Herbst/Winter-Fashion Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ innenbeleuchtung Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
121
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. März 2004
Auch dem ungekrönten Meisterwerk "Der Talisman" stand ich anfangs genauso skeptisch gegenüber, wie der Saga um den dunklen Turm. Dachte, wär nicht meine Kragenweite.
Doch als ich hörten, dass Steven Spielberg vorhat, diesen Roman von zwei der besten Horrorautoren zu verfilmen, dachte ich, da muss doch was dran sein.
Und ich war mehr als begeistert: "Der Talisman" ist eines der besten Bücher in dieser Welt!
Zur Geschichte:
Zu Beginn erfahren wir zuerst etwas über unseren Helden Jack Sawyer: ein 12-jähriger Junge, der vor fünf Jahren seinen Vater verlor und vor kurzem seinen homosexuellen Onkel. Vom Schicksal gebeutelt ist er reifer und erwachsener als es Jungen in seinem Alter sein sollten.
Mit seiner Mutter macht er Urlaub an der Ost-Küste in einem Hotel namens Alhambra. Doch eigentlich ist dies nur ein Fluchtversuch seiner Mutter vor seinem Onkel Morgan Sloat; es handelt sich dabei nicht wirklich um seinen Onkel, nur einen alten Freundes seines Vaters und dem Vater seines besten Freundes Richard.
Morgan möchte Jacks Mutter Lily, die bekannteste B-Movie Schauspielerin, dazu überreden, ihm ihre Anteile an der Firma zu verkaufen, die zur Hälfte Sloat und zur anderen Hälfte Jacks Vater Phil gehörte. Doch diese weigert sich.
Doch nicht nur Onkel Morgan macht Jack das Leben schwer. Er hat Visionen und hört Stimmen, die ihm sagen, dass seine Mutter bald sterben wird. Er selbst hatte schon seit einiger Zeit, den Gedanken, dass seine Mutter krank wäre.
In einem alten Vergnügungspark lernt Jack dann Speedy Parker kenen, einen alten schwarzen Mann, der ihm ebenfalls erzählt, seine Mutter ist schwer krank, doch sterben muss sie nicht. Doch nur wenn Jack es schaffen kann den Talisman zu besorgen. Dazu muss er in eine andere Welt "flippen".
Und nicht nur unsere Welt ist gefährlich für ihn, sondern auch die Region, eine Parallel-Welt von unserer.
So macht sich Jack auf dem Weg, mit nur einem Ziel reist er vollkommen allein zur Westküste um seine Mutter zu retten und dafür den Talisman zu holen...
Was der Talisman ist? Das werdet ihr hoffentlich noch bald genug erfahren.
Charaktere:
Nur selten gab es Darsteller eines Buches, denen man sich so nahe fühlt, wie in der Talisman.
Man empfindet Jack gegenüber Mitgefühl und hofft, dass er schafft, was er sich so sehr wünscht.
Für Jacks Gegenspieler jedoch spürt man gegenüber Hass und Abscheu.
Schreibstil:
Vor allem spürt man Kings Schreibstil. Wenn man schon einige Bücher vom King des Horrors gelesen hat, hat man ab der ersten Seite ein Gefühl des Zu Hause Seins.
Ich will damit nicht sagen, dass das ein absolutes King-Buch ist. Schließlich hat Peter Straub den zweiten Teil dazu geleistet. Leider habe ich von ihm noch nichts gelesen, werde es aber sicherlich bald nachholen.
Fazit:
Ein wundervoller Fantasy-Roman für erwachsene.
Begebt euch zusammen mit Jack auf die Suche nach dem Talisman. Ihr werdet es nicht bereuen....
0Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2003
Stephen King & Peter Straub: Der Talisman
~~~~~ Inhalt ~~~~~
Jack Sawyer ist zwölf Jahre alt, er lebt mit seiner Mutter Lily in einem kleinen Badeort in New Hampshire. Hier haben sie sich gerade in ein kleines Hotel zurückgezogen. Jacks Mutter war einmal ein Star in B- Movies, doch nun ist die Karriere schon lange zu Ende und dieser kleine Ort ist eine Art Versteck, ein Versteck vor der Vergangenheit und vor Onkel Morgan, einem Geschäftspartner von Jacks verstorbenen Vater.
Jetzt, außerhalb der Saison scheint der Ort verlassen und leblos, doch Jack findet in einem leeren Freizeitpark einen neuen Freund: Speedy Parker, Hausmeister in der verlassenen Arkade.
Jack befällt das grauenhafte Gefühl, seine Mutter müsse sterben, so wie alle ihm lieben Menschen und tatsächlich bekommt er diese Botschaft am Strand. Natürlich versteht er nicht, wo dieses Wissen herkommt, genauso wenig, wie die Stimme am Strand, die direkt aus dem Sand zu kommen scheint.
Doch es wird alles noch mysteriöser. Speedy zeigt ihm ein Photo der „Region“ und plötzlich kommen Erinnerungen in Jack hoch, an Gespräche seines Vaters mit seinem Onkel Morgan.
Speedy erzählt ihm von der „Region“, das Land der Tagträume, eine Welt neben unserer. Die Region ist eine Welt etwa auf dem Stand des Mittelalters. Auch Jacks Vater kannte die Region und nun muß auch Jack sich daran erinnern, denn hier liegt die einzige Hoffnung für seine Mutter.
Seine Mutter ist ein sogenannter Twinner, ein Mensch, der eine Art Doppelgänger in der Region hat und Lilys Twinner ist todkrank und noch dazu die Königin der Region. Jack jedoch ist etwas besonderes, er ist einmalig und er ist in der Lage zwischen der Region und unserer Welt zu wechseln.
Speedy macht ihm klar, daß er sich auf den Weg machen muß, um beide zu retten.
Quer durch die USA und die Region muß er bis nach Kalifornien und wieder zurück, um einen Talisman zu holen, der die Rettung bedeutet. Dabei muß er zwischen den Welten wechseln, um seinem Onkel zu entkommen, der ihn festhalten will. Denn auch Morgan kennt die Region und er will verhindern, das Lilys Twinner überlebt. Dann kann nämlich sein Twinner die Herrschaft an sich reißen.
Jack macht sich also auf die Reise, einmal quer durch die USA und versucht dabei möglichst oft in der Region zu reisen, denn hier sind die Entfernungen kürzer.
Doch keine von beiden Welten ist für Jack ungefährlich. Immer wieder muß er von einer in die andere flippen um sich in Sicherheit zu bringen. Doch oftmals ist dies nur eine sehr trügerische Sicherheit...
~~~~~ Beurteilung ~~~~~
Eigentlich bin ich gar nicht mehr so ein großer Stephen King Freund gewesen, bevor ich dieses Buch zum ersten mal las. Doch hier erlebte ich das erste mal, daß er auch ganz anders kann. Dieses Buch ist eine Mischung aus Fantasy und Horror und das auf sehr beeindruckende Art.
Jacks Reise durch beide Welten ist unglaublich spannend. Man fühlt sich schnell mit Jack verbunden und fiebert selbst mit durch seine Erlebnisse.
Dabei hat mir besonders gefallen, das alles, obwohl sehr brutal, doch realistisch wirkt. So hat Jack zum Beispiel genau die Sorgen in dieser Welt, die man erwarten sollte: Geld, sein junges Alter, Schlafplätze und so weiter. Es ist eben nicht so einfach mit zwölf Jahren ohne Ausweise oder ähnliches alleine durchs Land zu ziehen.
Die Region folgt eigenen Gesetzten und Jack muß sich immer wieder darin zurecht finden. Dabei liegt ihm immer die Angst um seine Mutter und seine Zukunft im Nacken. Er lernt neue Freunde und neue Feinde kennen und so muß er seine Reise nicht ganz allein bestreiten.
Doch bei all den Gefahren, die Jack erwarten kann er kaum genug Hilfe bekommen. Nicht nur Jack und Lily, sondern auch alle weiteren Charaktere sind eindrucksvoll beschrieben. Man lernt die Figuren kennen und lieben, denn gerade die Menge an tollen Charakteren bringen dem Buch einen ganz eigenen Charme. Man fühlt sich sehr leicht in die Welten der beiden Schriftsteller ein. Alles wirkt sehr real und durchdacht.
Das Buch hat mich sofort gefesselt und seit dem habe ich es schon einige male gelesen. Die Geschichte ist total spannend, aber auch streckenweise sehr brutal. Straub und King sind eben auch Horror- Autoren und trotz der eher fantasylastigen Story kommt der Horroranteil nicht zu kurz.
Das Buch ist sicher keine Lektüre für zwischendurch, dafür sind die über 700 Seiten wohl doch zu viel, und der Stil entspricht auch nicht unbedingt der leichtesten Unterhaltung, aber es lohnt sich.
Fazit: Unbedingt empfehlenswert! Um es kurz zu sagen: ein Fantasybuch mit Horror Einfluß und super Spannungsfaktor!
Ein Muß für jeden, für den Fantasy auch mal anders als Tolkien sein darf und sicher auch ein Buch für Freunde der Horror Literatur, die phantastische oder mystische Einflüsse mögen. Allerdings solltet ihr nicht vergessen, das Buch ist nichts für zu schwache Gemüter...
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2013
Vorab: Ich habe das Buch bereits vor vielen Jahren gelesen und es ist für mich ein wunderbares Buch über die Herausforderungen eines heranwachsenden Jugendlichen, über Freundschaft und Werte. Das BUCH erhält von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ich habe nun nur leider den Fehler gemacht und mir das Buch für meinen Kindle noch einmal gekauft - herbe Enttäuschung. Gerade Stephen King ist ein Meister der Worte, seine Geschichten sind fesselnd. Die Kindle-Version ist lieblos eingetippt - viele Rechtschreibfehler, sogar in den Überschriften und ich meine auch die Übersetzung ist nicht dieselbe, die ich vor Jahren las. Viele falsch übersetzte Wörter, Fehler - es ist ein einziges Ärgernis, wenn man über derart viele Fehler stolpert und sich nicht mehr auf die Geschichte konzentrieren kann. Einfach schade und wie ich finde: das Geld nicht Wert.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2016
Normalerweise bin ich ein großer Stephen King Fan, es gab kaum ein Buch, dem ich keine 5 Sterne geben würde.

Anders bei diesem. Ja, der Schreibstil ist genauso gelungen wie bei den anderen Werken auch, auch die Story und die Figuren an sich sind gut gelungen und interessant umgesetzt.
Bei Büchern von King, die sogar für ihn sehr lang sind, frage ich mich gern eine Sache, wenn ich die letzte Seite gelesen habe:
Was ist unter'm Strich in diesem Buch passiert. Und das ist der Fehler an dem Buch, denn hier ist man schnell fertig.
Auf deutsch gesagt wandert ein Junge von Punkt A nach B und im Großen und Ganzen war es das.

Es ist sicher nicht fair von mir, das Buch auf so eine laue Aussage zu beschränken, denn ganz so schlimm ist es dann natürlich auch nicht. Dennoch tut sich während der vielen Seiten am Ende doch herzlich wenig, was dafür sorgt, dass ich hart überlege, ob ich Teil 2, das Schwarze Haus, überhaupt versuchen werde zu lesen.

In meine Augen schade und nicht vergleichbar wie Klassikern á la Friedhof der Kuscheltiere, Es, The Stand oder gar dem dunklen Turm.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2014
Kein typischer King ! Eigentlich nach meiner Meinung ein Jugend-Fantasy Buch. Aber auch hier gibt es wieder die King-typischen Läääängen.....,welche sich dann aber glücklicherweise mit genialen und spannungsreichen Szenen abwechseln.Manchmal ist es mir schon recht schwer gefallen der grenzenlosen Fantasie von King zu folgen.Konzentriertes Lesen ist in vielen Buchpassagen ein Muß wenn man den Faden nicht verlieren will.Allerdings blieben auch viele Dinge der Handlung im sehr umfangreichen Buchverlauf für mich unbeantwortet und nicht recht nachvollziehbar.Aber trotzdem kann ich das Buch jedem der ausschweifende Fantasie liebt, und auch längere Durststrecken im Buch durchzustehen bereit ist, empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2002
Das ist eines der Buecher, die ich immer wieder aus dem Regal ziehe und nochmal lese und nochmal lese und nochmal lese....
Die Geschichte des jungen Jack, auf seinem Weg durch zwei verschieden Welten um den Talisman zur Rettung seiner kranken Mutter zu finden fasziniert einfach.
Komisch, das dieses Buch keinen allzu starken Bekanntheitsgrad aufweisen kann - obwohl hiermit doch eine wahre Fantasy-Bibel entstanden ist. Vielleicht liegt es aber genau daran: Zwei als Horrorautoren bekannte Schreiber lassen eine Welt entstehen, wie es sonst nur die grossen Fantasyschreiber zustandebringen.
Um es kurz zu sagen:
FANTASY-FREAKS: LEST DIESES BUCH!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2015
Ich habe das Buch vor gerade mal einem Jahr circa gelesen, aber das bereits heute vergessen... es ist das erste Buch von King das ich nicht zu Ende gelesen habe. Und das will was heißen :-)
Es ist meine subjektive Meinung aber: Mir ist es zu fantastisch, unrealistisch, fremd, zu kindlich. Spannend ist es kaum, das einzige was man ihm hoch anrechnen kann ist die detaillierte, anschauliche Beschreibung der Umgebung. King schafft es immer wieder, das man sich eine eigene Welt bauen und lebhaft vorstellen kann. Streckenweise ist es wirklich langweilig.
Kurzum: Es ist ein reiner Fantasy Roman - für jene, die was mit Fantasy Romanen anfangen können in denen Kinder die Hauptrolle spielen - viel Spaß.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2012
Die erste Frage die sich mir stellt war: Wie schreiben zwei Autoren ein Buch gemeinsam? Etwa so, dass einer schreibt und der andere korrigiert; oder beide schreiben - womöglich zusammen - auf einer Schreibmaschine? Vierhändig sozusagen.

Wie auch immer, das Lesen des Buches entwickelte sich bei mir zu einer drei Tage dauernden Hauptbeschäfigung, bevor ich den Band frühmorgens schließlich erschöpft aus der Hand legte.

Inhaltlich bietet das Buch eine abwechslungsreiche, aufregende Vielfalt. Wer sich auf den üblichen gut-und langatmig durchkonstruierten Stephen King Roman eingestellt hat, wird auf's angenehmste überrascht.
Jack Sawyer, dem zwölfjährigen Hauptheld des Romans wird recht übel mitgespielt. Bei dem Versuch, sowohl das Leben seiner krebskranken Mutter, einer ehemaligen bekannten Schauspielerin, als auch das Leben einer Königin in einer Parallelwelt zu retten, stolpert er von einer Katastrophe in die andere.
Seine Aufgabe besteht unter anderem darin, die Vereinigten Staaten von der Ost- bis zur Westküste zu durchqueren. Dabei kann er sich sowohl in unserer (dieser) Welt, als auch der Parallelwelt ("die Region" genannt) fortbewegen. Oft wird ein schlagartiger Wechsel zwischen den Welten für Jack lebensnotwendig. Dann zum Beispiel, wenn ein in die Gegenwart entkommenes Ungeheuer (Elroy) Jagd auf ihn macht.

Das Buch fasziniert nicht nur durch den erzählerischen Erfindungsreichtum, sondern auch durch eine zynisch, makabere Situationskomik: ".... wie schaffst du das eigentlich, du Trottel? Hier stehst du nun, unter einer Highway-Brücke irgendwo in Ohio, mit deinem Lieblings-Werwolf neben dir. Wie schaffst du das? Trainierst du? Und außerdem - wie steht es mit dem Mond, Jacko? Weisst du das..."

Der Roman spielt an verschiedenen Schauplätzen (Oakley Tap, Sunlight Home, Thayer School, Schwarzes Hotel etc.), was eine Aufrechterhaltung der Spannung ungemein begünstigt.Die Autoren haben eine sehr gutes Gespür dafür, wann ein Schauplatz zu wechseln ist, um das Interesse des Lesers zu erhalten.
Einige thematische Abschnitte erinnern an schon Bekanntes. So zum Beispiel die Idee mit der Parallelwelt, in der Jack das Leben der Königin und die damit eng verbundene traditionell monarchistische Ordnung retten soll. Etwas ähnliches gab es schon einmal in der unendlichen Geschichte von Michael Ende.
Ebenso Jack's Erlebnisse im "Sunlight Home", einem Waisenhaus, geleitet von einem sadistischen Inhaber. Ein solches Motiv führe bereits Charles Dickens in "Oliver Twist" ein.

Dennoch reißt der Roman einen unzweifelhaft mit. Auch auf emotionaler Ebene. Wer nicht mit Jack ein paar Tränen beim Tode seines Lieblingswerwolfs vergiesst, muss ganz schön hartgesotten sein.

Erstaunlicherweise spielen Frauen im Roman, außer in ihrer Bedeutung als Mutter, keine Rolle. Alle Bedrohungen und Folterungen werden von Männern, Männnern gegenüber ausgeübt. Zugleich erfolgen Ermutigung, Tröstung und seeliche Aufrichtung auch auf gleichgeschlechtlicher Ebene.
Die völlige Ignoranz von Frauen ist erstaunlich, vielleicht jedoch mit dem Alter Jacks zu erklären (zwölf Jahre), in dem Frauen naturgemäß noch keine tiefere Bedeutung für Jungen haben. Außer Mütter und Schwestern versteht sich, wobei es letzteres bei Jack nicht gibt.

Stephen King und Peter Straub ist mit vorliegendem Roman ein sehr lesenswertes (und natürlich völlig fiktionales) Werk gelungen, bei dem sich die Synthese beider Autoren für das Buch als äußerst vorteilhaft erwiesen hat.
Der Roman hat in Bezug auf bereits erwähnte Situationskomik weitaus mehr zu bieten, als man von reinen Stephen King Büchern gewohnt ist, was wahrscheinlich Peter Straub's Mitverdienst ist. ("... Und einer seiner Füße war klatschnass. Irgendwie hatte er es geschafft, beim Zurückflippen mit einem Fuß im Toilettenbecken zu landen. Großartig. Conan dem Barbaren passierte sowas nie, dachte Jack erbittert...")
Ebenso ergänzen Stephen Kings einfühlsame Beschreibungen das Werk und bringen die Nackenhaare in gewohnter Weise zum Sträuben. ("... Der Sonnenuntergang war am westlichen Himmel ein sanfter Abschied aus Rot- und Orangetönen, die zu Gelb verblassten - zu Blau - zu könglichem Purpur. In den Gartenanlagen knarrten kahle Äste im bitteren Winterwind. Bis vor einer Woche hatte mitten zwischen ihnen ein Baum gestanden, der kleine Tiere fing - Waldmurmeltiere, Vögel, die magere halbverhungerte Katze des Portiers. Dieser Baum war sehr plötzlich gestorben. Was sonst im Garten wuchs, war zwar kahl, lebte aber in seiner Ruheperiode weiter...")

Für alle Horror und Fantasy Freunde sei "Der Talisman" empfohlen. Man wünscht sich, Stephen Kind und Peter Straub würden sich von nun an immer ein Büro (oder war es eine Schreibmaschine) teilen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2013
stephen kind ist ein toller autor auch hier beweist er es mal wieder habe beide teile dieses romans gelesen leider in der falschen reihenfolge aber auch bei längere zeit zwischen den romanen findet man immer sehr schnell den faden wieder was im vorherigen passiert ist. eine sache hat stephen kind er kann sehr gut umschreiben und deshalb dauert es öfter mal länger bis es wirklcih spannend wird aber das durchhalte vermögen lohnt sich
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2014
Ich war einfach begeistert! Bin schon sehr lange King FAN und versuche immer weiter seine Bücher zu verfolgen! In Zusammenarbeit mit Straub ist wieder ein Meisterwerk gelungen, welches mit Spannung und Wahnsinn nicht spart und wie so oft ein unerwartetes Ende nimmt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,99 €
10,99 €
9,99 €
9,95 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken