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am 14. Oktober 2003
Das Buch ist "eine Einführung in die Systemtheorie für Psychologen". Aber es ist sicherlich auch für Ingenieure und Informatiker ein Lesevergnügen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die Z-Transformation und andere mathematische Werkzeuge so vermittelt werden, dass nur Abitur-Mathematik als Voraussetzung ausreicht. Es macht einfach Spaß und ist Erstsemester-Studenten technischer Studiengänge sehr zu empfehlen. Ist die Mathematik für den Leser mit technischem Hintergrund jedoch nichts Neues, dann wird es spätestens bei der ultimaten Systemanalyse spannend. Das Buch ist ein didaktisches Meisterwerk und gehört zu den Büchern, in die ich immer wieder hineinsehe.
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am 14. September 2006
Selten wird uns bewusst, dass kaum ein anderer Bereich unsere Entwicklung – vor allem in der IT/Informatik – so beeinflusst hat wie die Kybernetik (technische Anwendung in der Regelungstechnik). Die Ansätze der Systemtheorie mit dem Paradigma des systemischen Denkens sind universell verwendbar und stellen damit eine Grundlage für viele weitere Anwendungsbereiche dar (Problemlösen, Systemanalyse, Management usw.).

Dieses Buch bietet eine hervorragende Übersicht über die Kybernetik, Informationstheorie und Systemanalyse und beschäftigt sich darüber hinaus auch mit den Grundlagen der Semantik und Heuristik. Es kann durchaus als Klassiker bezeichnet werden (obwohl m.E. das Literaturverzeichnis mit rund 90 Referenzen für diesen Anspruch etwas knapp ist). Hervorzuheben ist, dass die notwendige Mathematik im Text sehr gut erklärt wird. Darüber hinaus werden in einem separaten Anhang die mathematischen Hilfsmittel in kurzer und knapper aber absolut brauchbarer und verständlicher Form nochmals zusammengestellt (A.Holzinger, Med.Uni Graz).
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am 8. Mai 2002
Definitiv eins der besten Bücher, die ich gelesen habe.
Ich bin Soziologiestudent und beschäftige mich hauptsächlich mit der Analyse der Strukturdynamik Sozialer Systeme. Meine Forschungsfrage wird hier zwar nur am Rande berührt, dennoch war die Lektüre in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn:
1) Bischof legt hier eine Methode dar, deren konstruktive Mächtigkeit für die Sozialwissenschaften verblüffend ist. Seine "ultimate Systemanalyse" ermöglicht die Angabe empirischer Kriterien für die Modellierung der Struktur von Handlungstheorien. (Bischof gründet die Akteursziele auf einem biologischen Evolutionsprozess, jedoch ist die Annahme BIOLOGISCHER Evolution
nicht notwendig, um seine Methode einzusetzten.)
2) Bischofs Einführung in Informations- und Kontrolltheorie, welche sein Modellierungswerkzeug darstellen, war für mich schon lange überfällig. Personen, die gerne Worte wie
"Autopoiesis" und "Kybernetik zweiter Ordnung" auf den Lippen führen, sollten dieses Buch lesen!
Der Umgang mit dem mathematischen Apparat gestaltete sich deutlich einfacher als erwartet, ich wäre froh, wenn meine Mathebücher ebenso intuitiv verständlich wären.
3) Wissenschaftstheoretisch war das Buch mehr als interessant.
Ich kann sagen, daß die Annahmen und Folgerungen seiner Methode
mit meinen erkenntnistheoretischen Überzeugungen als
"raffinierter Falisifikationist" übereinstimmen. Diskussionsbedarf sehe ich nur bei gewissen ontologischen Grundannahmen.
Kernpunkt Bischofs Argumentation ist das Leib-Seele-Problem, welches elegant von ihm umschifft wird. Vor diesem Hintergrund eine konfliktfreie Methode zu schaffen, ist ebenso verdienstvoll wie überfällig! (Sie funktioniert übrigens auf der "Seele-Seite" genauso wie auf der "Leib-Seite".)
Sehr angenehm war seine Feststellung, dieses vom Wesen her metaphysische Problem nicht gelöst zu haben, womit er sich vom Chor der Ki-Gurus absetzt. Ebenso fehlt trotz biologisch fundierter Argumentation der notorisch-nervende
"ontologische Fehlschluß".
Zusammengefasst, eine mehr als lohnenswerte Lektüre.
Eins der besten bücher die ich gelesen habe. Es steht bei mir in einer Reihe mit Poper, Lakatos und Bunge!
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