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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
21
4,2 von 5 Sternen
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am 3. Juni 2013
Auch das zweite Abenteuer rund um Finley Jayne, das stärkste Mädchen Englands und ihre Freunde Griffin, Sam, Emily und Jasper war für mich ein gelungener Mix aus Abenteuer, Spannung und einem kleinen Hauch einer Romanze.

Finley und ihre Freunde fliegen nach New York, um herauszufinden, warum ihr Freund Jasper verhaftet wurde. Angeblich soll er einen Mord begangen haben. In New York angekommen, macht sich Finley gleich auf, um Nachforschungen anzustellen und landet letztendlich bei Reno Dalton, dem gefürchtetsten Gangster in der Stadt. Sie kann sich in seine Bande einschleichen und kommt so nach und nach hinter sein Geheimnis.

Ich bin immer noch begeistert von der Steampunk-Welt, die die Autorin geschaffen hat. Denn alles ist stimmig und es macht einfach Spaß, in das Abenteuer einzutauchen und Finley und ihre Freunde zu begleiten

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Kopfkino hat ständig zu tun. Gerade die Gebäude, Maschinen und vor allem die Kleidung, die die Autorin gerne beschreibt, kann man sich so wundervoll vorstellen und ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, die Geschichte auch mal in bewegten Bildern im Fernsehen zu sehen.

Gerade Finley und Griffin, die im zweiten Teil ihre Gefühle füreinander entdecken, sind zwei Charaktere, die sich traumhaft ergänzen. Sie sind ein eingespieltes Team, obwohl sie sich noch nicht lange kennen und am Ende des Buches bekommen beide auch das, was ich mir schon seit dem ersten Abenteuer der beiden wünsche.

Auch Finley's Freunde Sam, Emily und Jasper sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie sind loyal, haben das Herz auf dem rechten Fleck und sind ihren Idealen gegenüber treu.
Alle zusammen geben sie eine Clique ab, die man einfach mögen muss.

Auch wenn am Ende des Buches mir persönlich etwas zu schnell ging, ist doch alles nachvollziehbar und vor allem glaubhaft. Nur hätte ich mir gerade für Jasper doch etwas anderes gewünscht, aber so kann man sich sicher sein, dass er im dritten Teil auch eine Rolle spielen wird.

Fazit:
Eine rasante und vor allem mal abwechslungsreiche Story mit Fantasy-Elementen im Steampunk-Style.
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am 20. Juli 2013
Nachdem Jasper in London verhaftet und nach Amerika zurück gebracht wurde, machen Griffin, Finley, Sam und Emily sich ebenfalls auf den Weg nach New York um ihrem Freund zu helfen seine Unschuld zu beweisen. Schon kurz nach ihrer Ankunft müssen sie jedoch feststellen, dass Jasper gar nicht der Polizei überstellt wurde, die ihn ebenfalls sucht, sondern von Reno Daltons Handlangern verschleppt wurde. Der Gangsterboss will unbedingt die Maschine zurück haben, die Jas im vor seiner Flucht nach England gestohlen hat, und wenn dieser nicht tut, was er verlangt, muss seine Ex-Freundin Mei dafür bezahlen.

Um herauszufinden, was Jasper bei Dalton hält und wie sie ihm am besten helfen können, will Finley sich in die Verbrecherbande einschleusen. Doch als sie erfahren, was Dalton mit der Maschine vorhat, müssen sie nicht nur einen gemeinsamen Fluchtweg finden, sondern auch einen Weg Daltons finsteren Plan zu vereiteln ...

Das Mädchen mit dem Flammenherz ist eine fantastische Fortsetzung, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht, sondern mindestens genauso zu begeistern vermag wie schon Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Fans von Steampunk kommen wieder voll auf ihre Kosten und Kady Cross zeigt, dass ein Mittelteil nicht immer schwächeln muss.

Nicht alle, aber zumindest ein paar wichtige, wissenswerte Informationen aus dem ersten Band werden am Anfang des Buches noch einmal genannt, sodass einem der ansonsten etwas schwierige Einstieg ein wenig erleichtert wird. Es schadet jedoch auch nicht, wenn man die Geschehnisse noch im Hinterkopf hat, da es ein wenig dauert bis sich die Erinnerungslücken langsam wieder füllen.

Im zweiten Teil wird der Schauplatz von London nach New York verlagert, wodurch man nun erfährt, wie es Ende des 19. Jahrhunderts im Big Apple aussah und zuging, was unheimlich interessant ist. Dabei darf man aber natürlich nicht alles auf die Goldwaage legen und für bare Münze nehmen, denn wie es dem Genre entspricht vermischt die Autorin wahre Begebenheiten mit eigenen Ideen und eigentlich viel zu fortschrittlicher Technologie.

Die Geschichte ist wieder sehr fesselnd, wird allerdings nicht mehr direkt in verschiedene Handlungsstränge aufgeteilt, da Finleys Persönlichkeiten inzwischen miteinander verschmolzen sind, sondern dreht sich größtenteils um Jasper. Griffin, Sam, Emily und Finley, die von seiner Unschuld überzeugt sind, folgten ihm über den Atlantik um ihm zu helfen. Wer tatsächlich hinter Jaspers Entführung steckt und wo er sich befindet, finden sie relativ schnell heraus. Richtig schwierig wird es jedoch erst danach, denn um ihn zu befreien, müssen sie die Verbrecherbande von Reno Dalton infiltrieren, wobei sie sich zunächst nicht einmal wirklich sicher sind, ob Jasper überhaupt gegen seinen Willen festgehalten wird.
Dies ist der Fall und er wäre langst geflohen, wenn Dalton ihm nicht damit gedroht hätte die Menschen zu verletzten bzw. sogar zu töten, die er liebt. Obwohl er sehr gerührt ist, dass seine englischen Freunde ihm nachgereist sind, fühlt er sich nicht wohl dabei, weil er auch sie nicht in Gefahr bringen möchte. Nur leider lässt ihm Dalton keine Wahl, was die Frage aufwirft, warum das Gerät, das Jasper heimlich versteckt hatte, so wichtig für ihn ist. Wozu ist es gut und was hat er schreckliches damit vor?

Obwohl Kady Cross auf einen Ich-Erzähler verzichtet, kann man sich stets gut in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen und die verschiedenen Blickwinkel ermöglichen es z.B. das Geschehen um Jasper schon zu verfolgen als die Truppe noch nicht zu ihm gestoßen ist. Dadurch weiß man auch von Anfang an, dass er nicht freiwillig bei Dalton bleibt und Finleys wahre Identität nie verraten würde.

Durch die Perspektiven von Griffin und Finley lernt man die Beiden nicht nur noch besser kennen, sondern erfährt so einiges über ihre Gefühle für den jeweils anderen. Im Grunde sind Beide ineinander verliebt, können es zu Beginn aber nicht einmal sich selbst, geschweige denn dem Gegenüber, eingestehen, sodass man nicht wirklich von einer Liebesgeschichte sprechen kann. Es ist trotzdem schön zu beobachten, wie eifersüchtig Griffin auf Jack Dandy ist, der in diesem Teil leider nur ein paar Mal erwähnt wird, jedoch nicht selbst in Erscheinung tritt, wie sie sich manchmal gegenseitig auf die Palme bringen können oder wie Finley ohne Rücksicht auf die Konsequenzen alles stehen und liegen lässt um bei Griffin zu sein, nachdem dieser schwer verletzt wurde.
Jeder von ihnen lernt außerdem viel über sich selbst und dass sie einander vertrauen müssen. Griffin erfährt mehr über seine Fähigkeiten in Bezug auf den Äther, Finley mehr über die dunkle Seite ihrer Persönlichkeit. Sie liebt Gefahr sowie Nervenkitzel und ist Gewalt in einigen Situationen nicht gerade abgeneigt, deshalb ist sie aber noch lange nicht so rücksichtslos und kaltblütig wie Dalton. Finley würde niemals einen unschuldigen Menschen einfach so ermorden nur um irgendetwas zu bekommen, das sie unbedingt haben will. Sie möchte auch auf keinen Fall im Gefängnis landen, was ihr allerdings erst in Handschellen so richtig bewusst wird.

Für ein wenig Romantik sorgen hingegen Sam und Emily, die ihre Gefühle füreinander nur selten mit Worten, dafür hingegen mit, teilweise sehr intim wirkenden, Gesten ausdrücken und manchmal einfach zu beneiden sind.

Da er im Mittelpunkt steht, lernt man natürlich Jasper ebenfalls besser kennen, wodurch man ihn nur noch mehr ins Herz schließt. Wenn es ihn im schlimmsten Fall nur das eigene Leben gekostet hätte, wäre Jasper sofort geflohen anstatt Dalton die Maschine zu beschaffen, doch er würde nie das Leben seiner Familie oder das von Mei aufs Spiel setzen, die der Anführer benutzt um Jasper zu erpressen. Leider wird er ausgerechnet von einer der Personen, die er um jeden Preis zu schützen versucht hat, schließlich verraten und es tut einem in der Seele weh zu sehen, wie diese Tat sein Herz bricht, auch wenn man es kommen sah.

Auf den letzten, noch einmal um einiges spannender werdenden Seiten, wird der Handlungsstrang um Jasper aufgelöst, sodass dieser Band nicht mit einem Cliffhanger endet. Den Abschluss der Reihe wird man sich trotzdem auf keinen Fall entgehen lassen, denn im Verlauf der Handlung wurde bereits angedeutet, dass eine weitere Gefahr im Verborgenen lauert, die es scheinbar auf Griffin abgesehen hat. Diesem Problem werden er und seine Freunde sich dann aber wieder in London stellen - hoffentlich nicht nur zu viert.

*FAZIT*
Mit Das Mädchen mit dem Flammenherz hat Kady Cross eine tolle, humorvolle Fortsetzung geschrieben, die die Fans der Reihe genauso begeistern wird wie schon der Vorgänger. Vor allem die tiefe Freundschaft zwischen den sympathischen Hauptfiguren, der faszinierende Schauplatz, der ansprechende Schreibstil sowie die spannende Handlung machen das Buch zu einem wahren Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Diese Elemente sorgen auch dafür, dass man möglichst bald erfahren möchte, wie die Geschichte endet und man kann daher nur inständig hoffen, dass der Abschluss der Trilogie in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls auf Deutsch erscheint.
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Lange mussten wir warten, nun ist sie hier die Fortsetzung zu Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Kaum kam das Buch bei mir an, wurde es auch schon verschlungen. Und das viel zu schnell, denn gerade als es schön würde war die Geschichte dem Ende nahe und nun heißt es weiter warten.

Finley Jayne war für mich schon im ersten Band eine sehr interessante Heldin und ich war neugierig wie es mit ihr weiter gehen würde, nachdem sie nun so eine Veränderung in ihrem Leben erfahren hatte. Als Leser wird man diese Entwicklung direkt miterleben, denn Band 2 setzt genau dort fort wo sein Vorgänger aufgehört hat und die Autorin geht nahtlos zum nächsten Handlungsstrang über. Zuerst dachte ich, dass mir der Wechsel des Schauplatzes nicht gefallen könnte und wie die Charaktere selbst habe ich London im Laufe des Buches vermisst, aber auch in New York konnte die Autorin ein schönes Ambiente schaffen. Mit Finley haben wir zudem eine Kick Ass Heldin vor uns, die ihren Weg geht und es versteht sich durch zu setzen. Sie hat einen guten Instinkt und vertraut darauf, auch wenn andere das vielleicht nicht tun. Seit dem ersten Treffen hat sie eine unglaubliche Wandlung erlebt und findet sich selbst als Bestandteil einer ungewöhnlichen Familie wieder.

Neben Finley Jayne sehen wir auch die übrige Gruppe wieder und sehen was sich bei ihnen geändert hat – Emily, Sam und Griffin waren mir schon längst ans Herz gewachsen. Eindeutig mehr Raum bekommt in diesem Band Jasper, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich sein passives Verhalten stellenweise für ihn unangebracht fand. Die Autorin hätte an dieser Stelle eindeutig mehr Schwung rein bringen können und hat eine tolle Möglichkeit zur Charakterentwicklung versäumt. Außerdem sind manche dieser Entwicklungen, die man an den Helden wahrnimmt (noch) nicht nachvollziehbar bzw. erst in Grundzügen erkennbar, die dann wohl erst im nächsten Band näher erläutert werden. Somit waren sie zum Teil für die Handlung hier nicht wichtig und ich habe bis zum Schluss darauf gewartet, dass Kady Cross wieder darauf zurückkommt, was leider nicht der Fall war. Aber so schafft sie schon Punkte, auf die man neugierig ist und als Leser wünscht man sich direkt den nächsten Band herbei.

Im Vergleich zum ersten Band fand ich Das Mädchen mit dem Flammenherz etwas schwächer. Zum einen fiel mir der Einstieg schwieriger, zum anderen kam mir die Handlung hier oberflächlicher vor. Ich schiebe es der langen Wartezeit zu, dass ich vieles aus Teil 1 vergessen hatte und so erst einige Kapitel Zeit braucht um mich an die Charaktere, ihre Eigenarten und Besonderheiten und die Vorgeschichte zu erinnern. Ich hätte mich wohl schneller zurecht gefunden, wenn es einen deutlicheren Rückblick gegeben hätte, aber sei es drum. Denn all jene, die die Reihe ohne so eine zeitliche Verzögerung lesen werden dieses Problem nicht haben und sie viel mehr genießen können. Und ohne Frage hat die Autorin viel Mühe in die Ausarbeitung dieser Welt gesteckt, aber wenn man sich die Lösung des Konfliktes ansieht ging es mir viel zu schnell damit. Es gab auch schon mal bessere Bösewichte, die nicht so leicht zu durchschauen waren. All das hätte vielleicht durch andere Aspekte in der Geschichte ausgeglichen werden können wie die Beziehung der Charaktere zueinander, aber auch in dieser Hinsicht blieb mir Kady Cross zu zaghaft und vorsichtig.

Die Handlung selbst ist ähnlich rasant wie in Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Kampfszenen bleiben ein wichtiger Bestandteil der Reihe, aber auch an emotionalen Momenten fehlt es nicht. Auch im Übrigen konnte mich Kady Cross erneut begeistern. Sie schafft hier eine tolle Steampunk-Reihe, die ich trotz der Schwäche dieses Bandes weiter verfolgen werde. Und würde mich nicht die Fortsetzung der Entwicklungen interessieren, dann auf jeden Fall die Tatsache, dass im nächsten Band Sam und Emily eine bedeutendere Rolle einnehmen. Das was sie hier zu kurz kamen, wird wohl demnächst ausgeglichen werden.
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Endlich! Ein neues Abenteuer mit Finley Jayne, dem stärksten Mädchen Englands!
In diesem zweiten Band spielt sich die gesamte Geschichte allerdings in Amerika des Jahres 1897 ab, genauer gesagt in New York. Der erste Band endete bereits damit, dass Griffin alles für ihre Abreise in die USA vorbereiten ließ, um seinem Freund Jasper beistehen zu können, der zum Ende des ersten Bandes hin verhaftet wurde. In Amerika angekommen zeigt sich aber schnell, dass nicht alles so ist, wie es den Anschein hatte, denn Jasper wurde gar nicht von echten Polizisten abgeholt, sondern von seinem ehemaligen Freund Dalton, der noch ein Hühnchen mit Jasper zu rupfen hat. Leider hat dieser noch ein großes Druckmittel gegen Jasper, das er natürlich auch einsetzt, damit Jasper ihm die Einzelteile einer gefährlichen Maschine wieder besorgt, die er Dalton einst abgenommen hatte. Was steckt hinter dieser Maschine? Für welchen Plan will Dalton ihn haben und wie können Griffin, Finley, Sam und Emily Jasper da raus holen?

Kady Cross hat ihr den tollen zweiten Band der Reihe um die Heldin Finley Jayne aus dem Bereich "Steampunk" vorgelegt. Das bedeutet mehr oder weniger, dass moderne Elemente aus der Technik auf das historisch viktorianische Zeitalter treffen, sozusagen ein futuristischer Roman im Retro-Look. Die Geschichte geht also auf jeden Fall auf die Fantasie-Schiene.
Wie eingangs bereits erwähnt, knüpft der Band an die Geschehnisse von Band 1 "Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (Heyne fliegt)" an. Die Geschichten sind in sich zwar abgeschlossene Episoden, aber es wäre dennoch von Vorteil den ersten Band bereits zu kennen, bevor man sich an diesen zweiten begibt.

Ich war zwar zunächst ein wenig enttäuscht, dass dieser Band nicht wieder im schönen London spielen würde, aber Kady Cross hat es geschafft auch das alte New York toll darzustellen und mit vielen historisch korrekten Fakten belegt.
Die Figuren fand ich auch dieses Mal wieder ganz toll gezeichnet und authentisch dargestellt, wenn mir auch dieses Mal die Auseinandersetzung Finleys mit ihren zwei Persönlichkeiten ein wenig zu kurz kam. Da hätte ich mir noch mehr von ihrem inneren Zwiespalt gewünscht.
Besonders gefallen hat mir auch, wie sich Finley und Griffin noch näher gekommen sind. Es gab jetzt keine groß angelegte Liebesgeschichte, aber eine kleine, angehende Romanze, die zwischen der ganzen Spannung und Action immer wieder sehr herzerfrischend zu lesen war.

Im Gegensatz zum ersten Band war hier der "bad Boy" wirklich 'bad' und vor allem schon von Beginn an bekannt. Hier liegt die Spannung eher darin herauszufinden, was für eine Maschine das ist, die Dalton versucht wieder zusammen zu bekommen und welchen Plan er mit ihr verfolgt. Und natürlich auch Jasper wieder aus den Klauen Daltons zu befreien.
Teils fand ich die Handlung auch in diesem Buch wieder leicht vorhersehbar, wenn auch nicht so sehr wie noch im ersten Teil. Zumindest hat es mich dieses Mal überhaupt nicht gestört, die Spannung war trotzdem vorhanden.

Insgesamt fand ich diese Fortsetzung beinahe noch gelungener als bereits den ersten Band. Nicht perfekt, aber sehr, sehr gut! Wer den ersten Teil toll fand, für den ist dieser zweite Band ebenfalls Pflicht! Und wer gerne spannende Bücher mit toughen Figuren liest, in denen aber auch Gefühl nicht zu kurz kommt, der sollte mit dem ersten Band beginnen und dann zu diesem hier greifen!
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am 26. Januar 2014
"Das Mädchen mit dem Flammenherz" von der Autorin Kady Cross ist der
2. Band rund um das ungewöhnlich starke Mädchen Finley Jayne.
Der Steampunkroman ist erstmals am 13.05.2013 als Taschenbuch im Heyne Verlag erschienen.

Diesmal spielt die Geschichte hauptsächlich in Amerika. Auch hier kann man sich ein Leben ohne Dampfmaschinen und Roboter unmöglich vorstellen. Kaum ist der Maschinist bezwungen, stürzt sich die außergewöhnliche Truppe um Finley in das nächste Rettungsmanöver - Jasper wurde wegen Mordverdachts nach New York verschleppt. Griffin und die anderen glauben jedoch nicht, dass er eine solche Tat begangen haben soll. Und diese Typen, die Jasper mitgenommen haben sind tatsächlich von der New Yorker Polizei? Sie reisen ihm hinterher und versuchen Licht in die Geschichte zu bringen. Wer ist das Mädchen an Jaspers Seite? Was führt dieser Dalton aus seiner Vergangenheit im Schilde? Finley begibt sich in große Gefahr um es herauszufinden! Wird sie noch erfahren, was Griffin wirklich für sie empfindet und ist Jasper unschuldig? Zudem Wird Griffin im Äther bedroht...

Der Schreibstil ist wie im 1. Band in der Erzähler-Perspektive gehalten.
Auch hier sind die Charaktere wieder schillernde Persönlichkeiten mit Vorzügen und Nachteilen. Kady Cross hat es erneut geschafft die Protagonisten und ihre Gedanken so wieder zu geben, dass man deren Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Die Beschreibung der Örtlichkeiten haben so auf mich gewirkt, als stünde ich direkt in Griffins Zimmer oder säße selbst in einer der Dampfdroschken auf den Straßen von New York City.

In diesem Teil lernte man vor allem Jasper viel besser kennen. Hatte man beim 1. Teil eventuell den Wunsch mehr über den flirtenden Cowboy zu erfahren, so kam man hier voll auf seine Kosten! Als er das erste Mal auftauchte ahnte ich schon, dass da noch etwas kommen würde. Hinter dem allzeit gut gelaunten Sunny Boy steckt ein durchaus ernster Kerl mit einer bewegten Vergangenheit!
Anfangs fand ich das "Liebesgeplänkel" um Finley und Griffin noch charmant. Doch in diesem Buch wurde es mir dann etwas zu viel.
Es drehte sich um sich selbst und wiederholte sich, dadurch hat es für mich deutlich an Reiz verloren. Auch die doppelten Aufzählungen der Fähigkeiten von Finleys Truppe haben mich gestört. Ich finde es fraglich, ob diese Story noch genug Stoff für einen anspruchsvollen weiteren Teil liefern kann.

Mein Fazit:
Das Buch kann mit dem ersten Teil nicht mithalten. Ich hatte mir ehrlich mehr davon versprochen. Es ist jedoch durchaus unterhaltsam und lesenswert. Den Kauf bereue ich keines Falls. Bei diesem Band wird auf jeden Fall deutlich, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Schade ist, dass dieses Buch nicht (wie sein Vorgänger) als Hardcover erschienen ist.

Hier vergebe ich 3 von 5 Sternchen.
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am 19. Mai 2013
Es geht weiter mit Finley, dem stärksten Mädchen Englands. Gemeinsam mit Griffin, Emma und Sam, reist sie nach New York um Jasper zu suchen, der nicht nur wegen Mordes gesucht wird, sondern von dem Gangster Reno Dalton entführt wurde. Jasper soll Dalton ein Gerät wiederbeschaffen, mit dem er das größte Verbrechen der Welt begehen kann.
Natürlich müssen die Freunde dieses verhindern und vor allem Jaspers Unschuld beweisen.
Die Handlung spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York. Hier werden wieder viele Steampunk-elemente kombiniert und so ist es nicht verwunderlich, dass fantastische mechanische Gerätschaften, Finley und ihren Freunden helfen, zu überleben.
Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben. So ist Finley nicht nur ein sehr starkes Mädchen, sondern auch leicht verletzbar, was ihre Gefühle betrifft, vor allem die für Griffin. Sie ist ein unglaublich sympathisches Mädchen, das mich in keinster Weise an ein Superwoman erinnert, eben weil auch ihre Ängste und Gefühle widergespiegelt werden.
Sie wuchs mir sehr schnell ans Herz. So ging es mir allerdings mit allen 5 Figuren, egal ob Griffin, Jasper, Sam oder Emily. Alle haben so unterschiedliche aber liebenswerte Charaktere, dass man gar nicht anders kann, als jeden Einzelnen zu mögen.
Die Autorin versteht es aber auch, nicht nur Spannung, sondern auch eine gewisse dezente Romantik einzubauen. So sorgen nicht nur die verschiedenen Kampfszenen für Spannung, sondern auch die zarten Bande zwischen Griffin und Finley und Emily und Sam.
Als wäre das nicht genug, hat die ganze Geschichte sogar einen leichten Zug von einem Kriminalroman. Es hat unheimlich Spaß gemacht diese Geschichte zu verfolgen und die 350 Seiten flogen mir nur so um die Ohren. Ich weiß nicht ob ein dritter Band geplant ist aber ich würde mich freuen noch mehr Abenteuer von Finley zu lesen.
Die Gestaltung an sich ist dem ersten Band treu geblieben und man erkennt Finley sofort wieder.

Fazit:
Es ist ja eher selten aber ich kann durchaus behaupten das Band 2 sogar noch besser ist als der Erste. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen. Es begeistert also nicht nur jugendliche Leser, sondern auch erwachsene. Ich freue mich auf weitere Bände mit Finley und ihren Freunden!
© Michaela Gutowsky
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am 4. Juli 2013
Das Mädchen mit dem Flammenherz ist der zweite Teil einer ganz tollen Steampunk-Reihe um Finley und ihre Freunde Griffin, Emily und Sam. Das Mädchen mit dem Stahlkorsett war damals eine positive Überraschung für mich, denn mit dem Genré Steampunk konnte ich bis dahin nichts anfangen und hab auch nicht gedacht, dass das was für mich ist. Aber ganz im Gegenteil, diese skurille Vorstellung einer Vergangenheit in London, bzw. in diesem Buch in New York macht Spass und ist sehr spannend zu verfolgen.

In der spannenden Geschichte um den Versuch Jasper, den Freund der vier Hauptprotagonisten aus den Fängen des düsteren Verbrechers Reno Dalton zu befreien, verschlägt es Finley und ihre Gang nach New York. Auch hier muss Finley waghalsige Situationen meistern und ein neues Abenteuer bewältigen. Dabei sind mir die vier wieder ein Stück mehr an's Herz gewachsen, wenn ich mir auch gewünscht hätte, dass besonders Griffin ein kleines bisschen mehr Raum bekommt.

Auch wenn mir dieser zweite Teil ein klitzekleines bisschen weniger gefallen hat als der erste, hab ich mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Ein New York der ganz anderen Art, futuristische Maschinen und verzwickte Beziehungskisten, das macht die Geschichten der Autorin Kady Cross aus und so habe ich auch dieses Buch in kurzer Zeit durchgelesen.

Abgesehen davon, dass ich das erste Buch als Hardcover und dieses zweite als Taschenbuch im Regal stehen habe, gefallen mir die Cover sehr gut. Genauso hatte ich Finley vor Augen und es hat mir gar nichts ausgemacht, dass ich an diesem Punkt meiner Fantasie keinen freien Lauf lassen konnte.

Wer etwas andere Fantasy-Geschichten mag, sollte es mit dieser tollen Reihe aus dem Genré Steampunk versuchen, ich denke nicht, dass Ihr es bereuen werdet.
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am 11. Juni 2013
Neues Buch – neuer Handlungsort. „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ spielt in New York, genauer gesagt in Manhattan. Hier hält sich derzeit Jasper auf, nicht freiwillig und das ist Grund genug für seine Freunde, ihn zu befreien. Im Sommer 1897 befinden sie sich mit dem Luftschiff „Helena“ hoch über dem Atlantik. Finley hatte es nach draußen gezogen, unter ihnen lag New York bei Nacht. Ihr zur Seite stand Griffin.
„Zitat S. 8 „Du solltest nicht hier draußen sitzen.“ – „Ich weiß, aber es ist die einzige Möglichkeit, sich wirklich so zu fühlen, als flöge man.“
Unter den beiden befand sich nur noch die Gallionsfigur des Luftschiffs.
(Erinnert doch irgendwie an „Titanic“)!
Es sollte wohl so sein, dass ich erst vor nicht langer Zeit den ersten Teil „Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ gelesen hatte. Von daher war es unproblematisch, mich wieder in die Welt der Fünf hineinzuversetzen. Während im ersten Teil die Charaktere Finley eine tragende Rolle spielte, u. a. auch wegen ihrer übernatürlichen Superkräfte, konzentriert sich hier die Handlung sehr auf Jasper. Es sind die fünf Freunde, die fünf verschiedenen Charaktere, die jede für sich eine meiner Meinung nach enorme Entwicklung gegenüber Teil 1 hierin machen.
Liegt es an der Stadt New York, an Manhattan, dass man eine ganz andere Atmosphäre meint zu verspüren? Es ist nicht dieses „very british“, wie ich es teilweise im ersten Buch empfand. Obschon die Geschichte im viktorianischen Zeitalter spielt, scheint es, dass auf dem Weg über den Ozean einiges von diesem „britischen“ als Ballast verloren ging.
Es waren erst ein paar Tage vergangen, als Jasper aus Griffins Haus von Kopfgeldjägern mit einem Trick gelockt und nach Amerika gebracht wurde. Jasper erwartete eine Mordanklage. Vor Jahre hatte er sich mit Dalton und dessen Bande überworfen.
Pech, dass er nun in Dantons Gewalt war. Und dieser schreckt vor nichts zurück, um den Standort der Maschine zu erfahren, die sehr viel Leid über die Welt bringen kann. Danton droht Jasper mit dem Tod seiner Freundin Mei.
„Das Mädchen mit dem Flammenherz“, eine in sich abgeschlossene Geschichte, der es ebenfalls nicht an Spannung und actionreichen Szenen fehlt. Steampunk, fantastisch und modern zugleich, im Fantasygenre ein großer Trend.

Zitat S. 22 „Eine weiche Hand suchte die seine und lockerte sie, um die Finger mit seinen zu verschränken. Er senkte den Kopf und blickte in ein Augenpaar, das die Farbe von flüssigem Honig hatte und von dicken dunklen Wimpern eingerahmt wurde. Finley.“

Das Buch zeigt aber noch mehr, denn die fünf Freunde geben zu verstehen, was es bedeutet, Freundschaft – Zusammenhalt.
Im Nachwort der Autorin finden sich interessante Dinge, wie z. B. dass angeblich auf dem Empire State Building eine Andockstelle für Luftschiffe geplant war. Ebenso der Hinweis, dass schon vor über 100 Jahren ein Mensch an der Erfindung von Funkwellen u.a. gearbeitet hatte. Eine Anregung für andere Autoren!

Fazit:
„Das Mädchen mit dem Flammenherz“, ist ein gelungener in sich abgeschlossener Teil der Steampunk Chronicles. Ich persönlich finde Teil 2 sogar noch etwas besser. Allerdings spreche ich meine Empfehlung aus, erst Teil 1 „Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ zu lesen. Man kommt besser in die Geschichte hin, kennt die Charaktere, sieht Zusammenhänge. Die Handlung ist flüssig geschrieben, nicht zu kompliziert, einiges allerdings schon vorhersehbar.
Meine Lesezeit wurde nicht überstrapaziert wie leider schon zuvor in dem einen oder anderen Steampunk-Buch.
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am 12. Juli 2013
Beschreibung

New York 1897: Gemeinsam mit ihren Freunden verschlägt es die 16-jährige Finley Jayne nach Manhatten. Ihr Ziel ist es Japser aus der Gewalt des heimtückischen und gefährlichen Verbrechers Reno Dalton zu befreien.

Mit Hilfe ihrer übernatürlichen Fähigkeiten und einer ordentlichen Portion Mut, mischt sich Finley unter die Verbrecherbande Daltons um sein Vetrauen zu gewinnen und mit Jasper sprechen zu können. Neben der Befreiungsaktion gilt es hinter Daltons undurchsichtigen Plan zu kommen und Finley kämpf mit ihren immer widerkehrenden Gefühlen für Griffin.

Meine Meinung

Nachdem mich der Auftaktroman “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” zu Kady Cross’ Steampunk Chronicels unglaublich fasziniert hat, war für mich klar, dass “Das Mädchen mit dem Flammenherz” unbedingt von mir gelesen werden muss.

Der Schreibstil von Kady Cross hat mich auch dieses Mal von der ersten Seite an verzaubert. Außergewöhnliche Maschinen und übernatürliche Fähigkeiten, das Ganze vor dem Hintergrund einer längst vergangenen Zeit, enführen den Leser in eine vollkommen andere Welt. Ich konnte beim lesen wunderbar abschalten und die neuen Eindrücke auf mich wirken lassen.

Finley Jayne stürtz Hals über Kopf in ein aufregendes und ziemlich rasantes Abenteuer. Ständiger Begleiter sind die stärker werdenden Gefühle für den jungen Griffin. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen ihnen können die beiden der Anziehungskraft nicht wiederstehen.

In “Das Mädchen mit dem Flammenherz” werden Steampunk mit actionreicher Spannung und einem Hauch Teenagerromanze zu einem einzigartigem Leseerlebnis vereint. Besonders gut gefallen hat mir, dass Kady Cross ihre Charaktere mit noch mehr Feinschliff versehen hat. Ich konnte nicht anders als mit Finley, Griffin und Co. mitzufiebern.

Wie im ersten Teil der Reihe steht nun auch hier das starke Band der Freundschaft im Mittelpunkt der Geschichte. Ich hätte mir dieses Mal allerdings gewünscht, dass die Autorin der romantischen Seite etwas mehr Platz einräumt. Dennoch ist “Das Mädchen mit dem Flammenherz” eine gelungene Reihenfortsetzung die mich neugierig auf mehr gemacht hat!

Über die Autorin

Schon von klein auf war es Kady Cross’ größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wobei die Fantasy u.a. schon früh eine große Rolle spielte. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt Kady Cross ihre Zeit mit lesen oder der Herstellung ihres eigenen Make-ups. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Rudel Katzen in Connecticut. (Quelle: Heyne Verlag)

Information zur Reihe

1. 2011 Das Mädchen mit dem Stahlkorsett 2011 The Girl in the Steel Corset 2. 2013 Das Mädchen mit dem Flammenherz 2012 The Girl in the Clockwork Collar 3. – – 2013 The Girl with the Iron Touch

Fazit

Ein turbulenter Steampunk Roman über Freundschaft und eine gefährliche Mission!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.06.2013
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am 16. August 2013
Direkt im Anschluss an den Auftakt der „Steampunk-Chronicles“ stelle ich euch heute den zweiten Band vor: „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ ist am 13.05.2013 im Heyne-Verlag erschienen und umfasst 352 spannende Seiten. Ich danke dem Verlag herzlich, dass sie mir ein Rezensionsexemplar bereitgestellt haben.
Finley Jayne und ihre neuen Freunde verschlägt es nach New York. Allerdings ist dies kein vergnüglicher Ausflug, sondern eine Rettungsmission. Jasper, der junge Amerikaner, steht unter Mordverdacht und wird deshalb zurück in sein Heimatland gebracht. Die Gruppe kann das kaum glauben und folgt ihm, entschlossen herauszufinden, was hinter diesem Vorwurf steckt und ihrem Freund zu helfen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht die Polizei war, die Jasper in Gewahrsam genommen hat, sondern der berühmt berüchtigte Gangsterboss Reno Dalton. Eben diesen hat der Cowboy vor ein paar Jahren hintergangen. Nun sinnt Dalton auf Rache und hat Jaspers Freundin Mei Xing in seine Gewalt gebracht und erpresst Japser so, ihm die damals entwendeten Maschinenteile zurückzuholen.
Um ihn zu retten – und Griffins Aufmerksamkeit zu gewinnen, die sie sich mehr ersehnt, als sie sich eigentlich eingestehen will – entwickelt Finley einen waghalsigen Plan. Sie schleicht sich in die Bande des Gangsters ein und gewinnt dessen Vertrauen. So erfährt sie nicht nur, was es mit Jaspers Entführung auf sich hat, sondern auch, dass Dalton ein bisher weltweit einzigartiges Verbrechen plant. Finley und ihre Freunde müssen all ihre Fähigkeiten einsetzen, um ihn aufzuhalten. Doch wird ihnen dies auch gelingen, ohne dass jemand zu Schaden kommt?

Nachdem bereits der erste Teil dieser Reihe ("Das Mädchen mit dem Stahlkorsett") mein Interesse für das Genre entfacht hat, hat „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ mich nun endgültig in den Bann des Steampunk gezogen und natürlich auch in den Bann von Filey und ihren Freunden. Ich hatte wieder unheimlich Spaß beim Lesen dieses Buches und bin immer mehr in die noch relativ unbekannte Welt eingetaucht. Im Gegensatz zum ersten Buch, hat man sich hier bereits schon ziemlich an die Besonderheiten dieser Welt und die Fähigkeiten der Protagonisten gewöhnt.
Kady Cross’ Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte mir das viktorianische New York problemlos vorstellen, ebenso wie die verschiedenen Charaktere und interessanten maschinellen Erfindungen (z.B. Emilys wunderbares, neues „Haustier“). Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass die Hauptprotagonisten allesamt eine gewisse Wandlung durchmachen in diesem Buch. Man bekommt hautnah mit, wie sie sich entwickeln, erwachsener werden und allmählich zusammen wachsen. Immer noch ein kleines Manko ist, dass die Vergangenheit von Emily und Sam weiterhin keine Erwähnung findet. Zwar wurde Emilys dunkles Vorleben ein paar Mal ganz kurz angerissen, aber Erklärungen, was damals geschehen ist und wie es sich auf sie ausgewirkt hat, gab es leider noch keine. Hier hoffe ich weiterhin auf Aufklärung.

Das Cover ist wieder sehr gut gelungen. Erneut zeigt es Finley als Titelfigur in einem typischen Steampunk-Outfit, diesmal vor einem hellen Hintergrund. Auch die schwarzen Strähnen, die sich vor kurzem in ihren Haaren gebildet haben, sind zu erkennen. Wirklich äußerst passend gestaltet, wie ich finde. Nicht so jedoch der Titel, meiner Meinung nach. Ich habe keine genaue Erklärung, wie der Bezug des Buches zu „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ entstanden ist, oder ich habe diesen irgendwie übersehen. Das gefällt mir der englische Titel „The Girl in the Clockwork Collar“ wesentlich besser, denn der Bezug zum Buch ist deutlich erkennbar.

„Das Mädchen mit dem Flammenherz“ hat mich wieder vollkommen überzeugt. Klar, es gab diese ein-zwei kleinen Negativ-Punkte, die jedoch den Lesespaß in keinster Weise schmälern. Ich kann es kaum erwarten, dass es mit Finley, Griffin und den anderen weiter geht.
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