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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
165
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am 31. März 2006
Ich habe dieses Buch letzten Dezember von einer Freundin geschenkt bekommen, es aber erst Anfang Februar gelesen. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich unglaublich viel von diesem Buch gehört und ich war unwahrscheinlich neugierig. Also habe ich das Buch zur Hand genommen und mich auf der Stelle verliebt.
Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so ein schönes Buch gelesen. Es beinhaltet alles. Wirklich alles. Liebe, Dramatik, unglaubliche Schicksale, Humor, Freundschaft und unendlich tiefe, ergreifende Trauer. Während des Lesens habe ich wirklich all diese Gefühle durchlebt. Ich habe mich von der ersten Seite an mit Tatiana - der Protagonistin - verbunden gefühlt und als Alexander - der männliche Protagonist - zum ersten Mal erwähnt wurde, war es komplett um mich geschehen. Kann man sich in einen fiktiven Charakter verlieben? Ich habe es getan. Paullina Simons hat die ganzen Charaktere derart lebthaft beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, sie würden wirklich existieren.
Mir ging das Schicksal von Tatiana sehr nahe. Ich habe beim lesen oft gezittert und noch öfter geweint. Manchmal habe ich stundenlang über die Geschehnisse des Buches nachgedacht, gegrübelt, wie es wohl weiter gehen würde... Es hat mich auch bis jetzt noch nicht losgelassen. Für mich ist dieses Buch der Beweis dafür, dass es wahre Liebe wirklich gibt. Das sie wirklich existiert, denn in dem Buch wurde sie für mich greifbar. Ich denke, dass es kein anderes Buch schaffen wird, an 'Die Liebenden von Leningrad' heran zu reichen, denn dieses Buch ist einmalig und das Beste, was ich je gelesen hab!
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am 6. Februar 2006
Das Buch ist wirklich Klasse; das brauche ich bei so vielen Rezensionen nicht wiederholen. Ich möchte alle, die dies vielleicht noch nicht wissen, darüber informieren, daß dieses Buch zu einer Trilogie gehört:
Band 1: Die Liebenden von Leningrad (engl.: The Bronze Horseman)
Band 2: Tatiana und Alexander (engl.: Tatiana und Alexander)
Band 3: im Herbst 2006 erwartet, engl.: The Summer Garden
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am 12. März 2007
Der Autorin ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen. Sie schreibt so mitreißend und eindringlich, das man das Gefühl hat, nicht nur ein Buch zu lesen, sondern Teil der Geschichte zu sein. Mal ganz ehrlich: Welchem Leser ist es nicht so ergangen, das er das Gefühl hatte, dabei zu sein, als Tatiana und Alexander sich das erste Mal begegnet sind, auf der Bank, am Tag des Kriegsausbruches? Wer hat nicht Tatiana vor sich gesehen in ihrem weißen Kleid mit den roten Rosen, mit ihrem blonden Haar und den Sommersprossen, wie sie selbstvergessen auf der Bank sitzt und ein Eis lutscht? Wer hat nicht den großen, dunkelhaarigen, gutaussehenden Alexander vor sich gesehen und sich ebenfalls auf der Stelle in ihn verliebt?Wer hat nicht ebenfalls die Enge in der Wohnung der Familie vor sich gesehen, und alle Familienmitglieder die darin lebten? Den trinkenden Vater, die verbrauchte Mutter, Dascha, Pascha und die Großeltern? Wer konnte nicht beim Lesen den Gestank im Gemeinschaftsflur in der Nase spüren? Wer nicht mit Tania fühlen, als die Beziehung zu Alexander immer enger wird, und sie Gewissensbisse wegen ihrer Schwester bekommt? Wer hat nicht mitgelitten, als es während der Leningrader Belagerung nichts mehr zu essen gab, als alle starben?Ich meinte beim Lesen die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, den Hunger, die Trauer, die Erschöpfung, aber auch die innere Stärke,die Tatiana und Alexander aus ihrer Liebe ziehen beinahe körperlich spüren zu können. Als sie dann in Lazarevo ihre Liebe leben können, bin ich mit den beiden zusammen dahingeschmolzen. Wer hat vorher schon einmal solche Liebesszenen gelesen? Welche Autorin hat es vorher geschafft, eine solche Innigkeit, eine solche Zärtlichkeit, so ein Vertrauen und so viel Liebe in Worte zu fassen? Wer hat sich beim Lesen nicht gewünscht, an Tanias Stelle zu sein, und so geliebt zu werden?Als Alexander dann zurück muß an die Front und Tatiana ihm folgt, wer hat nicht mitgebangt und mitgezittert? Wer hat nicht Dimitri verflucht, der den beiden das Leben schwer macht und sie in tödliche Gefahr bringt? Wer hat nicht geweint am Ende des Buches? Ich fühlte mich wie amputiert, als das Buch zuende war. Tagelang blieb das Buch in meinen Gedanken und ich war hin und weg, als die Fortsetzung "Tatiana und Alexander" heraus kam. Aber das ist eine andere Rezension!!!
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am 25. Juli 2016
Gerade habe ich die letzten Zeilen aus "Die Liebenden von Leningrad" beendet. Selten hat mich ein Buch so gefesselt, so berührt und so viele Seiten in wenigen Tagen durchlesen lassen, wie dieses. Stundenlang habe ich gelesen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Paullina Simons hat einen wunderbar leichten Schreibstil, der runtergeht wie Butter. Die Autorin schafft es die Figuren zum leben zu erwecken, so dass man meinen könnte, man lache, weine und bange mit ihnen. Jede Szene wurde so beschrieben, dass man das Gefühl hatte leibhaftig dabeigewesen zu sein. Als Tatiana ihr Karamelleis schleckte, sie Hunger litt im harten Leningrader Winter oder als sie verwundet neben Alexander in Luga lag. Tatsächlich habe ich via Google Maps gerne die Orte verfolgt, an denen sich die Protagonisten gerade befanden. Zwischendurch wollte ich die aufopfernde Tatiana schütteln, sie möge doch bitte an sich selbst denken, aber das versuchte Alexander ja ein Glück schon. Zur Mitte hin gab es einen kurzen Bruch, als es einen Zeitsprung gab und wir Tatiana in Lazarewo wiederfanden, wo sich die Geschichte um Alexander und sie endlich in die richtige Bahn lenkte. Etwas irritierend fand ich die schier nicht enden wollenden Liebesszenen der Beiden. Für meinen Geschmack doch etwas sehr viel Liebe, nach all dem Schrecken ;) Dennoch tut dies der Geschichte keinen großen Abbruch und irgendwie brauchten die beiden diese "Auszeit" wohl auch. Schön fand ich, dass die Liebesszenen sehr geschmackvoll beschrieben wurden. Spannend ging es auf jeden Fall weiter und der zweite Teil der Reihe wartet schon in meinem Kindle Reader auf mich!
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am 6. März 2015
Ich habe dieses Buch bereits vor über 10 Jahren zum ersten Mal gelesen, als es gerade rausgekommenn war. Ich war schon beim ersten Lesen total überzeugt. Die Story ist super spannend und die Charaktere so toll beschrieben, dass man meint, man würde sie kennen. Man fühlt mit Tatjana und Alexander mit und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe es mir jetzt noch einmal für meinen Kindle gekauft, um es immer dabei zu haben. Auch heute - nach mehrfachem Lesen - ist es immer noch mein absolutes Lieblingsbuch. Man muss es einfach gelesen haben! Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung und ein riesen Dankeschön an Paullina Simons, dass sie eine so tolle Trilogie geschaffen hat.
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am 27. Oktober 2011
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der vielen positiven Rezensionen gekauft, kann aber leider die allgemeine Begeisterung nicht teilen. Es hat mich zusehends genervt und ich hatte irgendwann kaum noch Lust, es zu Ende zu lesen! Das passiert mir sonst relativ selten, denn ich mag Liebesgeschichten und stehe zu meiner Vorliebe für gut geschriebene "Schundliteratur".

Am Anfang ist die Geschichte spannend, auch der Beginn der Liebe zwischen den beiden Hauptpersonen ist schön erzählt. Dann gleitet das Buch leider in allzu viele Klischees ab:

(Wer das Buch noch kaufen möchte, sollte das Folgende ggf. nicht lesen)

Tatiana, das selbstlose, zierliche, blonde Mädchen, das ihre Liebe für ihre egoistische Schwester opfert - selbst noch, als es keinen Sinn mehr hat. Die für ihre Familie Essensrationen holen geht, obwohl sie selbst fast zusammenbricht. Die nie Essen stiehlt, obwohl sie fast verhungert. Und natürlich als Einzige ihrer Familie überlebt.

Alexander, der furchtlose Soldat. Natürlich groß, breitschultrig, gutaussehend - und mit einem gefährlichen Geheimnis. Gähn.

Das Schlimmste sind allerdings die Sexszenen, als sich die beiden dann endlich vereinigen dürfen. Ab diesem Zeitpunkt mutiert Tatiana nämlich plötzlich von einem schüchternen Mädchen zu einer nimmersatten Sexgöttin, die ihrem Liebsten jeden Wunsch von den, äh, Augen abliest. Er ist natürlich prächtig ausgestattet und sie erschrickt anfangs erst mal, huch, vor seiner "Größe". Danach aber findet sie so schnell Gefallen daran, dass sie es dann täglich mehrfach mit ihm treiben möchte, in allen Variationen - und leider muss man sich das alles durchlesen, inklusive der neckischen Dialoge. Ich bin nicht prüde, aber so detailliert über so viele Seiten nur über Sex zu schreiben ist einfach unnötig und es ist noch nicht einmal gut erzählt.

Auch über das Ende habe ich mich geärgert. Kein Happy End, sondern ein viel zu dramatisches Finale mit unklarem Ausgang, nur weil wieder einmal keiner dem anderen die Wahrheit sagt. Eigentlich aber vor allem ein Cliffhanger, damit man möglichst schnell das nächste Buch kauft. Ich werde das allerdings ganz sicher nicht tun!

Alles in allem maximal 2 Sterne und die auch nur wegen des gelungenen Beginns der Geschichte.
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am 6. November 2014
Der eine Stern bezieht sich lediglich auf die deutsche Version dieser Geschichte.
Die Übersetzerin Margarethe van Pée sollte sich dringend einen anderen Job zulegen. Nicht nur, dass die Protagonisten jeglicher Gefühle bzw. Adjektive und Adverbien beraubt wurden, es fehlen gleich ganze Passagen!!!
Seitenweise hat Frau van Pée das Buch, das im Original übrigens "The Bronze Horseman" heißt, verstümmelt.
Abgehackt und roboterartig sind Unterhaltungen sowie Handlungen.
Ein paar klitzekleine Beispiele: Aus "heiser flüstern" plump "sagen", als Alexander ein Lied singt,
wird der Text einfach weggenommen und stattdessen geschrieben "er sang ein amerikanisches Lied".
Als Tatiana ihm sagt, dass sie ihn liebt, wird aus einem geflüsterten "Thank you" ein "Wie schön." (????) Besonders verstümmelt wurde die schönste Szene, der erste Sex der beiden. Die Hälfte fehlt und die andere Hälfte besteht aus gefühllosen Anweisungen (!) seitens Alexander. Grauenhaft, künstlich, mechanisch, und - ich wiederhole mich - es fehlen etwa 100 Seiten, wenn man alles zusammennimmt.
Wer irgend kann, sollte dieses Buch unbedingt auf Englisch lesen.
Das Original bekommt selbstverständlich 5 Sterne, und wird immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben.
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am 10. Juni 2003
Da ein Leser bereits seine kurze Inhaltsangabe abgeliefert hat werde ich nur meine Eindrücke schildern. Außerdem wisst ihr dadurch schon zuviel.
Ich jedenfalls habe in jeder freien Minute dieses Buch gelesen.
Nein, ich habe mit Tatiana und Alexander mitgelebt.
Ich habe mich gefreut, geweint, gelacht...Ich habe es erst vor drei Tagen zu Ende gelesen doch wenn ich daran denke erfüllt es mich mit Trauer. Nach der letzten Seite habe ich lange weinen müssen.
Ja, es hat mich richtig mitgenommen und die einzige Qual war es fertig gelesen zu haben und nichts ändern zu können.
Diese verdammte Welt nicht ändern zu können.
Auch jetzt bin ich wieder den Tränen nahe.
Diese Paullina Simons würde ich gerne kennenlernen um sie zu fragen wie sie sich die Geschichte weiter vorgestellt hat.
Und was sie sich dabei dachte, solch einen traurigen Roman zu schreiben!?
Mein Tip: nichts für kühle rationale Köpfe, aber für jeden
gefühlvollen Menschen eine "schöne" Leidensreise!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. April 2010
Selten konnte ich die Rezensionen hier auf Amazon so wenig nachvollziehen wie die zu diesem Roman und kann mich leider den vielen positiven Stimmen nicht anschließen. Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut, sind positive Rezensionen auf Amazon für mich doch ein wichtiges Kriterium zum Buchkauf. Leider gehört "Die Liebenden von Leningrad" für mich zur Kategorie "nicht lesenswert". Zwar war ich anfangs wirklich noch angetan von der Liebesgeschichte, doch später wurde klar, dass sich gewisse Merkmale im Plot immer wieder wiederholten. Dem Buch hätte es gutgetan, um zweihundert Seiten gekürzt zu werden. Zudem wurde es gegen Ende immer mehr zum (klischeehaften!) Softporno, dem jegliche Romantik abging (Stichwort: "Ich dachte, es sei dein Gewehr!"). Die Figuren konnten mich nicht überzeugen und ich fand das Buch wenig spannend.
Um den Roman nicht ganz abzuwerten, sei hier der Fairness halber aber noch hinzugefügt, dass die Kriegsschilderungen gut gelungen sind und die für mich wenig glaubhafte Liebesgeschichte doch wieder etwas aufwerten. Deshalb gebe ich dem Buch auch zwei Sterne anstatt nur einem.
Fazit: Ein weniger gut gelungener Roman mit einer klischeehaften Liebesgeschichte, teilweise aber äußerst realistischen Schilderungen, was Krieg und Not im Russland während des Zweiten Weltkriegs angeht. Trotzdem bewegt sich das Buch im Großen und Ganzen leider nur auf Heftroman-Niveau.
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am 27. Dezember 2013
Wie so viele Bücher schon zuvor, wurde mir auch die "Liebenden von Leningrad" empfohlen.

Story: Es geht um eine aufkeimende Liebe, sogar um eine Liebe auf den ersten Blick, während des 2. Weltkrieges die kurz vor der Besetzung Leningrads beginnt und zwar am 22.Juni 1941 als Leningrad erfährt, dass der 2. Weltkrieg ausgebrochen ist. Tatiana wird daraufhin von ihrem Vater losgeschickt, um Lebensmittelvorräte zu kaufen. Unterwegs begegnet sie Alexander, einem russischen Offizier, der ihr seine Hilfe anbietet. Auf den ersten Blick verlieben sich beide ineinander. Aber Ihrer Zuneigung/ Liebe zueinander steht Tatianas Schwester Dascha im Weg, denn diese kannte Alexander bereits zuvor und hatte sich schon Hals über Kopf in ihn verliebt. Tatiana will ihrer Schwester nicht wehtun und bittet Alexander darum, Dascha nichts von ihrer Liebe zu erzählen. Um weiterhin in Tatianas Nähe bleiben zu können, geht Alexander eine Beziehung mit Dascha ein.
Dann kommt der Krieg nach Leningrad und mit ihm Hunger und Verzweiflung. Alexanders Liebe und Vertrauen zu Tatiana wächst täglich und er vertraut Tatiana sein gefährliches Geheimnis an...

Schreibstil: Das Buch lässt sich angenehm flüssig lesen, aber der Schreibstil ist leider nicht der "Größte". Anfangs, nach den ersten paar Seiten musste ich mich tatsächlich erst einmal zwingen weiterzulesen, da die Dialoge so naiv, holperig, kindlich waren, dass ich dachte das hätte ein Teenager geschrieben. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt, bzw. der Schreibstil wurde besser.

Charaktere, die Hauptprotagonisten sind:
- Tatiana, süße 17 und dementsprechend, gerade zu Anfang des Buches recht naiv, kindlich aber auch tapfer, mutig und sehr selbstlos. Im Laufe des Buches wird sie durch die Ereignisse erwachsen. Die Entwicklung die sie durchmacht, kann man sehr gut nachvollziehen.
- Alexander, ein Soldat, groß, stark, gut aussehend, kein aalglatter Typ, sondern auch mal aufbrausend. Kurzum: er ist ein Beschützertyp! Für mich von beiden der tollere Charakter.
- Beide harmonieren meiner Meinung nach gut miteinander.
- auch die weiteren Charaktere passten, egal ob sie nervig oder liebenswerd waren in die so dargestellte Geschichte und von jedem ist was dabei

Fazit:
+ ( pos. ): Der Roman ist im Großen und Ganzen sehr fesselnd geschrieben,gut recherchiert und die Story an sich gefällt mir sehr gut.
Hält man Tatiana zu Beginn des Buches noch für ein Kind, kann man im Verlauf des Geschehens immer mehr miterleben, wie sie erwachsen wird und diese Entwicklung auch nachvollziehen. Alexander ist ein toller und für mich stimmiger Charakter, ohne Kritikpunkt.
Die Erzählung bezüglich der Kriegsdetails, fand ich soweit ich das beurteilen kann auch recht authentisch, mitreißend und dramatisch. Man konnte sich fast nahezu in die Zeit hineinversetzten, da die Schilderungen zum Teil auch mit viel Liebe zum Detail beschrieben wurden, ohne irgendetwas zu verschönen. Ich habe mitgefiebert, mitgebangt, mitgetrauert und mitgelitten.
Die Liebesgeschichte ansich fand ich auch herzzerreißend, emotional und das ein oder andere Klischee auch völlig okay.

- (neg. ) : Tatiana hatte manchmal auf mich eine negative Wirkung, so dass ich hin und wieder merkte, dass sich eine aggressive Stimmung in mir breitmachte und das nur vom Lesen. Ihre aufopfernde Art, hat mich ab und zu stark gestört, weil es oftmals viel zu weit ging und keinesfalls für sie gesund war. Ich weiß nicht ob für die damalige Zeit und den Ort die dargestellte Familien- Hack- und Rangordnung realistisch dargestellt wurde, mich jedenfalls hat sie reichlich aufgeregt.
Ein weiterer Kritikpunkt = ACHTUNG SPOILER! Ab ca. 2/3 des Buches finden die beiden endlich offiziell zu einander. Was dann kommt ist zum Teil wirklich nervig. Die sehr, sehr vielen Sexszenen die dann folgen sind einfach zu viele für die Erzählung. Manchmal ist weniger mehr. Ich hatte zwischenzeitig schon bedenken, dass es um nichts anderes mehr geht. Tatiana mutiert auf einmal von dem schüchternen, unerfahrenen Mädchen zu einer Sexgöttin. Ich fand das einfach teils nur lächerlich.

Ich habe überlegt wie viel Sterne ich nun geben soll und letztendlich mich für 3,5 Sterne entschieden. Ich mochte das Buch im Großen und Ganzen trotzt meiner Kritikpunkte gerne. Die Idee hinter der Story fand ich toll und auch das Zusammenspiel der einzelnen Personen.
Mittlerweile gibt es 2 Folgebände, die ich auch sicherlich noch lesen werde.
Band 2: Tatiana und Alexander
Band 3: Land der Lupinen
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