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am 2. August 2011
Das Buch ist flüssig geschrieben, sehr gut recherchiert und gewährt dem Leser tiefe Einblicke in das Leben der jungen Frau, die brutal vom eigenen Bruder hingerichtet wurde - und zwar mitten in Berlin.
Hatun Sürücü wollte ihr eigenes Leben leben, sie kümmerte sich um ihre Schulausbildung, um ihren Ausbildungsplatz, um eine eigene Wohnung und versorgte dabei noch ihren kleinen Sohn. Leider brach sie den Kontakt zu ihrer Familie nicht ab, sondern suchte ihn immer wieder.
Das Buch beleuchtet das zuerst fremdbestimmte Leben Hatuns, die sich dann freigeschwommen hat und erzählt von ihren letzten Monaten. Ihre Brüder und Freundinnen werden interviewt, ebenso wie ehemalige Kollegen und Sozialarbeiter.
Es ist bedrückend, wie fremd sich die Familie Sürücü auch nach all den Jahren in Deutschland fühlte und wie viel ihnen die alten Traditionen bedeuteten, die so gar nicht nach Deutschland passen. Mit Deutschen haben sich nichts zu tun. Hatun hat die deutsche Staatsbügerschaft angenommen und wie eine normale junge Deutsche ihr Leben organisiert. Das konnte die Familie nicht zulassen und wollte die vermeintliche "Ehre" verteidigen. Die wahre Geschichte macht sehr betroffen und traurig. Ich musste beim Lesen ab und zu Pause machen, um das Gelesene zu verarbeiten, so nah ging mir Hatuns Schicksal.
Sehr zu empfehlen für alle, die sich mit aktuellen Gesellschaftsthemen beschäftigen, für alle, die versuchen, zu verstehen, warum eine Integrationsdebatte wichtig ist.
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am 10. August 2012
Bin mit dem Buch erst durch. Als Pädagogin und ehemalige Frauenhausmitarbeiterin hat mich die Thematik sehr interessiert. Da ich gerne abends lese hatte ich gefürchtet, dass es vielleicht zu "anstregend und konzentrationsfordernd" sein könnte. Aber ich bin durchweg positiv überrascht.
Das Buch ließt sich flüssig und hat einen tollen Schreibstil. Es ist gut gegliedert und umfassend recherchiert. Lässt aber überraschend viel Spielrausm für eigene Überlegungen und zeigt sich überaus objektiv.
Die verscheidenen Einblicke in den Fall durch die Befragung der unterschiedlichsten, verwickelten Personen zeigt den Facettenreichtum und sind überaus spannend!
Für jeden den das Thema oder im speziellen Hatuns Fall interessiert eine durchweg empfehlenswerte Lektüre!
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am 3. November 2011
Ein Buch, das sehr sachlich und objektiv an das Thema herangeht, auch wenn dieses aufgrund des Hintergrundes doch durchaus sehr emotional wirkt. Hoch interessant in der Sache zum einen - aber auch hoch interessant in Bezug auf das was der deutsche Staat alles für Menschen, die aus ihren Familien flüchten mussten, macht. Es kam mir schon fast unglaublich vor, wie viel Zeit UND Geld der Staat in dieses junge Mädchen investiert hat. Rein betriebswirtschaftlich gesehen ist das eine Katastrophe. Menschlich gesehen zeigt es jedoch, dass man in Deutschland normalerweise nicht einfach durch das Raster fällt, sondern dass wahnsinnig viel getan wird, um junge, verzweifelte Existenzen zu einer Berufsausbildung zu bewegen und diese sogar zu begleiten. Auch finanziell hätte ich mir niemals vorstellen können, was der Staat alles macht und bezahlt für scheinbar (scheinbar!) asoziale Existenzen, die es nie zu etwas bringen werden. Das gilt, wie man im Buch auch selbst lesen kann, für alle jungen Mädchen mit ähnlichen Voraussetzungen, auch wenn sie keinen Migrationshintergrund haben.
Soweit so gut.
Die Religionen haben schon so viel Leid über die Menschheit gebracht, dass man zu dem Schluss kommen muss, dass es keinen Gott geben kann; zumindest nicht den "lieben Gott". Wenn es wirklich einen Gott geben gibt, angenommen; warum gibt es dann behinderte Kinder die stetig Schmerzen ertragen müssen, warum gibt es Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Körperverletzung, Brandstiftung oder Mord und Totschlag? Warum gibt es so viele Menschen, die sehr jung sterben; mitten aus der Familie gerissen werden, Kinder verlieren ihre Eltern, obwohl diese noch nicht einmal 40 Jahre alt wurden. Eltern verlieren ihr Kind. Eine 5-jährige hat Nierenkrebs... Wenn es einen lieben Gott gäbe, gäbe es sowas nicht.

Man stelle sich eine Welt ohne Religionen vor! Ich glaube, es wäre eine bessere Welt.

In einer Welt ohne Religion wäre Hatun Sürücü nicht ermordet worden. Vielleicht hätte es auch gereicht, wenn die Eltern der jungen Frau die Tradition nicht zu der Zeit "eingefroren" hätten als es nach Deutschland ging. Diese Familie hat sich nie richtig integriert: sie ist auf dem Stand des Bergdorfes von vor 30-40 Jahren stehen geblieben. Das Dorf dort und die moralischen Ansichten haben sich in den Jahrzehnten verändert; Deutschland auch. Aber die Sürücü-Familie hat sich offenbar überhaupt nicht geändert. Dann gäbe es dieses Buch nicht und auch diese Rezension wäre nie verfasst worden.
Die Welt ist so wahnsinnig komplex, sie muss von einem höheren Wesen erschaffen worden sein; das kann alles nicht "zufällig" entstanden sein. So oder ähnlich sagen viele Gläubige, wenn sie darstellen müssen, warum es einen Gott geben muss.
Nehmen wir an, das wäre so: Es gibt Gott. Dieses höhere Wesen wäre dann ja noch komplizierter als die Welt, die wir kennen. Sodann müsste es ein noch höheres Wesen geben, was das andere erschaffen hat, denn es ist ja zu komplex, um zufällig entstanden zu sein. Diesen "Teufelskreis" könnte man ewig so weiterspinnen.

Dieses Buch ist für alle geeignet, die konstruktiv-kritisch-politisch eingestellt sind. Es zeigt tiefe Einblicke in den Sozialstaat und das im absolut positiven Sinne. Es zeigt aber auch die Abgründe, die seit Jahrzehnten durch Integrationsunwillige und Integrationsunfähige Migrantenfamilien, entstehen.
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am 11. September 2011
Heute ist 9/11 und ich rezensiere dieses Buch.Ich glaube nicht, dass sich solche Menschen ändern können...Wer kümmert sich um die Opfer und alle, die zurückbleiben?
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am 29. August 2011
vor dem kauf dieses buches habe ich mich lange mit diesem thema beschäftigt. es beleuchtet das problem sehr ausführlich, und ich kann es nur allen empfehlen die sich für das thema interessieren. befürchten tue ich nur dass bei muslimen die mwinung aufkommt: die christlichen autoren haben von unserer lebensweise und unserem glauben doch wenig ahnung. deshalb glaube ich dass gerade von muslimen diees buch sehr in zweifel gezogen wird. die hoffnung dass künftig in unserer aufgeklärten welt es künftig keine ehrenmorde mehr geben wird gebe ich aber trotzdem nicht auf.
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am 20. Januar 2016
Um die Mutti zu erfreuen . Sie hat ihn schwer genossen und wie erwartet
war sie restlos begeistert. Scheint es wert zu sein
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