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am 25. Februar 2013
Der Weg des jungen Tor Baz ist von seiner Geburt an steinig – die Liebe seiner Eltern darf nicht sein und nur der Zufall will es, dass er die blutige Rache ihrer Stammesväter überlebt. Heimatlos reist er von Ort zu Ort, tritt am Rand fremder Geschichten als kurzer Gast auf und verschwindet ebenso schnell wieder, streift am Weg verstreute Schicksale beinahe unbemerkt und lenkt den Lebensweg anderer plötzlich in eine ungeahnte Richtung. Durch ihn erfährt man Geschichten über Liebe, Tod, Hinterlist, Mut und Weisheit aus den entlegendsten Winkeln einer Welt, die wir so noch nie gesehen haben – der Grenzregion zwischen Pakistan, Afghanistan und dem Iran.

Meine Meinung:

“Der Weg des Falken” ist eine kostbare kleine Sammlung von Geschichten aus einem Teil der Welt, der uns heutzutage meist als Kriegsschauplatz in den Medien präsent ist; Ländern, in denen scheinbar Angst und Terror geboren werden. Jamil Ahmad nimmt uns jedoch mit auf eine Zeitreise in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, zu Menschen, die zwischen Mittelalter und Moderne leben, Nomaden, die ihre Traditionen im Widerstand gegen die neuen politischen Bestimmungen bewahren wollen. Wir erfahren von Stammesfehden und uralten Traditionen, Hochzeiten und Ehrenmorden, Karawanenzügen und Sklavenmärkten, weisen Männern und mutigen Frauen, Mullahs, Händlern, Spitzeln, Gauklern, Häuptlingen, Soldaten und Hirten. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, manche spinnen einen dünnen Faden zur nächsten weiter und immer wieder taucht Tor Baz auf, der in dieser weiten, bedrückenenden, schönen und beängstigenden Welt seinen Platz finden muss.

Fazit:

Ein einmaliger Einblick in einen fremden und durch und druch vielfältigen Teil der Welt, über den wir bisher noch viel zu wenig wissen.
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am 24. März 2013
Der Falke ist ein freier Vogel, der seine Kreise am Himmel zieht und sich um irdische Grenzen, versperrte Wege und die Härten eines nomadischen Lebensstils nicht kümmert.
Was für die Menschen und Stämme, die seit Jahrhunderten ihren Lebensstil im Grenzgebiet zwischen Afghanistan, Pakistan und dem Iran pflegen, nicht in solcher Freiheit gilt.

Denn die Verhältnisse ändern sich. Von jetzt auf gleich. Grenzen werden gesperrt, Soldaten in Forts, die lange Zeit dem Schutz der Karawanen und der hin- und herziehenden Stämme dienten, richten nun die Waffen auf die Nomaden. Mit Folgen. Ungläubig nimmt sich eine der Frauen ein Herz und zieht mit einigen Gefährten und Kamelen voran. Ein Versuch, „einfach zu gehen“, der im Blei erstickt werden wird.

Nicht nur in dieser Szene wird deutlich, wie sehr das tradierte Leben und die kommende Moderne mit allen ihren auch politischen Verstrickungen beginnen, aufeinander zu. Eine Veränderung, welche die Stammesführer kaum wahrhaben wollen, der sie aber letztlich doch nur ohnmächtig gegenüber stehen. Eine Veränderung, die in kürzester Zeit die Herden, von denen die Stämme leben, zerstören wird. Und damit den gesamten gewohnten Lebensstil. Ohne Alternativen zu bieten.

„Kopf hoch, Vater“.
„Es war das erste Mal in seinem Leben als Sohn, dass er „den General“ so anredete“.
Mit flehendem Klang, dass doch der gebeugte und wie erloschen wirkende Vater wieder zu alter Stärke als Führer seines Stammes finden möge.

Eine raue und harte Welt, in der nicht nur das Nomadische, sondern auch noch alles andere weitgehend wie vor Jahrhunderten untereinander geregelt wird. Nicht nur, das „Dawa Khan“, ein weiterer der Stammesführer, seit Jahren bereits „alle Jahre wieder“ in einem bestimmten Dorf vorbeischaut, ob die Söhne eines derer, mit denen sein Clan in Fehde liegt, bereits „Hosen tragen“. Denn dann könnte er die beiden töten um die Ehre wieder herzustellen.

Das Buch beginnt bereits direkt mit der Erzählung dieser archaischen „Gerechtigkeit“. Ein Paar flieht, kommt unter den Schutz eines Hauptmannes, die Frau gebiert einen Sohn. Doch sicher werden sie nie sein, denn die Frau war bereits verheiratet und Ehemann und Vater der Frau werden nicht ruhen, diese Schmach zu tilgen. So wird der Geliebte die Mutter seines Kindes erschießen und selber mitten in der Wüste gesteinigt werden.

Am Lebensgang des zurückgelassen Jungen Tor Baz vollzieht Ahmad nun (mit vielen kleineren Nebenlinien) die Lebensart, die Traditionen, die „alten“ Härten und „neuen“ Schwierigkeiten des Lebens der „Menschen zwischen den Grenzen“ nach. Ahmad nutzt für diese Darstellung (entgegen mancher Vorurteile gegenüber Erzählern mit arabischen Wurzeln) in keiner Weise eine überladen und blumige Sprache. Gerade aber sein klarer Stil, seine prägnanten, nüchternen Bilder von Menschen und Landschaft, seine manchmal wie unbeteiligt wirkende Erzählweise (die Steinigung ist ein fast sachlicher, nicht dramatischer Vorgang) aber sind es, die diesem Buch seine große, erzählerische Kraft geben.

Mitten hinein versetzt er den Leser Kraft dieser Sprache und, durch die verschiedenen Stationen des Weges des Jungen in seinem Aufwachsen und Erwachsen werden, bietet Ahmad einen sehr breiten und vielfältigen Eindruck dieses ganz besonderen, alten Lebensstils und führt den Leser ebenso hinein in das Denken, die Selbstverständlichkeiten, auch die befremdlichen Härten der Menschen in diesem Gebiet.

Sprachlich und inhaltlich eine hervorragende, sehr zu empfehlende Lektüre, die mit präzisen, sparsamen Worten eine unbekannte und fremde Welt für den Leser öffnet.
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Ein Paar flüchtet in einen militärischen Stützpunkt im Grenzgebiet der Staaten Iran, Afghanistan und Pakistan. Die Familie der Frau verfolgt sie, weil sie einen Geliebten hat.

Auf dem Stützpunkt kann dem Paar keine offizielle Zuflucht gewährt werden, aber sie bekommen Unterkunft und Essen, so lange sie wollen.

Das Paar richtet sich ein, bekommt einen Sohn und verbringt Jahre im Stützpunkt. Bis eines Tages die Familie der Frau auftaucht. Die Frau wird von ihrem Geliebten erschossen, der Geliebte von der Familie gesteinigt.

Und der Junge? Die Familie überlässt ihn in der Wüste seinem Schicksal. Aber er wird gerettet, und damit beginnt die Odyssee des Jungen, der Tor Baz genannt wird, durch die drei Länder.

Eine raue Welt ist es, in der er sich behaupten muss; die archaischen Gebote der Stämme treffen auf die gesellschaftlichen Anforderungen der Moderne. Warum zum Beispiel sollen Nomaden ihre jahrhundertealte Tradition aufgeben, nur weil irgendjemand plötzlich entscheidet, dass sie Papiere brauchen, um die Grenzen zu übertreten, die es bisher für sie nicht gab?

Einen richtigen Protagonisten hat das Buch nicht. Die Figur Tor Baz fungiert lediglich als roter Faden, der die Episoden des Buches miteinander verbindet. Durch sein wechselhaftes Leben lernen wir die einzelnen Stämme und Clans kennen. Und immer wieder geht es um die Rolle der Frau in diesen Gesellschaften.

Erst am Ende wird die Figur des Tor Baz plastischer, jedoch ganz anders, als man erwartet. Allerdings blieb mir Tor Baz zu nebelhaft, ebenso wie die anderen Charaktere, die jeweils kurz im Buch auftauchen und schnell wieder verschwinden. Keinen lernt man näher kennen; es bleibt bei Momentaufnahmen der Menschen.

Davon abgesehen ist dieses Buch etwas ganz Besonderes, und es ist wunderbar geschrieben. Ich fand den Einblick in die Lebensweise mir bisher ziemlich unbekannter Völker sehr spannend.
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am 7. April 2013
Wenn man archaische Gesellschaften und ihre Auswirkungen auf die Menschen erfassen will, gibt es nur wenige Bücher, die das in ähnlich bildhafter und direkter Art erlebbar machen. Ein unglaublich packendes und wichtiges Buch, insbesondere dann, wenn man die Kulturen Irans, Pakistans verstehen will.
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am 6. März 2013
Ein sehr eindrucksvolles Buch aus den "unabhängigen" Gebieten zwischen Pakistan und Afghanistan, in sehr schöner Sprache geschrieben, die sich leicht lesen lässt.
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am 8. Juli 2014
Dieses Buch, das mir der Sinnlichkeit eines Märchens gänzlich neue Farben, Düfte und Geschichten von völlig anderen Menschen aus einer fremden faszinierenden Welt nahegebracht hat (und nicht vergessen, dass alle guten Märchen meist auch ziemlich brutal sind und gar nicht kitschig), hat nicht nur mein Interesse sondern regelrecht eine Sucht nach dieser neuen Welt in mir erweckt, deren besonderer Zauber darin zu liegen scheint, dass sie gerade deshalb so außergewöhnlich und schön ist, weil sie in gleichem Maße auch gefährlich wie auch gefährdet ist. Die Handlungen der Menschen dieser Geschichten und ihre Beweggründe zeigen in so wunderbarer Weise, dass es auch völlig andere Wege zu denken und zu leben gibt und dass keine und die in diesem Buch dargestellten am wenigsten besser oder schlechter sind. Außerdem hat mich das Buch in meiner festen Überzeugung bestärkt, dass "wir" (die moderne westliche Welt) mit "unseren" internationalen Maßstäben nach denen wir meinen allen Kulturen, Völkern und Ländern ausrichten zu müssen, einen Großteil dieser wie so viele Tier- und Pflanzenarten vernichten und ausrotten, um diese Welt immer uniformer und ärmer zu machen. Insofern hat mich das Buch auch sehr traurig gemacht. Also für alle die an sich glauben und von sich und ihrer Art zu leben felsenfest überzeugt sind, die nach Erfolg streben und die meinen, dass sie überdurchschnittlich intelligent und gut sind - Hände weg von diesem Buch!
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am 17. Februar 2014
Dieses Buch war für den "Man Asian"-Literaturpreis nominiert. Will man Das Politikum Afghanistan verstehen, sollte man diesen kleinen Band lesen.
Der Weg des Falken besteht aus neun lose miteinander verknüpften Erzählungen, in denen stets ein Junge mit einem silbernen Amulett auftaucht, als Hauptfigur oder als Nebenfigur. Die Geschichten handeln in der Grenzregion zwischen Pakistan, Afghanistan und Iran. Jamil Ahmad schrieb diese Erzählungen vor rund vierzig Jahren, als er als Regierungsbeauftragter in Belutschistan und Botschafter in Kabul war. Es sind nicht einfach Geschichten, die erzählt werden, sonden eher Berichte aus dem Leben der unwirtlichen Region: Landschaftsbeschreibung, archaische Stammesbräuche, paschtunischer Ehrenkodex, Sklavenmarkt für Frauen, Opium im Dorfladen, Wasser holen über viele Kilometer, karger Boden, Entführungen als Einnahmequelle über Stammesgrenzen hinweg, Spionage und Doppelagenten. Dies Buch ist ein Einblick in eine Welt, die uns fremd ist, die Geschichte des Zusammenbruchs des Nomadentums in dieser Region. Es werden Zusammenstöße zwischen Stämmen und der Durchsetzung von Stammesrecht beschrieben. Ein Stammesrecht, das auf Ehre und Freiheit beruht und sich nicht in einen Staat oder staatliche Grenzen pressen lässt. Nomaden, die vom Hochland im Sommer über Grenzen ins Tiefland ziehen scheitern plötzlich an Staatsgrenzen, werden systematisch ausradiert, weil sie nicht mehr ins System passen.
Ahmads beschreibt einfache Menschen. Fest ist der Glaube der Frau Gul Jana, die meint, mit einem Koran auf dem Kopf könne ihr nichts geschehen, wenn sie den Männern mit Maschinengewehren entgegengeht, die ihren Stamm am Weiterziehen hindern wollen. Sie stirbt im Kugelhagel, mit dem Grossteil des Stammes: Frauen, Kinder und Männer, Kamele, Ziegen. Zitat: "Mit ihnen starb auch Gul Janas Glaube, der Koran könnte eine Tragödie verhindern."
Als die Belutschen, die sich gegen den Staat erheben, der ihnen - entgegen der Tradition - vorschreiben will, wer ihr Oberhaupt zu sein hat, glauben sie einem Flugblatt der Regierung, das ihnen freies Geleit zusichert. In der Stadt angekommen, werden sie nach einer grausamen Gerichtsverhandlung zu Tode verurteilt. Zitat: "Über die Belutschen, ihr Anliegen, ihr Leben und ihren Tod wurde absolutes Stillschweigen vereinbart. Kein Zeitungsredakteur riskierte, sich ihretwegen eine Strafe einzuhandeln. Kein Bürokrat setzte seine Stellung aufs Spiel. Was mit ihnen starb, war ein Teil des Belutschenvolkes selbst. Ein Teil der Spontaneität, mit der sie Zuneigung anboten, und etwas von ihrer Höflichkeit und ihrem Vertrauen. Auch dieses wurde vor Gericht gestellt und starb mit diesen sieben Männern."

Ein betörendes Buch, das ich gern weiterempfehle.
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am 12. November 2016
Der schmale Band mit 180 Seiten und 9 Kapiteln steht zwischen Roman und Erzählung. Er enthält eine Art von fiktionaler Biographie des Jungen (und später Mannes) Tor Baz, der aber in diesen 9 Kapiteln nicht die Hauptfigur darstellt. Tor Baz heißt "schwarzer Falke", deshalb der Titel "der Weg des Falken". Die Sätze sind kurz und einfach, so wie die karge und einsame Gegend, in der die Handlung angesiedelt ist. Es handelt es sich um das Grenzland zwischen Pakistan, Afghanistan und dem Iran, heute berühmt-berüchtigt als Rückzugsgebiet islamistischer Terroristen.

Der Autor, Jamil Ahmad, war pakistanischer Staatsbeamter in diesem Grenzgebiet und wollte diese Texte erstmals 1974 veröffentlichen, fand aber erst 35 Jahre später einen Verleger. Da war er 76 Jahre alt.

Lange vor den Taliban gab es in dieser Gegend bereits Geschehnisse, die uns schockieren. Die Stammesriten waren unerbittlich. Da die Verbindung der Eltern des Jungen "illegitim" war, wird sein Vater gesteinigt. Der Junge wird zurückgelassen und in den nächsten Jahren von einem zum nächsten Beschützer und Erzieher "weitergereicht". Gleichzeitig lässt Ahmad im Hintergrund historische Ereignisse und gesellschaftliche Verhältnisse durchscheinen. Wie deutlich wird, verfolgte auch Deutschland bereits vor dem 1.Weltkrieg seine Interessen in dieser abgelegenen Weltgegend (gegen die Briten).

Die Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan ist ein Relikt aus kolonialer Zeit. Von 1 Million Nomaden, die mit ihren Viehherden die Sommer in den Bergen Afghanistans und die Winter in der Swat-Ebene in Pakistan verbrachten, wurde sie anfangs nicht weiter beachtet. Sie gehorchtem dem Gesetz der Stämme und nicht dem der Staaten. Letztere schlossen Vereinbarungen wie die Grenzkriminalitätsverordnung (1958) und versuchten die Nomaden mit tödlicher Gewalt an ihren Wanderungen zu hindern. Letztlich hatten sie damit Erfolg und zerstörten die wirtschaftliche Existenz der nomadischen Stämme.

Im 6.Kapitel, "Der Führer", ändert sich plötzlich die Erzählperspektive. Der Ich-Erzähler tritt selbst in die Handlung ein. Er ist in Deutschland aufgewachsen, macht eine Reise ins Land seines Vaters - und sieht es mit den Augen eines Ausländers.

Danach kommen noch drei untereinander verbundene Kapitel mit Geschichten über das Schicksal von jungen Frauen, die schließlich auf einem "Sklavenmarkt" verkauft werden ("donnerstags ist Frauenverkaufstag"). Eine wird von Tor Baz gekauft, da schließt sich der Kreis der Biographie.

Die Schreibhaltung des Autors kann man als die eines aufgeklärten Humanisten bezeichnen. Durch ihn lernen wir ein archaisches Land und seine Menschen tiefer kennen als in kurzen Nachrichtenschlagzeilen. Er hat ein lesenswertes Buch hinterlassen, das ich mit 5 Sternen bewerte.
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am 21. Juni 2013
das Buch gibt einen Einblick in eine für uns fremde Welt aus Ehrenkodex, sonderbarem Frauenbild aber auch in die Hintergründe, die aus einem kargen Leben in einer kargen Gegend resultieren (mögen). Ich bin froh, in einem Land zu leben, das anders strukturiert und vergleichsweise reich ist (in jeder Beziehung). Aber ein sehr aufschlussreiches und spannendes Leseerlebnis.
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am 9. Dezember 2013
Das Buch zeigt, nach welchen Ordnungen im Grenzgebiet Pakistan/Afghanistan gedacht und gehandelt wird. Es führt den Leser hinein in eine archaische und frauenfeindliche Nomaden- und Stammesgesellschaft. So kalt und lebensfeindlich wie die Lebensumgebung sind auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Dahinein verwoben ist das Leben eines Jungen, der bis ins Erwachsenenalter begleitet wird. Das harte Leben aber auch das schnelle Sterben wird in detaillierten und sachlichen Bildern beschrieben. Der Weg des Jungen gerät im 2. Teil des Buches etwas aus dem Blickfeld. Sonst ist das Buch spannend, aufschlussreich und erschütternd bis zur letzten Seite.
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