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am 5. Oktober 2011
Gerade habe ich das Buch aus der Hand gelegt und es fühlt sich einfach an, als fehle ein Stück, als ob am Ende einfach alles falsch ist,
aber C'est la vie - so ist das Leben.

So vieles ist mir so vertraut gewesen auf den vielen Seiten, auch wenn die exzessive Gewalt sicherlich nicht dazu gehört. Ob es der verliebte Beschützer ist, ob es die forcierte Heirat des selbigen betrifft und dann doch eigentlich auch das unvollständige Ende, das Scheitern des tragischen Helden weil die Geliebte eben doch nicht zu retten ist. Am Ende und nach wenigen Minuten warte ich nicht mehr dass die Geschichte weitergeht, ist es eher so, dass die Hauptrolle des Buches zur Nebenrolle wird und Jamie Sarahs Platz einnimmt. Ich mag ganz ehrlich diese Art von Ende nicht, aber wie bitte hätte es sonst enden sollen? Eine geläuterte Sarah, ein Leben mit Jamie? Irgendwie wäre die ganze Geschichte zum Kitsch verkommen und so landen sie nun in der Hölle die sie sich selbst geschaffen haben, auch oder gerade wenn ich bis zur letzten Seite hoffte das Daniel Carr ...
Genug zur Geschichte, und noch ein wenig zur Art und Weise. Ich kann viele hier verstehen, die Bewertungen im unteren Bereich gemacht haben, weil das Buch so dicht am Abgrund wandelt, dass es für viele bestimmt an der einen oder anderen Stelle einfach abstürzt. Gerade das sehr oft gekotzt" wird hatte sich auch für mich irgendwann einfach verbraucht, solche stilistischen Ungereimtheiten liegen dann wohl doch am jungen Alter der Autorin zum Zeitpunkt des schreibens. Und trotzdem ist es ein absolutes Highlight. Es war für mich nicht wirklich erotisch, den auch wenn die Erklärungen für exzessiven Sex und rohe Gewalt, ja sogar pädophile Zerstörung eines Menschen noch so gut sind, haben sie (zum Glück) keinerlei erotische Wirkung auf mich, im Gegenteil sie Stoßen einfach nur ab. Als Rahmenhandlung für den tragischen Helden aber geben sie die notwendige Überhöhung, die die Geschichte dann vom Alltag abhebt. Und trotzdem wird hier vielen wohl ein Spiegel vorgehalten, die Frage ist dann nur in welcher Dosierung und Person ...
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am 3. Juli 2013
einfach ein wirklich guter, etwas anderer roman. das thema muss man mögen und ich mag es, sodass ich das buch schon mehrmals gelesen habe, was ich sonst eher nicht tue. es ist wohl der einblick in die gedanken der jungen frau, die völlig selbstzerstörerisch handelt. ihr verhalten ist für außenstehende nicht nachvollziehbar und so entwickelt sie sich zu einer kuriosen persönlichkeit, mit einem gestörten verhältnis zu sich, ihrem körper, ihren freunden und sexualität. trotz allem wirkt die geschichte nicht herb oder abstoßend oder ordinär. das ein oder andere mal musste aber auch ich schlucken.
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am 24. August 2009
Ein wirklich besonderes Buch! Ich habe eine Menge SM-Literatur gelesen, auch jede Menge Autobiografisches. Doch diese Geschichte ist anders, extremer in mancherlei Hinsicht... ohne dabei auch nur einen Augenblick lang unglaubwürdig zu sein.

Nein, man muss die Art, wie die Protagonisten leben und lieben, nicht mögen, muss nicht versuchen das warum und wieso zu begreifen. Es reicht, sich unvoreingenommen darauf einzulassen... und zu genießen!

Kompliment an eine große Autorin.
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am 11. September 2014
Krasser Inhalt... Wer denkt sich nur sowas aus, oder erlebt sowas gar?! Wie kann man sich (angeblich) lieben und dennoch grün und blau schlagen und beißen??? Und natürlich: die Guten bleiben auf der Strecke...
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am 26. August 2012
Da wird geraucht, gesoffen, Crack, Extasy, Heroin und was weiß ich noch alles genommen; Sarah und Daniel verbrennen sich, schneiden sich, würgen sich bis zur Ohnmacht, getreten und geboxt wird selbstverständlich auch aber beim Sex verwenden sie Kondom. Allein dafür gebührt diesem Buch 5 Sterne.
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am 7. März 2013
Ein schockierend, realitätsnaher, intensiver Roman, für Leser, die zwischen Obszönität und Liebesgeschichte das wahre Leben finden. Geschrieben ohne Tabus und mit intensiven Bildern. Ein Buch über die Besessenheit der Liebe, das einen Nachts noch wachliegen und über das gelesene nachdenken lässt.
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am 22. August 2008
Ich fand das Buch wirklich richtig gut, es war faszinierend, wie man sich so hingeben kann und alles, den schmerz, erträgt und so blind ist vor Liebe, das man Demütigung und das fast gegenseitige zerreißen und körperlich verletzen als wahre Liebe sieht, erschreckend zu erleben wie ein einziger Mann ein junges Mädschen dermaßen prägen kann,traurig das der einzig wahre Freund sich so rettungslos opfert... Ich habe es in drei Tagen gelesen und es hat mich in meinen Gedanken beschäftigt, was ich schon lange nicht mehr hatte bei einem Buch. Ich hätte mir allerdings gewünscht das die wenigen Sexszenen und Demütigungen detalierter beschrieben wurden wären.
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am 28. November 2007
Ich muss heute (Dezember 2008), nach der zweiten Lektüre dieses Buches, meine Rezension vom November 2007 korrigieren. Dies war meine ursprüngliche Meinung:

"Der Titel klang vielversprechend - und die Mehrzahl der Rezensionen erst recht. Wer Psychologisches erwartet, wird möglicherweise nicht enttäuscht - ganz sicher aber diejenigen, die (wie ich) schlicht einen Erotikroman erhoffen. Situationen werden überflogen, kurz angesprochen und dann nicht weitergeführt, im Rückblick flüchtig erwähnt... Wer etwas "Prickelndes" zu lesen sucht, sollte sich diesen Roman nicht kaufen!"

Grundsätzlich bin ich dieser Meinung immer noch: "Prickeln" tut der Roman nicht - aber vielleicht soll er das auch nicht. Da ich das Buch diesmal unter anderen Voraussetzungen (da ich wusste, was mich erwartet) gelesen habe, würde ich ihm nicht zwei, sondern mindestens vier Sterne geben. Leider kann ich die Anzahl der Sterne offenbar nicht mehr ändern.

Die seelischen Abgründe, die sich hier auftun, der Schmerz, der aus den Zeilen spricht, die einringliche Schreibweise... Das hat nichts mehr mit Erotik zu tun, obwohl sich der ganze Roman nur um Sex dreht. Aber Mitgefühl, Trauer und Wut überlagern (zumindest bei mir) jegliches andere Gefühl. Im Hinblick darauf: ein absolut eindringlicher Roman, der einen nur schwer loslässt.
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am 12. August 2006
Sarah hat ein Verhältnis mit ihrem Englischlehrer. Sie lernt eine Seite der Erotik mit ihm kennen, die nichts mit Kuschelsex zu tun hat. Diese Erfahrung bleibt dermaßen in ihr haften so, dass kein andere Mann sie jemals mehr befriedigen kann. Und Männer gibt es viele in ihrem Leben. Da ist Jamie ihr bester Freund oder Mike, mit beiden hat sie Sex...aber es ist alles nicht das wonach sie sucht. Bis ihr ehemaliger Lehrer wieder auftaucht und sie mit in den Abgrund reißt. Die beiden leben eine Erotik aus, die nicht jedermanns Geschmack ist. Das sollte jedem bewußt sein, der sich dieses Buch kauft.

Ich kann es nur empfehlen, ich fand es sehr gut.
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am 27. November 2009
"zähme mich" ist kein klassischer erotik-roman. für mein empfinden gehört er gar nicht in die erotik-ecke, wenngleich für die junge protagonistin der sex natürlich im vordergrund steht, aber das buch ist reine psychologie, eigentlich die perfekte verquickung von psychologie und -nicht klassischem- s/m-sex. das buch macht traurig. der schluss ist - wie ein vorredner auch schon geschrieben hat - nicht wirklich 100 % nachvollziehbar und ich hätte mir ein anderes ende gewünscht. der schluss macht unendlich traurig. die ganze geschichte ist eigentlich eine traurige, tragische geschichte. die protagonistin tut einem teilweise leid, anderseits lebt sie ihr leben so, wie sie es für richtig hält, durchzogen mit gewalt und sex und auch immer mit der -schwer definierbaren- liebe zu ihrem wahren freund. eine tragische geschichte. keine story für zart besaitete und keine geschichte für jemanden, der puren sex haben möchte. eine wirklich tief gehende, perfekt geschriebene, faszinierende und tragische geschichte, angereichert mit sehr viel außergewöhnlicher und harter erotik.
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