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am 8. Juni 2017
Wer Pflanzen liebt kommt an Wolf Dieter Storl nicht vorbei. In seiner wie gewohnt sehr unterhaltsamen Weise beschreibt er die Pflanzen. Ich liebe dieses Buch.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 13. Juni 2008
Im ersten Buch, das ich von diesem Autor las, gab es keine Bilder von ihm. Hier nun ist er abgebildet. Und meine Verblüffung war erheblich. So hatte ich mir als Kind den Waldgeist vorgestellt. Nach dem Lesen des anderen Buches hatte ich dieses dokumentierte Anderssein nicht vermutet, obwohl ich wusste, dass der Autor ein besonderer Mensch sein musste. Denn im Gegensatz zu den meisten von uns begreift er sich als Teil der Natur und nicht als egozentrischen Gipfel der Evolution.

Anders als viele begeisterte Esoteriker ist Storl ein Mensch von großer Wahrhaftigkeit, der sich obendrein auch noch durch einen sehr sympathischen Hang zur Selbstironie auszeichnet. Lange Zeit lebte er bei Indianern in Nordamerika und hat sich deren respektvolles Verhältnis zur Natur angeeignet. In diesem Buch berichtet er über Erlebnisse mit verschiedenen Pflanzen, die ihm in schwierigen Situationen bei eigenen oder fremden Leiden halfen. Immer waren es die Pflanzen, die sich ihm aufdrängten, wenn die Zeit für sie reif war. Dieser Gedanke zieht sich durch all seine Bücher. Wenn wir in Not kommen, ist auch Hilfe da. Nur haben wir es verlernt sie zu sehen, weil unser gestörtes Verhältnis zur Schöpfung unsere Sinne hat abstumpfen lassen.

Zu Beginn des Buches beschäftigt sich der Autor kurz mit dem Echten Nelkenwurz, der Strahlenlosen Kamille, dem Gundermann, der Wegwarte, dem Sanikel, dem Kalmus und einigen exotischen Pflanzen wie dem Kaffeestrauch.

Ausführlich und sehr unterhaltsam geht es dann in größeren Abschnitten mit Beinwell, Engelwurz, Goldrute, Huflattich, der Karde, dem Beifuß, Tollkirsche, Schafgarbe, Hanf und noch einigen anderen fremden Heilpflanzen weiter. Wir erfahren deren Heilwirkungen und wie der Autor sie in verschiedenen Situationen nutzte.

Fazit.
Normalerweise sind Bücher über Heilpflanzen stinklangweilig. Storl ist nicht nur ein großer Kenner des Waldes, sondern auch ein begnadeter Erzähler. Darüber hinaus vermittelt er uns eine ganz andere Sicht auf die Natur und uns als ihren Teil. Er belehrt nicht und tut es dennoch. Dies ist eine seltene Gabe. Der einzige Kritikpunkt an diesem wunderschönen Buch sind die recht nutzlosen Abbildungen. Wer die Pflanzen nicht kennt, sie aber kennen lernen möchte, kann sich viel besser in Pahlows "Das große Buch der Heilpflanzen" informieren. Noch besser ist jedoch eine geführte Kräuterwanderung.
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am 18. Oktober 2005
Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Zeigt es nicht nur einige ausgewählte Heilkräuter auf, wie sie wirken und anzuwenden sind. Sondern Wolf-Dieter Storl beschreibt auch seinen persönlichen Zugang zu diesen speziellen Pflanzen.
Denn unter der riesengroßen Auswahl an heilkräftigen Pflanzen sprechen uns immer nur bestimmte Heilkräuter an. Ganz individuell, so wie wir Menschen eben auch sind. So sind es immer nur wenige Pflanzen, trotz gleicher Wirkweise unter den vielen Heilkräutern, zu denen wir unseren persönlichen Zugang finden und greifen. Dies geschieht über gelesene Textpassagen in einem Kräuterbuch oder in der freien Natur, wo unser Augenmerk auf eine ganz bestimmte Pflanze fällt. Und meist brauchen wir auch gerade diese Eine, die uns in unserer jetzigen Situation weiterhilft.
Oder im umgekehrten Fall, wo die Pflanze sich uns offenbart, in dem im Garten auf einmal etwas Unbekanntes wächst und gedeiht oder wir von einer bestimmten Pflanze träumen.
Aber auf welche Pflanze unsere Wahl auch fällt, immer haben wir damit eine Vorgeschichte oder einen Krankheitsverlauf, der uns aufzeigt, wo und wie wir zu unserem persönlichen Pflanzenverbündeten finden. Und das zeigt Wolf-Dieter Storl mit seinen persönlichen Erlebnissen in diesem Buch auf.
In diesem überaus interessanten Buch werden ausführlich der Beinwell, die Angelikawurzel, die Goldrute, der Huflattich, die Karde, der Beifuß, die Tollkirsche, die Schafgarbe und der Hanf behandelt. Besonders das Kapitel über die Karde hat mich sehr fasziniert, da diese bei der Lyme-Borreliose hilft.
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am 10. Juni 2006
Wolf Dieter Storl beschreibt in seinem Buch sehr eindringlich, welchen Zugang er zu den Pflanzen gefunden hat und wie er diesen Weg zur Gänze lebt.

Er bietet keine neuen Gedankenansätze, hat jedoch eine derart anschauliche Art und Weise und wirkt in seinen Schriften in einer Art authentisch, dass sich uns interessierten Lesern immer wieder Aha- Effekte zu altbekannten Weisen einstellen, wie wir mit den Pflanzen in Kontakt treten können.

Dieses Buch ist in seinem Wechsel von Lebensgeschichte und Pflanzenbeschreibung sehr kurzweilig und zugleich informativ zu lesen. Die Pflanzenporträts sind rar, jedoch sehr ausführlich geschrieben und bieten interessante Informationen.

Das Buch zu lesen macht Freude und lockt das ohnehin schon vorhandene Interesse an Pflanzen und den etwas anderen Umgang mit ihnen weiter hervor.
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am 20. März 2009
Die ist ein Buch über Pflanzen, das sich spannend liest wie ein Krimi. Und einem medizinische Hilfe für den Alltag bietet. Da eine Freundin von mir gerade an einem Sportunfall litt, konnten wir gleich die Angaben von Herrn Storl zur Pflanze "Beinwell" testen. Und fanden die Angaben bestätigt.
Richtig ist, daß die Bilder von den Pflanzen nicht so ausgeprägt sind, daß man auf der Wiese danach suchen kann. Aber ich denke, das ist nicht das Ziel des Buches.
Ich bin auf den Autor durch das Borreliose-Buch aufmerksam geworden, das sich im übrigen auch spannend liest, und wußte, ich muß alle Bücher von ihm lesen.
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am 6. November 2008
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es einige ausgewählte Pflanzen sehr allumfassend aus verschiedenen Sichtweisen und Interessensrichtungen beschreibt. Für nüchterne Naturwissenschaftler, die außersinnliche Inspiration nötig haben, ist es ebenso geeignet, wie für die Kräuterhexe von Nebenan, die ihr Kräuterwissen mit fundierter Pflanzenhistorie garnieren will.
Wer den Stil dieses Buches mag, sollte auch noch "Kräuterkunde" von gleichnamigem Autor lesen.
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am 24. November 2014
Ich habe das Buch gelesen, nein! Verschlungen. Es liest sich wie ein spannender Roman. Und es hat mich tief berührt. Innerhalb weniger Tage hat es mein Naturverständnis umgekrempelt. Ich bin beeindruckt! Und das, obwohl ich lange gezögert habe, ob ich dieses Buch lesen soll. Solche Bücher finde ich meistens irgendwie nicht so spannend, höchstens für eine gezielt gesuchte Info interessant.

Um was geht es in dem Buch? Vereinfacht gesagt, um Pflanzen und ihre heilende Wirkung auf Mensch und Umwelt, basierend auf eigenen Erfahrungen Storls sowie kulturhistorischen und ethnologischen Erkenntnissen.

Anfangs klärt Storl über sein Verhältnis zu Pflanzen als „Verbündete“ auf. Ist der Menschen geistig und seelisch aus dem „Gleichgewicht gefallen“ und wird er krank, so bieten sich Pflanzen als Verbündete an. Damit leitet Storl zu verschiedenen Pflanzen über, auf deren Wirkungen er nur kurz eingeht. Dabei beziehen sich die Wirkungen nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf die Umwelt.

Im zweiten Teil stellt Storl zehn Pflanzen ausführlich in einem Pflanzenporträt vor: Beinwell, Engelwurz, Goldrute, Huflattich, Karde, Beifuß, Tollkirsche, Schafgarbe und Hanf. Zunächst geht er auf seine eigenen Erfahrungen mit der Wirkung von Pflanzen ein. Er wäre kein Ethnologe, wenn er nicht alles an sich selber ausprobieren würde. So berichtet er über sein gebrochenes Schlüsselbein und darüber, wie er ohne Operation aus dem Krankenhaus floh, sich erfolgreich mit Beinwell behandelte. Und auch über die Ausheilung seiner Borreliose lässt er sich aus. Weiter geht er darauf ein, wie er genau die Pflanzen findet, die er genau jetzt braucht, wie sich ihm diese zeigen. Aus seinem Mund klingt es ganz selbstverständlich, wenn er sagt, dass die Pflanzen ihn gefunden hatten, wenn er sie gerade brauchte.

In den Porträts stellt er außerdem Fakten und völkerkundlichen Aspekte dar: welche Namen die Pflanze in anderen Gegenden und Kulturen hat und warum sie so heißt, botanische Merkmale, Planetarische Zugehörigkeit, Signatur (z. B. blüht die Karde ringförmig von innen nach außen, was schon auf die Anwendung hinweist), Inhaltsstoffe, Heilwirkungen und Zubereitung.

Am Ende des Buches geht er noch auf die Besiedelung Europas mit Pflanzen seit der Eiszeit ein. Und wirft einen gänzlich anderen Blick auf sogenannte invasive Neophyten. Er meint, dass die Pflanzen wissen, wann und wo das Ökosystem oder die Menschen Hilfe brauchen und sich dann auf den Weg machen, um zu helfen. So dient der japanische Staudenknöterich dazu, mit Chemikalien oder Schwermetallen verseuchte Böden zu sanieren. Oder vom Indischen Springkraut meint er, dass die heutige Form der Landwirtschaft mit ihren chemischen Keulen oder der Monokultur die Nahrungsgrundlage vieler Insekten zerstört hat. Das Springkraut hat das Leiden der hungrigen Insekten gehört und ist gekommen, um bis in den Herbst hinein Nektar zu liefern. Um Entfernungen zu überwinden, bedienen sich die Pflanzen dabei der Hilfe von Menschen, Tieren oder der Natur.

Fazit: Storl versteht sich als Teil der Natur, hat wohl auch kulturelle und ethno-botanische Aspekte anderer Völker in sein Leben eingebaut, steht mit den Pflanzen im Dialog, wodurch sein Freund schon mal Angst um ihn bekam. Und trotzdem wirkt Storl bodenständig. Vernünftig. Authentisch. Was er sagt ist glaubhafte Tatsache. Wenn Storl schreibt, dass er mit dem Pflanzengeist spricht, so hört sich das sachlich an. Man kauft es ihm ab. Es klingt so selbstverständlich, wie wenn andere Menschen sagen würden: „Ich spreche mit der besten Freundin“. Und das Wichtigste: Man erfährt viel über die Wirkung von Pflanzen. Ein eindeutiger Lesetipp.

Wolf-Dieter Storl ist promovierter Kulturanthropologe und Ethnologe, verbrachte einen Großteil seiner Kindheit in den USA, hatte dort ein Intermezzo als Dozent an einer Uni, betrieb Feldforschung bei Indianern, Schamanen und anderen Völkern und lebt zwischenzeitlich auf einem Bauernhof im Allgäu. Jetzt macht er das, was ihm offensichtlich Freude macht: sich mit Pflanzen beschäftigen, Bücher schreiben und Vorträge und Seminare halten.
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am 8. Mai 2011
Ich mag ihn einfach herzlich gern, unseren Allgäuer Schamanen.
Ich habe ihn persönlich erlebt und er hat mir die hiesige Natur,
die Schätze unserer Welt noch näher gebracht!
Ich gehe mit noch mehr Genuss, Liebe und allen Sinnen durch den Wald,
die Wiesen unsere Heimat.
Wir müssen nicht nach Peru oder Philippinen, wir haben alles hier bei uns.

Meine Empfehlung ist, dass es eine Pflichtunterrichtsstunde nach den Lehren von Wolf Dieter Storl in allen Schulen geben sollte, damit unsere Kinder wieder ohne ipot-Stöpsel im Ohr die Natur mit allen Sinnen zu erfahren.
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am 28. September 2010
Dieses Buch hab ich in einem Rutsch durchgelesen und mir gleich das nächste Bestellt. Ich find es einfach toll wenn jemand einem wertvolle informationen über Pflanzen vermitteln kann und einem beim lesen das Gefühl gibt ein Freund würde gerade ein paar Anekdoten aus seinem Leben Preis geben
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am 17. Januar 2010
W.-D. Storl beschreibt sehr beeindruckend und überzeugend wie Geist (Mensch) und Wesenhaftes (Natur) zusammenwirken sollten. Aber wie man heute immer wieder leider feststellen muß, leider nicht tun. Sonst würde die Natur viel mehr geachtet werden und nicht so zerstört. Wir sägen an dem Ast auf dem wir sitzen.
Die Heilhinweise der Pflanzen in diesem Buch können sehr hilfreich sein und für jeden, der sich mit Naturheilkunde beschäftigt, wissenswert.
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