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Kundenrezensionen

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am 12. März 2004
„Auf dem Weg in die Marktwirtschaft hat die Volksrepublik China ihr Gesicht langsam, aber nachhaltig verändert: Eine Revolution findet momentan statt, die umfassender und folgenschwerer ist, als man sich das im Westen vorstellen kann. Öffnung und Wandel bewegen den weitaus bevölkerungsreichsten Staat der Erde. Das Alte ist gescheitert, die Trümmer sind gut sichtbar, doch was letztlich an seine Stelle treten wird weiß niemand. Asien-Kenner Jan-Philipp Sendker ist kreuz und quer durch China gefahren und hat dabei Hunderte von - unerlaubten - Interviews geführt. In zwölf eindringlichen Porträts von Menschen aus ganz unterschiedlichen Schichten und Regionen zeichnet er ein eindringliches Stimmungsbild des neuen China."
Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr lesenswert für Personen, die sich für längere Zeit in China aufhalten werden, aber China bisher nur aus Reiseberichten und aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung kannten. Es spricht die Themen in der Gesellschaft an, über die nur die wenigsten Chinesen sprechen wollen und die auch in Reisesendungen, falls überhaupt, nur am Rande angesprochen werden. Der Autor des Buchs erwähnt zwar auch, dass die Chinesen noch nie einen solch hohen Lebensstandard besaßen wie bisher und geht auch auf den Boom der Volkswirtschaft ein, aber er konzentriert sich bei seiner Betrachtung dennoch auf die Probleme des Landes - Korruption, Armut, Arbeitslosigkeit, Prostitution und Aids, polizeiliche Willkür und Zensur der Meinungsfreiheit. Aus eigenen Gesprächen in China über die Schattenseiten des Lebens dort, möchte ich meinen chinesischen Gesprächspartner zitieren: „Es ist wie ein schwarzes Loch. Es ist so dunkel, dass man besser nicht rein geht!" Das Buch ist nicht weinerlich, es stellt Probleme dar, die definitiv existieren.
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am 21. Februar 2001
Diese Buch gehört zu jenen, die man in einem Zug verschlingt. Es ist kurzweilig, aber aussagekräftig und liefert auch dem China-Kenner, oder solchen, die es werden möchten, interessante, menschliche Informationen, die teilweise mit konkreten Fakten und Daten in Zusammenhang gebracht werden. Hier überzeugt der Journalist! Die Fazination für China, die der Autor zum Ausdruck bringt, springt leicht auf den Leser über und dieser wartet in der Tat auf eine Fortsetzung.
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am 22. April 2012
Ein Ethnologe und Journalist hat einmal gesagt: "Die These, dass die Literatur uns die Welt in vielen Fällen näher bringt als Sachbücher oder die Tagesschau, wurde kürzlich sogar wissenschaftlich belegt". Und genau so ist es mir bei der spannenden Lektüre dieses Buches ergangen. Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung könnte nicht deutlicher gezeigt werden als in den 12 beschriebenen Porträts.

Es sind Personen aus den unterschiedlichsten Milieus, die der Autor zu Wort kommen lässt. Da erzählt zum Beispiel ein Journalist darüber, welche Rolle die Medien heutzutage spielen und die Ambivalenz in der Presse- und Informationsfreiheit: Auf der einen Seite hilft die Regierung kräftig mit, die Verkabelung landesweit voran zu treiben (innerhalb von nur 5 Jahren haben sich die Internetanschlüsse von nicht einmal 1'000 auf 5 Mio. vervielfacht). Die autoritäre Regierung ist sich durchaus bewusst, dass sie diese technische Entwicklung nicht vernachlässigen oder gar ignorieren darf. Das hohe wirtschaftliche Wachstum ist ohne Modernisierung und elektronische Hilfe nicht denkbar. Auf der anderen Seite steht die Furcht vor den politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Die Staatssicherheit filtert staatsfeindliche Informationen und sperrt in- und ausländische Websites und es gelten strenge Vorschriften bei der Registrierung der Anschlüsse sowie der Erfassung aller Benutzer.

Eine Psychologin beschreibt, wie die Bevölkerung mit dem rasant fortschreitenden Wandel zurechtkommt und wie die tief verwurzelten, traditionellen Werte der chinesischen Kultur ins Wanken geraten und viele Menschen in persönliche Krisen geraten.

Ein Umweltschützer erzählt vom empfindlichen Ökosystem des Yangtse-Flusses und die katastrophalen Folgen einer Verwüstung, die das ehrgeizige Reformprogamm der Regierung mitsichbringt. Von den zehn Städten mit der höchsten Luftverschmutzung der Welt liegen heute neun in China.

Der Autor beschreibt aber auch die grosse Hoffnung, die im Wandel liegt und den Beginn eines neuen Chinas darstellt.

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle die sich für China interessieren oder eine Reise ins Reich der Mitte planen.
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am 6. Juni 2000
Das Buch fiel mir kurz vor einer Reise nach China in die Hände. Ich hätte wahrscheinlich manches ohne diese Lektüre so nicht bemerkt. Als Reisevorbereitung für diejenigen, die nicht nur den Kaiserpalast sehen wollen, sondern auch die Menschen verstehen wollen, kann ich es nur empfehlen.
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am 1. Februar 2015
Das Buch bietet viele verschiedene Einblicke in unterschiedliche Lebensweisen. Die Unterschiede zwischen arm und reich, politisch aktiv und inaktiv etc. sind gut recherchiert und realitätsnah.
Ich habe selbst in China gelebt und habe viele gastfreundliche, offene Personen kennenlernen können. Das Land befindet sich im Aufbruch und ich stimme zu, dass Chinas Bevölkerung kaum dem eigenen technologischen Fortschritt selbst folgen kann.
Dennoch würde ich Chinas Gesellschaft nicht als brüchiger bezeichnen als die anderer Bevölkerungen. In vielen Schwellenländern überholt der Fortschritt den meisten Teil der Bevölkerung, wodurch sich die Lebensumstände für jede einzelne Generation verändern und alte Werte in Frage gestellt werden. Auch Beschäftigungsverhältnisse und Familienbilder verändern sich. Der Fortschritt verändert auch die Politik und die hat sich in den letzten Jahrzehnten in China durchaus angepasst.

Jeder, der sich näher mit China und seiner Bevölkerung beschäftigen will, sollte das Buch lesen. Dabei sollte man aber immer eine gewisse Ehrfurcht behalten und mit dem Hintergrund der globalen Wirtschaftspolitik - welche auch wir beeinflussen - die Lebensgeschichten reflektierend lesen.
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am 14. Juni 2010
Ich habe das Buch "Risse in der Großen Mauer" förmlich verschlungen, obwohl ich sonst eher ein Lesemuffel bin. Für meine Chinareise habe ich nach einem Buch gesucht, das auf einfache und verständliche Weise von den derzeitige Umbrüchen und Modernisierungen im Land erzählt. Es ist wunderbar anschaulich geschrieben, gut recherchiert und alles andere als trocken und theoretisch. Ganz, ganz großartig und absolut empfehlenswert!!!
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am 15. Juli 2013
"Risse in der großen Mauer" von Jan-Philipp Sendker beschreibt mit viel Sachkenntnis die Probleme des heutigen Chinas. Wer schon einmal länger in diesem Land gelebt hat, kann die Berichte nur bestätigen. Als Tourist bekommt man ja oftmals nur die glänzende Seite zu sehen ......
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am 28. April 2000
Jan-Philipp Sendeker schreibt hochinteressant von Eindrücken und Einsichten vom sich wandelnden Leben in China. Anhand von 12 lebensläufen zeigt er gesellschaftliche Spannungen auf, die China's Zukunft bestimmen könnten. Informationen also, wie man sie nicht einmal in guten Zeitungen finden kann
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am 5. November 2000
Dieser Überblick über China anhand von zwölf unterschiedlichen Lebenssituationen ist hervorragend strukturiert und wirkt vollständig. Herr Sendker verschafft viele für die meisten Chinabesucher sicher nahezu unmögliche Einblicke. Das Buch ist spannend, könnte eher noch länger sein. Ich hoffe er bohrt beim Thema organisierte Kriminalität ein bisschen stärker nach und schreibt bald eine Fortsetzung bzw. Aktualisierung.
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am 9. Januar 2011
Jan-Philipp Sendker hat in seinem Buch Risse in der Mauer ein vielseitiges Bild der Menschen im heutigen China gezeichnet. Die Form Menschen aus unterschiedlichen Schichten, Berufsgruppen erzählen zu lasen lässt Einblicke in die das gesellschaftliche und politische Leben nehmen. Die Menschen berichten sehr persönlich, dabei wahrt Jan-Philipp Sendker eine gute Distanz mit gleichzeitig durchdringender Wertschätzung und Respekt für das jeweilige Gegenüber. Neben den Gesprächen gibt der Autor Hintergrundinformationen zu Land,Menschen und der politischen Entwicklung.
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