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am 1. Januar 2012
Eine enttäuschende Lektüre zwischen den Festtagen - wären es nicht diese freien Stunden gewesen, hätte ich der "facebook-Falle" wohl kaum die Zeit bis zur letzten Seite gewidmet.

Wird auf dem Einband noch dröhnend und dicklippig verkündet "Sascha Adamek deckt auf" und habe "hinter die Kulissen des facebook-Imperiums" geblickt, wo "vernetzt, verraten und verkauft" werde, liest es sich auf Seite 322 dann schon ganz anders und dem wahren Inhalt des Buches sehr viel angemessener: "Wir wissen nicht, was Facebook im Schilde führt - vielleicht gar nichts. Vielleicht hätte man ebenso gut fragen können, was das Telefon oder das Fernsehen im Schilde führen."

Vielleicht gar nichts? Und dennoch widmet Adamek sich über 350 Seiten hinweg der Gefahr einer Falle, die es so vielleicht gar nicht gibt? Leider ja. Da wird gemutmaßt, argwöhnt und spekuliert, da werden Studien zitiert, die nichts mit Facebook (sehr wohl aber mit dem Web 2.0 als Ganzem) zu tun haben. Da werden (durchaus zweifelhafte) Einstellungen und Charaktereigenschaften von Menschen in Mark Zuckerbergs geschäftlicher Umgebung "enttarnt", weil man Zuckerberg selbst keine politische Einstellung zuzuordnen vermag (Prinzip: "ein bißchen was wird schon hängenbleiben"). Da werden problematische Fälle dem System angelastet, obwohl sie - mit Verlaub - der Dämlichkeit der User zuzuschreiben sind.

Natürlich gibt es die im Buch beschriebenen Gefahren: Pädophile, die das Netz nach Opfern abgrasen, Datenklau- und Missbrauch, Kommerzialisierung, nervende Werbung, naive Nutzer, Sicherheitslücken, Demagogen, Kriminelle etc. pp. Aber alles das sind Gefahren des Webs (2.0) allgemein, in jedem Chatroom, in jedem sozialen Netzwerk, in jedem Forum, hinter manchem Link. Und eben nicht nur bei Facebook - sondern auch dort.

Diese Thematik dann allein und unter diesem Buchtitel auf Facebook zu fokussieren halte ich für unlauter und kalkulierte Effekthascherei. Und natürlich auch für eine folgerichtige Marketingüberlegung: Da Facebook die meisten Nutzer hat, findet das Buch selbstverständlich auch unter diesem Label die meisten potenziellen Käufer/Leser.

Ein nicht wirklich sauber aufgebautes und begründetes Buch. Kann man lesen, muss man aber nicht.
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am 2. Januar 2014
Ich hatte mir absolut mehr versprochen und habe irgendwann nach der guten Hälfte des Buches abgebrochen. Der Mehrwert hält sich in Grenzen, denn mehr als Allgemeinplätzchen stehen nicht drin. Dafür braucht man kein Buch über facebook zu lesen, da genügt schon die gängige kritische Medienberichterstattung.
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