Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Learn More Sport & Outdoor sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
4,1 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:22,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. April 2012
Der Begriff Cyberwar ist spätestens seit Stuxnet in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Täglich hören wir in den Nachrichten von Hacktivsten wie Annonymous die wieder irgendwas geleakt oder DDos-Attacken gestartet haben. Die wenigsten wissen aber was hinter dem Begriff Cyberwar steht bzw. wie er bereits stattfindet und was uns noch erwarten könnte. Richard Clarke beginnt in diesem Buch mit einem israelischen Luftangriff auf Syrien der vermutlich in Kombination eines Cyberschlages durchgeführt wurde, da die Kampfjets (keine Tarnkappenbomber) ja normalerweise vom Radar hätten erfasst werden müssen. Es wird auf die Schwachstellen im Netz und der eingesetzten Software eingegangen, die allerdings nicht sehr weit ins Detail gehen und von Nichtinformatikern leicht zu verstehen ist. Aber selbst wenn heute Windows nicht mehr so unsicher ist wie noch vor ein paar Jahren gibt es noch genügend Schwachpunkte und es wird auch erwähnt, dass Microsoft von China dazu gezwungen wurde den Windows-Code auszuhändigen, der von chinesischen Spezialisten sicher genau nach Schwachstellen durchforstet wurde. Die wirkliche Gefahr im Cyberwar ist aber der Angriff auf die Infrastruktur eines Landes wie die Störung des Stromnetzes. Oft wurden schon lange vor dem Angriff "logische Bombem" an kritischen Stellen platziert, die per Kommando in Lichtgeschwindigkeit aktiviert werden können. Stark technisierte Staaten wie die USA sind natürlich besonders betroffen. Nordkorea hingegen verfügt über starke Angriffskapazitäten ist aber selbst fast immun, da es dort kaum Vernetzung gibt. Ein großer Teil des Buches bezieht sich speziell auf Verteidigungsstrategien der USA und mögliche Konventionen zur Verwendung/Vermeidung von Cyberwaffen und Analogien zum Atomwaffeneinsatz.
Fazit: Ein generell sehr informativ aufgebautes Buch mit viel USA-Bezug. Während des Lesens wurde mir auch wiedermal bewusst, dass mir jemand in Sekundenschnelle vermutlich meine Bücher vom Kindle löschen könnte und es ist beängstigend wenn man bedenkt wie verwundbar unsere gesamte Gesellschaft gegen Cyberangriffe ist.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2011
Eine auch für den Nichtinformatiker gut verständliche Darstellung der Risiken, die durch den alle Bereiche durchdringenden Einsatz des Internets entstehen. Die Autoren beschreiben die Verwundbarkeit ziviler Systeme, wie zum Beispiel der Energieversorgung, durch überraschende gegnerische Angriffe und analysieren Sicherheitslücken auch im militärischen und nachrichtendienstlichen Bereich.

Richard A. Clarke war Sicherheitsberater mehrerer amerikanischer Präsidenten. Er kennt die Sicherheitstrukturen und deren Lücken seines Landes ebenso genau wie die verschiedenen Standpunkte zu militärischen Aspekten der Internetnutzung. Er erläutert an Beispielen, wie groß die Bedeutung von Computerattacken bei den letzten militärischen Auseinandersetzungen bereits war, obwohl in der Öffentlichkeit davon wenig bekannt wurde.

Die Herausforderungen durch militärisch nutzbare Informationstechnologie werden mit denen durch die Atomwaffen während des Kalten Krieges verglichen. Dies gilt nicht nur für die taktischen und strategischen Überlegungen, sondern auch für die Politik und die Notwendigkeit der Weiterentwicklung des Völkerrechtes.

Die Autoren Clarke und Knake vertreten die Ansicht, dass eine weitgehend offene Struktur des Internets ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt, welches die Vereinigten Staaten im Falle eines Cyber-Angriffes leichter verwundbar machen würden als potenzielle Gegner. Davon ausgehend fordern sie größere Verteidigungsanstrengungen in diesem Bereich.

Auch wenn man sich sicher sein kann, dass die Autoren die bedrohlichsten Schwächen der amerikanischen Netzstruktur schon aus Sicherheitsgründen verheimlicht haben dürften, so lernt der Leser durch dieses Buch die Denkweise und Entscheidungsstrukturen amerikanischer Regierungen viel genauer kennen.

Konrad Schlegel
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2011
Cyberwar - das Thema ist zur Zeit extrem aktuell ... und wird es in Zukunft wohl auch bleiben.
Nun, wie soll man ein Buch bewerten, dass von einem Menschen geschrieben wurde, der über Jahrzehnte Sicherheitsexperte im Weißen Haus bzw. im Pentagon war. Muss man nun alles glauben, weil man den Autor als kompetente und seriöse Quelle einstuft? Oder möchte der Autor nur von seiner Reputation profitieren und ein bisschen Wind um ein ohnehin aktuelles Thema machen, um Bücher zu verkaufen? Ich finde man sollte genau zuhören und die Warnungen ernst nehmen. Dann müsste das Buch auch Pflichtlektüre sein für alle IT-Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen wichtiger Schlüsselindustrien und in Unternehmen/Behörden, von denen Versorgung und Infrastruktur abhängt und in Unternehmen, die wegen potenziellem Missbrauch ein besonderes Sicherheitsrisiko darstellen. Auch die CEOs sowie Ingenieure und Entwickler der Hardware-/Software-Unternehmen, die die Netzinfrastruktur prägen, sollten das Buch zumindest einmal gelesen und permanent im Hinterkopf haben, damit bei den zukünftigen Technologien für Netzinfrastruktur die auf uns zu kommenden Probleme berücksichtigt werden. Das Interessante dabei ist ja, dass die Sichtweise, die vom Autor dargelegt wird, nicht Technologie-feindlich oder bremsend ist - im Gegenteil: Hardware-Herstellern und Software-Entwicklern steht ein wachsendes und zukünftig gefragtes Geschäftsfeld offen. Neue Sicherheits- und Abschottungs-Strategien zu entwickeln, die das Dilemma "online sein und doch offline sein" lösen, wird zukünftig wohl gefragter sein denn je...
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2013
Die bereits veröffentlichten Rezensionen gehen ausführlich auf die positiven Aspekte des Buches ein: die Erörterung eines Paradigmenwechsels vom klassischen Kriegsszenario zum sogenannten "Cyberwar". Der hochrangige US-Militärstratege Richard A. Clarke und sein jüngerer Ko-Autor Robert K. Knake beschreiben sehr anschaulich und datailliert, wie auf dem "virtuellen Schlachtfeld" zukünftig Krieg ausgetragen werden könnten und welche nationalen und globalen Folgen sich dadurch ergeben würden - etwa der Zusammenbruch der Energieversorgung, des Transportwesens, des Finanzwesens und der Kommunikation. Unzählige vor allem zivile Todesopfern wären die Folge.
Während die ersten Kapitel noch den Anschein eines gut recherchierten Sachbuchs erwecken, das allgemein verständlich technologische und politische Aspekte der virtuellen Kriegsführung erklärt, steht schließlich nur noch eine konkrete Frage dominant im Vordergrund: "Was müssen WIR, die USA, tun, um die Bedrohungen virtueller Angriffe effizient abwehren zu können?"
Angesichts der Enthüllungen von Edward Snowden sind wir - die deutschsprachigen Leser dieser Ausgabe - für eine derartige Bruchlinie in dem bereits 2011 in deutscher Übersetzung erschienenen Buch sicherlich sensibler geworden. Der Titel des Buches sollte daher heissen: "Die USA im World Wide War: Bedrohungspotenziale und Krisenstrategien".
Zusammenfassend stelle ich fest: die Einführung in die Thematik ist durchaus gelungen. Nach der Veröffentlichung geheimer Dossiers durch Edward Snowden über den globalen "virtuellen Präventivkrieg" der USA ist das Buch auch als Quelle für militärstrategische Überlegungen der USA nur mehr bedingt interessant. Ob das daher heute noch den Kauf rechtfertigt, darf eher bezweifelt werden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Was im Film War Games noch unter Science-Fiction lief, ist längst beängstigende Wirklichkeit geworden. Mussten bislang Soldaten oder Terroristen in fremde Länder eindringen, um Katastrophen auszulösen, genügt es heute, vom Schreibtisch aus ein paar schädliche Programmcodes bei Stromversorgern, Chemiefabriken oder Verkehrsunternehmen einzuschleusen. Das reicht, um in null Komma nichts ein ganzes Land aus den Angeln zu heben. Sicherheitsexperte Richard A. Clarke zeichnet, basierend auf seinen Erfahrungen als US-Bundeskoordinator für nationale Sicherheit, gemeinsam mit seinem Autorenkollegen ein düsteres Bild von den Möglichkeiten der Kriegsführung im Internet. Wie weit Staaten wie China, Nordkorea und Russland heute bereits gehen, dürfte die meisten Leser ängstigen. Tröstend ist, dass es offenbar Wege gibt, den Einsatz von Cyberwaffen immerhin zu beschränken. Das exzellent geschriebene und hochspannende Buch wirft die Frage auf, ob eine totale Vernetzung aller Lebensbereiche wirklich sinnvoll ist. getAbstract empfiehlt es allen, die wissen wollen, welche Gefahren im Internet drohen
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2011
Das Buch ist genial wenn man sich für Mpderne Regierungskonflikte interessiert.Das Buch beschreibt was sich hinter den Kulissen abspielt.Toll!
PS:nicht kompliziert zu verstehen
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2011
Das Internet hat sich nicht erst seit gestern von einer von zahllosen Hoffnungen auf die Freiheit der Information und des Denkens beflügelten Plattform des demokratischen Informationsaustausches nicht nur zu einem teilweise schmuddeligen Tummelplatz aller möglichen Pädophilen und anderweitig Gestörter und zu einem für immer mehr Menschen bedrohlicher werdenden Suchtfaktor entwickelt, mit dem sie längst nicht mehr autonom umgehen können. Sondern das Internet ist auch zu einem modernen Kriegsschauplatz geworden, in dem groß angelegte Angriffe auf Sicherheitssysteme von ganzen Staaten gestartet und nicht selten, oft vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, erfolgreich abgeschlossen werden.

Das vorliegende Buch aus Amerika gibt, mit vielen konkreten Beispielen belegt, einen guten und an manchen Stellen wirklich erschreckenden Überblick über diesen "World Wide War" mit seinen Angriffen aus dem Internet, gegen die die Staaten noch nicht wissen, wie sie darauf reagieren bzw. sich dagegen wappnen sollen. Längst schon sind die Angriffe aus dem Internet nicht mehr wie früher auf militärische Ziele beschränkt, sondern sie haben sich ausgeweitet auf zivile Einrichtungen. Selbst Atomkraftwerke können davon nicht mehr sicher sein.

Wirklich beängstigende Szenarien, die das Buch aufzeigt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden