Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
34
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Januar 2014
Eine Lehrerin hat sich ärgerliche, unglaubliche und teils sogar belustigende Erlebnisse aus ihrem Schulalltag von der Seele geschrieben - das Hauptaugenmerk liegt auf den Eltern. Das Buch ist eine amüsante Lektüre, die einen interessanten Einblick in das Schulleben aus Pädagogensicht erlaubt und man ist erstaunt, wieviel Zeit ein Lehrer mit irgendwelchem unnötigen Schwachsinn verplempern muss, nur, weil einige Eltern nicht nachvollziehbare Allüren haben. Frau Pause spricht offen über ihre Gefühle und Gedanken im elternbezogenen Schulalltag und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Im Kapitel ,Lehrer sind inkompetent` geht es vorrangig um Eltern, die der Meinung sind, besser zu wissen, wie der Lehrer seinen Unterricht führen und seine Klasse organisieren sollte. Auch dann, wenn sie von dem gesamten Aufgabenfeld nicht den blassesten Schimmer haben.
In ,Die Schule macht alles` geht es um Eltern, die die Aufgabe der Schule bequemerweise darin sehen, ihnen selbst einen Großteil der organisierenden und unterstützenden Erziehungsarbeit abzunehmen, die durch diese Haltung ihre Kinder und die schulische Verantwortung vernachlässigen und für die Lehrer nicht greifbar werden.
Dann gibt es das Kapitel ,Schüler haben Dienstmädchen`, das den Leser staunen lässt, wie viele kleine Prinzen und Prinzessinnen es in diesem Land eigentlich gibt! Wir erfahren hier von Müttern, die ihren Kindern zum Beispiel die Radieschen schälen oder jedes noch so kleine Detail hinterhertragen.
Bei der Lektüre der Kapitel ,Mein Kind muss beachtet werden` und ,Mein Kind tut so etwas nicht` muss man sich ebenfalls die Haare raufen vor lauter Entsetzen darüber, wie wenig manche Eltern ihr Kind als eigene Person begreifen, sondern es vielmehr als gelungenes Produkt der eigenen Großartigkeit bzw. als Beweis für die eigene Erziehungskompetenz betrachten - wie zum Beispiel die Mutter, die ihr nicht mehr als durchschnittlich intelligentes Kind für hochbegabt hält und von der Schule entsprechende Sonderförderung erwartet oder der Vater, der den erwiesenen Diebstahl seines Sohnes sogar dann noch leugnet, als sein Sohn diesen schon lange zugegeben hat.
Viele beschriebene Eltern scheinen regelrecht psychisch auffällig zu sein und es wird einem bewusst, was es anrichtet, wenn solche Eltern Kinder großziehen.
Das Buch ist eine große Bereicherung und sollte auch besonders von Eltern gelesen werden, um mal die Sicht des Pädagogen zu erleben und etwaigen komischen Anwandlungen im Vorfeld vorzubeugen!
Trotzdem eine kleine Kritik ...
Auch wenn Frau Pause darauf hinweist, dass es auch umgängliche Eltern gibt, der Gesamteindruck des Buches ist der: Lehrer machen alles richtig, ein kleiner Anteil der Eltern ist nett, der weitaus größere Anteil der Eltern ist in oben beschriebene Negativ-Kategorien einzuteilen.
Dabei gibt es definitiv Lehrer, die pädagogisch inkompetent sind und ich glaube, dass der Anteil der merkwürdig erziehenden Eltern nicht so hoch ist, wie es hier erscheinen mag.
Zudem bin ich der Meinung, dass es nicht nur die Schuld mancher Eltern ist, dass Kinder heute oft auf den Halbgott-Status erhoben werden. Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung als Resultat der Überalterung: Kinder sind etwas Besonderes geworden, und die Gesellschaft hat die Kinder als ernstzunehmende Bevölkerungs- und übrigens auch Zielgruppe entdeckt. Die Familie schwimmt automatisch mit.
Wenn die Autorin selber Kinder hätte, dann hätte sie auch vielleicht diesen eigentlich natürlichen Instinkt, sein Kind in Schutz nehmen zu wollen, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und die Eltern ab und an etwas milder bewertet.
Auch sollte eine Lehrerin im Zusammenhang mit ADHS schon mal von der durchaus zu vertretenden Maßnahme ,Nachteilsausgleich` gehört haben ...
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2014
Wenn man vor Lachen die Hose wechseln muss, hat man wahrscheinlich gerade dieses Buch gelesen.
Allein das Pseudonym der Autorin ist schon klasse: Wilma Pause. Und das Buch ist absolut gelungen! Ein Kracher!
Ab und zu dachte ich: Oh Gott, hoffentlich kehrt sich dieser Trend noch um, bevor meine Tochter in die Schule geht! Manche der in diesem Buch beschriebenen Vorfälle sind so abstrus und abgedreht, dass ich Schwierigkeiten hatte, diese zu glauben. Der Vater, der steif und fest behauptet, sein Sohn würde nicht klauen, obwohl dieser es bereits zugegeben hat; der Vater, der von der Lehrerin fordert, diese müsse sein Kind mit dem Regenschirm nach Hause begleiten, wenn es regnet und das Kind den Schirm vergessen hat; die Eltern, die verlangen, dass ihr lädiertes Kind von den Lehrern mit dem Auto abgeholt und zur Schule und zurück kutschiert wird - manchmal wusste ich nicht so recht, ob ich lachen oder lieber weinen sollte. Und ich bewundere Frau Pause für ihre stoische Ruhe und Geduld; ich wäre wahrscheinlich nach dem ein oder anderen Gespräch entweder Amok gelaufen oder Alkoholikerin geworden. Oder beides.
Frau Pause erzählt mit viel Witz und Charme von ihrem Alltag mit Helikoptereltern, die anscheinend nichts anderes zu tun haben als ihr ganzes Leben nach ihrem mehr oder weniger gelungenen Nachwuchs auszurichten und das dann auch noch von anderen Leuten verlangen. Köstlich! Und umso köstlicher - und trauriger, eigentlich -, weil ich selbst solche oder so ähnliche Eltern ebenfalls kenne...
Der einzige Kritikpunkt kommt zum Schluss, denn meiner Meinung nach ist es ein wenig einseitig gedacht, den Eltern bloß Faulheit vorzuwerfen. Ich denke, die Gründe für das unablässig sprießende Helikopterelterntum sind vor allem die Ansprüche, alles perfekt machen zu müssen, und die wachsenden Versagensängste in unserer Gesellschaft. Abgesehen von diesem einen Punkt ist das Buch absolut perfekt!
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2015
Das Buch hat mich wirklich begeistert und von Anfang bis Ende gefesselt. Ironisch bis sarkastisch und sehr witzig bringt die Autorin dem Leser die vielen verschiedenen Arten und Verhaltensweisen nerviger Eltern näher.
An einigen Stellen musste ich aufgrund einiger Zwischenkommentare der Autorin zu erzählten Gesprächen laut auflachen, bei manch anderen wiederum konnte man sich nur an den Kopf greifen und doch nochmal fragen: Gibt es solche Menschen wirklich???
Manchmal möchte man beim Lesen schon fast den Glauben an die Menschheit verlieren, denn ich habe in manchen Geschichten tatsächlich Verhaltensweisen bekannter und verwandter Eltern wiederkennen können, aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass dies nur eine zusammengestellte Auswahl ist und es weit mehr Eltern gibt, die doch etwas zugänglicher und vernünftiger sind.

Geistreiche Zitate von Eltern wie "Mein Kind darf so viel Müll essen wie es will!" Sowie Zwischenkommentare der Autorin wie "Ich bin gespannt. Und gar nicht wütend oder nervös, denn dieser Abend gleicht doch eher einem absurden Theaterstück, und ich gehe gerne ins Theater." lockern die Stimmung jedesmal auf und es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen und sich über die diversen Elterntypen zu amüsieren.

Von Eltern die durchweg und unablässlich die Kompetenz der Lehrer oder gleich der gesamten Lehrerschaft und Schule infrage stellen, ihr Kind für den Engel auf Erden halten, das nie einer Fliege was zu leide tun würden, über "Helikoptereltern" die ihr Kind am liebsten keine Sekunde aus den Augen lassen würden und das gleiche von der Schule erwarten bis hin zu den Eltern, die ihrem Kindern jeden Wunsch von den Lippen ablesen und sich in der nächsten Sekunde darüber beschweren, dass man kein Geld hat und Eltern, die nie auf irgendeinem Wege erreichbar sind und sich scheinbar nicht die Bohne für ihr Kind interessieren.

Das Buch deckt wirklich jedes Extrem ab.

Fazit:
Grandioses Buch und für jedermann geeignet der die Schulzeit bereits hinter sich gebracht hat.
Interessant vor allem wohl für Lehrer denen viele dieser Situationen bestimmt nicht unbekannt sind, als auch für Eltern, die sich vielleicht in einigen Verhaltensweisen wiederfinden oder solche nach Lesen des Buches nun gekonnt umgehen können.
Ganz klare Kaufempfehlung!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. August 2014
Allen Eltern zur Warnung und allen Lehrern zum Trost, dass sie nicht allein sind.... und allen Anderen zum besseren Verständnis für die so oft zu Unrecht verunglimpften Lehrer ist dieses Buch einfach nur herrlich zu lesen. Hier wird sehr humorvoll, trotzdem aber auch mit viel Nachdenklichkeit der Schulalltag geschildert. Diese Buch kann ich daher nur empfehlen!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2014
Mir hat das Buch gefallen. Es ließt sich gut und die Geschichten sind realistisch. Die Autorin hat kein Blatt vor den Mund genommen und ich konnte nach dem Buch unsere Klassenlehrerin besser verstehen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2015
Inhalt:
Frau Pause ist Lehrerin, das bedeutet nicht "nur" Unterrichtsvorbereitung, korrigieren von Arbeiten u.ä., nein auch Eltern spielen eine große Rolle - und darum geht es in diesem Buch: Elternarbeit.

4 von 5 Sternen
Das Buch ist gelungen und nachvollziehbar geschrieben. Ob der Leser nun selbst Elternarbeit praktiziert oder ein Elternteil ist: jeder kann sich in diesem Buch wiederfinden.
In 5 Kapiteln beschreibt Wilma Pause viele Situationen bei denen die Elternarbeit im Fokus steht - der Schüler ist nur Ausgangspunkt der Geschichte. Mit viel Ironie und Sarkasmus wird beschrieben wie Eltern auf Vorwürfe gegenüber ihren Kindern, schlechte Noten u.v.m. reagieren, welche Schritte sie bereit sind zu gehen ... oder eben nicht.
Da ich diese beiden Formen der Sprache liebe, habe ich an vielen Stellen des Buches gut lachen können!
Helikoptereltern!? Ein Begriff der sich nach dem Lesen des Buches erschließt, sollte dir dieser Ausdruck bis dato noch keine Begrifflichkeit sein. Auch warum diese Eltern sich so verhalten wie Wilma Pause es beschreibt wird am Ende ihres Buches mit ihrer ganz eigenen "küchenpsychologischer Betrachtung" erklärt.
Einen Stern ziehe ich ab, da Frau Pause eine mir zu pauschalisierte Einstellung gegenüber Eltern hat. Die Anekdoten sind wirklich herrlich, die Küchenpsychologie finde ich nachvollziehbar - aber eben nicht als Begründung für alle Eltern.

Anmerkung:
Wer es nicht ironisch mag, jedoch gerne über solch eine Thematik liest, dem kann ich "Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey" empfehlen. Dieses Buch ist genauso lustig, aber beinhaltet auch Passagen, bei denen ich als Leserin wirklich betroffen war über die Familienverhältnisse.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2014
Ich hatte das Buch in einem Tag durch und überlege nun ob ich so ein nervtötendes Elternteil bin.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten.

Wer sein Elternauftreten einmal von der anderen Seite erleben möchte, sollte dieses Buch lesen...
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 17. November 2013
Schule, Schule und nochmal Schule, das sind die Gesprächsthemen unseres heimischen Abendbrot-Tisches. Mit einer Grundschullehrerin als Mutter und einer Tochter in der 12. Klasse auch kein Wunder. Doch vor allem aus Lehrersicht wird die Schule immer mehr zum Irrenhaus. Mit drohenden Elternmails und unhöflichen Kindern.
Damit man das Geschehen mal aus der lustigen Perspektive betrachten kann, wurde dieses Buch angeschafft.

Das Buch
Es handelt sich um "Zu Hause ist Kevin ganz anders", in dem Wilma Pause (was mit großer Wahrscheinlichkeit ein Künstlername ist) von den Tiefpunkten ihrer Lehrerkarriere erzählt.
Für 10 Euro ist das Taschenbuch aus dem Heyne Verlag mit seinen knapp 260 Seiten erhältlich.

Meine Meinung
Schon von Beginn an konnte Wilma Pause mich mit ihrem Buch in den Bann ziehen. Sie erzählt nämlich genau von jenen Erlebnissen, wegen denen ich mir im Alltag die Haare raufe. Unverschämte Eltern, die von der Unfehlbarkeit ihres sechsjährigen mehr als überzeugt sind oder meinen, ihre 14 jährige Tochter aus der Großstadt fernhalten zu müssen.
Aus Lehrerin kann jedoch gesagt werden, dass dieses Buch zu 100% aus dem Alltag gegriffen ist, was mich persönliche darin bestärkt hat, dass ich mit meinem Elend nicht alleine bin. Wenn ich mir den Kopf wegen kryptischen Mails zerbreche weiß ich nun, dass es "Wilma Pause" irgendwo in "Geheimstadt" ähnlich geht und fühle mich direkt etwas besser.
Ein top Geschenk für alle Lehrer, die langsam nicht mehr Wissen vor welche Wände sie noch mit ihrem Kopf rennen sollen!

Das Dilemma ist nett aufbereitet in Emails, Zettelchen oder Anekdoten, sodass das Lesen sehr leicht fällt. Schnell kommt man in das Buch heran und mag es anfangs gar nicht mehr weglegen.

Auf Dauer jedoch hat es einige Längen, 50-100 Seiten weniger hätten auch niemandem geschadet.

FAZIT
Insgesamt kann ich "Zu Hause ist Kevin ganz anders" vor allem für Lehrer nur empfehlen. Es ist sehr realistisch und doch gleichzeitig unterhaltsam geschrieben. So bekommt man etwas Abstand vom stressigen Alltag und kann mal über diverse Absurditäten lachen.
Einige Längen hat das Buch jedoch zum Ende hin, daher gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2014
Ich bin selbst Lehrerin und ärgere mich über die fordernde und dozierende Haltung solcher Kollegen. Man merkt, dass die Autorin keine Kinder hat. Ihr fehlt die Elternperspektive. Sie begegnet den Eltern zum Teil mit Hochmut und macht sich sogar über sie lustig. Schade um das Geld für dieses Buch!
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2014
Absolut zutreffend beschreibt Wilma Pause den Zustand an deutschen Schulen. Die Kinder sind haltlos, die Eltern geben Ihnen diesen Halt nämlich nicht und die Lehrer und später die Ausbilder, Arbeitskollegen und Lebenspartner sind ratlos und können die Suppe auslöffeln, die eine Erziehung ohne Grenzen hervor bringt. Genauso so ist es leider. Gutes Buch.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden