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am 21. August 2016
Die ersten 200 Seiten des Romans haben mir sehr gut gefallen. Rasant, interessant, viele liebevolle Details und eine sehr ungewöhnliche Handlung, die auf ein richtiges Meisterwerk des Genres hoffen ließen. Eine sehr sympathische Nebenfigur ist das Hotel Hendrix, das zur Künstlichen Intelligenz geworden ist und den Protagonisten am Anfang nach dem Einchecken schussgewaltig aus einer gefährlichen Situation an der Hotelrezeption rettet und ihn bis zum Schluss immer wieder hilfreich unter die Arme greift. Supereinfall, gut umgesetzt und auch weitere SiFi-Details sind sehr aufwendig ausgearbeitet, gut umgesetzt und machen Lust auf mehr.

Aber nach gut 200 Seiten bröckelte meine Begeisterung immer mehr ab. Der eher einfach gestrickte Ich-Erzähler, der meiner Ansicht nach einen Tick zu sehr auf harten Hund getrimmt ist, kommt nach 200 Seiten mit seinen Ermittlungen nicht mehr weiter und der Roman leider auch nicht mehr. Es macht sich irgendwie Langweile zwischen den Seiten breit. Es passiert irgendwie nicht mehr viel und meine große Leselust zu Beginn des Romans nahm mit jeden weiteren 100 langatmigen Seiten spürbar ab. Das Ende ist dann eher noch unspektakulärer, wenn man die Motive für diesen seltsamen Mord erfährt, der alles ins Rollen gebracht hat. Meine Reaktion auf die Auflösung war: Was das soll der Grund gewesen sein? Eine allmächtige Person mit Verbindungen in die höchsten Kreise muss sich so einer Maßnahme bedienen? Na ja, haut mich nicht vom Hocker.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass der Roman zu langatmig geworden ist und seinem phantastischen Anfangstempo leider Tribut zollen muss. Hätte der Autor die zweite Hälfte um 100 Seiten (oder vielleicht sogar noch mehr) gekürzt, wäre eventuell ein Kultbuch daraus geworden. Auch die deutsche Übersetzung des Titels "Das Unsterblichkeitsprogramm" hat nichts mit der Handlung zu tun und erscheint ebenfalls eine Nummer zu voluminös.
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am 11. November 2008
Richard Morgan entführt uns mit seinem Buch in einen turbulenten Krimi um einen Mordfall. Doch die Ermittlungen in dieser technologieträchtigen Zukunft sind ungewöhnlich, denn der Auftraggeber ist das Opfer. In einer Zeit, wo man sein Bewusstsein abspeichern und sich nach einem allabendlichen backup jederzeit frisch reloaden kann, falls man sein Leben verliert, wird Takeshi Kovacs Bewusstsein in einen neuen Körper geholt und mit den Ermittlungen beauftragt. Hierbei stellt sich die Frage, wer das unverschämt reiche und gleichsam unerhört alte Opfer so dumm umbringen wollte, wo töten nicht gleich den Tod bedeutet. Kovacs stolpert durch weitreichende Intrigen und Machenschaften.
Der Schreibstil liest sich flüssig, Kovacs selbst ist ein markanter, cooler Typ mit dunkler Vergangenheit, der auf interessante Weise löst, wofür er geholt wurde. Doch über die einzelnen Verwicklungen und Verstrickungen möchte ich hier nichts verraten. Die Charaktere, denen er begegnet sind interessant und oft verdächtig. Dabei wirft Morgan nicht einfach nur leere Handlungsstränge auf. Früher oder später trifft man fast jeden wieder.
Indes gestaltet Morgan diese Zunkunftswelt facettenreich aus. Dabei gewinnt man manche Eigenheiten schnell gern. Ich persönlich mochte z.B. auch das ältliche Hotel, in dem Kovacs absteigt. Kleinigkeiten wie solche machen das Buch plastisch und lassen einen schnell in Morgans Zukunfsversion eintauchen.
Der Sci-Fi-Thriller ist unterhaltsam, spannend und trotz Länge durchaus streckenweise rasant. Es sollte aber klar sein, dass einen auf 600 Seiten nicht durchweg High-Speed erwarten. Das Buch ist unterschiedlich getaktet, was jedoch gut ist, denn nur Tumult wäre gleichsam monoton.
Wer also Thriller mag, sich einer interessant ausgetüftelten Zukunftsversion nicht verschließt und nicht verblüfft ist, dass sich 600 Seiten eben nicht wie 250 lesen, wird seine Freude haben.
Der Titel Das Unsterblichkeitsprogramm ist angesichts des Auftraggebers, der nach seiner Ermordung wieder quietschfidel rumturnt durchaus in Ordnung.
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am 18. März 2016
Klar, der Titel "Das Unsterblichkeitsprogramm" wird manche potentielle Leser in die Irre führen, aber wie soll der Orginaltitel "Altered Carbon" eingedeutscht werden ? Hervorzuheben ist auch, dass Leser, die mit Gewalt- und Sexszenen Probleme haben, sich eher andere Bücher zulegen werden.
Für alle anderen, die einen inteligenten Science-Fiction-Thriller suchen, der spannende Unterhaltung und einen gut entwickelten Plot bietet, heißt es zugreifen - ihr werdet es nicht bereuen !
Ich konnte sowohl sprachlich wie auch inhaltlich die kompletten 602 Seiten der Abenteuer von Takeshi Kovac in ca. 4 Sitzungen zu je ca. 150 Seiten genießen und bin jetzt heiß auf die quasi Fortsetzungen "Gefallene Engel" und "Heiliger Zorn", wie auch auf den "Skorpion" den ich heute über amazon marketplace erhalten habe.
Richard Morgan macht Lesen zur genialsten "Zeitverschwendung" : Glotze abschalten - Kopfkino einschalten !
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am 11. April 2015
Habe viele seiner Bücher (in englisch) gelesen und bin sehr beeindruckt von der Lebendigkeit der Charactere und der Story. Habe diese deutsche Ausgabe verschenkt und die beschenkte ist auch begeistert.

Erwähnenswert für mich ist insbedonere, dass hier ausnahmsweise mal die deutschen Verleger NICHT versuchen den Leser abzuzocken mit "halben" Büchern, wie ich es oft im Fantasy Bereich gesehen habe (Raymond Feist, G.R.R. Martin, ..), also Originalbänder in meherere Teile gespalten.
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am 15. September 2015
Ein Mord in einer Welt, in der eigenlich niemand mehr wirklich sterben muss? Das Zukunftsszenario, in das Richard Morgan den Leser in diesem Roman entführt, fand ich sehr fesselnd! Zugegeben, es finden sich viele bewährte Cyberpunk Zutaten darin und manche Ideen sind nicht wirklich neu, doch dem Autor ist es gelungen, eine sehr stimmige Welt zu erschaffen. Allein die Idee, das menschliche Bewusstsein in beliebige 'Hardware' zu transferieren und die Möglichkeiten die sich daraus ergeben sind super umgesetzt!
Mit Protagonist Takeshi Kovacs kann man sich gut identifizieren und die Story bzw. dessen Auflösung trägt das Buch bis zum Schluss.
Ich kenne nicht viele gute Cyberpunk-Romane, die in diesem Jahrtausend geschrieben wurden und bei denen die technischen 'Spielereien' entsprechend modern sind. Ein sehr gelungenes Buch!
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am 2. Januar 2010
Cool - anders kann man dieses Buch nicht nennen!
In einer fernen Zukunft ist es zwar noch schmerzhaft und ziemlich teuer z.B. erschossen zu werden, aber eben nicht mehr zwangsläufig tötlich. Außer man gehört dieser eigentümlichen Sekte an, die es auf der Erde gibt.. wie hießen sie doch gleich?!? Ach ja - Katholiken! Die glauben doch tatsächlich, daß die Seele nicht in einem kleinen elektronischen Stift im Hinterkopf aufbewahrt und einfach in einen anderen menschlichen Körper wieder eingepflanzt werden kann - wie altmodisch! Aber für das eine oder andere Verbrechen natürlich auch hilfreich... denn wird zu der getöteten Person der Nachlaß entdeckt, daß sie aus Glaubensgründen nicht mehr resleevt werden möchte, kann sie vor Gericht auch nicht mehr aussagen, wer sie denn ermordert hat.
Neben diesen und anderen erfrischenden Ideen enthält dieses Buch Gewalt, Hinterlist und auch die eine oder andere Sexszene - aber für mich war es tatsächlich die andere Herangehensweise an das Thema Zukunft, die dieses Buch interessant gemacht hat.(Ok, ich gebe zu: es war auch spannend!)
Nichts für zarte Gemüter, auf jeden Fall etwas für diejenigen, die gern in Welten mit anderen Spielregeln abtauchen.
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am 20. November 2014
Sehr guter Science Fiction Roman. Es wird ein gutes realisitisches Bild von der Zukunft beschrieben. Die Menschheit ist technologisch so weit, dass der Mensch unsterblich ist. Man kann sein Ich einfach in einen neuen Körper transferieren, wenn der alte verbraucht ist. Dies schafft allerdings eine Reihe von Problemen, denn die Ressourcen auf der Welt sind dennoch begrenzt.

Dieses Szenario wird gut aufgegriffen und verarbeitet.
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am 19. August 2015
Vorab eine kurze Kritik am Verlag/Übersetzer: Der Titel führt tatsächlich ein wenig in die Irre. Schließlich geht es nicht um ein wie auch immer geartetes "Unsterblichkeitsprogramm"

Das Buch selbst ist aus meiner Sicht ein toller Krimi im Sci-Fi-Setting. Da die Menschen - bei entsprechendem Reichtum - ihr Bewusstsein speichern können, verliert der Tod seinen Schrecken und der Mord an einem Menschen wird sinnlos - oder auch nicht, wie das Buch zeigt. Für Sci-Fi-Fans auf jeden Fall lesenswert.
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am 23. November 2013
Genre Mix aus Thriller und Krimi mit harter, zum Teil krasser Action!
Das Buch entwickelt sich linear und spannend vorwärts. Man wird oft durch Wendungen in der Handlung überrascht.

Wer Bücher von John Scalzi, Neal Asher oder natürlich Peter F. Hamilton mag kann beruhigt zugreifen.

Einziges Manko: Die Aufbereitung des E-Books auf dem Kindle ist fehlerhaft. Viele Wörter werden ohne Leerzeichen dazwischen angezeigt.

Leider sind die Fortsetzungsbände ("Heiliger Zorn" und "Gefallene Engel") mit demselben Protagonisten momentan weder in gedruckter Form noch als E-Book verfügbar. Hoffentlich ändert sich das bald!
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am 25. Juli 2012
Guillermo del Toro oder Q.Tarantino sollten sich diesen Roman einmal vornehmen.Er war mein erster Roman auf dem Kindle und wurde an nur zwei Abenden "vertilgt".
Starke Figuren plus eine spannende Handlung scharf gewürzt mit Sex und auch Gewalt.SF lebt!
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