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TOP 500 REZENSENTam 16. Januar 2012
Ein Blick auf die anderen Rezensionen macht wohl deutlich: man liebt das Buch oder es lässt einen schlichtweg kalt. Mich hats gepackt - ich habs verschlungen, begierig zu Ende gelesen und immer wieder überrascht, verwirrt und geschockt den Kopf darüber geschüttelt. Empfohlen durch 11Freunde und einen Kollegen war es für mich eines der verdrehtesten und gleichzeitig genialsten Bücher seit langem.

Es ist die Story eines Fußballers, der in der Saison 2009/10 in der ersten englischen Division den Weg von ganz unten (Abstieg, Verletzungsaus) zurück in die heile Welt der Stars schafft (dreifacher Titelkampf, Nationalmannschaft). An seiner Seite ein mediengeiles Model, dessen Untreue für den Titelhelden so unwirklich bleibt wie jede Form von Selbstreflektion. Und der dabei einem Wahn folgend eine Spur aus Leichen hinter sich her zieht, alles im Namen des "Verbraucherschutzes" und für eine bessere Welt.

Craig Taylor gelingt mit "Premiership Psycho" ein "American Psycho" des Fußball Business. Das kann man als schamlose Kopie empfinden oder einfach als das annehmen, was es ist: eine der wohl aberwitzigsten Fußballbücher auf dem Markt. Und der Autor zeigt Sachverstand beim Thema und rahmt die Geschichte des Kevin King in ein absolut real wirkendes Spiegelbild einer Premiership Saison ein. Dabei ist das Buch durchtränkt von deutlicher Kritik an der Gesellschaft und einem System, in dem die Reichen gar nicht wissen, wohin mit all dem Geld, verpackt in überzeichneten Figuren und einem aberwitzigem Markenwahn.
Für mich ist dieses Buch eine glatte 5-Sterne Wertung - aber ich kann auch die kritischen Beurteilungen auf dieser Seite nachvollziehen. Wen Romane von Ellis oder Filme von Rodriguez kalt lassen, den wird dieses Buch nicht begeistern können. Allen anderen sei es absolut empfohlen!
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am 8. August 2012
Kevin King ist Fußballer mit Leib und Seele, einer der ganz Großen, der leider verletzt ist ' und bei einem Verein in der Zweiten Liga spielen muss. Als er mit der Frau des Mannschaftskapitäns schläft, fliegt er raus und steht vorerst auf der Straße, unendlich wütend und ohne ein Anzeichen von Reue. Doch ein Club aus der Ersten Liga nimmt sich seiner an und unser Kev King ist endlich dort angekommen, wo er hinwollte: ganz oben. Wären da nicht die beunruhigenden Fußballmorde, die sich häufen und den Profi bald in eine unangenehme Situation bringen. Er muss sich erklären, warum plötzlich so viele Menschen aus seinem Umfeld sterben'

Premiership Psycho ist eine waghalsige Satire, die das Leben des Profifußballs ein wenig auf den Kopf stellt. Der überaus arrogante und snobistische Kev King erzählt seine Geschichte und der Leser darf jeden Moment hautnah miterleben. So landet man schnell in einer Glamourwelt voller Markennamen, Nutten und Hass, die einen des Öfteren sprachlos macht. In den Augen des selbsternannten Stars sind alle anderen Menschen minderwertig und Dreck; wer nicht ebenso die teuersten Markenklamotten und neuesten Handys hat, hat ihm auch nichts zu sagen. Rücksichtslos nimmt sich King, was er gerade möchte und führt eine inszenierte Beziehung mit dem Model Sas, das ihn hin und wieder betrügt ' und mehrfach täglich von ihm betrogen wird. Der Fußballer hat mehr Sex als ein notgeiles Kaninchen, kann immer und überall ' manchmal ist es schon abstoßend.
Überhaupt ist Kev King alles andere als ein Sympathieträger. Seine Arroganz ist derart widerwärtig, dass sich geradezu Aggressionen bei der Lektüre aufbauen. Automatisch stellt man sich die Frage: Sind die Profis wirklich so und die Modelfrauen ' seltsam, viele Spielerfrauen sind tatsächlich in der Modebranche ' gekaufte Weiber, die sich mehr Publicity erhoffen?
Taylor gelingt mit harten und kurzen Sätzen eine brillante Story über den Fußball. Dabei schreckt er vor nichts zurück, lässt seinen Protagonisten immer dreister, unvorsichtiger und extravaganter werden. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend ' auch wenn man mit der Sportart wenig anfangen kann, der Stil des Autors begeistert durch seine Kühle und Rücksichtslosigkeit. Gekonnt schafft er es, King immer mehr in ein Netz aus Paranoia, Schizophrenie und Arroganz zu verstricken, so dass dieser irgendwann jeglichen Halt und Respekt verliert. Sein Feldzug für den Verbraucherschutz und für seinen Lifestyle ist gigantisch.
Ein kleines Minus gibt es: Es fehlt Blut. Ohne zu viel verraten zu wollen, gibt es zwar massig Leichen, aber sehr wenig Blutspuren. Doch darüber kann der Leser getrost hinwegsehen, denn sie Story hat ansonsten Hand und Fuß, Sex und Crime und alles, was eine gnadenlose Satire benötigt.
Auf den Folgeroman 'Euro Psycho' bin ich absolut gespannt, denn irgendwann muss doch auch ein Kevin King mal auf die Fresse fallen ' oder etwa nicht?
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am 27. Juli 2012
Wow, das wird eine schwere Rezension. Warum? Nun, das Buch hinterlässt zwiespältige Gefühle.

Vorneweg, ehe ich mit der Rezension begonnen habe, habe ich erst einmal einen Blick auf die anderen Rezensionen zu diesem Buch geworfen.

Ich wollte einfach wissen, wie denken andere Leser über dieses Buch.

Festzuhalten ist, das Buch polarisiert. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Grauzonen bleiben bei "Premiership Psycho" eigentlich nicht.
Taylor beschreibt in "Pemiership Psycho" den Aufstieg des genialen, aber eben auch psychopatischen Fußballers Kevin King aus der zweiten Liga in die Premier League und ins Nationalteam. Dabei hinterlässt Kevin, oder unser Kev, wie er sich gerne nennt, eine Spur aus Leichen. Wer ihm nicht passt, wer die falschen Klamotten trägt oder sich nicht so verhält, wie unser Kev es für richtig hält, der stirbt.

Ich denke, mit dieser Zusammenfassung verrate ich nicht zuviel, ist es auch letzten Endes nicht der Spannungsbogen, der das Buch kennzeichnet.
Vielmehr erzählt Taylor die Geschichte dieses Psychopaten so beiläufig und unaufgeregt, dass man das Ungeheuerliche der Handlungsweise des Protagonisten immer wieder vergisst.
Ja man fiebert sogar mit Kevin King wenn er auf dem Fußballplatz steht und um seinen Stammplatz im Team kämpft, völlig vergessend, dass er kurz zuvor noch einen Kellner getötet hat, weil der ihm einen falschen Kaffee gebracht hat.

"Premiership Psycho" ist eindeutig mehr gesellschaftskritische Satire als ein Thriller und ich denke, etwas anderes wollte C.M. Taylor auch gar nicht erreichen.
Trotz dieses Anspruchs ist das Buch spannend geschrieben und man bleibt dabei, legt es nicht aus der Hand.

Die Ähnlichkeiten zu "American Psycho" sind natürlich nicht zu übersehen.
Ich denke, auch das war C.M. Taylors volle Absicht. "Premiership Psycho" ist American Psycho" im Umfeld des britischen Fußballs und zumindest wer "American Psycho" noch nicht gelesen hat, kann mit "Premiership Psycho" viel Spaß haben.

Allerdings ist das keine unabdingbare Voraussetzung.

In den anderen Rezensionen wird wiederholt kritisiert, dass die Story immer wieder von den Nennungen unzähliger Markennamen unterbrochen wird, was zweifellos faktisch richtig ist.
Bei dieser Kritik sollte man aber Kevin Kings Charakter nicht außer Acht lassen.

Kevin und sein Lifestyle definieren sich über Markenprodukte und da das Buch aus der Ich Perspektive erzählt wird, Kevin King also als Erzähler auftritt, ist es nur folgerichtig, dass es für Kevin essentiell ist, was er trägt und was die Menschen in seinem Umfeld tragen.

Gern wird "Premiership Psycho" auch mit "Kill Your Friends" von John Niven verglichen, doch dieser Vergleich geht aus meiner Sicht gar nicht. Abgesehen davon, dass in beiden Fällen ein Psychopath die handelnde Person ist, haben die beiden Bücher wenig gemein.

Wo "Premiership Psycho" aufhört, fängt "Kill your friends" erst an.

Dann lassen Sie mich kurz zusammenfassen.

"Premiership Psycho" liest sich flüssig und versteht es, den Leser in die Handlung zu ziehen. Irgendwann treten Kevin Kings soziopathische Veranlagungen in den Hintergrund und verblassen in der Story. Dann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem man beginnt Sympathie für den Killer zu empfinden, mit ihm mitzufiebern und dann hat C.M. Taylor sein Ziel erreicht. Man ist im Bann des Buches.

Ich empfehle jedem, der American Psycho" noch nicht gelesen hat und Spaß an frecher, überdrehter und respektloser Gesellschaftkritik in Form einer fesselnden Geschichte hat, das Buch zu kaufen, warne aber davor zu erwarten, ein zweites "Kill your friends" vorzufinden. Das würde unweigerlich zu Enttäuschungen führen.
"Premiership Psycho" ist sicher kein außergewöhnliches Meisterwerk, aber es ist sehr angenehme Unterhaltung und mir 3, eigentlich 3,5 Sterne wert.
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am 31. Dezember 2011
Ich habe mir das Buch gekauft, da es von der 11 Freunde Redaktion empfohlen wurde. Wie diese jedoch auf die Empfehlung kam bleibt mir schleierhaft. Der Schreibstil des Autors ließe sich ganz gut lesen, wenn er nicht pro Seite gefühlte 10 Marken- und Designernamen aufzählen würde. Eine richtige Story konnte ich nicht finden. Die Verbindung zum Fußball ist zwar da, könnte aber auch in beliebige andere Bereiche, wie z.B. in das Showgeschäft oder die Musikbranche, verlegt werden. Weil man es gekauft hat, liest man es dann doch irgendwie bis zum Ende. Aufgrund der riesigen Schrift, braucht man zumindest nicht all zu lange um die 420 Seiten zu lesen.
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am 29. Dezember 2011
Ich kann mir gut vorstellen, wie dieses Buch entstanden ist: Der Autor wollte oder sollte was mit Fußball machen, wusste aber nicht was. Dann hat er im Bücherregal ein Exemplar von "American Psycho" gefunden. So nahm das Unheil seinen Lauf.
Das Buch ist eine banale, belanglose Aufzählung von Markennamen und der Beschreibung eines langweiligen "Lifestyles", zwischendurch werden mal ein paar Leute umgebracht. Ein Spannungsbogen oder eine richtige Story fehlen und werden schmerzlich vermisst. Der fußballerische Aspekt zieht auch keinen Hering vom Teller, die Fakten sind auch noch zu allem Überfluß mies recherchiert.
Das Ganze dann noch in einem Großdruck, den man eher in einem Kinderlesebuch erwarten würde.
Keine Empfehlung, nicht mal für beinharte Fußball-Fans.
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am 11. Dezember 2011
Leider sehr, sehr langweilig.

Hätte das ein 15 jähriger geschrieben, wäre es wohl beachtlich. Habe aber selten so einen "Schmu" gelesen. Die Satire erschließt sich mir auch nicht. OK, Profifußballer mit übersteigertem Ego ermordet gefühlte 20 Personen, weil sie ihm den falschen Kaffee servieren, oder seine Großmutter berühren, ohne sich vorher die Hände zu waschen. Echt selten einen größeren Quatsch gelesen.

Einen Punkt gibt es für den Fußball Content, und einen für genau zwei witzige Sätze im Buch.

Für Freunde von Räuberpistolen.
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am 14. November 2011
"Premiership Psycho" ist eine herrlich unverschämte Satire mit viel Sachkenntnis rund um den internationalen Profifußball. Mit einer goldigen Schickimicki- und Lifestyle-Komponente, die man sich nicht wirklich merken muss, macht das Buch C.M. Taylors von Anfang bis Ende Spaß.

Kevin King nimmt seine Rolle als Verbraucherschützer ernst. Sehr ernst. Der King ist ein kundenorientierter Profifußballer und steht für Spitzenfußball und auch unbändigen Luxus. Allerdings fliegt er nach einem Seitensprung mit der Frau des Mannschaftskapitäns aus der ersten Liga und muss sich mühsam wieder nach oben arbeiten.

Aber Kevin King ist auch empfindlich und wird bereits zu einem eiskalten Killer, wenn ihm ein Kellner in der VIP-Lounge des Wembley-Stadions Kaffee von der falschen Röstart serviert.
Dass King von Fußball viel versteht und immer wieder geniale Torvorlagen liefert, die seine Mannschaft in drei Meisterschaften siegen lassen, lässt den indischen Milliardär und Vereinsbesitzer Bahta alle Augen zudrücken.

Einzig seine geliebte Großmutter könnte seiner Karriere endültig schaden, denn irgendwie kommt es der alten Dame seltsam vor, dass ihr Fußballstar nachts im Garten Leute verbuddelt. - Echt fies.
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am 2. Januar 2012
Mir hat es gut gefallen, auch wenn die Story manchmal schon etwas ueberzogen war. Fuer Fans des runden Leders und Krimiliebhaber aber uneingeschraenkt zu empfehlen. Mein erstes Kindle Buch uebrigens.
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