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Kundenrezensionen

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am 28. Oktober 2003
Ich bekam das Buch des mir unbekannten Autors in die Finger, als ich gerade der morbiden, misanthropischen Stimmungen und Inhalte in den verschiedenen Medien überdrüssig war - und ich wurde sogleich wundersam befriedet. Es wird ein Jahr in der Kindheit des Protagonisten geschildert, und die Charaktere der -alle auf ihre Art sonderlichen - Bezugspersonen des Jungen sind mit solcher Menschenfreundlichkeit und Sympathie für deren schrullige Seiten beschrieben, daß es einem ganz wohl wird. Köstlich ist das Elternpaar, ein taubstummer, kindlich gefühlvoller Ägyptologe, der sich mit seiner Ehefrau, einer Krankenschwester stundenlang - und ohne Kommunikationsprobleme über sein kleines Hobby Marylin Monroe kabbelt, und der vor den rituellen Festen und Zusammenkünften des Jahres immer ganz aufgeregt ist, so daß er auf dem Verdeck des Lastwagens, der alle Beteiligten transportiert, mit seinem Sohn Händchen halten muß.Auch alle anderen Personen sind eigen, liebenswert und gleichzeitig aufregend unergründlich - wie es der Sichtweise eines Jungen entspricht, der die Welt wach und neugierig wahrnimmt. Ein sehr schönes, eben philanthropes Buch.
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am 13. April 2002
Ich werde hier eine Lanze für dieses Buch brechen, das hier leider einige ungerechtfertigte Kritik hat einstecken müssen - wahrscheinlich, weil der/die jeweilige Rezensent(in) von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist.
Dies ist sicherlich kein "Spannungsroman" im eigentlichen Sinne, es sei denn, man ist feinsinnig genug, auch innere Spannung als solche wahrnehmen zu können; und von der gibt es hier mehr als genug!
Es ist auch kein Schelmenroman á la John Irving (den ich sehr schätze!) - Irving treibt Handlung selbst voran, hier spielt sie sich zum Teil zwischen den Zeilen oder auch erst nach dem Lesen ab.
DER Pluspunkt bei Reuter ist die stimmungsvolle und ausdrucksstarke Sprache - ich kenne sonst niemanden, der seinem Leser/seiner Leserin Gerüche, Geschmäcker, Bilder, Landschaften, Stimmungen näherbringen kann.
Und natürlich ist diese Schilderung einer zu Ende gehenden unbeschwerten und unschuldigen Kindheit nicht jedermanns Sache - mit der heiter-melancholischen Stimmung und dem Sujet sollte man schon unvoreingenommen umgehen können.
Fazit: ein wunderschönes Buch, welches ich auf die obligatorische Insel mitnehmen müßte (zusammen mit Irvings "Owen Meany").
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am 2. September 2003
Ein ganz wunderbar poetisches, melancholisches, schwereloses Buch über das Ende einer Kindheit in einer seltsam träumerischen, weltabgeschiedenen Gegend. Es ist absolut nicht spannend, aber voller erzählerischer Kostbarkeiten: „Der Tod, sagte sie, ist der Ballonverkäufer auf dem Tivoli. ... Hast du schon einmal gesehen, wie ein kleines Kind einen Luftballon verliert? ... Immer höher und höher stieg dein geliebter Ballon in die Luft, und du wusstest, dass du ihn nie wiedersehen würdest. Dass du ihn für immer verloren hattest. Er war nicht abgenutzt oder kaputtgegangen. An irgendeinem Platz hier er sich auf und würde für immer dort bleiben."
Die ganze Geschichte ist so wie der Merkvers, den die Kinder aufsagen: „So wie die Walnuss des vorigen Jahres / wechselhaft wie die Jahreszeiten. / Sie gleitet durch einen durch wie die Tage durchs Leben, / schmeckt etwas nach Sonne, / etwas nach Regen, / etwas nach Tau und etwas nach Brot, / erinnert ans Leben, / handelt vom Tod."
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am 29. August 2001
Zimthaus, das sind Erinnerungen, in wunderschöner Sprache geschrieben, von Kindern, die jäh in das Erwachsenenleben gerissen werden, ohne, daß sie bereits erwachsen sind. Das Buch ist in wunderschön lebendiger Sprache geschrieben, aus der die Zu- und Abneigungen, die Überraschungen und das Neue aus Kindersicht deutlich werden. Die Protagonisten sind liebevoll und detailliert gezeichnet; aber - und das hat Bjarne Reuter perfekt hinbekommen - nur in den Teilen, die einem Kind nicht verschlossen sind. Ein Meisterwerk, bei dem ich persönlich die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen kann. Bei diesem Buch zählt die Sprache (Lob an den Übersetzer) mindestens ebenso wie der Inhalt.
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am 29. September 2002
Ich muss zugeben,bisher kannte ich Bjarne Reuter nicht. Das Zimthaus ist das erste Buch, das ich von ihm lese. Und es ist eine Sternstunde der schönen,atmosphärischen Sprache. Die Charaktere aller Darsteller sind bis ins kleinste Detail gut beschrieben,es ist spannend, obwohl es bereits mit einem Paukenschlag anfängt. Kurzum, wer die Kinder aus Bullerbü von Astrid Lindgren gern gelesen hat, aber auch von Allendes Geiserhaus begeistert war, wird dieses Buch nicht aus den Händen legen können.
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am 7. Januar 2008
Ich bekam das Buch des mir unbekannten Autors in die Finger, als ich gerade der morbiden, misanthropischen Stimmungen und Inhalte in den verschiedenen Medien überdrüssig war - und ich wurde sogleich wundersam befriedet. Es wird ein Jahr in der Kindheit des Protagonisten geschildert, und die Charaktere der -alle auf ihre Art sonderlichen - Bezugspersonen des Jungen sind mit solcher Menschenfreundlichkeit und Sympathie für deren schrullige Seiten beschrieben, daß es einem ganz wohl wird. Köstlich ist das Elternpaar, ein taubstummer, kindlich gefühlvoller Ägyptologe, der sich mit seiner Ehefrau, einer Krankenschwester stundenlang - und ohne Kommunikationsprobleme über sein kleines Hobby Marylin Monroe kabbelt, und der vor den rituellen Festen und Zusammenkünften des Jahres immer ganz aufgeregt ist, so daß er auf dem Verdeck des Lastwagens, der alle Beteiligten transportiert, mit seinem Sohn Händchen halten muß.Auch alle anderen Personen sind eigen, liebenswert und gleichzeitig aufregend unergründlich - wie es der Sichtweise eines Jungen entspricht, der die Welt wach und neugierig wahrnimmt. Ein sehr schönes, eben philanthropes Buch
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am 29. Oktober 2001
"Das Zimthaus" ist ein wundervoller Roman über den stetigen Zerfall des gewohnten! Da das Buch von einem Jungen im Kindesalter (ich tippe auf 8-13) geschildert wird, und es für erwachsene wahrscheinlich nicht so einfach nachvollziehbar ist. Die Freundschaft zwischen den Nachbarskindern ist praktisch der Lebensinhalt des Erzählers und man muss sich demnach auch in diese freundschaft hineinversetzten können!
An sonsten ist die Geschichte sehr gut erzählt und auch die runnig gags wie das ständige schnapstrinken der kinder und die immer gleich ablaufenden traditionen rund ums zimthaus sind nicht störend oder nervend die nachbarn sind eine große familie und erleben plötzlich ein Haufen Schicksalsschläge die alles durcheinander bringen. Mit Witz und Charme erzählt!
MEHR VON DEM AUTOR!!!
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am 16. November 2001
Die Spannung in der Handlung fehlt total. Die Charaktere sind schon sehr überzogen, aber das war es auch, es passiert einfach nichts in diesem Buch, die Stimmung der verlorengehenden Kindheit kommt schon rüber, das reicht nicht aus um dieses Buch spannend zu finden. Ich habe mich sehr durch dieses Buch geqüält !!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. März 2009
Bjarne Reuter, ein europäischer Irving?
Das lese ich immer wieder und vielleicht hat es der Autor deshalb so schwer mit dem Roman Das Zimthaus".
Ich persönlich halte nichts von einem Vergleich, da jeder Autor seinen eigenen Stil entwickelt. Bei vielen wäre der Roman sicherlich besser angekommen, wenn sie diesen Vergleich nicht angestrebt hätten. So ist ihnen ein wundervoller Roman entgangen, der ganz ohne künstliche Spannung auskommt und mit dem man für Stunden unbeschwert der eigenen Realität entschwindet.

Ingeborg, Amalie, Max und Elliot verleben ihre Kindheit in Dänemark.
In der Sankt-Laurentius-Allee gibt es nur drei Häuser. Das Zimthaus ist eines davon, es stammt noch aus der Zeit, als Familie Asmussen einen internationalen Gewürzhandel betrieb.

Die Eingangsszene des Buches beschreibt wie das Brüderchen von Amalie und Ingeborg zur Welt kommt und Direktor Asmussen, als er stolz seinen Stammhalter zeigen möchte, mitsamt dem Fenster und Mauerwerk des alten Hauses einbricht. Dabei kommt er zu Tode, das Baby aber überlebt.
Von diesem Zeitpunkt an fühlen sich die vier Kinder verantwortlich für den neuen Erdenbürger. Der Leser darf dabei sein wie sie das letzte Jahr ihrer Kindheitsidylle in der Sankt-Laurentius-Allee verleben.

Wunderbar melancholisch!
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am 30. August 2000
O.K., die Sprache von Bjarne Reuter hat auch mich fasziniert (auch wenn "echte" Kinder nie so sprechen würden, wie sie das in der Sankt Laurentius-Allee tun) und als ich das Buch ausgelesen hatte, verspürte ich irgendwie eine seltsame Leere. Trotzdem war die Lektüre insgesamt enttäuschend. Immer wieder ließ die Dramaturgie Spannung wachsen (zum Beispiel: Was ist mit Alf? Warum werden seine neun Zehen immer wieder erwähnt?), die sich allerdings dann in Nichts auflöste. Meine Meinung: Schön geschrieben, wenig geblieben.
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