Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
48
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Januar 2009
Eigentlich 3 1/2 Sterne.

"Anders - Die tote Stadt" ist ein netter Roman mit einigen Stärken und so einigen Schwächen. Ich will mal chronologisch vorgehen und die Dinge benennen, die mir beim Lesen des Buches nacheinander aufgefallen sind.

Zur Sprache:
(-)
Wolfgang Hohlbein ist ein Vielschreiber. Mit teilweise 3-4 veröffentlichten Romanen pro Jahr zählt er zu den Autoren mit den meisten Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum. Und genau das liest man seinen Büchern leider an.

Nach den ersten paar Seiten von "Anders" musste ich kurz innehalten - das Buch las sich, als ob sich kein Lektor die Mühe gemacht hätte, die Fehler auszubügeln. Eine seltsame Satzkunstruktion folgt der nächsten, sprachliche Stolpersteine und tagebuchmäßige Einschübe von kurzen Sätzen, wie man es vielleicht in einem freien Aufsatz einer zwölfjährigen vermuten würde, stören den aufmerksamen Leser doch ein wenig.
Von einem so vielgelesenen Autor könnte man doch meinen, dass er den Sinn des Wortes "dass" erfasst hat. Denn das Fehlen von "dass" ist ein Stolperstein beim Lesen, den ich nur mit Mühe ÜBERlesen konnte (Bsp: "Er brauchte eine Weile, um sicher zu sein, ihm fehlte nichts.") Solche Kapriolen schlug der Autor des öfteren. Aber mit der Zeit wird der Stil etwas besser (oder vielelicht gewöhnt man sich auch einfach daran) und man kann das Buch ohne geistige Hickser weiterlesen.
Ich habe auch schon mehrere Bücher von Hohlbein gelesen, und sein Stil ist eindeutig etwas leger (um nicht zu sagen schlurig) aber es hielt sich immer in Grenzen.
(+)Dennoch liest er sich flüssig, es geht rasant voran und der Autor hält sich nicht mit überflüssigen Beschreibungen auf. Die paar hundert Seiten lesen sich innerhalb weniger Tage. Hohlbein wie gewohnt.

Zum Inhalt:
Dieser Teil ist sehr subjektiv und auch so zu lesen. anderen Lesern mag es anders gehen und ich bitte um Verständnis!
(+) Die Story eines Flugzeuges, das über einem Tal voll seltsamer Bewohner "hinunterfällt" ist m.E. nach etwas konstruiert. Dennoch weckte die Apokalyptische Szenierie und das kommende Geschehen meine Neugier und ich musste einfach weiterlesen.
(+/-)
Bei diesem Aspekt weiß ich nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Mit einigen Rätseln und Andeutungen werden Fragen aufgeworfen, die allerdings in nächster Zeit keine Antwort finden und wenn, dann nur unbefriedigend. Der Leser hat immer eine Art Ahnung, findet sie aber weder widerlegt noch bestätigt. Auf jeden Fall regt es die Leseneugier weiter an (+), nervt aber, wenn man nach dreihundert Seiten immer noch keine genaue Antwort hat und man langsam glaubt, dass der Autor einfach vergessen hat, diese Frage zu klären.

(-)Wie bei so vielen Hohlbein-Jugendbüchern ist der Protagonist jung (man erfährt leider sein Alter nicht; meine Schätzung reicht von anfangs 12/13 bis hin zu 17/18) und hat reiche Eltern (vgl. Krieg der Engel) Er bleibt ein wenig hohl. Selten reagiert er so, wie ich es erwartet hätte oder nachvollziehen könnte.

(+) Obwohl der Protagonist etwas flach ist, stellt er manchmal genau die richtigen Fragen, die einem im Hinterkopf bereits herumschwirren und die Welt gewinnt ein wenig an Logik (angeblich kennt niemand das Tal, in dem er gelandet ist, und Anders fragt sich, wie das sein kann in einer Welt mit hunderten Satelliten im All. Die ANtwort erfährt man zwar nicht (jedenfalls nciht in diesem Band), aber zeigt, dass der Autor sich darüber Gedanken gemacht hat.

(+) Spannung und die weitere Story. So etwas ähnliches habe ich noch nciht gelesen und ich finde es wirklich sehr interessant. Mich reizt es, so schnell wie möglich das Rätsel des Tales zu erfahren und werde mir trotz erheblicher sprachlicher Rülpser auch die anderen Teile unbedingt zu Gemüte führen.

Fazit: (endlich, endlich)
Nicht nur für Hohlbein-Fans ein spannender, rasanter Roman. Wer über flache Charaktere und sprachliche Mängel hinweglesen kann, hat einen kurzweiligen Roman in der Hand. Wer sich an so etwas leicht stört, sollte es lieber bleiben lassen.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2007
Ich möchte mich nur kurz fassen...

Anders ist meiner Meinung nach eine der besten Reihen die Hohlbein geschrieben hat.

Spannend vom Anfang des Ersten bis zum Ende des Vierten Buches.

Vorallem hat es Hohlbein wieder einmal geschafft viele interessante Wendungen und Überaschungen einzubauen.

Insgesamt sehr gut, leichte Schwächen hat das Buch natürlich wie alle Hohlbein ;-)

Das Ende ist ( zumindest für mich :D ) überraschend und auch befriedigend, natürlich mit den normalen Schwächen von Hohlbein Enden.

Insgesamt aber vor allem für diejenigen zu empfehlen die Hohlbeins Stil mögen und sich bei einem 500 Seiten Buch auch immer denken, verdammt was lese ich danach. Die Anders quadrologie ist ein großes Buch und garantiert daher Lesestoff für ein paar Wochen.

Für mich eines der besten Werke Hohlbeins, vergleichbar mit Midgard, der Greif oder Spiegelzeit.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2007
Ich habe die Anders-Saga schon vor über einem Jahr gelesen, es aber bis jetzt verabsäumt, Rezensionen darüber zu schreiben. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Nach "Nemesis" ist "Anders" Hohlbeins bester Zyklus.

Schon Band 1 beginnt fesselnd. Nach einem Hubschrauberabsturz landet Anders in einem Tal, in welchem er aber nicht Menschen, sondern Tiermenschen begegnet. Katt ist so ein Tiermensch - eine Mischung aus Katze und Mädchen. Anders verliebt sich in sie, doch sie müssen fliehen. Andres will Katt zeigen, dass die Welt größer ist als nur dieses Tal, doch eine Flucht scheint aussichtslos.

Mit großer Spannung habe ich "Anders 1 - Die tote Stadt" gelesen. Es ist ein Hohlbein, bei dem so gut wie nie Langeweile aufkommt, und hat man erst den ersten Band gelesen, muss man die drei anderen so schnell wie möglich haben!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Hohlbein, anders 1 - die tote Stadt
Bewundernswert wie Hohlbein es schafft, Leser jeden Alters zu fesseln. Im Grunde ist es vordergründig ein JUGENDbuch, doch auch mich - 25 J / m - hat dieses Buch unheimlich gefesselt und mir großen Lesespaß bereitet. Und die Jüngeren werden erst recht ihrer Spaß an/mit diesem Roman haben.
Schon der Titel „die tote Stadt" weckte in mir pheromonreiche Gefühle (siehe Enwor 3 - das tote Land). Doch lassen sich die beiden Bücher nicht wirklich miteinander vergleichen. Dieses hier ist kein anderes Kaliber, es gehört eher einer anderen SPARTE an.
Als Freund des Fantastischen und unserer Welt Entfremdenden überflog ich einige Absätze, bis hin zum Absturz der Cessna, wo m.E. das Abenteuer erst richtig beginnt...
Froh noch am Leben zu sein, stellt Anders rasch - schneller als ihm lieb ist - fest, dass er höllisch aufpassen muss, um es nicht zu verlieren. Gleich nach dem Absturz wird er angegriffen? gejagt? Unerwartet bekommt er Hilfe und entkommt seinen Verfolgern. Doch die nächste Gefahr lässt nicht lange auf sich warten...
Wer jetzt denkt, dies sei überwiegend ein Jump-and-run-Buch, in welchem Hohlbein die Handelnden von einem Ort zum nächsten hetzen lässt, irrt - ein wenig. Auf diese marathonreifen Szenen verzichtet der Autor weitestgehend. Vielmehr fokussiert der Autor das Interesse auf die Tiermenschen und ihre Lebensweise.
Das war auch gleichzeitig der Punkt, wo ich zunächst dachte: „das muss doch nicht sein. Fantastisch ja - aber doch bitte nicht so." Und ich bin mir sicher, dass so ziemlich jeder andere Autor diese Begegnung so geschildert hätte, dass ich das Buch angewidert zur Seite geschleudert hätte. Hohlbein nicht! Nachdem ich mich mit den äußerst bizarren Charakteristika der „Personen" abgefunden hatte, verfolgte ich die Story bis zum spannenden Ende mit Genuss. (Stichwort Ende - ein richtiges gibt es natürlich nicht. Die Story endet mit einer ultraspannenden (wahrscheinlich sogar einer Schlüssel-) Szene und man ist unglaublich enttäuscht, wenn man den zweiten Band nicht gleich zur Hand hat, sondern ihn erst kaufen muss!!!)
Erfreulich ist v.a., dass das Buch keine Einbrüche in Form langweiliger, „zu" intensiver Beschreibungen hat. Der Nachteil - wenn man so möchte - ist: Die Welt bleibt einfach umrissen und es wird weder in Dialogen/Gesprächen noch sonst irgendwie tiefer geschürft. Schwierig natürlich, wenn die Betreffenden nichts über die Geschichte und ihre eigene Vergangenheit wissen/sagen können. Aber auch ohne diese Hintergrundinformationen wird man bestens unterhalten.
FAZIT
Trotz eines simplen Rahmens eine tolle Story. Und auch der Witz kommt nicht zu kurz. Prädikat „empfehlenswert!"
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2012
Ich verschlinge so ziemlich alles, was sich lesen lässt, abgesehen von Schund, Schnulzen, Liebesromanen etc. Einigermaßen anspruchsvoll sollte die Lektüre schon sein. Die Anders-Reihe ist mir von meinem Vater empfohlen worden, der das Alter der Zielgruppe dieser Bücher bei weitem überschritten hat, ebenso wie ich auch. Das Thema der Geschichte interessierte mich zunächst eher mäßig, aber ich tat ihm den Gefallen und begann im ersten Buch zu lesen. Der Schreibstil zu Anfang hat mir nicht wirklich zugesagt, auch die Banalität, der ersten Seiten weckte in mir eher den Wunsch, das Buch zur Seite zu legen. Aber ich las weiter und das war auch gut so, denn danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die weiteren Teile habe ich auch regelrecht verschlungen und war richtig traurig, als ich damit fertig war. Ich habe übrigens vorher noch nie ein Buch dieses Schriftstellers gelesen, deshalb kann ich mir kein Bild davon machen, ob das nun eine seiner guten oder eher mäßigen schriftstellerischen Leistungen ist. Ich bin jedoch begeistert und hoffe, dass die Geschichte irgendwann einmal verfilmt wird.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2004
Ich habe inzwischen über 80 Hohlbein-Bücher im Schrank stehen (und natürlich auch fast alle mehrmals gelesen). "Anders" kommt nicht ganz an die Qualität der "alten" Wolfgang u. Heike Hohlbein-Klassiker heran ("Der Greif", "Drachenfeuer", "Unterland"), ist aber seit längerer Zeit wieder ein echtes Highlight! Nachdem "Das Avalon-Projekt" zu langatmig und die "Camelot-Reihe" eher langweilig war (zumindest für Leute über 14, ich bin übrigens 26 ;-), liest sich "Anders" wirklich gut und flüssig, man möchte es gar nicht mehr beiseite legen. Endlich läuft Hohlbein mal wieder zu alter Form auf und legt in seine Geschichten wieder mehr Spannung, Witz und vor allem TEMPO (letzteres habe ich in den letzten Büchern eher vermisst). Leider hört das Buch an der denkbar spannensten Stelle auf, so dass ich Teil 2 gar nicht mehr erwarten kann. Natürlich ist bereits abzusehen, dass Anders' Vater hinter all dem zu stecken scheint (warum sollte er sonst von den Männern in
Schutzanzügen verschont bleiben), aber in weiteren 3 Bänden kann ja noch viel passieren.
Und jetzt lesen Sie das Buch am besten gleich, um sich selbst eine Meinung zu bilden!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2012
Dieser 1. Band der Anders-Reihe war gar nicht schlecht. Die Idee eines abgeschiedenen Tals, in dem Tiermenschen leben, die das Resultat einer Katastrophe sind, stieß bei mir sofort auf Interesse.

Was mich etwas genervt hat, sind die vielen Fragen, die zwar aufgeworfen, aber nicht beantwortet werden. Die Hauptfigur Anders kennt sich oft nicht aus... und der Leser genauso wenig! Es wäre ganz hilfreich gewesen, wenn die Autoren Antworten auf zumindest ein paar Rätsel gegeben hatten.

Außerdem ist der Anfangsteil (wo das Flugzeug abstürzt und Anders dann mit Jannik bzw. Katt herumläuft) auch sehr zäh zu lesen. Hier hätte man den Roman um ein paar Seiten kürzen können.

Doch wie gesagt, ein recht interessanter Auftaktband.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2004
Ich bin bereits meiner Kindheit ein sehr großer Hohlbein Fan, wobei ich zugeben muss, dass mir die Bücher, die Herr Hohlbein zusammen mit seiner Frau schreibt am besten gefallen. Dennoch, die letzten fünf Bücher ließen etwas vermissen. Der "Krieg der Engel" war zu vorhersehbar, die Story für sich nicht interessant genug. Die "Artus-Trilogie" war genialer Lesestoff und das, obwohl mich das Thema nie besonders interessierte, aber dennoch war es letztendlich "nur" eine Adaption eines bereits existierenden Stoffes. "Das Buch" hatte eine interessante Grundidee, scheiterte letztendlich doch an den seitenlangen einschläfernden Passagen, die Story selbst war zu vorhersehbar.
Anders jedoch startet zwar gleich mit altbewährtem (das Gespann Anders-Jannik erinnert ein bischen an Aton-Petach aus "Die Prophezeihung", komplett mit Janniks Technikphobie und Anders' "seltsamen" Namen), führt den Protagonisten jedoch nicht in eine Paralellwelt sondern in einen abgeschotteten Teil unserer eigenen Welt, in dem Fantasyelemente vorherschen, die zwar ohne jegliche Magie existieren, auf den Leser aber trotzdem einen ganz eigenen Zauber auswirken. Die interessante Mischung aus Gentechnik-Thriller, Science Fiction und klassischer Hohlbeinfantasy lassen auf eine gigantische Saga hoffen, die diesmal (hoffentlich) ohne die 2jährigen Wartezeiten der Artus-Trillogie auskommen wird.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2014
Der Auftakt der Reihe des Autorenpaares Hohlbein hat mir gefallen, auch wenn er meiner Meinung nach nicht ganz an andere Werke von ihnen (oder ihm) heranreicht. Der 16 Jahre alte Protagonist Anders macht im ersten Teil keine große Entwicklung durch. Einmal bei den Tiermenschen angelangt, muss er zudem aufpassen, dass seine Redensarten und seine Art, Dinge zu betrachten, ihn nicht gänzlich als Sonderling charakterisieren. Die Welt, in die er geraten ist, unterscheidet sich radikal von der, die er kennt. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Charaktere, die ich liebgewonnen habe, sind Katt und ihre Schwester Ratt. Auch sie sind Tiermenschen, die sich an Anders und seine Sichtweise erst gewöhnen müssen. Vor allem Ratt zeigt Anders gegenüber zuerst großes Misstrauen. Von den restlichen Tiermenschen, die in der Ruinenstadt wohnen, ist nur noch Bull als einer der Ältesten charakterlich ein wenig tiefer gezeichnet.

Die Probleme, Regeln und Verbote, die die Sippe von Tiermenschen in ihrem Alltag halten, sind realistisch dargestellt, dort fehlen aber auch noch jede Menge Antworten.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, mir fallen auf Anhieb nur zwei Stellen ein, an denen mich der Satzbau ein wenig gestört hat. Obwohl das Autorenehepaar das Buch zusammen geschrieben hat, ist für mich kein Bruch im Schreibstil erkennbar.

Die Geschichte ist für den ersten Teil gut aufgebaut; da es vier Teile sind, bleiben die meisten Fragen natürlich unbeantwortet: Wer sind die Männer in den schwarzen ABC-Anzügen, die Anders jagen, ihn aber anscheinend nicht umbringen wollen? Was ist mit der Ruinenstadt passiert? Wo kommen die Tiermenschen her? Wer sind die Elder? … Fragen, die in den nachfolgenden Bänden hoffentlich beantwortet werden.

Mein Fazit: 4 von 5 Sternen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2012
Ja, es gibt erzählerische Schwächen und sprachliche Stolpersteine, es bleiben Fragen (bisher) offen, einigen Charakteren fehlt es an Tiefe, man erfährt wenig darüber, wer der Protagonist eigentlich ist und es bleibt Vieles dem Leser selbst überlassen.
Ja, die ersten fünfzig Seiten lesen sich eher schleppend, ja, man hat ein wenig das Gefühl einen Jugendroman zu lesen, was es vielleicht auch ist und es mag sein, dass es sich von anderen Hohlbein-Büchern nicht groß unterscheidet, was ich jedoch nicht beurteilen kann. Mit all dem ist "Anders" sicher nicht mein Lieblingsbuch und zuerst dachte ich "Was liest du hier eigentlich?" und weiß eigentlich noch immer nicht, was ich von diesem Buch eigentlich halten soll.
Aber nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte gefesselt. Sie ist kurzweilig und spannend und auch wenn man sich hier und da ein wenig mehr vom Buch wünschen würde, als es einem tatsächlich bieten kann, fühlte ich mich doch gut unterhalten und werde wohl nicht umhin kommen, auch die nächsten Bände zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden