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Blind
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. Dezember 2013
BLIND ("Heart-Shaped Box")ist Joe Hills erster Roman. Glücklicherweise habe ich zuvor von Hill schon NOS4A2 und eine sehr starke Kurzgeschichte in einem Tribut-Band für Ray Bradbury ("Shadow Show") gelesen, andernfalls würde ich wohl kein Buch von ihm mehr in die Hand genommen haben.
BLIND ist ein moderner Horrorroman, was in diesem Falle eigentlich nur heißt, dass ein klassisches Thema - ein böser Geist setzt seinem Opfer zu - mit modernen Zutaten versehen wird. Der unsympathische Rockstar Jude Coyne wird mit dem bösartigen Geist eines Mannes konfrontiert, der den Tod seiner Tochter an Jude rächen will, den Jude hätte abwenden können, wenn ihm seine Mitmenschen nicht viel zu gleichgültig wären.

Joe Hill erzählt die Geschichte in einfachen, meist kurzen Sätzen. Zwar gelingt es ihm, eine düstere Grundstimmung aufzubauen, diese ist zumeist jedoch eher deprimierend als spannend oder gar gruselig. Die Handlung ist über weite Strecken vorhersehbar und ich konnte nur wenig Mitgefühl oder Interesse für Jude entwickeln. Dieser entspricht dem Klischee des alternden, zynischen Rockers a la Ozzy Osborne, der sich mehr für für seine Sammlung okkulter Devotionalien inklusive eines Snuff-Films und für seine Hunde interessiert, als für die Gefühle anderer.

Als Erstlingsroman mag BLIND noch so durchgehen, aber die Erwartungen, die ich (inzwischen) an Joe Hill habe, erfüllt er nicht.
Fazit: empfehlenswert für Leser, die alles von Hill und King lesen wollen.
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am 11. Oktober 2016
Das Thema des Rockstars und seiner morbiden Sammlung ist interessant und originell. Die Umsetzung ist dann aber eher trivial und auch etwas langatmig. Der Schreibstil von Joe Hill erinnert stilistisch sehr an den seines übergroßen Vaters Stephen King. Die Geschichte beinhaltet ein paar einfallsreiche Bezüge zur aktuellen Musikszene, aber der richtige Funke sprang nicht über. Der Roman selbst wurde 2007 mit Preisen für ein gelungenes Erstlingswerk ausgezeichnet und es lohnt sich sicher die weitere Entwicklung des Autors zu verfolgen! :)
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am 17. März 2017
Der Roman lässt sich lesen... wäre an sich aber eher am unteren Rand des Durchschnitts anzusiedeln. Immer wieder kündigt sich erwartungsvoll ein Spannungsaufbau an, der dann aber viel zu schnell wieder abflacht. Wer King erwartet, wird hier herb enttäuscht sein, es fehlt einfach das psychologische Fingerspitzengefühl, das King zu überraschenden Wendungen und mitreißenden Stories befähigt.

Vermutlich flacht die Geschichte auch wegen der schwachen Leistung des Übersetzers ab, manche Passagen wirken konstruiert - ob dies allerdings an den Fähigkeiten des Autors oder des Übersetzers liegt kann allerdings nur vermutet werden.
Ärgerlich allemal sind die auffällig oft auftretenden Orthographiefehler - liebes Lektorat: Ohne allzu schulmeisterlich wirken zu wollen, aber das geht gar nicht.
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am 9. August 2014
Judas Coyne ist ein alternder Rockstar, der sich, von wechselnden jungen Geliebten unterhalten, ein schönes Leben auf seiner Ranch macht. Er tritt nur noch selten auf, schreibt ab und zu an neuen Songs und sammelt kuriose Dinge. Somit kann Jude auch nicht wiederstehen, als sein Assistent Danny ihn darauf aufmerksam macht, dass jemand einen Geist auf einer Internetauktionsplattform versteigert. Er ersteigert den angebotenen Anzug, an dem angeblich der Geist gebunden wäre. Kurz nachdem der schwarze Anzug bei Jude eingetroffen ist geschehen merkwürdige Dinge: Seine Freundin sticht sich an einer Nadel im Anzug und die Verletzung heilt nicht, er sieht einen alten Mann in seinem Flur sitzen und der Anzug verströmt plötzlich einen ekelerregenden Leichengeruch. Doch dies ist alles nur der Anfang und vor dem, was Jude noch erwartet, gibt es kein Entkommen…

„Blind“ ist mein erstes Buch von Joe Hill, seines Zeichens Sohn von Horror-Altmeister Stephen King, und es wird sicher nicht mein Letztes sein! Der Geist bricht in Judes Leben ein wie ein Tornado, zerstört die Idylle, die er sich aufgebaut hat und droht, alles was Judas etwas bedeutet, zu vernichten. Am Anfang verbreitet der Geist nur eine düstere und unheimliche Stimmung, aber je mehr Zeit vergeht, desto gefährlicher wird es für Jude und seine Freundin Georgia, sie schweben gar in Lebensgefahr. Zu Beginn ist es subtil und gruselig, doch schnell entfaltet sich der wahre Horror und eine Verfolgungsjagd bis in Judes Vergangenheit beginnt.

An den Schreibstil des Autors musste ich mich am Anfang etwas gewöhnen, doch ich habe schnell in die Geister-Geschichte hinein gefunden und war fasziniert von diesem Szenario, welches Joe Hill heraufbeschwört. Aber mal ehrlich, wer ersteigert bitte einen Geist??? Diese Tatsache allein fand ich schon faszinierend, aber die Dynamik, die der Geist entwickelt und wie er Judes Leben Stück für Stück auseinander nimmt, hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich konnte mir haargenau vorstellen, wie Jude und Georgia sich gefühlt haben, wie ihnen Angst und Bang wurde und warum sie die Flucht ergriffen. Selbst den Schluss fand ich passend und stimmig.

Die Protagonisten waren mir lange Zeit fremd, denn mit Judas Coyne konnte ich mich nicht so recht identifizieren. Da hatte es Georgia schon leichter, auch wenn sie sich zu Beginn wie eine verwöhnte Groupie-Göre benommen hat. Mit der Zeit wird sie aber zu einer richtig toughen Frau und damit zu einer wichtigen Person in der Geschichte. Judas benimmt sich, wie sich ein Rockstar halt benimmt. Er ist über 50 und genießt seinen Rum und das Geld, das er mit seiner Musik damals verdient hat. Der Geist ist ein richtig böser Geist, der Judas nach dem Leben trachtet. Wer er ist und was ihn antreibt, müsst ihr selbst herausfinden, doch es ist eine ganz schön krasse Geschichte!

Der Schutzumschlag ist so gestaltet, dass man nicht unbedingt einen Horror-Roman dahinter vermuten mag. Ja, wenn man genau hinschaut, dann vielleicht schon, aber nicht auf den ersten Blick. Man sieht zwei Hände, die ein Herz halten. Die dominierenden Farben sind Rot und Schwarz. Verstörend wird es aber, wenn man den Schutzumschlag abnimmt, denn darunter kommt ein schwarzes Buch zum Vorschein, das von lauter roten Kratzern übersäht ist. Ein echtes Highlight!

Fazit: „Blind“ von Joe Hill ist ein Horror-Geister-Roman, der es wirklich in sich hat. Zu Beginn besticht das Buch durch Grusel, doch dann entfaltet sich der wahre Horror und auch Blut fließt nicht gerade selten. Ich vergebe vier von fünf Sternen!
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am 15. Dezember 2016
Das Thema ist nicht unbedingt neu, aber recht rasant in Worte gefasst. Keine unnötig langwierigen Umschreibungen ebenso positiv ist die gering gehaltene Anzahl an Charakteren. Man steigt gleich ins Geschehen ins Geschehen ein und wird nicht mit einer überlangen Nachgeschichte gequält. Der Autor hätte versuchen können, das Okkulte ein wenig genauer zu beschreiben, und das Finale wirkt ein wenig abrupt, ohne großartigen Showdown, doch das verleiht dem Ganzen auch ein wenig Realitätssinn👍
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am 11. Oktober 2015
Alternder Rockstar mit Sammelleidenschaft für alles Seltsame und Gruselige erwirbt per Internet einen Geist - na wenn das mal keine originelle Story ist, dachte ich mir, und ich hatte recht. Gut gefallen hat mir, dass man ohne langes Rumgerede in der Story drin ist. Gegruselt habe ich mich auch, diesen Geist möchte ich jedenfalls nicht mein Eigen nennen. Und ich musste schon mitleiden mit Judas, der mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer wurde. Ja, irgendwie habe ich ihn sogar richtig gemocht.

Es gibt zwar die ein oder andere Wendung, die nicht ganz nachvollziehbar ist und etwas konstruiert wirkt, aber alles in allem fand ich die Story und den Hauptprotagonisten erfrischend anders. Dieses Buch war nach Teufelszeug und Christmasland mein drittes von Joe Hill und ich fand sie alle gut. Blind ist für mich von den dreien der Roman mit dem meisten Speed.
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am 4. März 2014
Ich habe das "Buch" vor ein paar Tagen auf meinem Kindle beendet und es hat mit sehr gut gefallen hat.

Wer es gerne schräg & unheimlich mag, der sollte unbedingt dieses tolle Buch lesen. Auf keinen Fall zu langatmig! Ich bin in der Geschichte und dem Schreibstil mitgeflossen. Stellen weise gab es auch Gänsehaut... Am Ende habe ich sogar für mich selber, etwas daraus mitnehmen können, was mich hinterher darüber nachdenken lies... I

Ich bin der Meinung, das man diesem wirklich tollen Buch, nicht die angemessene Anerkennung gibt. Wohl einfach deshalb, weil es viele noch nicht kennen und immer nur dem Mainstream verfallen sind, was ich sehr sehr Schade finde. Dadurch können manche Juwelen einfach nicht glänzen! Dieses Buch hat absolut mein Interesse für Joe Hill geweckt! Ich habe das Gefühl, ich könnte ein Fan von ihm werden. Auf jeden Fall, werde ich nach und nach, auch seine ganzen anderen Bücher und auch die Graphic Novels (Locke & Key) von ihm kaufen. (Falls ihr es noch nicht wisst, Joe Hill ist der Sohn von Stephen King.)
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am 9. September 2011
Ganz ehrlich, wenn der Sohn des Horrormeisters KING ein Buch schreibt, der einen Psychothriller mit einer Prise Horror namens BLIND erschafft, wer wird da nicht neugierig?.

Die Tatsache, dass Joseph Hillstrom King (kurz Joe Hill), sich nicht mit seinem Nachnahmen auf dem Cover brüstet, macht ihn sofort sympathisch und hat mich überzeugt, dass Buch zu kaufen (ebook).

Auch wenn er den Vergleich vielleicht nicht gerne hören möchte, er hat mich sehr an SK erinnert. Joe Hill schafft es, eine unglaublich dichte Atmosphäre zu schaffen. Er nimmt den Leser bei der Hand und beschreibt alles sehr detalliert. Man hat förmlich das Gefühl, mit im Raum zu stehen. Der Protagonist und alle "Nebendarsteller" sind gut durchdacht und wirken authentisch. Die Story ist ausgefallen und klasse abgestimmt. Meint man ab einem Punkt zu erahnen, warum das alles mit dem Geist passiert, schlägt Joe Hill ganz langsam eine Richtung ein, die einen dann wieder total überrascht. Kurzum, die Geschichte bleibt konstant spannend und treibt einen zur nächsten Seite. Der Schluss ist für meinen Geschmack passend.

Ich kann dieses Buch jedem wärmstens empfehlen.

Kleine Negativanmerkung. Bei der ebook-Version sind mir einige Schreib bzw Satzfehler aufgefallen. Nichts gravierendes, aber es stört den Lesefluss und dürfte bei einer fertigen Version eigentlich nicht passieren.
Es fehlt gelegentlich ein Komma oder ein Leerzeichen (zwei Wörter zusammengeschoben).
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am 26. August 2016
Leider habe ich mir von diesem Roman viel zu viel erhofft. Die Story klang sehr vielversprechend wodurch ich mich für das Buch entschied. Der Schreibstil ist einfach gehalten was den Lesespaß in meinen Augen nicht fördert, außerdem gab es zu viele Momente im Buch die mich stutzig machten und in meinen Augen auch für Paranormales zu weit hergeholt waren. Die Protagonisten wurden mir auch im laufe des Buches leider nicht sympathisch. Einige Momente waren definitiv gut und spannend leider gab es von diesen viel zu wenig. Es ist möglich das ich mich sehr stark an Stephen King orientiert habe und Joe Hill noch nicht weit genug ist um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Aber ausbaufähiges Potential ist definitiv da.
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am 7. Januar 2015
Habe mir das Buch geholt, als alter Stephen King Fan auf der Suche nach neuem Futter!

Die Geschichte ist ganz gut ausgedacht, erzeugt aber nicht wirklich Gänsehaut! Teilweise plätschert es so an der Oberfläche und erinnert an zweitklassige Horrorfilme....(oder alte Geschichten vom Papa!)
Diesem Vergleich wird Joe Hill sich wohl leider immer stellen müssen...

Habe mir aber trotzdem noch einen weiteren Titel von ihm gekauft vielleicht entwickelt er sich ja doch noch...
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