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TOP 100 REZENSENTam 8. September 2011
Grupp spricht aus was er empfindet und denkt. Seine Firma agiert mit hundert Prozent Eigenkapital und ist damit wirtschaftlich völlig unabhängig. Er ist auch kein Getriebener des modernen Verschachtlungswahns in der Wirtschaft.
So schlank wie der Inhaber, ist auch seine Zentrale aufgestellt. Er achtet konsequent auf Effizienz und Kosten. Sein Geschäftsmodell wird auf den Seiten 32- 38 vorgestellt, und da kann sicherlich jeder Unternehmer noch einige gute Ideen finden.
Grupp ist aber auch ein Rufer in der Wüste des modernen Wirtschaftens, die mit ihren platzenden Sekulationsblasen und schier unaussprechbaren Milliardenlöchern das Grundvertrauen schwer erschüttert hat. Grupp fordert Anstand in Geschäftsgebaren und die Abkehr vom Shareholder-Value-Denken, denn darin sieht er den drohenden Ruin der Gesellschaft.(S.158)
Gerne zieht Grupp über Verantwortungslosigkeit, Größenwahn und die Selbstbedienungsmentalität in den Vorstandsetagen her.(S.18) Freunde auf gleicher Ebene macht er sich damit sicherlich nicht.
Grupp meint man lebe in Deutschland nicht in einer "Neidgesellschaft" sondern in einer "Gerechtigkeitsgesellschaft". In ihr würde erwartet, dass der Verantwortliche an der Spitze für seine Fehlleistungen geradestehe und nicht etwa der Arbeitnehmer mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes die Folgen ausbaden müsse.(S.149) Er verlangt daher auch eine persönliche Haftung mit dem Privatvermögen, denn dann würden die Verantwortlichen vorsichtiger werden.

Der Autor Lindner zeichnet sehr gut das Porträt der Firma, des Inhabers und seines Umfeldes, dabei bleibt er objektiv, teilweise findet man auch kritische Töne.

Fazit: Sicherlich ein lesenswertes Buch über einen "Vorzeigeunternehmer" der flexibel ist, der sein Handeln an Werten und Leitsätzen ausrichtet und überdies mit Fleiß und Klugheit agiert und dabei in den Medien nicht scheut, das bestehende Steuer- und Insolvenzrecht zu kritisieren und dabei auch drastische Managerschelte verteilt.

Weiterer Lesetipp: Auf der Suche nach einer öffentlichen Moral: Deutschland vor dem neuen Jahrhundert
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TOP 50 REZENSENTam 31. Juli 2011
Der König der Schwäbischen Alb, irgendwie strahlt er etwas davon aus und seine Betriebsfamilie würde für ihn durchs Feuer gehen. Dies ist wahr, ebenso wie die Tatsache, dass er den überschuldeten Betrieb seines Vaters auf Vordermann brachte, mit der simplen Idee zunächst, einfach T-Shirts mit wechselnden Aufdrucken zu versehen. Er verschlankte die die Verwaltung, sitzt selbst im Großraumbüro und stellte von schwankenden Auftragsproduktionen auf eine kontinuierliche Lagerproduktion um. Höchste Anforderungen an die Produkte, eine maximale Schadstofffreiheit, Verzicht auf externe Dienstleistungen wie Unternehmensberater, das Konzept von Wolfgang Grupp ging bisher auf. Auch mit einem Werbeträger, der sich abseits schwäbischer Behäbigkeit medial zu inszenieren weiß, der im Vergleich zu allen bisherigen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs weltgewandt auftritt. Gegen ihn wirkt Hans-Olaf Henkel irgendwie provinziell und seltsam durchschnittlich.

Das Buch lässt hinter die mediale Fassade des Betriebseigentümers Grupp blicken, es beschreibt auch sein Privatleben, das u.a. eine 600 qm Grabstätte vorsieht am Rande des städtischen Friedhofes in Burladingen, eingefriedet mit einer weißen Mauer. Die eigene Hauskapelle lässt auf ein religiöses, gläubiges, verantwortliches Leben schließen, aus dem er seine Kraft bezieht. Dass Unternehmer einstehen für ihr Tun, Verantwortung leben, für sich und die Anvertrauten, es ist ihm ein wirkliches Anliegen, wenn man die Summe aller Punkte aus diesem Buch zieht.

Vieles kennt man, einiges nicht, das Buch liefert ein umfassendes Bild von Wolfgang Grupp bzw. Trigema. Es entspricht so gar nicht gängigen Partei- (aus der CDU ist er ausgetreten) oder Lehrbuchweisheiten. 100% unabhängig, anders als andere, menschlich verantwortlich, seiner Familie und den Mitarbeitern, hier wird jemand skizziert, der zeigt, dass man nicht im globalisierten Wahnsinn untergehen muss, sondern mit dem gesunden Menschenverstand verantwortlich und menschlich handeln kann. Seinen Kindern lässt er und seine Frau die bestmögliche Erziehung zukommen, in Schweizer Internaten und Studium in England. Man darf gespannt sein, ob diese tatsächlich den Anforderungen des Vaters entsprechen bzw. die Nachfolge antreten. Hier wird sich in den nächsten Jahren beweisen, ob der Kosmos des Wolfgang Grupp tatsächlich alle Details und Überlegungen miteinbezogen hat. Fast sollte man davon ausgehen, dass er sein royales Pathos auf die Kinder übertragen kann, allerdings gepaart mit der wenig königlichen Tatsache, dass er jeden Tag im Großraumbüro zusammen mit seinen Kollegen sitzt und auch die kleinsten Kleinigkeiten mit entscheidet.
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am 27. Februar 2012
In Deutschland produzierende Bekleidungsfabrikanten gibt es nur noch wenige, für viele schien es lukrativer, von "billigen" Näherinnen in Fernost produzieren zu lassen. Das Buch über die "nackte Kanone unter den deutschen Unternehmern"(Harald Schmidt) ist recht informativ und kurzweilig erzählt, obwohl man durch Zeitung und Fernsehen schon vieles über Grupp persönlich und seine ökonomische Sichtweise weiß. Lindner hat dafür Grupp, dessen Familie, Mitarbeiter, Freunde - und Feinde - befragt.
Mit 27 übernahm er das Zepter bei Trigema, als es dem Unternehmen gar nicht gut ging. Wolfgang Grupp hat von seinem Vater als Unternehmer nicht viel gehalten. Vorbild ist sein Großvater Josef Mayer, der Gründer des Unternehmens. Die Expansion ins Ausland durch seinen Vater sei falsch gewesen. Noch heute ist Wolfgang Grupp den Banken böse, Trigema allzu leichtfertig hohe Kredite gewährt zu haben. Grupps Leistung war dann, den Betrieb zu sanieren und seit 35 Jahren vollständig schuldenfrei und eigenfinanziert zu führen schuldenfrei - ohne Kurzarbeit oder betriebsbedingte Entlassungen. Während andere ins Ausland gehen, weil es "unmöglich" sei, mehr als zehn Prozent für Löhne und Gehälter auszugeben, machen Löhne und Gehälter bei Trigema 52 Prozent des Produktionsumsatzes aus. Das geht, weil seine Firma lukrativ arbeitet und nicht wachsen muss. So kann sich der Unternehmer auch einen Butler, einen eigenen Hubschrauber und ein eigenes Jagdrevier leisten. Die Motivation es Unternehmers ist dabei durchaus nicht zuletzt Eitelkeit: "Das Schönste im Leben ist nicht, Geld zu haben, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden", sagt Grupp. Eine sehr interessante Biographie.
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am 6. Februar 2014
Herr Grupp ist ein Unternehmer, wie es nur noch wenige gibt. Er paart soziale Verantwortung mit echtem Unternehmertum. Während sich die Manager anderer Unternehmen auf Kosten des Steuerzahlers bereichern indem Sie unauskömmliche Löhne zahlen und ihre Mitarbeiter zwingen mit Hartz 4 aufzustocken, sorgt Grupp in vorbildlicher Weise für seine Leute.

Das Buch sollte zur Pflichtlektüre für den üblichen, raffgierigen Unternehmertyp und unfähige Politiker werden.
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am 4. Dezember 2010
Das Buch gibt einen schönen Überblick über die Biographie Wolfgang Grupps, die Geschichte der Firma TRIGEMA und die wechselseitigen Beziehungen und Einflüsse zwischen Wolfgang Grupp und TRIGEMA.

Leider erschöpft sich ein wesentlicher Teil des Buches in Beschreibungen und Berichten, die einem an Wolfgang Grupp interessierten Leser bereits aus diversen Zeitungsartikeln, Fernsehbeiträgen, etc. bekannt sind. Sicher bietet das Buch dazu ergänzende Details und man bekommt den einen oder anderen neuen Eindruck - die grundlegenden Eigenschaften und Eigenheiten von Herrn Grupp und TRIGEMA dürften jedoch vielen Lesern bekannt sein und lassen das Buch dadurch - zumindest für Leser, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben - streckenweise langatmig werden. Trotzdem bekommt man durch zusätzliche - vielleicht noch weniger bekannte Details einen runderen Eindruck und ein besseres Verständnis für die Persönlichkeit Wolfgang Grupps.

Was dem Buch sehr gut tut, und was auch für den bereits vorher informierten Leser neu und interessant ist, sind die deutlich weiter als üblich zurückgehende, profunde Betrachtung der Familien- und Firmengeschichte von der Gründung des Unternehmens, dem Aufstieg, den schwierigen Phasen, der Geschäftsübernahme durch Wolfgang Grupp usw.

Insbesondere all jenen, die noch wenig über Wolfgang Grupp und TRIGEMA gehört haben, kann das Buch mit Sicherheit Freude bereiten, den bereits besser Informierten wird es an einigen Stellen wohl wenig Neues bieten können und doch mit immer wieder neuen, interessanten Details ein etwas angereichertes Wissen verschaffen.
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Der Textilunternehmer Wolfgang Grupp genießt Kultstatus. Während seine Branchenkonkurrenz längst erfolgreich im Ausland produziert, verbreitet Grupp per Werbespot noch immer die gleiche Botschaft wie bereits vor Jahren: Wir werden auch in Zukunft nur in Deutschland produzieren und unsere 1200 Arbeitsplätze sichern." Auf spannende Weise wird berichtet, wie der Trigema-Chef es fertigbringt, am Hochlohnstandort Deutschland rentabel zu produzieren. Dabei verliert sich der Autor nicht in reißerischen Behauptungen, sondern stellt die Figur Wolfgang Grupp respektvoll und mit einer gewissen Distanz vor. Wen das Privatleben des eigenwilligen Unternehmers interessiert, der kommt ebenfalls auf seine Kosten. Das gründlich recherchierte Porträt über den Mittelständler ist vielleicht nicht so kontrovers", wie es der Klappentext ankündigt. Aber es ist auch keine Lobhudelei. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die den ebenso exponierten wie extrovertierten Trigema-Boss und seine Erfolgsprinzipien kennenlernen wollen.
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am 8. April 2011
Der Werbespot zur besten Sendezeit mit dem sprechenden Affen hat den Unternehmer Wolfgang Grupp zum wohl bekanntesten Mittelständler in Deutschland gemacht. Im maßgeschneiderten Anzug wirbt er wirkungsvoll für seine Trigema-Produkte und den Erhalt der Arbeitsplätze seiner 1200 Mitarbeiter auf der Schwäbischen Alb. Er ist in jeder Beziehung eigenwillig, in seinem Lebensstil (Hubschrauber, Eigenjagd), in seinem Geschäftsmodell (produziert nur in Deutschland) und in seiner Kritik an der Effizienz und dem Führungsverhalten deutscher Manager (Absahnmentalität, mangelnde Verantwortung). Das Manager Magazin charakterisiert ihn 1995 als arrogant, unbequem und erfolgreich.
Er hat alle seine Konkurrenten übertroffen. Wie macht er das? Was macht er anders als andere?
Hier wird ein recht kontroverses Porträt vorgelegt, das sich zu lesen lohnt, weil es anregend und unterhaltend ist.
Viel Spaß beim Lesen!
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am 23. Mai 2011
Das Buch als solches bietet nicht viel Neues und ist doch lesenswert.
Für mich war es ein echter Pageturner, 230 Seiten in 2 Stunden weil Herr Grupp mir das wert ist
und die Neugier über ihn immer obsiegt.
Den König aus Burladingen kennt man ja erst seit kurzem udn seine Biografie ist nicht wirklich bekannt.
Dazu ist dieses Buch gut und empehlenswert.
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am 27. August 2011
Hier wird in positiver und manchmal könnte man auch meinen, in befangener Form das Portrait W.Grupp gezeichnet.
Dieses Buch zeigt klar und deutlich, das Grupp ein Unternehmer mit sozialer Größe ist und als Unternehmer scheinbar einiges richtig gemacht haben muss - angesichts der Krisen in der Textilbranche....
Das Buch hätte, so meine ich, durchaus bestimmte Eigenschaften und Handlungsweisen Grupp's deutlich kritischer beleuchten können. Beispielsweise entgegnete Grupp auf die Frage wieso keine Ausländischen Mitarbeiter in Führungspositionen von Trigema beschäftigt sind, nur plump: "Tja, das ist gängie Praxis in Mittelständischen Unternehmen". Angesichts der Tatsache dass Grupp doch eigentlich bekannt dafür ist, in vielen Bereichen seines Unternehmerischen Handelns seine eigene Meinung zu vertreten, die nicht nur gut begründet sondern auch vielen anderen Manager Idealen zuwieder läuft, so verwundert mich diese Einstellung Grupp's ebenso wie das nicht kritische Nachfragen von Lindner.
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am 29. Juli 2013
Ich als BWL Student lese gerne Bücher von führenden Managern und Unternehmern. Dieses Buch über Wolfgang Grupp habe ich sehr gerne gelesen. Man kann vieles lernen über Unternehmensführung und Strategien.
Aber auch für nicht BWLer stellt das Buch eine durchaus lohnende Lektüre dar. Eine spannende Biografie und Geschichte über Wolfgang Grupp, dem wie ich finde, sympatischsten Deutschen Unternehmer und seinem Unternehmen Trigema.

Klare Kaufempfehlung!
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