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am 6. August 2004
In diesem Buch geht es um die Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates, die zusammen eine gewagte Erstbesteigung in den Anden angehen wollen. Der Autor schildert also seine unfassbaren Erlebnisse auf dieser Tour. Hier gelingt es ihm seine Eindrücke, Ängste und Gedanken in einem sehr ansprechenden Stil da zu stellen. Ebenfalls gelungen finde ich den Perspektivwechsel zu Yates. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie Joes Partner die Ereignisse gesehen und verarbeitet hat. Insgesamt gesehen ist es dem Autor sicherlich gelungen über die gesamte Lesestrecke einnehmend und spannend zu erzähler. Für mich ist dies ein Buch , was man sich ohne Schwierigkeiten zulegen und nur sehr schwierig wieder weglegen kann.
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am 25. Juli 2005
Als Bergsteiger kann man die story jedenfalls sehr gut nachvollziehen, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Ich denke, es ist kein kombinierter Roman/Tatsachenbericht:
Sehr viele Fakten und sehr realitätsnah- man kann sich sehr in die beiden Bergsteiger reinversetzen.Vor allem: wie hätte ich an gleicher Stelle reagiert? Das macht mir Gedanken und die Möglichkeiten zu diesen Gedanken gibts in diesem Buch sehr oft.
Bin auf den Film gespannt!
Für mich eines der besten Bücher der alpinen Literatur - beser noch als Krakauer (Everest) & Co.
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am 4. Februar 2013
und weiß, was kommen wird - aber Joe Simpson nimmt einen mit auf die Reise, das Bergabenteuer - von Anfang an
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am 9. September 2004
Unglaublich, dass dieses Buch ein zu diesem Zeitpunkt knapp dreissigjähriger Bergsteiger geschrieben haben soll! Die wahre Geschichte zweier Bergsteiger die einen extrem steilen Andengipfel (siehe Fotos im Buch) auf unbestiegener Route glücklich erreichen, bis sich am Rückweg ein Unglück ereignet, das einem Todesurteil gleichkommt. Joe, der Autor, bricht sich in Extremlage das Bein, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Trotz Absturz und anschliessenden Martern überlebt Joe. Die unglaubliche Kompaktheit und komprimierte Schilderung läßt die Ereignisse vor dem geistigen Auge plastisch entstehen, die geistig-seelischen Veränderungen sind in beeindruckender Intensität beschrieben, über viele Seiten detailliertest. Ein unbeabsichtigter Kunstgriff, um die Qualen anschaulich zu machen? Der Stil ist durchaus anspruchsvoll, zieht man in Betracht, dass hier kein Profischreiber am Werke war. Gut zu lesen, man legt das Buch nicht weg. Eigentlich kein typisches Bergsteigerbuch, und das ist das größte Kompliment, das man in dem Fall machen kann.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Oktober 2001
"Sturz ins Leere" ist wohl eines der ergreifendsten, spannendsten und auch persönlichsten Bücher die in diesem Genre geschrieben worden sind. Im Zeitalter von "In eisige Höhen", wenn jedes Jahr neue und immer dramatischer erscheinende Berichte über todesmutige Abenteuer am Berg veröffentlicht werden und dadurch eine breite Masse von sensationshungrigen Lesern zu Experten mutiert steht Joe Simpsons Buch über all den derzeitigen Trendveröffentlichungen. Die Handlung des Buches ist nur auf das Geschehen am Berg und darüber hinaus auf das was in den beiden Kletterern vorgeht fixiert. Das bedeutet, dass der Leser durch die damit erzeugte Nüchternheit und Monotonie am eigenen Leibe erfährt was es heißt im lebensfeindlichen Eis der Anden überleben zu müssen und vollkommen auf sich allein gestellt zu sein. Vor allem aber geht es in dem Buch um das Innenleben der beiden Bergsteiger. Es erzählt, immer aus der jeweiligen Perspektive gesehen, welche inneren Konflikte sich abspielen und mit welchen seelischen Zerreißproben sie konfrontiert werden. Nicht zuletzt wird deutlich zu welchen Willensleistungen der Mensch fähig sein kann und was er alles an Leid, sowohl körperlicher als auch seelischer Natur, ertragen kann.
Der Leser dieses Buches erfährt fast gar nichts über die Hintergründe und das übrige Leben der beiden Kletterer. Die Geschichte beginnt in Südamerika und endet auch dort und hinterlässt den Leser mit vielen ungeklärten Fragen. Dies, eigentlich ein Kennzeichen, dass fiktive Erzählungen auszeichnet, bewirkt das auch "Sturz ins Leere" mehr ist als ein simpler Bericht über ein Bergabenteuer. Es schafft so oft die Vorstellung man liest eine erfundene Geschichte. Um so erdrückender aber auch faszinierender ist es dann, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, das ja alles tatsächlich so passiert ist.
Man kann sich durch diese Erfahrung noch besser in die Charaktere und die Geschehnisse hineinversetzen.
Gerade das literarische Geschick ist es, was dieses Buch auszeichnet und es von anderen abhebt. Jedes dramatische Bergabenteuer zeichnet sich aus durch Überlebenskampf also das Ringen mit dem Tod und es kommt auch überall hervor das der Mensch zu oft übermenschlichen Leistungen fähig ist. Der Unterschied hier ist einfach die Art und Weise, wie es Joe Simpson versteht diese Dramatik zu vermitteln und den Leser so zu fesseln, dass das Gefühl entsteht man ist kein entfernter Beobachter sondern ist selbst Teil der Geschichte.
51 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. September 2004
Ein Buch über ein atemberaubendes Schicksal.
Die Vorstellung, daß ein Bergsteiger, der sich einmal das Bein bricht und später in einen sehr tiefen Abgrund stürzt tatsächlich überlebt und es kriechend zurückschafft zum "Lager", ist eine atemberaubende Vorstellung, die dem Buch zu 3 Sternen verhilft.
Es ist einfach geschrieben.
Was dem Buch aber leider viel Qualität und Lesespaß nimmt, ist die Tatsache, daß es beim ersten mal interessant ist zulesen, wie sie ein Schneefeld oder Lawinenfeld etc. überqueren. Auch beim zweiten Mal sagt man sich noch "Ja ... aha .. interessant". Beim dritten mal fragt man sich, ob das nicht eine Widerholung ist und danach fängt man an die ständigen Wiederholungen zu überblättern und erst wieder weiterzulesen, wenn mal eine Abseilaktion oder Feldüberquerung abgeschlossen ist, weil man es schon 10 mal gelesen hat.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. August 2005
Joe Simpson und Simon Yates sind Extrem-Bergsteiger. Bei einer Expedition in den Anden 1985 auf den Gipfel des Siula Grande stürzt Joe in fast 6000 Metern Höhe ab und durchschlägt sich mit dem Unterschenkel das Knie. In dieser Umgebung kommt das einem Todesurteil gleich.
Zu unserem Glück ist Simpson auch ein grandioser Autor. Er lässt seinen Tage langen Todeskampf wieder aufleben und er erzählt so detailliert und mitreißend, dass man sich die Tour plastisch vorstellen kann. Es ist unglaublich wozu der Mensch fähig ist - wenn es als Alternative nur den Tod gibt. Mindestens Bergsteigern und allen Abenteurern sei dieses Buch wärmstens empfohlen - aber Vorsicht, es wird bitterkalt.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. November 2001
Es sei das beste Bergbuch aller Zeiten und stehe in der englischen Hitliste noch vor Stephen Hawkings kurzer Geschichte der Zeit, sagte mir ein Freund. Inzwischen habe ich den «Sturz ins Leere» gelesen und kann seinem Urteil nur zustimmen. Denn Joe Simpsons Schilderung einer - von ihm und seinem Freund - am eigenen Leib erlittenen existenziellen Grenzsituation ist gut geschrieben, äusserst spannend zu lesen und berührt.
Ihr Inhalt? Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Gipfelbesteigung in den Anden stürzt Simpson ab. Um nun von ihm nicht ebenfalls in die Tiefe gerissen zu werden, kappt sein Freund - wenn auch schwersten Herzens - das Seil. Das menschliche Doppeldrama beginnt. Wie es endet liest jede und jeder am besten selbst nach. Ich garantiere dabei für ein bewegtes und bewegendes Leseerlebnis. Dies sowohl im Hinblick auf die abenteuerlichen äusseren Erfahrungen der beiden Männer wie auch - und dies vor allem - in Bezug auf das, was sie innerlich durchlebten.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Juli 2005
Dieses Buch ist äußerst spannend und interessant geschrieben. Ich habe es an einem Tag, während einer längeren Zugfahrt gelesen. Die Erzählweise ist sehr fesselnd und auch für mich als "Nicht-Bergsteiger" anschaulich. Die raue Umgebung mit den schroffen Felshängen und der stets fühlbaren Einsamkeit wird sehr gut beschrieben.
Schlussendlich geht es darum, zu zeigen, zu welchen Leistungen der Mensch in Extremsituationen imstande ist.
Ich kann jedem nur raten dieses Buch zu kaufen. Es lohnt sich wirklich!
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am 12. August 2002
Es ist schwer, Worte zu finden für das, was dieses Buch erzählt. Inhaltlich ist es eine unvergleichlich dramatische und spannende Berg-Story, nüchtern und authentisch erzählt. Aber die eigentlich bedeutungsvolle Dimension des Buchs ist die, daß uns der Autor miterleben läßt, was man in absolut aussichtslosen Lagen empfindet, daß man das Entsetzen überwinden kann einfach nur dadurch, daß man den nächsten noch möglichen Schritt tut, und daß, solange man seine Grenzen vor sich sieht, diese man noch nicht erreicht hat. Das kann so kein Kino, nur in Sternstunden der Literatur ist so was möglich.
17 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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