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am 2. Mai 2017
Das Buch lag eine halbe Ewigkeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher und jetzt durch das Hörbuch hatte ich endlich einmal die Muße dazu, es zu lesen. Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal damit angefangen und es hatte mir recht gut gefallen, aber irgendwie sprang der Funke nie über. Auch jetzt hätte es wohl ohne das Hörbuch nicht geklappt, aber der Sprecher war so toll, dass ich sehr schnell sehr froh darüber war, zu diesem Hörbuch gelangt zu sein. Er brachte mir Germain sehr nahe und ich mochte die Art, wie der Sprecher seine Geschichte aus seinem Munde erzählt hatte, wirklich gern. Er hatte ihn charakterlich für mich gut getroffen.
Ich hatte zuvor auch schon den Film gesehen, auch das ist schon ein paar Jahre her, und mochte ihn trotz Gerard Depardieu in der Rolle von Germain nicht unbedingt. Ich bin ein Fan von französischen Filmen, aber dieser brachte für mich keine richtig schöne Aussage rüber. Er war nicht fesselnd.
Das Buch hingegen hatte durch Germains Erzählung in der Ich-Perspektive sehr viel mehr Atmosphäre und Authentizität, was mir die Geschichte auf schöne Weise nahebrachte. Ich hatte viel Spaß mit dem süßen großen Dummkopf und der kleinen, gebildeten Marguerite. Ein tolles Team, eine tolle Freundschaft, die zeigt, dass man nicht immer aus derselben Schicht kommen muss oder aus derselben Altersklasse, um sich hervorragend zu verstehen. Und zu mögen. (:

PS: An Tiefgründigkeit mangelt es auch nicht - und die kam rüber trotz dem liebenswerten Dummerchen, das uns diese Geschichte erzählt. (Für mich ist er das nicht einmal. Er weiß viel, was andere gar nicht bemerken. Er tut es.)
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am 23. Februar 2018
Die Gespräche mit Margueritte regen Germain zum Nachdenken an und als sie ihm laut aus Romanen vorliest, weckt sie in ihm allmählich auch eine Begeisterung für Bücher. Als Germain jetzt bei seinen Kumpels mal das eine oder andere Zitat aus den Büchern einfließen lässt, merken auch diese, dass viel mehr in ihm steckt, als sie bisher vermuteten. Doch dann sagt ihm Margueritte, dass sie ihm nicht mehr lange vorlesen kann, da sie ihr Sehvermögen immer mehr verliert. Was tun? Da er Margueritte und die Gespräche mit ihr nicht verlieren möchte, beschließt Germain, richtig lesen zu lernen und besorgt sich sein erstes Buch in der Leihbücherei. Bis er sich traut, Margueritte daraus vorzulesen, hat er es allerdings schon mehrmals allein gelesen. Die Überraschung gelingt und die beiden lernen sich immer besser kennen. - Das Buch zeigt sehr schön, wie eine tiefe Freundschaft zwischen zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Menschen entstehen kann.
Die Buchvorlage wurde mit Gerard Depardieu und Gisele Casadesus als Hauptdarsteller verfilmt und ist ebenfalls sehenswert.
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am 27. November 2017
Ich hatte das Buch als Urlaubslektüre gekauft. Ich hatte von dem Film dazu gehört. Germain ist nicht sehr hell im Kopf und hat sich mühsam durch das Leben geschlagen und nie wirklich Liebe erfahren. Mit Taubenfüttern und den Gang in die Kneipe vertreibt er seine Freizeit. Dabei lernt die alte Margueritte kennen. Die beiden schließen Freundschaft. Sie beginnt ihm Romane vorzulesen. Ich empfand den Schreibstil ziemlich einfach und teilweise langatmig. Ich habe es daher nicht geschafft das Buch zu Ende zu lesen. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt.
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am 1. Februar 2016
Recht nett geschriebene Zwischendurchlektüre ohne wirkliches Potential. Stellenweise schafft es der Roman schon den Leser in seinen Bann zu ziehen, aber diese Seiten kommen eindeutig zu kurz. Vieles wird oberflächlich und in Kurzform abgehandelt. Es handelt sich um einen Kurzroman. Die Stärke des Buches täuscht ! Viele Seiten sind nur teilweise bedruckt und ein Absatz folgt dem nächsten. Auch sei zu erwähnen das dieses Buch keinen im eigenen Sinne dramaturgischen Schluss hat. Es hört unvermittelt im Schreibverlauf ohne erkennbare Schlussphase einfach auf !
Was mich jedoch richtig genervt hat waren die vielen ordinären und vulgären Bezeichnungen für bestimmte Dinge und Tätigkeiten, welche so von Seiten der Autorin, und, oder, der Übersetzerin nicht nötig gewesen wären. Dies passte überhaupt nicht zum Stil und Sinn dieses Romans !Dieses Mal von mir nur eine Leseempfehlung mit Einschränkungen.
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am 27. Februar 2018
Ich habe mich damals im Französischunterricht in den Film verliebt und das Buch ist noch um Welten besser!!! Es ist die Geschichte von Germain, der in einer schwierigen Familie groß wird und in Kontakt mit dem Labyrinth der Buchstaben und Wörter gerät. Zum Glück gibt es eine kleine alte Dame die sich gerne die Zeit nimmt um ihm zu helfen. Es ist eine Liebe die nicht auf einer intimen Ebene stattfindet und trotzdem unendlich schön ist. Ich kann nur jedem empfehlen das Buch zu lesen und für die Faulen....der Film ist nicht schlecht ... kommt aber niemals an den Originaltext heran!!!
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am 1. Mai 2014
Eine sehr schöne Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft. Es ist eine schlichte, sehr schöne Erzählung, die einem berührt. Es ist toll zu erleben, wie sich das Band einer Zufallsbekanntschaft knüpft. Die alte Dame Margueritte bringt Germain so viel Herzenswärme entgegen. Er wirkt am Anfang recht einfältig, aber immer bemüht das richtige zu tun. Es ist wundervoll, Germain auf seiner Reise zu begleiten, wie er anfängt die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wie er die Welt der Bücher und der Sprache entdeckt. Von der "Kurzsichtigkeit" zur Weitsicht. Selbst seine Beziehung zu Annette überdenkt er neu und sieht sie plötzlich in einem neuen Licht. Sowie auch das Verhältnis zu seiner Mutter.
Ich finde es mehr als lesenswert. Mit Sicherheit eine Geschichte, die man öfters lesen kann.
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am 23. Juli 2010
"Das Labyrinth der Wörter" war für mich eine kleine Leseperle , die ich in einem Zug verschlungen habe. Eine zarte Liebesgeschichte zweier unterschiedlicher Menschen, die man nicht oft präsentiert bekommt.

Germain, ein nach außen hin etwas grobschlächtiger Mann , hat in seinem bisherigen 45-jährigen Leben, nicht viel Glück und Liebe erfahren. Die Mutter, die per Zufall mit ihm schwanger wurde, ihn alleine großzog und ihm immer wieder zu verstehen gab, dass er lästig und dumm wäre, hat ihn emotional am langen Arm verdursten lassen. Auch sein Lehrer in der Grundschule, führte den etwas einfach denkenden Germain nur vor und untermauerte dieses Gefühl.So wird auch beruflich nichts"Gescheites" aus ihm. Er schlägt sich mit Hilfjobs durchs Leben und verbringt seine Freizeit mit seinen Freunden und im Park. Dort lernt er eines Tages die über 80-ig jährige Margueritte kennen. Sie kommen ins Gespräch und Margueritte mit ihrer feinfühligen und respektablen Art,läßt Germain spüren,dass er für sie nicht der "dumme Trampel" ist. Nach und nach führt die alte Dame ihn in die Welt der Bücher und Wortbedeutungen ein und Gemain merkt, wie sich sein Leben durch diesen anderen Blickwinkel, den er dadurch erhält, verändert. Sein Selbstvertrauen wächst und er entdeckt Gefühle seinen Mitmenschen gegenüber, die für ihn neu, aber auch sehr schön sind.
Als Margueritte ihm eines Tages mitteilt, dass sie bald nicht mehr richtig sehen kann und somit ihre Lesestunden ein Ende finden, macht Germain ihr ein wunderbares Geschenk.

Dieses Buch hat mich ungemein begeistert mit seiner feinfühligen Schilderung der sich langsam entwickelden Beziehung zwischen Germain und Margueritte.Ein emotional verkümmerter Mensch blüht durch das feinfühlige Herantasten eines anderen Menschen und dem Respekt,dem man ihm entgegenbringt, auf, wie eine vertrocknete Blumen nach einem Sommerregen und gibt im gleichen Moment dem anderen Menschen Abwechslung im tristen Alltag und einen Sinn weiterzuleben, denn auch Margueritte scheint die Treffen zu lieben.

Die flüssige und zum Teil sehr humorvolle Schilderung der Geschichte hat ein Übriges getan, um mich dieses Buch genießen zu lassen.

Volle Kaufempfehlung
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am 5. April 2017
Es war ein Geschenk und der Beschenkte rief mich an, dass er dieses Buch nicht aus der Hand legen konnte. Da dies nach ca. 20 geschenkten Büchern so noch nicht vorkam eine klare Kaufempfehleung. Der Berschenkte ist ein aktiver Witwer, Mitte 70, der gerne Rad fährt, Gärtnert, Romane liest und dessen Lieblingsbücher "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" sind. Wer also ein nettes Geschenk für einen passenden Elternteil/Großelternteil/Nachbarn/Onkel etc. sucht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Bei der gebundenen Ausgabe empfand ich die Schriftgröße als recht klein.
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am 26. März 2013
Welch schönes Buch über die Macht von Worten und die Liebe zum Lesen!
In seiner Naivität bringt Germain die Dinge oft unbewusst auf den Punkt - im Laufe des Buches wandelt sich seine Sprache (die Grammatik leider nicht "wegen meinem Messer" *schüttel) und er fängt an tiefgründiger über sich und sein Leben nachzudenken und es tatsächlich noch zu wandeln.
Nicht zu einem besseren Menschen, denn das war er schon vorher, sondern einfach zu einem Menschen, der geliebt und geachtet wird und den man einfach in sein Herz lassen muss.
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am 22. Oktober 2012
Eine Hommage an das gedruckte Wort! Eine wunderschöne Geschichte, warmherzig, humorvoll... Habe das Buch leider nicht im Original gelesen, auf das leidliche Thema mit den Übersetzungen wurde ja schon von einem anderen Rezensenten eingegangen, aber trotzdem bewerte ich mit 4 Sternen, denn für die Übersetzung ins Deutsche kann ja die Autorin nichts. Ich weiß, daß das Buch mit Gerard Depardieu inzwischen verfilmt worden ist, mal sehen, wie der Film sein wird. Beim Lesen jedenfalls hat mich die Vorstellung von Depardieu als Protagonist Germain sehr amüsiert!!! Unbedingt lesen!
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