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Kundenrezensionen

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am 17. Mai 2001
Das Foto mit dem schreienden Mädchen in Vietnam dürfte nahezu jedem am Zeitgeschehen interessierten Menschen bekannt sein. Denise Chong tut das, was der Titel verspricht: Sie erzählt die Geschichte der Kim Phuc bis heute und hält dabei viele Hintergrundinformationen bereit. Man erfährt nicht nur allerhand über Ursachen und Verlauf des Vietnamkrieges, sondern auch ein bisschen über die Lebensweise und Mentalität der Vietnamesen - und was der Krieg damals und heute für sie bedeutete. Egal, ob man sich vor allem für das Land und die Menschen interessiert oder die politisch-historischen Zusammenhänge auffrischen möchte: Denise Chong ist ein tolles Buch gelungen. Sie schreibt flüssig und verzichtet erfreulicherweise auf Pathos und den moralisch erhobenen Zeigefinger. Bloß nicht von der reißerischen Aufmachung abschrecken lassen!
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am 27. Februar 2004
Ich hatte mir dieses Buch vor etwa einem Jahr gekauft, weil ich mehr über den Vietnamkrieg und das Land an sich erfahren wollte, da auch mein Lebensgefährte (ein vietnamesischer Flüchtling) es mir stellenweise nicht so erklären konnte, dass ich mir ein Bild davon machen konnte.
Ausserdem hat mich auch interessiert, was mit diesem Mädchen geschehen ist und was aus ihr geworden ist; denn dieses Foto war selbst mir (Jahrgang 76) bekannt, aber ich hatte nicht wirklich eine Ahnung, was dort geschehen war.
Dieses Buch hat mich, die normalerweise Lektüre unter dem Oberbegriff "Erfahrung" eher weniger interessant findet, doch sehr gefesselt, und ich hatte es innerhalb von sehr kurzer Zeit regelrecht "verschlungen".
Ich denke, dass dieses Buch vor allem für die jüngeren Generationen sehr gut geeignet ist;man hat zwar schon in der Schule und auch durch etwaige Erzählungen der "Erwachsenen" etwas über den Vietnamkrieg erfahren, jedoch kann man sich nicht unbedingt eine richtige Vorstellung darüber machen, was wirklich in diesem Land abgegangen ist, und welche Auswirkungen die Herrschaft des "Kommunismus" tatsächlich hatte und stellenweise heute noch hat.
Hier werdem einem jedoch die Wirren des Vietnamkrieges, die politische Situation damals wie heute und auch die Kultur auf sehr gut verständliche Art und Weise nahegebracht.
Man erfährt nicht nur einiges über Kim Phuc und ihre Familie, sondern es wird einem auch viel darüber erzählt, was wirklich dort los war; wie die Leute sich nur durch Heuchelei, Lügen und Verstecken selber "retten" konnten, mit welchen fadenscheinigen "Begründungen" ein Großteil der Bevölkerung damals regelrecht "geschlachtet" worden ist, wie die Regierung ihr eigenes Volk praktisch zur Armut (und zum Untergang) verdammt hat und so ziemlich jeden am Weiterkommen im Leben gehindert hat - und auf welche Art und Weise die Regierung versucht hat, nichts von der wahren Situation des Landes nach außen dringen zu lassen.
Die Courage und die positive Lebenseinstellung des "Mädchens hinter dem Foto" ist bewundernswert.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der mehr über das Land und den Vietnamkrieg erfahren will.
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HALL OF FAMEam 20. April 2005
Über jenes nackte, aus einem mit Napalm bombardierten Dorf (Trang Bang) flüchtende Mädchen ein Buch zu machen, ist durchaus sinnvoll. Denn bei dem Foto, das der damals 22jährige Fotograf Huynh Cong "Nick" Ut für Associated Press am 8. Juni 1972 schoss, blieb die Sache nicht stehen. Die globale Veröffentlichung des menschenverachtenden Napalm-Einsatzes verunsicherte die Washingtoner Befehlshierarchien und ließ die Vietnam-Aktivitäten ins Stolpern geraten. Das Buch beschäftigt sich aber nicht nur mit der neuen Macht global vermarkteter Presse-Arbeit (Pulitzer Preis 1973!), welche manche Regierung ins Straucheln geraten lassen kann - es schildert auch den bemerkenswerten weiteren Lebenslauf von Phan Thi Kim Phuc (*1963): Durchaus von einflussreichen Vietnamesen nach Kapitulation der Amerikaner gefördert, hatte sie noch einiges wegen der Übernahme Südvietnams durch Nordvietnam zu leiden: Obwohl als Poster-Girl für antiamerikanische Propaganda der neuen Regierung zu Diensten, wurde dennoch der kleine Nudelladen ihrer Eltern enteignet. Immerhin sorgten die neuen Machthaber für eine medizinische Behandlung in Deutschland, für einen Besuch in Moskau und ein anschließendes Studium auf der Universität von Havanna. Dort lernte sie ihren künftigen Ehemann kennen. Auf der Hochzeitsreise (1992) entwischte das junge Paar bei einem Tankzwischenstopp ihres Düsenflugzeuges in Gander, Neufundland, Kanada. Man bat um Asyl und begann eine dritte Phase des Lebens nördlich der Grenze zur USA (wo auch die Phuc-Biografin Denise Chong lebt). Heutzutage wird Kim auf Webseiten vorgestellt, die Titel tragen wie "Canadian-Identity"; sie konvertierte zum Christentum und ihr gelang es sogar (durch die Vermittlung des Fotografen Nick Ut, der sie damals, direkt nach dem Foto, in ein Hospital gebracht hatte), dass der damalige Pilot des Napalm-Bombers, John Plummer, sich medienwirksam bei ihr entschuldigte (und sie ihm in christlicher Geste verzieh). Ihr Leben ist durchaus ein Lehrstück und es ist erfreulich, dass man sie ab 1994 als UNESCO-Botschafterin einsetzte. 1997 gründete sie die "Kim Foundation" in Chicago, die es sich zur Aufgabe macht, Kriegsopfern (bevorzugt Kindern) Hilfe zuteil werden zu lassen. Sie nahm teil an Konferenzen in Luxemburg, Kanada, USA, Kolumbien, Mexiko, Brasilien, Spanien und Italien, um für die Sache der friedlichen Völkerverständigung zu werben ...
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am 23. Januar 2003
sowohl die lebensgeschichte der kim phuc als auch die des vietnam krieges haben mich von einer unbeschreiblichen trauer überwältigt. ich war sehr betroffen u. mir wurden durch die erzählungen der autorin bewusst, welches leid diesem land zugefügt worden ist. ich gehöre zu den "boatpeople" u. es war alles andere als ein pathetischer augenblick, als wir das land verliessen. damals wie auch bis noch vor kurzem, habe ich nicht die geringste ahnung vom krieg u. dessen dimensionen gehabt.
ich danke denise chong für diese stück geschichte.
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am 9. Juni 2007
Ein unglaubliches Buch! Ich war gerührt, bewegt, zornig, wütend - ich hatte alle Gefühle, die man sich nur vorstellen kann, als ich dieses Meisterwerk gelesen habe. Das Buch rührt an die ursprünglichsten menschlichsten Empfindungen, es kann niemanden locker lassen - zumal es ja wohl keinen gibt, der das berühmte Bild aus dem Vietnamkrieg nicht kennt. Unbedingt lesen - denn das ist ein Buch,dem ich ganz, ganz viele Käufer wünsche!!!
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am 29. Juli 2006
Wer sich für die Geschichte des Vietnamkrieges interessiert, der sollte es auf jeden Fall gelesen haben. Wer nach Vietnam in den Urlaub fährt, sollte sich überlegen ob er es nicht vielleicht lesen sollte.

Das Schicksal Kims ist schlimm und grausam, aber man sollte sich immer wieder auch vor Augen halten, dass es ihr immer noch besser ging, als dem Großteil ihrer Landsleute. Das sie auf Grund, dieser schlimmen Verletzungen die sie ungerechterweise erleiden musst, auch sehr viele Vorteile erlangt hat. Das Buch ist am Anfang etwas schleppend, wird aber später sehr spannend und man leidet regelrecht mit. Nur leider finde ich es zu einseitig, es fehlen viele wichtige Hintergrundinformationen.
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am 14. Juli 2015
Es ist wirklich ein bewegendes Buch, dass in das Leben vom Kim Phuc seht viel detaillierter blicken lässt, als die vielen anderen Quellen. Da die Protagonistin in die Entstehung des Buches ja einbezogen war, kann das dann auch als seriöse Information gesehen werden.

Zwischen den Seiten 313 und 316 hatte das Lektorat des Verlages allerdings eine kleine Schwächephase. Zunächst wird behauptet, dass 18.000 Teilnehmer aus 157.000 Ländern zugegen waren. Da haben sich wohl drei Nullen zuviel eingeschlichen. Und dann wurde die Stadt Taschkent kurzerhand von Usbekistan nach Kasachstan verlegt.

Richtig gut gelungen ist die Abwechselnde Schilderung der Lebensstationen von Kim Phuc mit den politischen Ereignissen, die sich darum so ereigneten und ihren Einfluss auch auf Kim Phucs Leben hatten. Selbst der Verlauf des Vietnamkrieges wird nachskizziert und so auch für den Leser greifbar, der damals noch zu klein oder noch gar nicht auf der Welt war. Man erfährt aber nicht nur geschichtliche Daten, sondern erahnt, was diese Dinge im alltäglichen Leben der Menschen dort praktisch bedeutet hatten.

Kim Phuc hat in ihrem Leben zweifelsohne sehr viele schwere Momente und viel Ungerechtigkeit erleiden müssen. Ihre Biographie ist nicht zuletzt auch eine Beschreibung, wie man Schwierigkeiten mutig begegnen und eine guten Weg gehen kann.
Ein sehr lesenwertes Buch.
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am 29. August 2015
Ich habe immer schon mal an das Mädchen gedacht und was aus ihr geworden ist. Von daher finde ich das Buch sehr spannend, informativ und sehr berührend. Ich lese sowieso sehr gerne Biografien , weil es mich einfach interessiert wie es anderen Menschen geht.
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am 22. April 2008
Ein sehr lehrreiches Buch. Man erfährt sehr viel über die Zusammenhänge des Vietnamkrieges und ebenso Geschichtliches über Kuba, Russland, Amerika und weitere Länder. Diese Passagen sind sehr einfach geschrieben aber doch voll mit Fakten. Der Autor achtete darauf, dass der Leser nicht erschlagen fühlt. Die Lebensgeschichte von Kim Phuc ist sehr spannend zu lesen. Sie wurde als kleines Mädchen verbrannt und danach als Propagandamittel der Regierung eingesetzt. Sie war ein Spielball auf dem Ozean der Politik und hat sich am Ende daraus befreit. Man erfährt neben ihrer Lebensgeschichte auch viel über die Lebensart in Vietnam. Über die Denkweisen, das alltägliche Leben sowie die Schwierigkeiten in einem Kriegsgebiet aufzuwachsen. Auch die Gefühle der Menschen sowie deren Denkweisen, erschliessen sich dem Leser. Ein sehr empfehlenswertes Buch!!! In der Mitte des Buches sind neben dem bekanntem Foto auch weitere Fotos enthalten.
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Gegen Ende wird das Buch ein wenig langatmig, aber die Beschreibung der Entwicklungen in Vietnam und der Jahre, die Phuc – die sich heute Kim nennt – auf Kuba verbrachte zeigen deutlich die Strömungen und Veränderungen, die die Welt in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts erschüttert haben und wie diese sich auf die so genannten „kleinen Menschen“ auswirken konnten.
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