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am 11. Dezember 2008
Ich besitzte die 3-Bändige Ausgabe, die ja nun inzwischen über 20 Jahre alt ist. Da inzwischen viele neue Aufnahmen entstanden sind, und in den letzten Jahren einige neue interessante Sänger dazugekommen sind, war ich auf die erweitete Neuausgabe gespannt. Überrascht war ich, das die "alten" Texte nicht einfach übernommen, sondern überabeitet wurden. Kesting hat in vielen Fällen sein eigenes Urteil überdacht und revidiert (oder um es anders auszudrücken: er bemüht sich um mehr Objektivität). Ein interessantes, gut zu lesendes und für Gesangsinteressierte ein wichtiges Buch. Allerdings werden einige Sänger nicht mehr berücksichtigt, was ich etwas bedauerlich finde.
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am 6. August 2009
Wie alle (inhaltlich wie qualitativ) großen Werke, ist auch dieses differenziert zu beurteilen. Anstatt der vergebenen fünf hätte man auch drei oder vier Sterne vergeben können, wobei ich mich ob der Einzigartigkeit des Werkes am Ende doch für die fünf entschieden habe.

Das Werk steht zunächst einsam in der deutschsprachigen Landschaft (das von Jens Malte Fischer finde ich zwar klasse, aber es ist eben viel kürzer). Es ist unglaublich umfangreich, kaum ein wichtiger Sänger wird ausgelassen (ich konnte nur Nikolai Ghiaurov nicht ausführlich beschrieben finden) und die Bandbreite an Informationen je Sänger ist beeindruckend. Ebenso beeindrucken der große Kenntnisreichtum und die fachliche Qualität (teilweise Brillianz) der Schilderungen. Hier spricht ein echter Experte, der aus dem Fundus jahrzehntelanger Erfahrung sprechen kann und dies größtenteils auch gut rüberbringt. Gern wird ja bei solchen Büchern über die getroffenen Urteile diskutiert. Ich finde, dass sich Kesting hier wohltuend zurückhalt und fast immer eine differenzierte Darstellung liefert bzw. gelegentliche harte Urteile mit dem Bericht wohlwollender Beurteilung durch andere balanciert.

Man kann aus meiner Sicht aber auch an manchen Sachen herrummäkeln, das Werk ist nicht perfekt:
* Sprachlich ist es zwar weitgehend verständlich, aber häufig ein etwas verquaster, deutscher Feuilletonstil, den ich persönlich manchmal schön, oft aber unnötig kompliziert und effektheischend finde. Auch gibt es immer mal wieder Setenzen, in denen sich Kesting in einer Fachsprache verliert, die dem nicht Musikprofi wie mir nicht oder kaum mehr zugänglich ist. Auch gebraucht er gerne Fremdworte (auch solche, die nicht mal Wikipedia oder mein 24bändige Lexikon kennt) und zitiert mal englisch, französische oder italienische Sätze ohne Übersetzung.
* Die Einteilung in Kapitel überzeugt mich nicht, v.a. deswegen weil ich sie auch nach stundenlanger Lektüre immer noch nicht verstanden habe. Das erschwert das Auffinden von einzelnen Sängerpotraits. Hinzu kommt, dass das entsprechende Glossar nur am Ende des vierten Bandes zu finden ist, so dass man diesen immer mit zur Hand nehmen muss (und er ist nicht leicht).
* Am meisten ärgert mich aber der Preis. 328 € sind ca. 80 € je Buch. Das ist mehr als ich für viel sehr gute Fachbücher im wissenschaftlichen Bereich zahle und deren Qualität erreicht das Werk, was Fundiertheit, Stringenz und Validität der Information angeht, dann doch nicht. Hier werden wohl eher die treuen Opernfans abgezockt und ich habe es nur gekauft, weil ich vom Vorgänger wusste, dass es nie billiger wurde. Ich habe den Kauf aufgrund der im Vergleich zum Preis zu mageren Leistung aber auch schon bereut. Man würde sich dann zumindest eine strukturiertere Aufbereitung (bessere Glossare, Index, Diskographien) wünschen. Das Lektorat war eher schwach. Die Hälfte des Preises (und damit immer noch 40 € je Buch) wäre angemessen gewesen.

Aufgrund dieser Mängel hätte man auch vier Sterne geben können, speziell aufgrund des überhöhten Preises auch drei. Die inhaltliche Opulenz, die Brillianz an vielen Stellen und die einzigartige Lebensleistung des Verassers wiegen es aber auf. Die meisten Fehler sind dem Verlag (Lektorat und Preisgestaltung) anzulasten.
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am 7. Januar 2013
Es ist einfach skandalös, wie ein derartiges Machwerk überhaupt auf den Markt geworfen werden kann: viele Rechtschreibfehler, falsche Jahreszahlen, unmögliche Kausalitäten. Auf welche Jahreszahl kann man sich denn nun verlassen? Welcher Zusammenhang entspricht überhaupt der Realität? Ja, da bleibt einem nichts anderes übrig, als selber zu recherchieren, ehe man noch irgendwelche Gerüchte in die Welt setzt. Jeder Schüler oder Student, der so etwas Fehlerhaftes abliefern würde, wäre durchgefallen. Herr Kesting sollte sich schämen, so etwas Unausgegorenes abzuliefern. Und ja, er ist auch für die Rechtschreibfehler verantwortlich, da ich von einem Autoren erwarte, dass er sein Werk bis zum Ende betreut, so dass er dazu auch stehen kann. Und das alles zu einem Fantasiepreis!
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am 24. November 2008
Die vier Bände im stabilen Schuber füllt der Musikexperte Jürgen Kesting mit 36 Kapiteln auf 2614 Seiten, darunter findet man auch sehr viele Fotos. Das Werk ist nicht wie ein klassisches Lexikon aufgebaut, sondern nach Themen geordnet, verschiedene Musikepochen werden anschaulich beschrieben. Ursprünglich war das Standardwerk vor 22 Jahren in drei Bänden erschienen, jetzt sind es vier. Vieles ist dazugekommen, neue Sängerinnen und Sänger, neue Opernaufnahmen wurden berücksichtigt etc. Nicht gerade preiswert, aber man spart an anderer Stelle Geld, wenn man von schlechten Aufnahmen die Finger lässt (auf Kestings Rat kann man sich verlassen).
Eine gelungene Investition für jede ernstzunehmende Bibliothek und für jeden Musikliebhaber.
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am 6. Dezember 2008
Zu Weihnachten habe ich mir die überarbeitete Neuerscheinung von Jürgen Kestings Werk "Die großen Sänger" gewünscht und auch bereits geliefert bekommen. Als "Opernnarr und Stimmenfetischist" war ich so neugierig, dass ich nicht bis zum Fest warten konnte. Ich musste anfangen, in den prächtig aufgemachten Büchern selektiv zu lesen. Nachdem ich die Vorgängerbücher ebenfalls besitze, bin ich von der Neuerscheinung begeistert. Kesting ist nicht den bequemen Weg gegangen und hat einfach überarbeitet, er hat neu recheriert, auch bei älteren Sängern weitere Aufnahmen und Tondokumente zur Urteilsfindung herangezogen. Besonders wichtig ist, dass jetzt viele aktuelle Sängerinnen und Sänger in die Bücher aufgenommen wurden. Geblieben ist das präzise, kompetente Urteil des Autors. Selbst wenn man bei bestimmten Sängerpersönlichkeiten eine andere Meinung vertritt, regt die Lektüre zum Nachdenken an. Kesting geht vor allem mit der Sprache virtuos um. Trotz fachlich ansprechendem Niveau sind die Aussagen gut verständlich. Kesting löste bei mir sogar "Aha-Erlebnisse" aus. Ich konnte zum Beispiel die "verschiedenen Stimmen" von Elisabeth Schwarzkopf nie richtig verstehen. Nachdem Kesting schildert, wie der damals mächtige EMI-Boss, sein "Kunstprodukt" Schwarzkopf prägte und formte, höre ich diese Sängerin mit einem anderen Wissenshintergrund. Obwohl klare Standpunkte und mutig kritisches Urteil auch über Sängergrößen nach wie vor die Rezensionen Kestings auszeichnen, hat er die Basis seiner Urteilsfindung erweitert. Etwas im Gegensatz zu der Erstausgabe werden in der Neuerscheinung neben der Beurteilung von Tonträgern auch die Bühnenwirkung und die Lebensleistung von Sängern mit einbezogen. Damit werden sogenannte "Bühnentiere" wie Theo Adam, Kurt Böhme und auch Josef Greindl aufgewertet, wobei ich als "Spezialist" für die tiefe männlliche Stimmlage gerade Leistung, Rang und Wirkung von Bässen am fundiertesten einschätzen kann. Im Fall des glänzend beurteilten Gottlob Frick berichtet Kesting von dem posthumen Ruhm und der Popularität, die dieser Sänger genießt. Schön wäre es gewesen, dafür die Ursachen tiefergehend aufzuzeigen. Vielleicht war der 1940 geborene Kesting bei Erscheinung der dreibändigen Erstausgabe im Jahr 1986 noch ein "provokanter Wilder" und ist jetzt als 68-Jähriger zum "weisen Guru" gereift.
Insgesamt ist das auch leserfreundlich gegliederte Nachschlagwerk die imponierende Lebensleistung eines eminenten Kenners und Könners. Die vier Bände "Die großen Sänger" sind also für alle, die Gesangsgrößen besser verstehen,kennenlernen und beurteilen wollen, eine hervorragende Fundgrube und Basis. Im Grunde sind die Bücher ein Muss für jeden Opernfan, Sammler und Freund schöner Stimmen. Wenn Sängerlegenden unvergessen und unvergänglich bleiben, leistet Jürgen Kestings Werk und Wirken dazu einen bedeutenden Beitrag.
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am 12. Januar 2010
Die komplett überarbeitete, erweiterte und aktualisierte Ausgabe in vier Bänden ist nicht hoch genug zu preisen. Die Veränderungen gegenüber der dreibändigen Erstausgabe sind aber so erheblich, daß man auf keinen Fall auf seine alte Ausgabe verzichten sollte, schon um zu vergleichen, wie sich Kestings Urteil geändert hat, oder differenzierter wurde. Problematisch bleibt dabei, daß Kesting vor allem in der Zwischenzeit geschriebene Artikel, Kritiken und Rezensionen einarbeitet, was die Qualität bei diesem Patchwork wechselhaft macht (z. B. Netrebko). Grundsätzlich ist auch zu bemerken, daß Kesting, wie der Vergleich zeigt, gerne ausgiebig aus den angelsächischen Standardwerken schöpft (Blyth, Scott, Steane, et al), ohne daß dies immer deutlich wird, um es vorsichtig zu formulieren. Aber es handelt sich auch nicht um eine wissenschaftliche Arbeit. Erheblich störend sind die zahlreichen Druckfehler, Nachlässigkeiten oder Verwechslungen, die korrigiert hätten werden müssen.
Daß gegenüber der Erstausgabe eine Reihe von wichtigen Sängern einfach fehlt, ist schlichtweg unverzeihlich. So ist die spanische Tenortrias Cortis, Fleta, Lázaro nicht mehr enthalten, ebenso fehlen Ghiaurov und Aragall, um nur einige Sänger zu nennen, denen zuvor eigene Kapitel/Abschnitte gewidmet waren. Da viele auch vollkommen unbedeutende Sänger im Vergleich dazu neuaufgenommen worden sind, hat man jene vielleicht einfach vergessen. Ebenso bleibt die Auswahl der neuaufgenommenen Sänger unserer Zeit problematisch, und es ist nicht immer nachvollziehbar, warum andere nicht einmal in einem kurzen Abschnitt abgehandelt werden. Hier mag auch ausschlaggebend gewesen sein, was Kesting an fertigem Material schon in der Schublade hatte.
FAZIT: Die Neuausgabe ist trotz aller Einwände für jeden Gesangsliebhaber unentbehrlich, aber wer die Erstausgabe besitzt, sollte sich um keinen Preis davon trennen.
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am 16. Februar 2011
Wer würde Herrn Kesting anzweifeln? Längst schon hat der gebildete und eloquente Autor seinen Ruf als einer der führenden Rezensenten für den klassischen Gesang gefestigt, ohne ihm indes auch immer gerecht geworden zu sein. "Die großen Sänger" sind ein Standardwerk, nicht zuletzt auch deshalb, weil es keine wirkliche Alternative dazu auf dem deutschen Markt je gab (so war Jens Malte Fischers Buch über "Große Stimmen" eine liebenswürdige Kopie). Kesting ist meinungsbildend, und eben hier liegt die Gefahr: Manchmal sind seine Ansichten haarsträubend und anhand der besprochenen Aufnahmen keineswegs nachvollziehbar. Zuweilen aber (und hier liegt das wahre Manko) sind seine Angaben schlichtweg falsch, mitunter gar schlecht recherchiert. In der Erstauflage macht sich Kesting ein wenig über Bernd W. Wessling lustig ("Großer Märchenerzähler"), weil dieser in einem Text ein falsches Geburtsdatum für Licia Albanese angab. Kesting hingegen behauptet gar, der französische Tenor Hugues Cuénod sei bereits 2002 kurz vor seinem 100 Geburtstag gestorben - dabei starb der Künstler erst kürzlich im Alter von 108 (!). Ein böser Faux pas, Herr Kesting! Auch ist Jacques Jansen kein Tenor, sondern ein Baryton-martin. Und Leopold Simoneau hat sehr wohl in mehr als zwei französischsprachigen Gesamtaufnahmen mitgewirkt (Kesting vergisst die "Carmen" mit Rubio). Abgemildert plötzlich sein Urteil über Fischer-Dieskau, konträr gar plötzlich seine Ansicht zu diversen anderen Sängern. Und wo ist z.B. Tatiana Troyanos, die in der ersten Ausgabe noch als eine große griechische Mezzosopranistin benannt wurde? Ärgerlich auch, daß der Bärenreiter-Verlag zahlreiche Rechtschreibfehler nicht korrigiert hat und ebenso störend, daß Kesting seine alten Texte nunmehr mit modischen englischen Schlagwörtern aufgepeppt hat.
"Die großen Sänger" sind durchaus informativ und lesenswert, doch ist der Preis schlichtweg zu hoch (auch für die Taschenbuchausgabe), um gegenüber der Erstauflage gerechtfertigt zu sein. Es bleibt also eine durchaus fragwürdige Neuauflage eines Klassikers der Musikliteratur!
Michael Stember, Essen
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am 21. März 2016
Ich vermisse Franco Bonisolli. Er war einer der größten Tenöre, in manchen Bereichen den 3 Tenören überlegen. Man muß ihn nicht mögen, aber man kann ihn nicht übergehen! Wir wären heute froh wenn es einen italienischen Tenor mit seinen stimmlichen Qualtäten geben würden.
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am 22. November 2008
Nicht alle Übel kommen, um dir zu schaden: Ich war kürzlich sehr betrübt, bei Ebay ein Bietergefecht um Kestings 1986er Erstausgabe von "Die großen Sänger" verloren zu haben, die schon lange auf meiner Wunschliste stand, im Antiquariatshandel jedoch schwer greifbar war. Nun ist zu meiner großen Freude eine überarbeitete, stark erweiterte vierbändige Neuausgabe bei Hoffmann und Campe erschienen und bis Mitte Februar zu einem verlockenden Subkriptionspreis erhältlich. Bis dato hat mir bereits die gekürzte Sonderausgabe gute Dienste geleistet. Nun - endlich! - hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt.

Ich kann mir ein abschließendes Urteil über das Werk nach zweiwöchigem Besitz noch gar nicht recht erlauben, bin jedoch sicher, dass sich an meiner völligen Begeisterung nichts mehr ändern wird.

Über Gesang zu schreiben, dünkt mich eine höchst anspruchsvolle, schwierige Aufgabe, ja, eine Kunst. Diese beherrscht Jürgen Kesting wie kein Zweiter in Deutschland, auch in seinen FAZ-Artikeln beweist er es regelmäßig. Er versteht es, das Können - und die Grenzen - eines Sängers aufzuzeigen und zu beschreiben.

Natürlich, man kann - man soll - sich an ihm reiben, durch ein gedankliches Streitgespräch mit ihm schärft sich das eigene Urteil. Ich verdanke, um nur ein Beispiel anzuführen, Agnes Baltsa viele musikalische Sternstunden und schätze (fast) alle ihre Aufnahmen. Dass Kesting sie so wenig zu schätzen scheint, betrübt mich.

So schwer es mir an dieser Stelle fällt: Ich akzeptiere sein Urteil, beuge mich aber nicht. Ich unterstelle, dass er auch meines hinnimmt, vielleicht sogar fordert.

Das Geld für diese vier Bände könnte von einem Opern- und Stimmliebhaber nicht besser angelegt werden. Viele Leser, wohl die meisten, werden viel Anregung erfahren, denn wer, außer Menschen vom Fach, haben eine so enzyklopädische Kenntnis der Sängerszene. So habe ich bei Kesting heute zum ersten Mal von Alfred Piccaver gelesen und mir - das Internet macht's möglich - sogleich seine Stimme angehört: wunderbar! herrlich! Wie sonst, wenn nicht durch Kesting, hätte ich auf ihn aufmerksam werden sollen?

Mit diesen vier Bänden in der Nähe kann man dem Winter, ja dem Älterwerden getrost entgegensehen: Die Entdeckungen, die zu machen sind, sind zahllos und zahllose Abende können höchst anregend verbracht werden. Kesting sei Dank, Hoffmann und Campe sei Dank.

Gerne würde ich mehr schreiben, allein ich habe keine Zeit dazu: Ich muss zu den schön ausgestatteten Bänden zurückkehren.

Bald ist Weihnachten: ZUGREIFEN!
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am 4. Februar 2009
Als Besitzer der gekürzten Ausgabe war es immer ein großer Wunsch von mir, eine neue Up-To-Date-Fassung zu besitzen. Auch wenn es ein bisschen pathetisch klingt, aber ein Traum wurde wahr: das Werk ist so umfassend und so genau, dass man gar nicht weiß, wo man zu lesen beginnen soll, so viel gibt es (neu) zu entdecken. Sowohl Stimmen-Fanatiker als auch generelle Opernfans kommen hier auf Ihre Kosten. Der vierte Band ist dabei am neuesten Stand der Zeit (so wird auch Villazons Krise erläutert) und schließt die Lücke der vergangenen Jahre. Bei allem Lob bleibt mir nur eines rätselhaft: Was missfällt Jürgen Kesting so sehr an Nicolai Ghiaurov, dass er ihm kein eigenes Kapitel zugesteht (nicht einmal einen Absatz)?
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