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am 11. Dezember 2012
"Die Stadt und die Sterne" ist einer der schönsten Romane dieses großen Visionärs und Erzählers Arthur C. Clarke. Die ursprüngliche Übersetzung wurde mit dem Titel "Die sieben Sonnen" versehen, während diese Neubearbeitung den ins Deutsche übersetzten Originaltitel trägt. Wie so oft in Clarkes Büchern kann man nur staunen, wie weit dieser Mann seiner jeweiligen Zeit voraus war. Man kann kaum glauben, dass dieser Roman bereits 1956 geschrieben wurde. Vielleicht ist es ein Hauptgrund für die Faszination der Werke Clarkes, dass er in der Lage war, die technische Entwicklung so logisch und einleuchtend weiterzudenken, dass er in vielem genau da landete, wo wir heute die technische Wirklichkeit erleben. Da verwundert es kaum noch, dass er, wohlgemerkt als Schriftsteller, die ersten Impulse gab z.B. für geostationäre Satelliten oder für die Vernetzung von PCs.
Der Clarksche Erzählstil ist so typisch unaufgeregt, geradezu sanft, dass sich seine Bücher, auch dieses, so wohltuend unterscheiden von viel zu vielem Drama-Alarm in diesem Genre. Wer es liebt, zutiefst menschliche Geschichten auf hohem und seriösem Fiktionslevel zu genießen, ist mit Clarke genau an der richtigen Adresse, auch mit diesem Roman, den ich für einen seiner besten halte.
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am 8. April 2014
Clarke hat da etwas besonderes geschaffen. Philosophische nähe zu vielen Problemen unserer Zeit und natürlich genügend Abenteuer. Die Idee eines Gedächrtnisspeichers aber kommt eher einer Akasha Chronik gleich. Alles sehr unterhaltsam gestaltet. Wie viel Techniker er auch war. Der Versuch den Verstand und Geistvolles Gefühl mit technischen Erungenschaften zu kombinieren ist jedenfalls , so finde ich, gelungen.
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am 13. Januar 2016
Dieser Roman gehört zu Clarkes besten Geschichten. Die Mystik und die Visionen machen Clarkes Werke aus und auch hier wird man nicht enttäuscht. Wer Action, Marsianer oder der gleichen sucht wird hier nicht fündig. Ein typisches Meisterwerk von einem ganz Großen. LESEN!
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am 28. November 2013
Definitiv nicht das beste Buch aus der Reihe, aber immernoch absolut genial ^^ Das Buch ist das Geld ganz klar wert. weil es mit Gedanken und Ideen spielt, die so selten in Büchern beschrieben werden. Es ist unterhaltsam und macht gleichzeitig Lust zum nachdenken.
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am 9. Mai 2017
Liest sich im 1. Drittel teilweise sehr anstrengend, weil endlose Abhandlungen. Danach aber flüssig und im letzten Drittel recht spannend.
Würde ich aber insgesamt empfehlen.
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am 28. August 2017
Interessante Dystopie über die Zukunft der Menschheit! So könnte es tatsächlich kommen wenn wir uns immer mehr in unsere digitale Welt zurückziehen...
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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2014
Die ferne Zukunft: In der Megastadt Diaspar leben die letzten verbliebenen Menschen. Hochentwickelte Maschinen erleichtern den Alltag, die Menschen werden 1.000 Jahre alt, die klassische Ehe gibt es nicht mehr. Den Tod haben die Menschen besiegt: Wenn ein Leben auf Diaspar endet, stirbt man nicht. Stattdessen wird eine Kopie des Geistes in der sogenannten Gedächtnisanlage abgelegt und nach Generationen neu zum Leben erweckt. Doch das Leben in der Stadt ist auf andere Weise begrenzt, denn eine scheinbar unüberwindliche Mauer hindert die Menschen daran, zu sehen, was sich außerhalb der Stadt befindet. Ein Bewohner dieser Stadt ist Alvin, ein junger Mann, der sich mit dem "Glück", das die Stadt bietet, nicht zufrieden gibt. Er möchte sehen, was sich außerhalb der Stadt befindet, und versucht deshalb, die "Lücke im System" zu finden, die ihm das Verlassen der Stadt ermöglicht.

Wer sich mit Dystopien ein wenig auskennt, wird hier ein Motiv erkennen, die für dieses Genre typisch ist: Menschen, die zwangsbeglückt werden und unglücklich sind, weil mit dem Verschwinden von Leid und Sorge auch die Abwechslung verschwindet und die geistige Entwicklung der Menschen stagniert. Tatsächlich liest sich "Die Stadt und die Sterne" zunächst wie eine Dystopie. Das Bedrohliche fehlt der Stadt zwar, da die "Ältesten" der Stadt nicht mit Gewalt regieren (müssen), aber Unbehagen über die Stagnation der Menschen spürt man dennoch. Im zweiten Teil des Romans wird dieser Faden dann allerdings nicht fortgesetzt. Stattdessen begibt sich der Protagonist des Romans auf eine sonderbare Entdeckungsreise, an deren Ende auch das Geheimnis um die Stadt Diaspar und deren Gesellschaft "gelöst" wird.

Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen, wenngleich ich mich dem überschwänglichen Lob einiger Rezensenten nicht anschließen möchte. Die dystopischen Elemente werden leider im zweiten Teil des Romans nicht mehr aufgegriffen. Dadurch entwickelt sich der Roman eher zu einer phantasievollen "Reisegeschichte", in der die Hauptfigur einen Selbstfindungsprozeßt durchläuft. Diese Selbstfindung wird in meinen Augen zwar liebevoll, aber nicht unbedingt spannend erzählt. Keine Frage: Natürlich geht es dem Autor nicht darum, mit billigen Effekten Spannung zu erzeugen. Im Vordergrund steht die Entwicklung der Hauptfigur. Diese wird meiner Meinung nach interessant erzählt, ist aber jetzt nicht so "bahnbrechend revolutionär", wie es die zahlreichen positiven Rezensionen vermuten lassen. Im Grunde handelt es sich um einen Stoff, den Schriftsteller wie z. B. Ray Bradbury in "Fahrenheit 451" schon wesentlich durchdachter entfaltet haben. Damit will ich nicht sagen, daß ich "Die Stadt und die Sterne" schlecht fände. Hätte ich das Buch vor den großen Zukunftsvisionen (Fahrenheit 451, Brave New World, Wir, 1984) gelesen, würde meine Bewertung sicherlich etwas besser ausfallen. So ist "Die Stadt und die Sterne" für mich ein ordentlicher Roman, dessen Lektüre ich zwar nicht bereue, der aber nicht den bleibenden Eindruck hinterlassen hat wie die zuvor genannten Zukunftsvisionen. Da der Roman mich gut unterhalten hat, gebe ich ihm vier Sterne.

Noch ein Satz zur Druckqualität: Wie bei allen Büchern aus der Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" sind Buchsatz und graphische Gestaltung sehr gelungen.
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am 6. September 2011
Die neueste Ausgabe der Heyne Reihe "Meisterwerke der Science-Fiction". Für mich ein Pflichtkauf.

In der Megacity Diaspar leben viele Millionen Menschen, für die Grundvesorgung sorgen hochentwickelte Maschinen, die Bewohner können in aller Ruhe ihren Interessen nachgehen, sei es Wissenschaft, Kunst und Kultur oder einfach Liebe. Trotz der Lebensdauer von fast 1000 Jahren ist es in einem Leben nur möglich, einen Bruchteil der gesamten Stadt zu erkunden. Aber die Menschen haben den Tod besiegt, beim nahenden Tod geht man in sogenannte "Gedächtnisanlagen", wo sämtliche Erinnerungen und Charakteristika einer Person gespeichert werden, viele Tausend Jahre später werden die Menschen wiedergeboren um ein weiteres mal zu leben.
Doch der junge Alvin ist eine Kuriosität, er ist ein Erstgeborener, sprich er hatte keine früheren Leben und muss so alles neu lernen. Doch er gibt sich nicht mit dem eintönigen Leben der anderen Bewohner zufrieden, er will Neues entdecken. Obwohl in den alten Legenden entdeckt wird, außerhalb von Diaspar sei die gesamte Erde seit einer Milliarde Jahre völlig zerstört, wagt Alvin die Reise außerhalb der Stadtmauern. Dort gibt es viele Entdeckungen, die Erde und der Weltraum ist nicht so leer wie immer geglaubt...

Ein tolles Werk von Altmeister Clarke. Er beschreibt die Welt in einer sehr fernen Zukunft, die Hauptprotagonisten strotzen nur so voller Neugier, wollen unbedingt das Unbekannte entdecken, welches nur aus alten Mythen und Sagen bekannt ist. Und müssen entdecken, selbst die seltsamsten Sachen, unbegreifliche Technologien haben nichts göttliches an sich, sondern wissenschaftlich lässt sich alles erklären. Ein Handlungsablauf, den man auch aus anderen Werken von Clarke kennt.
Mir hat das Buch gut gefallen, keine Space Opera, aber trotzdem geht die Handlung flott voran. Clarke erzählt eine große Geschichte der Menschheit, vom Aufbruch zu den Sternen, dem Fall eines großen Imperiums bis zu dem Tag, als sich die Menschheit wieder ihren Wurzeln besinnt.
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am 8. Februar 2017
Diese Ironie.
Seit Jules Verne wurden SF-Romane ständig von der Wirklichkeit eingeholt, so daß
selbst die größten Klassiker alle etwas angeschimmelt wirkten.
Man kann sagen, Donald Trump hat die SF im Alleingang gerettet :P
Plötzlich wirken Utopien wieder erstrebenswert und als Handlungsaufforderung.
Und dies ist nun wirklich ein ganz großer Klassiker, mit einem eisigen Hauch von
kosmischer Weite, den unsere heutigen Space Operas nie hinkriegen würden,
weil sie es nicht verstanden haben, was "kosmisch" ausmacht. Sieht aus, als
sollte ich auch Stapledon mal wiederlesen, solange wir noch leben :-) ****1/2
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Nach "Rendezvous mit Rama" mein zweiter Roman von Clarke, der ähnliche Themen behandelt, jedoch vorwiegend auf der Erde spielt und mir eindeutig besser gefiel.

Die Handlung spielt in einer sehr fernen Zukunft. Einst haben die Menschen den Weltraum durchpflügt, ferne Sonnen und Sterne angeflogen und sogar Himmelskörper von gewaltigen Ausmaßen geschaffen. Dann geschah etwas Seltsames - so die Legenden: die Menschen wurden von einer fremden Macht angegriffen. Die Vorherrschaft um den Weltraum wurde schnell zugunsten der Fremden entschieden und die Menschen mussten sich auf die Erde zurückziehen. Es gab einen letzten entscheidenden Kampf, wobei einige wenige Menschen mit besonderen Gaben die Menschheit vor dem endgültigen Verschwinden bewahrten.

Seither lebten die Menschen in einigen wenigen Städten. Jetzt - Millionen Jahre danach - gibt es nur noch eine Stadt: Diaspar. Der Stand der Technik ist so weit fortgeschritten, wie Clarke es einmal (in einem Sachbuch) formulierte: "Jede hinreichend fortschrittliche Technik ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden". Es gibt ein lückenloses Kontroll- und Erneuerungssystem, Gebäude und Fließstraßen, die - wie alles andere auch - vom Zentral-Elektronengehirn gesteuert und überwacht werden. Die Stadtbewohner kommunizieren seltener direkt als vielmehr über Visiofone und können jegliche Gegenstände in der eigenen Wohnung materialisieren. Zu den beliebtesten Aktivitäten zum Zeitvertreib gehören die sogenannten "Abenteuer", die man mit Freunden unternehmen kann - natürlich via PC, vom heimischen Sofa aus. Und mit einem solchen Abenteuer beginnt der Roman.

Somit wird auch ohne Umschweife der Protagonist der Handlung, der junge Alvin, vorgestellt. Zwar nahm sein Leben - wie das jedes anderen Stadtbewohners - in der Halle der Schöpfung seinen Anfang, doch Alvin ist nicht wie alle anderen; er ist ein Einzigartiger. Er erfährt es von seinem Lehrer, der für sein geistiges Wachstum verantwortlich ist. Was das nun konkret bedeutet, verrate ich an dieser Stelle nicht.

Als Leser begleitet man Alvin bei seinem Selbstfindungsprozess und der Realisierung seiner Wünsche, die den der Stadtbewohner in einigen Punkten diametral entgegen stehen. Alvin erkundet die Stadt und der Leser erfährt einiges über ihre Geschichte; er trifft der "Spaßmacher" und man wirft einen Blick hinter die Kulissen der seit Millionen reibungslosen Abläufe und Strukturen der großen Stadt; schließlich gelingt Alvin eine Entdeckung, die sein Leben und das der anderen für immer drastisch verändern wird ...

Was fesselt an dem Roman am meisten? Sicherlich ist es die Architektur und die Fokussierung auf Diaspar, Legenden ihrer Entstehung und Alvins Bestimmung(?). Man erhascht einen Blick auf die Stadt, lernt einige Personen kennen und kann sich die Strukturen in etwa vorstellen. Das Erzähltempo ist recht flott, die Spannung bleibt konstant, Clarkes Ideen wissen zu fesseln, der Plot bleibt im Gedächtnis. Clarke ist weniger kopflastig als Lem, die Geschichte ist deshalb etwas dynamischer. Symptomatisch dafür ist vor allem das letzte etwa Fünftel des Buchs, wo man als Zuschauer die Erde verlässt. Andere Autoren hätten diese Passagen sicherlich ausgewalzt, nicht so Clarke. Ihm geht es nicht um das große Ganze, sondern um die Entwicklung Alvins. Ich hätte mir zudem etwas mehr "Innenschau" und philosophische Betrachtungen hinsichtlich der Lebens- und Denkweisen etc. gewünscht, doch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Dieser Roman ist wegen seiner außergewöhnlichen Grundidee, seines visionären Plots und komprimiert-flotten Stils auch allen Lesern uneingeschränkt und wärmstens zu empfehlen, die sonst keine SF lesen.

Das Vorwort verrät zwar nicht zu viel von der Geschichte, sollte trotzdem nach dem Auslesen vorgenommen werden, um den Genuss noch zu steigern.

Und noch ein Wort zur Übersetzung: sie ist hervorragend!
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