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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
76
4,6 von 5 Sternen
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am 8. August 2009
In diesem Band geht es nun, wie sich schon im vorangegangen Band angedeutet hat, um Phury und Cormia. Aber anders als ich erwartet hätte, steht, zumindest im ersten Band, die Geschichte um die beiden alles andere als im Mittelpunkt. Es passiert alles eher nebenbei und eine wirklich enge Bindung zu der Beziehung der beiden entsteht für mich im Verlaufe des Buches nicht ganz, sondern findet ihre tieferen Ansätze erst ganz am Schluss und das natürlich alles höchstproblematisch, da Phury ja nun definitiv Primal ist und diese Rolle nur mehr schlecht als recht ausfüllt.
Aber dass die beiden so wenig Platz gemeinsam einnehmen ist auch alles andere als schlimm, denn zuerst sind die Verwicklungen mit Bella zu lösen, die in der Schnelle angesichts der Tiefe unglaubhaft erschienen wären. Und auch sonst gibt es eine Menge zu erzählen. Es werden so viele potentielle zukünftige Entwicklungen aufgezeigt, dass man mal wieder unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Eine zentrale Rolle im Buch nehmen die Ereignisse im Elternhaus der beiden Zwillinge nach der Zs Entführung ein, sowie Einblicke in die psychische Verfassung des neuen Primals und warum er so ein Suchtproblem mit sich rumträgt. Bisher hat man es immer nur zur Kenntnis genommen, doch nun erfährt man was bzw. wen er damit zu verdrängen ersucht. Dass er angefangen hat, die Lesser regelrecht zu schlachten, ist dem Leser bekannt, doch seine unkontrollierte Vorgehensweise bleibt von Wrath nicht ungeahndet und Phury hat mit weitreichenden Folgen zu kämpfen.
Auch die Lesser und Omega sind mal wieder nicht untätig und erreichen einen schier unglaublichen Vorstoß in die Gemeinschaft der Vampire und nicht zuletzt der Black Dagger mit Verbindungen in deren Welt, bei denen mir ehrlich erstmal die Kinnlade runtergefallen ist.
Bei dem ganzen Drama werden auch die Handlungsfäden zu John und seinen beiden Freunden nicht fallengelassen und sie stehen die ganze Zeit in engem Bezug zu den Geschehnissen und auch da ereignet sich Unglaubliches vor allem in Hinblick auf John. Ebenfalls eine zentrale Rolle nimmt Rehv mit seinem Club ein und auch da wird Spannendes für die Zukunft in den Raum gestellt.
So viele Dinge passieren gleichzeitig und werden doch sehr eindringlich an den Leser herangeführt, dass man das Gefühl hat, es muss mindestens 10 weitere Bände geben, damit das alles aufgelöst werden kann, zumal aus den letzten Bänden ja auch noch einiges unangesprochen im Raum steht.
Mir hat dieser Band sehr gut gefallen und sicher habe ich hier vieles was passiert nicht angeführt, aber ich habe versucht, nicht zuviel zu verraten, sondern nur Neugierde zu erwecken.
Zuerst war ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht, dass es so wenig um die eigentlichen Protagonisten Phury und Cormia geht und dass sich dieses Mal keine wirklich zentrale Liebesgeschichte ereignet, aber die Welt außenrum und die Vergangenheit die aufgezeigt wird, sind so spannend und mitreißend, dass man da wirklich sehr entschädigt wird.
Wieder mal sehr schade, dass es nicht einen gesammelten Band gibt und man wieder ewig auf die Fortsetzung warten muss, aber ich denke, dass sich das Warten wie bisher jedes Mal lohnen wird.
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am 7. August 2009
... beginnt eigentlich schon im letzten Teil, als er sich freiwillig für das Amt des Primals gemeldet hat. Doch nun lebt seine erste Partnerin, Cormina, schon seit fünf Monaten im Haus der Bruderschaft und Phury ist noch keinen Schritt weiter gekommen. Er steht nicht nur unter dem Zwang eine neue Nachkommenschaft zu zeugen, sondern hat auch immer das Glück seines Zwillingsbruders Zsadist vor Augen. Um dem ganzen Druck standzuhalten flüchtet sich Phury in den roten Rauch und entwickelt eine zunehmend sadistische Ader im Kampf gegen die Lesser.

Diesmal hat die Autorin nicht nur eine Liebesgeschichte als Hauptaugenmerk gewählt, sondern widmet sich auch dem Nachwuchs der Bruderschaft. Mit viel Geschick hat J. R. Ward die Geschichte von John und seinen Freunden in die Handlung verstrickt und uns hinter die Fassade der adligen Vampirgesellschaft sehen lassen. Auch Rev und Xhex bekommen ihren Part und bleiben damit keine Außenseiter mehr.

Nachdem Phury in "Todesfluch" ja etwas von seiner Charakterstärke eingebüßt hat, wendet sich das Blatt hier. Auch wenn er momentan in einer Krise steckt und einen kleinen Schubs in die richtige Richtung braucht, gewinnt der Krieger hier eindeutig an Tiefe.
Cormina hingegen muss sich in der, für sie neuen, Welt erst zurecht finden und wirkt anfangs wie ein staunendes, wissbegieriges Kind. Doch sie lernt schnell dazu, legt ihre Schüchternheit ab und beginnt endlich eigene Wünsche zu haben. Diese Veränderung macht sie zu einer starken Heldin, die Bella, Mary und all den anderen Frauen durchaus ebenbürtig ist.

Wie immer hat die Autorin mit Witz, Emotionen und Spannung nicht gespart und damit eine Geschichte geschaffen, die einen nicht mehr los lässt. Kleine Details werden eingeworfen, die jeden Fan der vergangenen Bücher wohl freuen werden und das Warten auf den nächsten Band zur Qual machen.

Für mich war der erste Teil von Phury's Geschichte ein gelungener Nachfolger, der durchaus die volle Punktzahl verdient hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. August 2009
Schon nach dem ersten Band war ich süchtig!
Das einzige was es zu bemängeln gibt ist, das alles mal wieder mittendrin aufhört und man eeeewig auf Nachschub warten muss! Das ist echt zum verrückt werden! Jetzt muss man wieder bis Dezember auf die Fortsetzung warten und das ist für uns die inzwischen nach Black Dagger so süchtig sind wie Phury nach dem roten Rauch die reine Folter!
Ich war komischerweise gar nicht enttäuscht das es zwischen Phury und Cormia nur schleppend weitergeht, immerhin merkt er trotz seines Dauerrausches das ihn diese Frau nicht kalt lässt. Er ist etwas verwirrt das die Bilder die er heimlich von seiner Schwägerin malt immer mehr einer anderen ähneln. Und auch sonst möchte man dem schönen Phury des öfteren kräftig irgendwohin treten.
Endlich hört man auch mal wieder etwas von Thor. Auch da hat man trotz allem das Gefühl das man nicht zum letzten mal von ihm gehört hat. Dieser Band nimmt Wendungen die einen Überaschen, erfreuen und auch entsetzen.
Mrs. Ward schafft es mit Ihrem unglaublichem Talent Lust auf mehr zu machen. Ihre Bücher haben alles was ich mir von einem richtig guten Buch erwarte. Man will von der ersten Seite an wissen wie es weitergeht, kann es kaum erwarten eine Seite umzuschlagen und ist enttäuscht wenn man am Ende angekommen ist! Weil man kaum glauben kann das man schon durch ist.
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am 1. November 2016
Im ersten Teil "Blutlinien" des sechsten Bandes "Lover Enshirned" der Black Dagger - Reihe beginnt die Liebesstory zwischen Phury und Cormia, die sich im letzten Buch angebahnt hat. Außerdem spielen die drei Freunde John, Quinn und Blay wieder eine große Rolle. Endlich kommt auch mal Omega zu Wort. Er will seinen Sohn aufsuchen und für seine Pläne einspannen.

Die Handlung dieses Teils konnte mich nur teilweise mitreißen. Die Story um die drei Jungvampire fand ich richtig gut. Jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen und sie unterstützen sich gegenseitig. Auch Bellas Bruder ist eine interessante Figur. Ich bin schon gespannt, was es mit der Prinzessin genau auf sich hat. Was mich nicht so angesprochen hat, ist das Pärchen, welches nun im Mittelpunkt steht. Phury ist so von Schuldgefühlen zerfressen und versucht der Welt mit Hilfe von Drogen zu entfliehen. Seine Unsicherheit und Jammerei nervt mich schon sehr. Mir ist klar, dass er wegen seinen Bruder Schuldgefühle hat. Letztlich hat aber Z Schlimmeres ertragen müssen als er und Phury konnte ihn ja auch retten. Ich hoffe, dass er es schafft, wieder Verantwortung für sich zu übernehmen. Auch Cormia spricht mich jetzt nicht so an. Sie ist mir zu langweilig. Im Vergleich mit anderen Pärchen, gerade was Z/Bella oder V/Jane angeht, gehen sie definitiv unter. Ich hoffe, dass sie mich im zweiten Teil besser mehr überzeugen können.
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am 27. September 2016
Wie eigentlich jeder der Brüder in der Bruderschaft der Black Dagger, so hat auch Phury, Zsadists Zwillingsbruder, seine ganz eigenen Dämonen zu bekämpfen. Er trägt ebenfalls schwer an dessen dunkler Vergangenheit und hat sich daher ganz der Drogensucht verschrieben. Der Konsum bereitet ihm immer mehr Probleme, nicht nur das er Halluzinationen hat, er wird auch nachlässig im Kampf und das stößt den anderen Brüdern verständlicherweise sauer auf. Und da wäre ja auch noch die Sache mit seiner Aufgabe als Primal der Vampire...
Dagegen muss Cormia erst lernen auf der normalen Seite der Welt zu recht zu kommen, lebte sie doch bisher sehr abgeschieden. Sie muss lernen eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und versucht dabei Phury endlich ein wenig näher zu kommen - das stellt sich jedoch als schwerer heraus als gedacht.

Ich muss sagen, dass das Paar Phury und Cormia generell eines ist, das mir in der Reihe nicht soo nahe geht wie manch anderes. Das liegt unter anderem an Phurys Problemchen mit seinen Halluzinationen und seinen imaginären Zwiegesprächen, ich habe da einfach keinen Draht zu ihm. Auch sein anfängliches Verhalten Cormia gegenüber und sein Umgang mit seiner Pflicht als Primal lassen ein wenig zu wünschen übrig. Cormia dagegen mochte ich schon immer, sie ist einfach eine Auserwählte mit Charakter die sich immer ein wenig anders als gewünscht verhalten hat.
Die Anziehung zwischen den beiden ist meist spürbar vorhanden, wenn auch irgendwie nicht so deutlich wie bei den anderen Paaren. Auch finde ich, dass in dem Doppelband der beiden irgendwie die Liebesbeziehung nicht so im Vordergrund steht wie in anderen.
Das hat auch seine Gründe. Zum einen wird der Leser Zeuge wie ein raffinierter Plan Omegas nach langen Jahren endlich Gestalt annimmt. Zum anderen gibt es einige erschreckende Situationen was die drei Jungs John, Qhuinn und Blaylock angeht und dann bekommen wir einen mehr als gruseligen Einblick in das Leben von Revenge, Bellas Bruder. Es gibt also in diesem Band viele interessante und wichtige Ereignisse, die ein wenig von der Beziehung der beiden ablenken.
Diese Ereignisse sind natürlich auch genial, mir hat aber hier ein wenig der Beziehungsaspekt gefehlt.

Einige neue Ereignisse im Krieg der Bruderschaft gegen die Lesser werfen ihren dunklen Schatten voraus und auch sonst gibt es wieder jede Menge Action und einen Ausblick auf einige potentielle neue Hauptprotagonisten. Unter der geballten Ladung neuer Situationen geht das Paar Cormia und Phury aber beinahe ein wenig unter.

Schaut bei Mietze's Bücherecke vorbei
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Die Rezension umfasst beide Bände "Blutlinien" und "Vampiträume".

In diesem Band gibt es endlich mehr von den "Jungs". Das Hauptpaar sind zwar Phury und Cormia und deren Geschichte wird auch sehr schön erzählt, aber ihnen wird nicht soviel Raum gelassen, wie es bei den Haupt-Protas der Vorgängerbände der Fall war. Ich sage dazu nur: Gott-Sei-Dank!! So blieb mehr Raum für Qhuinn, Blay und John!! :-) Jippie!!

Aber erstmal ein wenig zur Geschichte: Phury ist also nun die "Kraft des Volkes", der Primal und er hat sich bereit erklärt, mit 40 Auserwählten eine neue Riege Brüder und Auserwählte zu zeugen, um den Fortbestand der Vampire zu sichern. Doch das ist in seinem Zustand der blanke Wahnsinn! Denn dieses Versprechen einzugehen und es auch einzulösen, sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Vor allem, da Phury ein ganz massives Drogenproblem und eine nicht zu unterschätzende Persönlichkeitsstörung hat. Er gibt sich, als sogenanntem "bösen Zwilling" (zweitgeborener und angeblich verfluchter Zwilling), die Schuld am Unglück seiner ganzen Familie. Er zieht sich selbst und seine Existenz zur Verantwortung für den Alkoholismus seines Vaters, die Depressionen seiner Mutter und die Entführung und Versklavung seines Bruders Zsadists. Er hat seinem "schlechten Gewissen" und "seiner Schuld" sogar einen Namen und ein Gesicht gegeben, es ist ein "Zauberer" der ständig in seinem Kopf herum spukt, ihm seine Fehler in einer unendlichen Litanei zuflüstert und den Phury nur betäuben kann, wenn er sich ständig und hochdosiert mit Joints (dem roten Rauch) wegknallt.

Nachdem er sich bei einem Kampf mit den Lessern fast hat töten lassen, zieht Wrath die Reißleine und ihn endgültig aus der Bruderschaft ab, mit dem Hinweis, endlich mit sich selber klar zu kommen, clean zu werden und seine Verpflichtung bei den Auserwählten einzulösen. Für Phury bricht jetzt alles zusammen. Der Pflicht als Primal ist er nicht gewachsen, darum zieht er sich von Cormia (seiner Hauptfrau) auch immer stärker zurück. Besonders, weil er immer denkt, das er ihrer unwürdig ist und sie diese ganze Sache nur unter Zwang über sich ergehen läßt.

Dabei hat Cormia ihr Herz längst an diesen schönen Mann verloren. Sie sieht in ihm einen vollendeten Gentlemen, einen aufopferungsvollen Charakter und die Hoffnung für die ganzen Vampire. Doch sie erwischt sich immer öfter bei dem Gedanken, dass sie ihn für sich allein haben will. Doch damit betrügt sie ja eigentlich nicht nur ihre Religion, sondern auch die ganze Rasse. Cormia befindet sich im gedanklichen Krieg mit allem, was sie jemals als Auserwählte gelernt hat. Der Besuch auf der "anderen Seite" hat ihr die Augen geöffnet und sie weiß nun nicht mehr wo sie in ihrem Leben steht. Abgesehen davon glaubt sie, dass Phury nur Bella liebt und sie nur seine aufgezwungene zweite Wahl ist.

Beide stecken eigentlich fest in der jeweiligen Misere, wenn nicht bald einer von beiden auf den Tisch haut, sich überwindet und sein Schicksal endlich selber anpackt, dann steht das Glück in den Sternen... .

Der für mich interessantere Erzählstrang in diesem Buch drehte sich um die "Troika". Blay, Qhuinn und John sind durch ihre "Wandlung" gegangen und gehören zu den besten Kämpfern ihrer Klasse. Ihre Sorgen drehen sich nur um den nächsten verfügbaren Sex (Qhuinn), den nächsten Besuch in ZeroSum (John) und coole Klamotten, bis eine unglückliche Begegnung mit Lash ihre gesamte Welt aus den Fugen reißt. Lash hat Johns "Geheinmis" gelüftet und bedrängt ihn während einer Prügelei brutal in der Dusche der Trainingsräume, da sieht Qhuinn rot und katapultiert sein Leben geradewegs in die Hölle... . Diese Sequenzen mit den Jungs sind so tiefgehend, so emotional, so berührend und so genial geschrieben, dass ich einfach nur absolut atemlos gelesen habe!!!! Unvergleichlich!! Ich bin regelrecht süchtig nach den dreien. Und Wraths Lösung für dieses Drama war göttlich, ich hätte ihn dafür knutschen können!!

John und Xhex nähern sich auch endlich ein wenig einander an und zwar so, dass die Seiten bei ihren Szenen qualmen!! Ich sag nur eines dazu: "Next time. Say my name." LOL

Das Buch gibt auch tiefe Einblicke in den Alptraum, den Rhevenge sein Leben nennt. Sehr gut geschrieben und läßt die Fans der Serie auf Rhevs Buch hinfiebern!! Im Original erschien Lover Avenged letztes Frühjahr. Die Übersetzung erscheint dieses Jahr noch unter den Titeln "Racheengel" und "Blinder König" im April und August.
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am 17. September 2010
Blutlinien ist für mich bisher der schwächste Band der Black Dagger. Vielleicht war der Unterschied zum Vorgängerbuch mit Vishous einfach auch zu krass. Sagen wirs mal so, Marissa fand ich ja schon etwas nervig - aber Cormia??? Die Auserwählte die dazu erkoren wurde von Phury geschwängert zu werden, die ist noch um Welten anstrengender. Sie kommt aus einer Welt in der alles weiß ist und die Frauen nur darauf warten vom Primal (in dem Fall Phury) geschwängert zu werden. Die Gute weiß weder was ein Mann ist, wie ein Mann aussieht, noch was die ganze Sache mit dem Sex auf sich hat. Was sie allerdings nicht dran hindert sofort - oh wunder- scharf auf Phury zu werden. Dieser bekifft und bedröhnt sich eigentlich das ganze Buch hinweg und benimmt sich total bescheuert. Erst nimmt er das Amt des Primals an, dann will er es doch nicht weil er eigentlich in Bella(die Frau seines Bruders) verliebt ist. Plötzlich jedoch merkt er das er vielleicht doch Cormia liebt, schickt sie dann aber lieber weg und raucht noch nen Joint. Von Vishous, Butch oder Rhage hört man in diesem Band eigentlich garnix. Nebenbei werden gottseidank noch einige interessante Handlungsstränge gelegt, die mir Hoffnung auf den Band mit Rev machen. Auch John, der ewige Michbubi der Nation, wurde durch seine Transition nicht wirklich männlicher. Dauernd wird auf die Tränendrüse gedrückt und der Wechsel an der Lesserfront geht so schnell vor dass ich mit den ganzen Buchstaben garnicht mehr mitgekommen bin. Gut, die Geschichte um Lash fand ich nicht schlecht und ich denk da wird sicherlich auch noch das eine oder andere spannende passieren. Warten wirs ab.
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am 15. August 2009
Endlich ist er da! Der 11. Teil der Black Dagger Reihe von J. R. Ward mit dem wieder sehr fragwürdigen deutschen Titel "Blutlinien". Es hat ja auch ewig gedauert und da der Heyne Verlag sich leider nie an den angegebenen Veröffentlichungstermin hält, war ich erschrocken festzustellen zu müssen, dass das Buch schon eine ganze Weile (eine Woche!!!) zu kaufen war, als ich spontan in der Buchhandlung meines Vertrauens darüber gestolpert bin. Puh! Kurz geärgert, aber im Prinzip war ich froh, endlich weiterlesen zu können.

Da jeder mal darf, sind dieses Mal Cormia und Phury das Pärchen der Stunde. Oder auch nicht? Es hat sich ja schon in "Todesfluch" angedeutet, dass die beiden noch so einiges Potential zu bieten haben und schon damals ging es heiß her. Und ich dachte, so geht es weiter. Leider falsch! Während Cormia isoliert in ihrem Zimmer hockt, mit der Umwelt und vor allem sich selbst ständig überfordert ist und sich dabei nicht mal aus ihrem Zimmer geschweige denn vor die Tür wagt, ist Phury ständig zugedröhnt unterwegs. Joints werden in Mengen konsumiert, wie andere Menschen Luft holen, die bösen Feinde werden am liebsten ausgeweidet und seit wann bitte gibt es diesen Zauberer? Scheinbar ist es der Autorin erst zu spät eingefallen, dass Phury nicht exzentrisch genug ist, um in die Bruderschaft zu passen oder woher jetzt diese Stimmen im Kopf? Wenn man mal zurückblickt, hatte ja jeder Bruder quasi seine Ecken und Kanten: Wrath, der blinde König, Rhage mit seiner Bestie, Zsadist spricht ja eigentlich schon für sich, Butch, vom Mensch zum Vampir und Vishous bestach durch seine Rolle als Sohn der Virgin Subscribe und seine Visionen. Mit einem Holzbein allein und ein bisschen Hasch wirkt man dagegen doch irgendwie ein wenig blass. Deswegen wahrscheinlich der Zauberer. Was die traute Zweisamkeit der beiden und die Anzahl der Szenen betrifft, wo er oder sie auftaucht, so ist bis dato ein Tiefpunkt erreicht worden. Stattdessen wurde vielen anderen Personen und Geschehnissen mehr Platz eingeräumt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kommt darauf an, wie toll man das Pärchen findet. Da ich die Konstellation zwischen der Auswählten und den Primal nicht besonders spannend fand, war ich froh über die vielen kleinen Abwechslungen. Vielleicht waren die wiederum auch Schuld, dass die beiden Hauptprotagonistin so nichtssagend wirkten. Zwei Unerfahrene aufeinander loszulassen, ist schon sehr mutig, besticht die restliche Reihe doch durch so viel mehr Erfahrenheit. Und wo in anderen Teilen schon die Hüllen fielen, geht es in diesem Band nun erstmals sehr keusch zu. Zumindest was Phury und Cormia betrifft.
Altbekannte wie John oder Rehvenge wissen Neues zu berichten, aber es gibt auch jede Menge neue Gesichter: Quhinn, Xhex, Omega himself, der neue Hauptlesser und ein Überraschungsgast finden sich in der einen oder anderen Szene wieder.
Am meisten habe ich mich ja über die Auftritte der Bösen gefreut, denn es gibt doch nichts Schöneres als eine ordentliche Bedrohung, die auch mal aktiv da ist und ordentlich die Guten aufmischt.(Spoiler) Mit gutem Beispiel voran geht dabei Omega selbst, der schon vor Jahren tätig war und uns nun seinen Sohn präsentiert. Und bevor jetzt Stimmen laut werden: das steht bereits auf der allerersten Seite. Ich verrate natürlich nicht, um wen es sich handelt, aber man darf überrascht sein. Bis der nämlich gefunden wurde, darf Mr. D uns noch so einige Gräueltaten aus seinem Leben erzählen und es gibt wieder viele schlimme Übergriffe und Schlägereien zwischen den Lessern und der Bruderschaft.(Spoiler Ende)

Ganz allgemein sollte "Blutlinien" vielleicht nicht gelesen werden, wenn man gerade sehr deprimiert ist, den einige Personen wissen leider nicht viel Positives über ihr bisheriges Leben zu berichten. John kämpft nach wie vor mit seinem schlimmen Überfall, Quhinn und Phury mit ihrem Elternhaus, die beiden Sympathen mit ihrem Dasein und besonders der Reverend hat es mit einer schlimmen Erpressung zu tun. Dabei sind Kleinigkeiten wie Bellas Schwangerschaft, unerwiderte Liebe und böse Halluzinationen, Verachtung und Verstoß der Glymera, Nachwuchs für die Bruderschaft, Tod und Isolation noch nicht mal inbegriffen.

Mit dem vorliegenden Buch kriegt man eine Menge geboten und vieles wurde von mir noch nicht mal angerissen. Ich würde mir vielleicht weniger Szenenwechsel für den kommenden Teil wünschen, denn ich habe mich persönlich in einigen Momenten aus der jeweiligen Handlung herausgerissen gefühlt, bevor die sich entwickeln konnte. 3-4 Seiten und schwups, wieder umgeswitcht und weiter geht es bei wem anders woanders. Das stört dann ein wenig, wenn man erst fünfzig Seiten weiter wieder bei der Person zurück ist.

Fazit:
Spannung, überraschende Wendungen, Herzschmerz, Action und viele neue Entwicklungen - das bietet der erste Teil von "Lover Enshrined". Von Letzterem sogar so viel, dass ich mich echt frage, in welche zahlenmäßige Dimensionen die Fortsetzungen noch wachsen werden, denn die Autorin entwirft ja einen Kracher nach dem anderen. Irgendwann werden wahrscheinlich die ersten 40 Seiten nur noch das Glossar umfassen, um der Komplexität von J. R. Wards Welt noch Herr zu werden. Im Großen und Ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Abraten vom Lesen kann ich höchstens Neulingen, denn die werden trotz Erläuterungen am Anfang keinen Fuß mehr fassen können; lieber schön von Anfang an genießen. Für Fans der Serie natürlich ein absoluter Pflichtkauf und man darf auf den nächsten Band gespannt sein. Von mir gibt es (nur) 4 Sterne, weil ich finde, dass die Autorin nach Zsadists Geschichte nie wieder so in Höchstform war. "Vampirträume" ist dieses Mal eindeutig vorbestellt, falls die Erscheinung (hoffentlich) mal wieder nach vorne verlegt wird! Bis dahin heißt es: Abwarten!
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am 28. April 2013
Für mich ist dies bisher leider der schwächste Teil der Black Dagger Reihe. Nach Vishous und Janes fabelhafter Erzählung war klar, dass es Phury und Cormia nicht leicht haben würden dies zu toppen. Tatsächlich kommen sie im 11. Buch noch nicht mal ansatzweise an ihre Vorgänger heran.
Ich bin schon enttäuscht von Phury, der zu einem Bella anhimmelnden, selbstmitleidigen Drogensüchtigen geworden ist, der zu allem Überfluss auch noch einen Schizophrenen Zug entwickelt hat. Bei seinem Selbstzerstörungstrip dabei zu sein, hat mich nun nicht gerade erfüllt.
Seinen Primalspflichten kam er nun auch seit 5 Monaten nicht nach und das obwohl Cormia im nächsten Zimmer mehr als bereit ist und auf ihn noch weiter willige 39 Auserwählte warten, mit denen er die nächste Generation Vampire zeugen soll. Doch was macht Phury? Roten Rauch vom Dealer seines Vertrauens beziehen. Da muss im nächsten Teil seiner Geschichte definitiv noch einiges passieren.
Cormia hätte ich mehr Raum in dieser Geschichte gewünscht. Bisher im Reich der Jungfrau lebend, ist die normale Welt für sie vollkommen fremd und da wird allein das Fernsehprogramm, Erbsen und Zahnstocher ein wahres Erlebnis für die junge Auserwählte. Durch ihre Unwissenheit ergeben sich einige amüsante Begebenheiten, die sich ruhig noch häufen könnten. Ansonsten ist die Heldin dieser Geschichte eher blass geblieben.
Das mag auch daran liegen, dass J.R.Ward plötzlich Omega aus der Versenkung wieder auftauchen ließ, der nun seinen vampirischen Sohn zum Lesser machen möchte.
Auch um John, Blay und Quinn spinnt sich ein dramatisches Geflecht, welches noch ordentlich Stoff für die nächsten Plots liefern wird.

Ich hoffe wirklich, dass sich Phury und Cormia, die mich hier noch nicht erreicht haben, im nächsten Teil "Vampirträume" bedeutend steigern können. Ansonsten ist auch dieser Teil ein absolutes Muss für Black Dagger Süchtige. ML
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TOP 500 REZENSENTam 24. Juli 2012
Inhalt:
Phury lebt seit über 200 Jahren ein strenges Zölibat, das er sich selbst auferlegt hat. Um seinen Bruder Vishous und seine Liebe zu retten, erklärt er sich bereit, an seiner Stelle der neue Primal der Vampire zu werden. Seine Aufgabe: Möglichst vielen Auserwählten Kinder zu zeugen. Doch direkt mit der ersten Auserwählten versagt er, ihre Angst lässt ihn stoppen, wofür er eigentlich kam. Statt dessen nimmt er sie lieber mit auf die andere Seite, ins Haus der Bruderschaft und eröffnet ihr gänzlich neue Einblicke ins Leben. Doch auch er selbst ist gefangen in seiner Sucht nach Drogen und er fällt tiefer und tiefer in diesen Strudel.

Meine Meinung:
Puh, das war wirklich das erste Buch der Reihe, das ich am liebsten aus der Hand gelegt hätte. Phurys ständige Drogen- Exzesse steigern sich meiner Meinung nach ins unerträglich langweilige. Seine ständigen Unterhaltungen mit dem Zauberer, der ununterbrochen auf ihn einflüstert sind genau so nervtötend wie seine schmachtende Hingabe zu Bella, Zsadists Frau.

Selbst als er sich zu der Auserwählten Cormia hingezogen fühlt, stößt er sie mit seinem Dackelblick auf Bella ununterbrochen vor den Kopf. So lange, bis er sie tatsächlich zu verlieren scheint. Doch auch seine Entscheidung, eine andere als Cormia zur ersten Auserwählten zu machen, scheint die Angelegenheit nicht zu verbessern.

Dieses ganze hin und her war für mich so langweilig und wenig lesenswert, dass ich wirklich versucht war, das Buch zur Seite zu legen. Da ich aber die Bruderschaft so gern mag, konnte ich es einfach nicht, auch wenn es bis zum Ende nicht besser wurde.

Fazit:
Für mich der bislang schlechteste Teil der Reihe. Phurys Drogenkonsum zieht sich ins endlose und lässt das ganze Buch nervig und langweilig werden
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