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am 10. Dezember 2017
Sehr interessantes und aufschlussreiches Buch. Leicht verständlich. Ich bin schon länger im Besitz des Buches und muss sagen, dass ich es immer wieder sehr gerne lese.
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am 18. Februar 2013
Die Thematik des Buchs hat mich sehr interessiert.

Absolut leicht zu lesen und unterhaltsam formuliert, wie es die wenigsten Sachbücher sind.
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am 13. August 2015
Ich arbeite mit Kindern und dieses Buch hat mir sehr geholfen vieles zu verstehen.
Kann ich nur weiter emphlen.
Habe es durch Freunde erfahren, die es selber hatten.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Oktober 2013
Sie beobachten auf der Strasse eine Szene, in der ein Mensch brutal zusammengeschlagen wird. Wie fühlt sich das an? Sind Sie in der Lage, weiter genüsslich Ihr Eis zu essen, oder unbeschwert die nette Unterhaltung mit Ihrer Begleitung fortzusetzen, in die sie bis dahin vertieft waren? Nein? Haben Sie sich mal gefragt, warum es dem so ist? Dass wir leiden, wenn andere leiden? Dass wir Augen zumachen, wenn wir etwas sehen, was uns erschüttert - sei es nur auf dem Bildschirm - weil wir diesen Einblick nicht verkraften en können...

Die Menschen kannten dieses Phänomen seit langem, auf diesem Wissen beruhte die Wirkung des klassischen Theaters von Stanislawski, in dessen Vorführungen die Zuschauer weinten, wenn die Schauspieler weinten, und lachten, wenn die Schauspieler lachten. Politiker benutzen diesen Mechanismus, um Menschen zu beeinflussen, und auch die heutigen Medien machen sich dieses Phänomen zu Nutze, indem sie dafür sorgen, dass unsere Gehirne beim Betrachten der Horrorfilme Adrenalin ausstoßen (wonach viele Menschen inzwischen süchtig sind). Wohlgemerkt - obwohl sie wissen, dass es sich "nur um einen Film" handelt! Doch erst seit kurzem sind wir in der Lage, solche Resonanzphänomene (die eine biologische Grundlage für Empathie, Mitgefühl und unsere Fähigkeit bilden, Intentionen, Gefühle und Absichten, die den Handlungen anderer Menschen zu Grunde liegen, nachvollziehen zu können), zu erklären! Das Zauberwort lautet: Spiegelneurone.

100-300 Millionen von ca. 1000 Milliarden von Nervenzellen im menschlichen Gehirn sollen die Eigenschaft haben, in unserem Gehirn eine innere Repräsentation der äußeren Welt zu erschaffen, sagen die Wissenschaftler. Sie werden Spiegelneurone genannt, weil ihre Funktion darin besteht, "sich auf den emotionalen und körperlichen Zustand eines anderen Menschen einzuschwingen." Zum ersten Mal 1992 von G. di Pellegrino beschrieben, haben die Spiegelneurone eine rasche Karriere gemacht. Als ich diesen Begriff bei Google eingab (wir schreiben das Jahr 2013), erhielt ich ca. 33.600 Ergebnisse, auch die Literatur zu diesem Thema umfasst inzwischen eine Menge Titel.

Was ist "die neurologische Resonanz"? Es sind neurobiologische Mechanismen, die es möglich machen, "dass ein Individuum durch die Wahrnehmung eines anderen Individuums dessen inneren Zustand unwillkürlich simulieren kann". Sie seien, schreibt Bauer, "von überragender biologischer Bedeutung", denn sie sind die Grundlage dafür, "dass die Individuen einer Art untereinander verstehen, sich als einander zugehörig erkennen und ihr Verhalten auf vielfältige Weise intuitiv aufeinander abstimmen können. Darüber hinaus dient das System der Spiegelneurone, das für diese Phänomene die neurologische Hardware" stellt, mit seinen Programmen als bedeutsamer Speicher von Wissensbeständen."

Wie das in Praxis funktioniert, veranschaulicht Bauer an Hand von vielen Beispielen. Meistens sind es positive Wirkungen, die uns das Leben erleichtern. Dass es sich dabei um ein zweischneidiges Schwert handelt, liegt jedoch klar auf der Hand, die neurologische Verbundenheit mit anderen Menschen hat viele Schattenseiten. Zum Beispiel, sie ermöglicht das, was wir Projektionen nennen. Bauer besprucht es am Beispiel der Liebe. "Bei jeder Wahrnehmung macht sich das Gehirn ein Bild von anderen Menschen. Doch was ist es eigentlich, was wir am geliebten Menschen wahrnehmen? Sehen wir wirklich ihn selbst, oder lieben wir nur das, was unsere Resonanz uns von ihm wiedergibt?" (Wenn man so überlegt ist die Projektion die Schwester der Intuition!)Wir mögen andere Menschen, schreibt Bauer, weil sie eine neurologische Resonanz bei uns auslösen, d.h. weil wir ihnen Gedanken, Gefühle, Absichten oder Intentionen unterstellen! (Wie das funktioniert, wird im Buch genauer erklärt). Der gleiche Mechanismus liegt aber auch dem Phänomen des Hasses oder der Angst gegenüber anderen Menschen zu Grunde! Ich denke an die Angehörigen anderer Kulturen, in denen das Verhalten anders verschlüsselt ist, so dass die Signale, die sie aussenden, von unserem Gehirn möglicherweise falsch interpretiert werden können, möglicherweise als Gefahr. Ich finde es schade, dass Bauer in seinem Buch auf die Rolle der Spiegelneurone bei solchen Phänomenen wie Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit nicht eingeht. Wenn Sie mich fragen, es ist gut, dass wir ahnen, was unser Gegenüber als Nächstes tun wird, doch es ist wichtig zu wissen, dass unsere Spiegelneurone nicht unfehlbar sind, und dass es manchmal gefährlich ist, ihnen blind zu vertrauten.

Ich will Bauer kein Unrecht tun, er warnt davor: "Das neurobiologische Urbedürfnis nach Spiegelung" könne für Manipulationen politischer und wirtschaftlicher Art missbraucht werden. In großen Menschengruppen ausgelöste Resonanzphänomene können ein hohes destruktives Potential entwickeln". Die Fähigkeit, Resonanzphänomenen widerstehen zu können, sei ebenso wichtig wie die Fähigkeit, in Resonanz zu gehen. Es ist ein wichtiger Punkt. Gerade deshalb wäre es mir recht, mehr zu diesem Thema zu erfahren. Die Fähigkeit, sich nicht "jedem Spiegelangebot zu öffnen", ist nämlich DIE Fähigkeit, die uns zu Menschen macht!!!!

Als Beispiel für andere Gefahren, die mit dem Mechanismus der neurologischen Resonanz einhergehen, kann auch die "gespiegelten Gewalt" dienen. Die Neurowissenschaft schließt nicht aus, schreibt Bauer, dass "hochproblematische Imputs, wie sie von einer immer rücksichtsloseren und profitgierigeren Medienindustrie angeboten werden, zur Übernahme in das eigene Verhalten führen". Im Klartext: "auch Darstellungen von Handlungen lebender Personen in Medien wie Film oder Fernsehen" können "das System der Spiegelneuronen erreichen und zur Resonanz bringen". Wenn ich das richtig verstehe, können durch das Erleben einer virtuellen Realität auch destruktive "Handlungsbereitschaften" eingespielt werden. Da hätten wir endlich die Antwort auf die Frage, warum es in den letzten Jahren zur rapiden Zunahme an Gewaltbereitschaft unter den Kindern und Jugendlichen gekommen ist! Das Buch von Bauer erklärt, warum es dem so ist: "Was wir sehen und was wir tun - ob real oder virtuell - wird in Nervenzellnetze eingeschrieben, die die Programme für eigene Handlungsmöglichkeiten kodieren". Die Medienindustrie, die mit destruktiven Songs, Filmen und Computerspielen hohe Gewinne einspielt, hat natürlich kein Interesse daran, Eltern (die ihren Kindern immer neue Computerspiele schenken, meistens zu Weihnachten, "vom Christkind, "bei denen das spielende Kind in einer hochgradig real aufbereiteten virtuellen Welt andere Menschen jagen, foltern und umbringen kann"), darüber aufzuklären, was sie damit ihren Sprösslingen antun, denn sie wollen ja verkaufen, verkaufen, verkaufen... Ein großer Verdienst dieses Buches besteht für mich deshalb darin, dass es den Zusammenhang zwischen "Bildschirmkonsum" und Gewalt zur Sprache bringt.*

Was ich in diesem Buch auch wertvoll finde, ist der Hinweis auf die verheerenden psychologischen Konsequenzen der "verweigerten Spiegelung" (z.B. Mobbing, mangelnder persönlicher Austausch, Computer statt Menschen etc.) oder der Hinweis auf die Gefahren der Familienaugstellungen, die in letzter Zeit in" sind. ("Von Augstellungsseminaren außerhalb einer Psychotherapie ist, nicht zuletzt auch auf Grund schwerer Zwischenfälle bis hin zu einer Selbsttötung im Anschluss an eine solche Veranstaltung, abzuraten").

Fazit: Ich kann nicht beurteilen, ob den Spiegelneuronen tatsächlich eine so große Bedeutung beigemessen werden kann, wie dem Buch von Bauer, seines Zeichens Mediziners, Neurobiologen, Psychotherapeuten und Professors für Psychoneuroimmunologie an der Uni Freiburg, zu entnehmen ist. Vielleicht wird die Wissenschaft der Zukunft zu anderen Ergebnissen kommen? Vielleicht gibt es bereits jetzt andere - bessere - Erklärungen dieses Phänomens? (Ich denke dabei an die morphischen Felder von Sheldrake oder die Quantenbiologie). Doch dieses Buch ist auf alle Fälle seines Geldes wert. Empfehlenswert für alle, die etwas über Vor- und Nachteile der neurologischen Resonanz wissen wollen. Ilona Banet

P.S. Das Buch von Bauer ist für das breite Publikum geschrieben, Studenten der Naturwissenschaften würde ich Iacoboni empfehlen, da steht mehr über die Hintergründe der neurowissenschaftlichen Forschungen.

* Auf dieses Problem gehen auch Newberg/Waldmann in "Der Fingerabdruck Gottes" ein.
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am 25. Dezember 2014
Um es vorweg zu sagen: Ich bin der festen Überzeugung, dass ein jeder von uns Bücher, wie dieses lesen sollte. Nicht, weil Ich es für ein (mindestens) gutes und wichtiges Buch halte, sondern weil Bücher wie dieses unser Wissen über unser SELBST, unser GEGENÜBER und unsere INTERAKTION erweitern. Warum stecken Lachen und Gähnen an? Warum weine ich, wenn jmd anderes weint oder warum bin ich betroffen? Warum entstehen Sympathie und Empathie? Diese und noch viele viele weitere (noch) wichtige(re) Bereiche werden in diesem Buch über die Theorie der Spiegelneurone erklärt.

Joachim Bauer behandelt und erweitert in diesem Buch in 12 Kapiteln unser Verständnis und Wissen von dem, was wir bewusst vielleicht als "intuitive Kommunikation" wahrnehmen, in Wahrheit aber die unbewusste ablaufende Partizipation unserer Spiegelneurone ist - und allem, was wir in diesen Neuronen durch Sozialisation, Erfahrungen und sonstige Einflüsse eben gespeichert haben. Wir sollten nicht dem Gedanken unterliegen stets zu wissen, warum wir wie handeln. Das tun wir oft genug nämlich nicht. Dieses Buch ist ein erster Schritt das Unbewusste über die Theorie der Spiegelneurone kennenzulernen und besser zu verstehen.

Eigentlich wollte ich einen Punkt Abzug geben, weil das Buch vom Stil her eher wie eine Einführung in die Theorie der Spiegelneurone wirkt ("Ist es das denn nicht?!") und, weil die Theorie der Spiegelneurone in der Wissenschaft bezweifelt wird und wankt. Aber dennoch ist das Buch sachlich, verständlich und gut geschrieben. Ob die Theorie nun stimmt oder nicht ist mir einerlei. Wichtiger ist mir hier das Wesentliche des Buches: das Menschsein bewusster wahrnehmen!

Den "Aha-Effekten auf jeder Seite" der obigen Rezensentin kann ich nur zustimmen. Und der Empfehlung dieses Buches für "alle Eltern(!), allen Liebespaaren, Erziehern(!), Lehrer(!), Vorgesetzten, Ärzten und Therapeuten" auch. Die Ausrufezeichen sind von mir :) Das drei Jahre zuvor erschienene Buch von Joachim Bauer "Das Gedächtnis des Körpers" (2002) möchte ich an dieser Stelle auch wärmstens ans Herz legen...
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am 10. Oktober 2013
Als Soziologin wundere ich mich doch immer wieder, wenn ein grundsätzlich wissenschaftliches Buch in der Aufmachung eines Beziehungsratgebers erscheint. Nun ja - immerhin freut sich dann noch die Frau in mir ;)
Kommen wir aber zu dem Inhalt: Grundsätzlich würde ich nicht sagen wollen, dass es schlecht ist. Es gibt durchaus Beobachtungen und Erkenntnisse die nicht nur interessant sind, sondern auch für den Laien durchaus verständlich erklärt sind.
Als Wissenschaftlerin muss jedoch feststellen, dass einiges nicht wirklich belegt oder fundiert ist. So stellt sich natürlich die Frage nach dem Zielpublikum:
- Leser, die sich tatsächlich einen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt ihres Gegenübers erhoffen werden hier meiner Meinung nach nicht fündig. Es handelt sich vielmehr um neurologische Erkenntnisse als um Beziehungstipps. Trotzdem denke ich, dass der ein oder andere Aha-Effekt auftritt und so das Buch auch für den Laien durchaus interessant sein kann.
Aus Wissenschaftlicher Sicht würde ich das Buch dagegen auch nicht so recht empfehlen können - was wie gesagt nicht nur an der Aufmachung liegt. Wer sich also intensiver mit der Wissenschaft und weniger mit den Unterhaltungsaspekten beschäftigen möchte, dem empfehle ich dann eher Marco Iacobonis: "Woher wir wissen, was andere denken und fühlen" (ebenfalls in verkaufstechnisch kluger Aufmachung).
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am 28. November 2010
In diesem Buch erfährt man nicht viel, was man nicht intuitiv schon gewusst hätte. Vielmehr liefert Bauer die Erklärung, wie Mitgefühl eigentlich funktioniert. Das war erstmal einfach sehr interessant. Es hat mir aber auch deutlich gemacht, wie tief Mitgefühl, Liebe und Gemeinschaft in unserem Gehirn steckten und wie eng sie mit selbst mit den banalsten Dingen des täglichen Lebens verwoben sind. Wir sind gewöhnt dem Dinglichen, den Fakten, eine hohe Bedeutung zu zumessen und den Emotionen ein Schattendasein einzuräumen. In unserem Gehirn ist das genau umgekehrt. Unser Bewusstsein findet den Zugang zum Dinglichen nur durch Eindrucke und deren subjektive Bewertung. Bei mir hat es das Bewusstsein dafür gestärkt das diese weichen Dinge des Lebens, die "soft facts", eigentlich der Ozean sind, auf dem die "hard facts" wie kleine Nussschalen schwimmen.

Beeindruckt hat mich auch, dass Bauer trotz seines neurologischen Ausgangspunkts nicht der Versuchung erliegt, den Menschen als reine Denkmaschine zu erklären. Als christlicher Theologe vertrete ich ohne hin den Glaubenssatz: "am Anfang war die Liebe". Von daher gefällt mir das Buch wirklich gut.
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am 23. November 2014
obwohl ich ein Laie bin was die Medizin und die Gehirnforschung betrifft bin ich im Rahmen meiner Ausbildung auf dieses Buch gestoßen es beschreibt auf anschauliche Art und Weise, warum wir Gefühle anderer verstehen können wann und wie sich diese Fähigkeit ausbildet und beleutet im anschluss eine reihe von aspektem. (Sprache, liebe, schule, Intuition, freier wille u.m.). Auch wenn es icht den anspruch stellt, die einzig richtige antwort zu liefern, ist es ein interessanter baustein zum Verständnis unserer Empfindungen.
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am 31. Mai 2017
wissen plausibel erklärt. an manchen stellen musste ich erst mal eine denk-/ und verstehpause machen. manche blickwinkel waren mir noch nicht bekannt. sehr hilfreich und richtig spannend!
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am 2. Oktober 2014
Das Buch bringt nichts neues, was man nicht selbst bereits erlebt hat. Nett zu lesen, aber nicht lebensnotwendig.Es bestätigt einige meiner Annahmen.
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