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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
62
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. Dezember 2015
Da gibt es selber nicht viel zu sagen, einfach lesen und genießen. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall öfters ein Lächeln ins Gesicht gezaubert :)
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am 15. August 2007
Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend. Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.

Alle Leute die glücklich sind, sind entweder Drogendealer oder Akademiker, sagt er. Die anderen reichen Menschen sind unglücklich. Und so rutscht er von einem Deal in den nächsten, beginnt mit wenigen Kilos zu dealen und geht die Leiter bis zu 30 Tonnen hoch. Dabei weigert er sich immer, die harten Drogen, wie z.B. Kokain zu handeln, was ihm bei seinen "Kollegen" einige Probleme einbrachte, ihn aber irgendwo als "liebenswerteren" Menschen darstellt.

Faszinierend fand ich, welche drastischen Sicherheitslücken auf den internationalen Flughäfen vorherrschten (und vielleicht sogar teilweise noch vorherrschen). Immer wieder erlebt man sich selbst mit dem Ausspruch "Ne, das glaube ich jetzt nicht!".

MR Nice ist ein sehr gelungenes Buch, eine tolle Biographie.
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am 29. Mai 2000
Ein Mann, sein Leben, seine Geschichte, sein Buch. Von jugendlichen Lesern versteckt aufbewahrt ("Junge, Du liest Bücher?"), ist dieses Buch mehr als nur die Faszination des Illegalen. Locker und frei von der Seele geschrieben, zieht es den Leser schnell in seinen Bann; interessant und kurzatmig verfaßt, anfänglich leicht verwirrend ob der 1000 und 12 Protagonisten während man auf das große "Bang" wartet, was nach dem Lesen der Zusammenfassung unweigerlich kommen muß. Erstaunlich wie sich ein Mann mit solchem Drogenkonsum fein säuberlich an alles errinnert, wenn der Leser selbst nach dreimaligem Lesen überfordert ist, alle Geschehnisse und Namen zeitlich richtig einzuordnen und zu lokalisieren. Aber dafür sind Waliser ja bekannt. Beachtenswert ist der Versuch einer möglichst sachlichen Darstellung eines Lebens mit Rauschmitteln, ohne dabei verherrlichend zu wirken. Eine sehr unterhaltsame und erstaunliche Biographie gepaart mit einer klaren Meinung zu jenem Thema, das auch Deutschland noch einige Zeit beschäftigen wird.
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am 12. April 2011
Voller Erwartung einer spannenden Real-Story begann ich mit der Lektüre dieses Buches; Howard Marks, der bekannteste Hasch-Dealer der westlichen Welt. Der Anfang war ja recht viel versprechend: USA, Gefängnis, Abschiebung. Dann kommt der eigentliche Anfang HowardŽs Geschichte, welcher bald beginnt, recht zäh zu werden. Wenn die Sache mit dem Dope ihren Event-Charakter verliert (und das tut sie ziemlich bald), wird die Story mindestens so spannend wie die Geschichte eines internationalen Wurstverkäufers; Man versuche, jedes "Dope" mit "Wurst" zu tauschen und die Geschichte ist genau so aufregend. Dazu kommen noch die zahlreichen unterstreichungen seines tollen Charakters und die Liebesbekundungen an seine Familie. Den gesamten Mittelteil kann man sich nach 30 Seiten schenken, denn aufregender wird es nicht mehr. Etwas Spannung kommt erst am Ende auf: Das Vorgehen der amerikanischen Behörden, die Auslieferung und alle damit verbundenen rechtlichen Nettigkeiten bringen einen schon etwas zum staunen.
Meines Erachtens ist dieses Werk eher ein Buch zum ausleihen um darin zu blättern, jedoch ist die Zeit welche es braucht dieses Buch im Ganzen zu lesen die Zeit, die man verwenden könnte, sich ein gutes Buch zu Gemüte zu führen!
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am 5. Juni 2014
Das Buch ist in einem nicht wirklich guten Zustand. Also leider anders als beschrieben. Fast schon frech für 9 Euro.
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am 20. Juni 2009
Eins vorweg: ich war begeistert, wie locker und mit wieviel Witz dieser Typ dieses Buch geschrieben hat. Marks ist hochintelligent und hat ein Händchen fürs "Geschäft". Schon allein, wie viele Transaktionen er parallel geplant und durchgeführt hat, erstaunt, wie er da überhaupt noch den Durchblick behalten hat - auch in Anbetracht der Tatsache, dass er sich bei jeder Gelegenheit einen Joint reingezogen hat.
Und da ist auch der einzige Kritikpunkt, weshalb ich nur 4 Sterne gebe. Im Mittelteil des Buches, sozusagen auf dem Höhepunkt des Haschhandels, wird es sehr langatmig. Er reist in der Weltgeschichte umeinander, trifft sich mit unzähligen Leuten, plant und macht und tut und der Leser kommt irgendwann einfach nicht mehr mit, bzw. will auch nicht mehr mitkommen. Wahrscheinlich will Marks damit beweisen, wie toll er (fast) alles im Griff hatte und wie genial er ist - das funktioniert definitiv, aber der Leser langweilt sich.
Gegen Ende wird es aber wieder interessant, wie er in die Mühlen der amerikanischen Justiz gerät. Es lohnt sich also durchzuhalten!
Das Buch muss man aber, wenn man des Englischen mächtig ist, in der Originalsprache lesen.

P.S.: Am lustigsten fand ich den IRA-Terroristen Jim McCann, dessen Beleidigungen sich wie ein running gag durch das Buch zogen.
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am 24. August 2010
Nun gut, Howard Marks hat ein spannendes Leben.

+ Ich stimme auch einigen Rezensionen zu, die die erwähnten Sicherheitslücken auf Flughäfen, oder von Exekutivorganen loben

- Allerdings, ist die Gesamthandlung einfach nicht vorhanden. Es finden sich pro Kapitel 3-4 Kurzgeschichten, keine länger als 4 Seiten.

- Genau dann, wenn man die Handlung interessant findet und verfolgen kann, tauchen neue Personen auf, eine neue Kurzgeschichte beginnt.

- Dutzende von Namen werden pro Kurzgeschichte erwähnt, die komischerweise immer alte Freunde oder Studienkollegen sind. Die wenigsten dieser Charaktere überstehen mehrere Kapitel, und deshalb ist die ständige Erwähnung von neuen Namen eher verwirrend.
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am 4. Februar 2015
"Mr. Nice" von Howard Marks
Wohl eines der Bücher die einen modernen Helden umschreiben...
Der einem sofort sympathisch ist - einem mit viel Witz, Charme und Ironie -
Und eines der wenigen welches mich in seinen Bann ziehen konnte.
Einerseits ist es ja gar nicht Vorstellbar das ein Mann 10% des gesamten Welthandels kontrollierte und glei...chzeitig
für verschiedenste Geheimdienste arbeitet.
Auch über die Rolle verschiedenster Konzerne (ein Tabakkonzern forscht an haschisch Zigaretten)
und Staaten (ein land züchtet seine eigene Cannabis Sorte)in diesem Sumpf aus Drogen kann man sich nur wundern.
Desweiteren ist auch die Manipulation der Medien zugunsten der Usa, und gegen Marihuana, ein noch heute aktuelles Thema.
Howard Marks philosoph, physiker, lehrer und
"heute ein nicht unbedeutsames Rädchen im Legalize-Marihuana-Getriebe."
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am 7. Mai 2003
Wer hätte das gedacht. Ein Name der dem Normalsterblichen eher unbekannt ist, aber in der internationalen Drogenszene wohl eher dem eines Weltstars glich. Auch solche Leute haben ein interessantes Leben und es gibt sogar welche die darüber berichten. Howard Marks ist in seinem Bereich wenn man seinem Buch glauben darf wohl der König der weichen Drogen gewesen, jemand der mehr international mächtige Leute kennengelernt hat also so mancher der sich als wichtig erachtet. Er berichtet aus seinem leben als wäre er ein früh entdeckter Musikstar und hätte es aus eigener Kraft bis zum Superstar gebracht. Interessanterweise musste er sich dabei zeit seiner "Karriere" der illegalen Wege und Hilfen bedienen von denen unsereiner nur zu träumen wagt. Da werden Terroristen als Kuriere "missbraucht", Scheingeschäfte dutzendweise eröffnet und Flugmeilen gesammelt die selbst den Papst wie einen beiläufigen Touristen erscheinen lassen. Und das alles um ein paar Millionen Mariuana-Raucher auf der Welt bei ihrem täglichen Konsum zu unterstützen demd er Autor selber verfallen ist. Wirklich spannend berichtet sind die Momente wo der internationalen Gerichtsbarkeit eine lange Nase gedreht wird und jahrelang ein schwungvoller Handel direkt unter ihren Augen abläuft. Und das alles ohne auch nur ein Fünkchen Gewalt was man erwartet hätte. Das Ganze liest sich wie eine Traumkarriere, hat aber eben den Haken das es eben ziehmlich illegal ist und wie der Leser erfährt auch ztu drakonischen Strafen führt.
Eine interessante Lektüre allemal.
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am 27. November 2011
Ein sehr spannendes und interessantes Buch über ein Thema zu den man unterschiedlicher Meinung sein kann.Für die Einen ist Howard Marks ein Held,dessen Leben sie bewundern für die Anderen schlichtweg nur ein Krimineller der es geschafft hat, nach seiner zeitweisen finanziellen ertragreichen kriminellen Laufbahn ,durch seine Biographie nochmal mit seiner Vergangenheit richtig Kohle zu machen.Trotzdem finde ich das Buch lesenswert,etwas verwirrend die vielen Namen.Die Einblicke in den internationalen Drogenhandel mit den Schmuggelwegen und der Geldwäsche der 70 Jahre ist interessant.So ähnlich dürfte es ja heute auch noch zu gehen.
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