemessen wurde. Sicher, es wird klar, dass Nina und Philip - auch in späteren Jahren - eine sehr intensive, erotische Beziehung hatten, aber insgesamt kam es mir doch ein wenig unrealistisch vor, dass gefühlte 50 Prozent von Ninas Erinnerungen sich nur um das Thema Sexualität drehten. Im Klappentext stand, der Roman sei "das ergreifende Zeugnis einer großen Liebe", aber dafür gab es mir ehrlich gesagt ein wenig zu viel "dunkle Geheimnisse". Insgesamt sind mir die Figuren einfach nicht so richtig ans Herz gewachsen. Ninas Gedanken angesichts des Todes ihres Mannes blitzen ab und zu mal auf, aber da hätte ich mir einfach mehr Einblick in ihre Seele gewünscht.
Ebenfalls etwas störend fand ich, dass ständig Zitate in fremden Sprachen - vor allem Französisch - im Buch auftauchten, die dann aber nicht übersetzt oder zumindest so paraphrasiert wurden, dass man sie verstehen konnte. Zwar handelte es sich meist nicht unbedingt um die Handlung weitertreibende Äußerungen, dennoch mag ich es nicht, wenn ich als Leserin mir nur zusammenreimen kann, was da wohl gerade gesagt worden ist.
Als Fazit kann ich sagen, dass das Buch wirklich nicht schlecht ist, vielleicht hatte ich auch einfach nur die "falschen" Erwartungen. Wer vor allem an den Erinnerungen an ein erfülltes Liebesleben interessiert ist und sich besser in die amerikanische "upper middle class" hineindenken kann, wird meine Kritik sicher nicht teilen können.
Insgesamt 3,5 von 5 Sternen.
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am 8. Mai 2013
Philip kommt nach Hause, ist müde und will sich vor dem Essen noch einige Minuten hinlegen. Als seine Frau Nina ihn zum Essen ruft, antwortet er nicht. Sie findet ihn tot auf dem Bett liegend. Die Nacht verbringt sie an seine Seite, trinkt Wein und denkt zurück an die lange Zeit ihrer Ehe. Nina und Philip, sie ist Künstlerin, er ist Mathematiker, doch trotz aller Unterschiede haben die beiden glückliche Jahre miteinander verbracht. In der Nacht, neben ihrem toten Ehemann, erinnert Nina sich daran, wie sie sich kennengelernt haben, an gemeinsame Reisen, an einzelne Episoden aus dem Leben mit ihrer Tochter, an die gemeinsame Sexualität, sie erinnert sich auch an eine Affäre, die sie hatte, und fragt sich, ob wohl auch er ihr etwas verheimlich hat. Am Ende der Nacht hat sie mit ihren Erinnerungen ihren Mann auferstehen lassen und sieht ihn lebendig vor sich.

Ein außergewöhnliches Buch. In einer schlichten Sprache gelingt der in New York lebenden Autorin Lily Tuck die detaillierte und nuancenreiche Zeichnung einer glücklichen Ehe. Der Kritik der anderen Rezensenten kann ich mich nicht anschließen. Es ist zwar richtig, dass Nina sich - anders als der Klappentext beschreibt - weniger an alltägliche Ehe- und Familienepisoden erinnert als an die herausragenden und leuchtenden Momente in ihrem gemeinsamen Leben, aber das macht für mich gerade den Reiz des Buches aus. Auch dass Louisa, die Tochter der beiden, in Ninas Erinnerungen nur eine untergeordnete Rolle spielt, sehe ich nicht als Schwachpunkt. Liest man die Passagen, in denen Lousia auftaucht, wird deutlich, dass zwischen Vater und Tochter eine innige Beziehung herrschte, auf die Nina mitunter sogar eifersüchtig war. Für mich zeigt sich darin, dass Nina sich so selektiv erinnert, dass nicht die Familie, nicht die Tochter, nicht der Haushalt, nicht einmal ihre eigene künstlerische Arbeit im Mittelpunkt ihres Leben standen, sondern Nina und Philip als Liebespaar. Und vor diesem Hintergrund ergeben auch die vielen Beschreibungen ihrer ehelichen Intimität, die im Übrigen nie ins Geschmacklose abrutschen, einen Sinn.

Aber in dem Buch geht es auch noch um mehr, denn Ninas Erinnerungen werden immer wieder durchbrochen von der Tatsache, dass Philips toter Körper neben ihr liegt. Und so ist der Roman nicht nur ein Rückblick auf das gemeinsame Leben, sondern er handelt auch von Ninas Auseinandersetzung mit dem Tod ihres Mannes und um ihre Zukunft ohne ihn. Sicher: Das Buch ist traurig, denn es geht um den Tod, aber Lily Tuck gelingt es, gelassen und ohne ins Klischee abzurutschen, zu zeigen, dass der Tod Teil des Lebens ist.
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am 7. März 2013
Der langjährige Partner ( Ehemann) der erzählenden Hauptperson ist tot und noch in der gemeinsamen Wohnung, die Ehe läuft bei ihr ab wie ein Film, Eindrücke und Erinnerungen der Erzählerin fliessen ein, das Leben, Geheimnisse, Eigenarten, bis zur Hälfte des Buches ganz nett und zum Lesen einladend, dann wiederholt sich das Schema und das Erlebte in dieser Ehe und es beginnt zu langweilen, es kommt nichts Neues mehr dazu.....daher habe ich dann nur noch die letzten beiden Seiten gelesen, aber auch dort keine Auflösung oder etwas Spannendes, kein "Fazit". Die vielen Sexphantasien der Autorin gefielen mir zunehmend auch nicht mehr, und machen es mir nicht möglich, dieses Buch zu verleihen....;-)). Der Titel war eine WDR Radio Empfehlung von Christine Westermann, die anscheinend mehr Gelduld beim Lesen dieses Buches hatte, und die es sehr gelobt hat.
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am 21. August 2013
Habe mir dieses Buch als Urlaubs-Lektüre zugelegt. War begeistert von der Leichtigkeit der Schreibweise und guten Verständlichkeit, einfach wunderbar zu lesen.
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