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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
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am 4. Mai 2004
SciFi aus Deutschland? Puh...naja, ich weiss nicht. Nicht so mein Ding eigentlich. Ausser Andreas Eschbach vielleicht.
So dachte ich, bis ich den Roman "Diamant" von Andreas Brandhorst gelesen hatte. Ja, genau, DER Andreas Brandhorst, den ich mittlerweile schon in mehr als 40 meiner Buchinfos als Uebersetzer angegeben habe.
Um es vorwegzunehmen: "Diamant" ist der erste Roman einer Serie, die in einem ganz neuem Universum angesiedelt ist. Die Menschheit hat unglaublich expandiert, ist in mehrere Machtbloecke zerfallen und ist abhaengig von zwei ausserirdischen Rassen, den Kantaki und den Horgh. Denn nur diese beiden Rassen besitzen das Wissen und die Technik um interstellare Reisen zu ermoeglichen. Die Kantaki benutzen dafuer begabte Menschen als Piloten fuer ihre Schiffe.
Dorian, der Erbe des gewaltigen Valdorian-Wirtschaftsimperiums und spaetere Fuehrer des Konsortiums verliebt sich unsterblich in Lidia, die aber einen anderen Lebensweg waehlt und Pilotin der Kantaki wird und durch die Reisen ausserhalb der Normalzeit fast unsterblich und fast ewig jung bleiben wird, waerend ein verbitterter, stetig alternder Dorian zurueckbleibt und trotz seiner fast unbeschraenkten Macht ein langes, aber unerfuelltes Leben verbringen muss. Kurz vor seinem nahen Tod beginnt er mit der Suche nach Lidia, in der Hoffnung, das sie mit ihren Kenntnissen der Zeit seinen Tod aufhalten kann. Dafuer riskiert er sogar einen Krieg gegen die Allianz...
Dieser Roman ist fraglos eine Spaceopera. Sie enthaelt alle dafuer erforderlichen Bausteine: Grosse Imperien, die gegeneinander Krieg fuehren, fremdartige Ausserirdische, eine Verschwoerung im Hintergrund, die man nur erahnen kann, viel Technik, geheimnisvolle ausgestorbene Rassen und einen Hauch von Fantasy. Dem Autor ist eine Geschichte gelungen, deren Komplexitaet in diesem ersten Band nur zu erahnen ist. Sein Spiel mit der Zeit ist durchweg logisch und behindert das fluessige Lesen nicht, man weiss immer, in welcher Zeitphase man sich gerade befindet. Das ist beileibe nicht immer so, wenn sich ein Autor mit dem Thema Zeit beschaeftigt.
Erfrischend ist auch, das fuer den SciFi-Leser bekannte Geraetschaften neue Namen erfunden wurden, so gibt es keine "Computer", keine "Nanomaschinen" etc. mehr. Das macht schon einen gewissen Reiz dieses Romans aus.
Der absolute Hammer ist dem Autor aber mit dem Cliffhaenger am Ende seiner Geschichte gelungen! Aber lest selbst! Geruechten nach soll der 2. Band schon Anfang 2005 erscheinen. Hoffentlich bleibt dem Autor vorher noch Zeit fuer die Uebersetzung des 3. Teils von Kevin J. Andersons "Saga der Sieben Sonnen". :-)
Noch ein Tip: Am Ende des Romans befindet sich eine ausfuehrliche Zeittafel. Es empfiehlt sich wirklich, diese vor dem Lesen der eigentlichen Geschichte zu studieren.
Fazit: Science-Fiction der Super-Extraklasse!
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am 30. April 2016
Den Spaß den ich mit diesem Buch hatte könnte man mit der "guilty pleasure" eines alten B-Movies vergleichen. Brandhorst hat unglaublich viel Fantasie und ein gutes Gespür für Spannung. Das ist auch bei "Diamant" nicht anders. Man merkt zwar, dass das Buch technisch nicht so ausgereift ist wie seine neueren Werke. Aber es ist trotzdem immer spannend. Für Brandhorst Fans kann ich es auf jeden Fall empfehlen. Wer außerdem gerne über den trashigen Charme von Heftromanen schmunzelt wird auch auf seine Kosten kommen.
Wenn man weiß worauf man sich einlässt ist es großartig :-) Eine Perle des Trashes.
Wer der "cheesyness" von Prä-1980er Space Opera nichts abgewinnen kann, der sollte lieber eines seiner neueren Bücher lesen. Die sind philosophisch anspruchsvoll und entführen einen in unglaublich tolle Fantasiewelten. Mir hats gefallen, aber objektiv betrachtet hat Brandhorst technisch bessere Bücher.
Mal sehen, wie es im "Metamorph" weitergeht :-)
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am 16. April 2005
Mein erster Brandhorst und der macht Lust auf mehr.
Dem Autor gelingt es eine spannende Geschichte um die zwei
Hauptpersonen Valdorian und Lidia aufzubauen.
Der Autor zeigt das eine Hauptperson nicht immer symphatisch sein muß um den Leser mitfiebern zu lassen.
Wenn man ehrlich ist, kann man die Motive von Valdorian schon nachvollziehen die ihn zu seinen Taten treibt.
Auch kann man absolut verstehen wartum sich Lidia für die Kantaki und gegen Valdorian entscheidet.
Äußerst gelungen setzt sich Brandhorst mit der Zeit auseinander.
Keine einfache Aufgabe aber der Autor löst es für den Leser in einer sehr verständlichen Form.
Auch der Schluß dieses ersten Bandes ist sehr gekungen.
Ein deutscher SF-Autor der Sonderklasse.
Ich hoffe Metamorph begeistert mich in der selben Weise.
Fazit: Wenn man Space Operas liebt ist man hier bestens aufgehoben.
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am 27. Juli 2015
Tja, mehr als ein schaler Nachgeschmack blieb mir nach diesem Buch leider nicht. Die einzelnen Schilderungen sind teils recht spannend, aber die Parteien sind sehr pauschal geschildert und sehr in schwarz oder weiß eingeteilt.
Weiß ist Diamant, eine der Hauptprotagonisten des Romans, und die Kantanki natürlich und der gute Sohn samt Mutter von Dorian. Schwarz sind die Führer der Allianz und der Führer des Konsortiums, Dorian, wobei man bei beiden "gute" Gründe für die jeweiligen Ansichten hat und vor allem der üble Sohn von Dorian und - last, but not least - die "Zeitverbrecher".
Es ist mir alles zu pauschal geschildert, z.B. habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, was Diamant überhaupt an Dorian gefunden hat. Sie "hat einen guten Kern in ihm gesehen", der jedoch eigentlich nie zum Vorschein kam, das reicht für eine lebenslange Liebe absolut nicht.
Dorian ist sein Leben lang ein vom Vater und seiner Umgebung geformter bornierter Egoist geblieben, niemand kann ihm das Wasser reichen bzw. ihm einen Wunsch abschlagen, nicht einmal den Tod will er akzeptieren, weil er ja ach so toll ist und ihm alles zusteht.
Boah, das hat genervt, immer wieder die gleichen Schilderungen der Charaktere, mal ganz abgesehen davon, dass niemand die teilweise irrsinnigen Anweisungen von Dorian auch nur ansatzweise in Frage gestellt hat (Beispiel: sein Assistent).
Wie gesagt, manche Szenen und Schilderungen waren spannend und/oder schön (Beispiel: Diamant im Kantaki-Schiff und bei den Kantaki-Kindern), aber im großen und ganzen habe ich überhaupt keine Lust, mich jetzt durch weitere Bände zu quälen, um am Ende evtl. zu erfahren, ob die Kantaki oder die Zeitverbrecher die Oberhand gewinnen. Der Zyklus endet für mich also schon jetzt, Punkt, aus.
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am 9. August 2004
Brandhorst will mit diesem Buch offenbar einen Zyklus, zumindest ein einiges Universum etablieren. Es gibt auch eine Webseite des Kantaki-Universums.
Es werden wohl einige Anschlußbücher folgen.
Das wird auch durch die wirklich blumige Handlung unterstrichen. Es wimmelt von exotischen Orten; bizarren Welten, Außerirdischen und Lebensweisen.
Das Buch spielt in einer nicht näher definierten Zukunft, es sind wohl so 10.000 - 15.000 Jahre (es gab einige Zeitkriege und Anomalien).
Das Menschen-Universum zerfällt in zwei streng kapitalische orientierte Spähren - Die Allianz und das Konsortium, welche sich erbitter gegenüber stehen und beide über einen bedeutenen Teil der Galaxis gebieten.
Daneben gibt es die Kantanki, insektenartige Wesen, die sich primär in einer Nichtlinieren Zeit befinden und mit riesien Semibiologischen Schiffen den Transraum durchreisen. Nur diese Rasse und die Horgh haben die Technik für überlichtschnelles Reisen, sodass die Menschheit in einer logitischen Abhänigkeit steht.
Die Kantaki-Schiffe werden von besonders begabten Piloten gesteuert, einer davon die eben "Diamant" eine Frau und die Liebe des Lebens für den Primus des Konsortium. Durch seine verzweiflten Bemühungen seinem drohenden Tod zu entgehen, reist der Primus durch die Galaxis auf der Suche nach seiner verflossenen Liebe Diamant, die ihm durch die nichtlineare Eigenart der Kantaki-Raumschiffe helfen soll.
Dabei löst er einen gewaltigen Krieg und allerei Katastrophen aus......
Brandhorst hat sich auf jeden Fall bei Dan Simons, Larry Niven, Peter Hamilaton und einigen anderen bedient, er macht aber auch keinen Versuch dieses zu verbegern.
So erschaffft er zwar keinen neuen Stil, weiß aber duchaus gut und spannend zu unterhalten. Leider benutzt er machen Forumulierungen und Beschreibungen zu oft, dass man nachmal den Eindruck hat; "Oh, habe ich 50 Seiten zurückgeblättert". Das ist aber nur eine kleine und verzeihbare Schwäche.
Das Buch ist sicherlich kein Highlight und kein Meisterwerk, dafür orientiert es sich stark an (großen) Vorbildern, es ist aber flüssig und gut geschrieben. Besonders das Spannungselement weiß Brandhorst sehr hoch zu halten, gepaart mit seiner blumigen Sprache, hat es doch viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Eine wirkliche nette Urlaubslektüre für SF-Leser, man unterhält sich prima und kann es trotzdem "nebenbei" lesen.
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am 3. Februar 2007
Über den Inhalt will ich hier nichts schreiben.

Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. DIe Charaktere sind sehr detailiert beschrieben und sehr "menschlich". Vorallem der Wandel einiger Charaktere innerhalb der Story sind sehr gut, und mal was anderes als üblich.

Die Story an sich ist auch eher aussergewoehnlich was das Ende angeht.

Am Anfang denkt man noch, es kommt die übliche Geschichte, aber dann komtms anders, und anders, und noch mehr anders. =)

Ein paar Kritikpunkte gibt es schon, aber die sind nicht ausschlaggebend für die gesamte bewertung. (Die Kantaki sind Insektoid, das ist schon so ausgeleiert das es nicht nötig waere - Das Wort Pseudoreal kann ich nicht mehr hören. da waeren andere Ausdrücke schöner gewesen.)

Eine ausgezeichnete Space-Opera die gierig auf den zweiten Teil macht.

Ich haette Ihr 5 Sterne gegeben, aber da Ich eigentlich Fan von Hard-SF bin und meine Messlatte momentan "Äon" von Greg Bear ist, gibts nur 4 Sterne.Aber trotzdem auf jeden Fall eine volle Kaufempfehlung !!!
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am 23. Mai 2004
Endlich mal wieder ein vielversprechender Science-Fiction-Roman aus Deutschland, der sich nicht hinter den großen Namen zu verstecken braucht.
Der Roman spielt in einer fernen Zukunft, in der die Menschheit zusammen mit Hilfe von Alien-Völkern unsere Galaxie besiedelt haben, wobei die Menschheit in zwei verfeindete Teile, das Konsortium und die Allianz, gespalten ist.
Der Anführer des Konsortiums, Valdorian, ist Zeit seines Lebens auf der besessenen und rücksichtslosen Suche nach seiner alten Liebe, die unter dem Namen Diamant ein Kataki-Raumschiff steuert und ihm kurz vor seinem Tod noch eine Art ewiges Leben verschaffen kann.
Der Autor führt den Leser dabei durch phantasievolle, aber stets glaubwürdige Welten. Eine Space-Opera, die durch die Einbeziehung einer fast zeitlosen Dimension neue interessante Aspekte liefert und ebenbürdig ist mit den aktuellen Werken von Reynolds oder Kevin J. Anderson, für den der Autor auch als Übersetzer arbeitet.
Das gesponnene Universum wird facettenreich und logisch aufbauend dargestellt, so daß man unbedingt die Zeittafel im Anhang vor dem eigentlichen Roman lesen sollte, um einen Überblick zu erhalten.
Da die Handlung mit diesem Buch nicht vollständig abgeschlossen ist, kann man sicher gespannt auf die Fortsetzung sein. Besonders auch darauf, ob der Protagonist der Bösewicht bleibt oder sich noch eine Wende ergibt.
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am 2. November 2006
Andreas Brandhorst startete mit "Diamant" den ersten Band des Kantaki-Zyklus. Darin hat die Menschheit in einigen Tausend Jahren "Ihren" Spiralarm der Galxis besiedelt. Dies ist jedoch nur mit Hilfe der zwei einzig bekannten Spezies möglich, die einen überlichtschnellen Weltraumantrieb besitzen: der Horgh und der Kantaki.

Die Protagonisten der Story sind die Kantaki-Pilotin Lidia DiKastro (Diamant) und der Industriemagnat Rungard Valdorian. Deren Geschichte wird über einen Zeitraum von über 100 Jahren vor dem Hintergrund eines ausbrechenden Krieges der Menschen untereinander erzählt. Im Dunkel des "Null" (eines zeitlosen Gefängnisses) lauert eine weitere Partei: die Temporalen, welche den normalen Zeitablauf zerstören und das Universum ins Unglück stürzen wollen...

WOW: Noch nie hat ein deutscher Autor in einer solch "riesigen" Umgebung geschrieben; das Kantaki-Universum ist faszinierend, voller fremder Spezies und uralter Geheimnnisse; meist recht logisch; echte Space Opera! Es gibt zwar nur wenige Charaktere, aber vor Allem die Zeichnung von Valdorian (inklusive seines ständigen Selbstbetrugs) ist stimmig; Lidia (Diamant) bleibt ein wenig blass.

Die wenigen kleinen Fehler trüben des Genuss kaum (wie kann ein uraltes, die Zeit sehendes Wesen wie ein Kantaki von einem einfachen Meschen erschossen werden?).

FAZIT: Ein sehr gutes Buch, 4 Sterne PLUS. Die beiden Fortsetzungen ("Der Metamorph" sowie "Der Zeitkrieg") liegen schon zum Lesen bereit...
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TOP 500 REZENSENTam 12. Juli 2015
Worum geht es? Der steinreiche Wirtschaftsmagnat Rungard Valdorian hat es mit viel Geld und modernster Medizin geschafft, 147 Jahre alt zu werden - doch jetzt ist Schluss, jetzt kann ihm keine bekannte Behandlung mehr helfen. Jedenfalls keine menschliche Technik. Doch: Die Kantaki - eine insektenartige Alien-Spezies - hätten wohl eine Lösung, die sie Valdorian jedoch verweigern. Prompt bricht er deshalb einen Krieg vom Zaun ...

Mein Fazit: Ich tat mich etwas schwer mit diesem Buch. Denn: Lange passiert nicht viel. Richtig spannend wird's erst in der zweiten Hälfte des Buches und ich musste mich teilweise echt quälen. Nicht gut finde ich auch, dass viele "Fachbegriffe" im Buch nicht richtig erklärt werden.
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am 25. November 2005
Endlich mal eine 'Space Opera' von einem deutschen Autor - und dann auch noch
so gut ! Warum ist mir das Buch nicht früher aufgefallen ? Viel|leicht gehen solche Bücher einfach vor lauter Hamilton's, Simmons usw unter. Und das zu unrecht !
Das Buch ist flüssig geschrieben und im großen und ganzen recht spannend. Es kommt zumindest keine langeweile auf. Hier und da hat der Autor vielleicht dies und das 'ausgeliehen'.
Ich kann dieses Buch uneingeschr?änkt empfehlen.
Ich freue mich schon auf Band 2.
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