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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
68
4,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 18. September 2010
Zum Glück führen die Amazon Rezensionen nur selten in die Irre - auch diesmal haben sie mich zu einer ausgezeichneten Serie geführt.

Unglaublich wie gut und spannend Joe Abercrombie seine Geschichte weiterführt und unglaublich wie man hier an die Story gefesselt wird.

Wenn...
...die "Helden" durch die eisige Steppe stolpern friert man mit
...Inquisitor Glokta wieder die Stufen hinaufhumpeln muss fühlt man den Schmerz
...der blutige Neuner wieder die Oberhand gewinnt gerät man mit in einen Blutrausch
...Ferro wieder einen Schatten am Horizont entdeckt zuckt man auch zusammen
...Bayaz von der Vergangenheit erzählt träumt man mit

Es ist einfach eine Freude wie intensiv man hier miterleben kann.

Ich lese Fantasy und SciFi Bücher um genau das zu erleben. Spannung - Leben - Story - intensive Beschreibungen... das alles wird hier richig gemacht.

Buch 3 liegt gleich neben mir und ich freue mich darauf den dritten und letzten Teil dieser Saga zu lesen.
Danke für dieses Erlebnis!
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am 15. Juni 2017
Teil 3 der Klingenromane um den Barbaren Logan, den Inquisitor Glotka und den Magier Bayaz (selten hat man einen hintertriebeneren Zauberer gesehen). Es geht wieder oredntlich zur Sache und das Blut fließt reichlich. NIcht jeder kann das Ende lebend erreichen, aber das macht den Reiz aus. Wie immer packen einen die überaus realistischen Kampfszenen bei Abercrombie und lassen einen nicht mehr los.
Du kannst deinen Feinden verzeihen - aber erst, wenn sie gehenkt sind. In einer harten Welt gelten harte Gesetze.
Fazit: Lesen!
Ulrik van Doorn
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am 23. Februar 2013
Sehr spannend und intelligent geschrieben. Die Charaktere werden sehr ausgefeilt beschrieben. Freue mich auf den 3. Band der Trilogie. Unbedingt lesen!
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am 8. Juli 2013
Sehr schwierig dieses Buch zu bewerten, da es sehr speziell geschrieben ist. Oft muss man sich über dieses Buch wundern, trotzdem ist es unheimlich fesselnd und spannend. Lohnt sich aber nur die gesamte Triologie zu lesen!
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am 27. September 2007
Auch wenn die vorangegangen Rezessionen schon all das gesagt haben, was man eigentlich sagen muss, wollte ich dennoch ein Kommentar zu dem Buch abgeben.

Wem der Stil Abercrombies in seinem ersten Buch schon gefallen hat, der wird im zweiten Buch nicht enttäuscht werden. Es geht düster zu, sogar noch düsterer als im 1. Band. Von allen Seiten wird die Union bedroht, doch anstatt sich dessen bewusst zu sein herrscht sogar noch ein innerer Kampf im Land. Intrigen zwischen dem inneren Rat der Union und Rivalitäten unter den Generälen machen eine Aussicht auf Sieg sogar noch unmöglicher.
Da ist es gut, dass es noch Helden gibt - würde man vielleicht sagen - aber
in Feuerklingen gibt es keinen übermächtigen Helden, der die Reihen der Gegner niederwalzt. Es gibt kein Gutes, das über das Böse triumphiert. "Man muss realistisch sein." - würde Logan wahrscheinlich seinen Vater zitieren. Der Krieg wird hier als dreckiges Geschäft dargestellt, wo die Moral nur noch wenig zu sagen hat. Nicht das Anständigste wird getan, sondern das Nötigste um zu überleben. Insbesondere durch die Charakterentwicklung kommt dieser Aspekt zum Tragen. Luther, der den Krieg als ein Geschäft sieht, wo man nur Ruhm gewinnen kann, merkt im westlichen Kaiserreich schnell, dass es eigentlich ein düsteres Geschäft ist. Logan, der in seinem Leben nichts anderes tut, als gerade diese düsteren Geschäfte zu erledigen, gibt dagegen eine andere Sichtweise - Er ist des Tötens überdrüssig und erkennt welch sinnloses Geschäft er sein Leben lang betrieben hat, nur weiss er nicht was er Anderes tun soll bzw. kann. Ferro dagegen will nur ihre Rache - zumindest glaubt sie das. Insgesamt ist die Konstellation der Charaktere eine dermaßen ausgefallene, sodass man sich manchmal fragt wie der Autor es eigentlich fertig gebracht hat, eine solch faszinierende Truppe zu erschaffen. Jeder Charakter (Von Glotka bis West) hat seine eigene Sichtweise und wird ständig mit Ereignissen konfrontiert, die diese Sichtweise durcheinander bringen, sodass sie sich anpassen müssen. Aber gerade dieses Anpassen fällt den Wenigsten leicht - wie im richtigen Leben halt - Sie machen ihre Erfahrungen und lernen daraus, manchmal langsam, manchmal schnell und manchmal gar nicht. Insbesondere der "düstere" Inquisitor Glotka ist eine Gestalt, die mir glaube ich noch ewig in Erinnerung bleiben wird. Seine abgestumpften Gedankengänge und seine sarkastische Art haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht - wobei ich immer wieder gehofft habe, dass doch etwas sein "schwarzes" Herz erwärmen könnte - vergeblich ?

Insgesamt hat Joe Abercrombie das geschafft, was er sich vorgenommen hat. Ein Fantasy Buch zu schreiben, wo realistische Dialoge zu lesen sind, wo es kein einfaches Gut oder Böse gibt, sondern es stets auf den Blickwinkel ankommt und wo es Charaktere gibt die eine Tiefe und eine Komik haben wie man sie selten in anderen Fantasy Romanen findet.
Schon jetzt gehört Abercrombie zu meinen absoluten Lieblingsautoren, weil ich genau die Art von Fantasy-Romanen schätze.

P.S.: Ich hoffe die Rezession konnte weiterhelfen und dass meine Rechtschreibfehler nicht überdimensionale Maße angenommen haben.
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am 13. September 2013
Mein Sohn hat sich in das Buch verbissen und das obwohl er nicht gerne liest. Ich gehe davon aus das dies ein spannendes Buch ist
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am 7. September 2007
Die Witze werden weniger im zweiten Band der Klingen-Trilogie, dafür gibt es mehr Blut, Dreck und menschliche Abgründe. Zentrale Themen sind Orientierungslosigkeit und Scheitern '- das Scheitern sich zu ändern, obwohl der Wille dazu vorhanden ist, das Scheitern bei wichtigen Aufgaben, obwohl man alles gegeben hat. Manchmal ist das Beste nicht gut genug und die Seite, für die man gekämpft hat, stellt sich als ebenso verwerflich heraus wie der Gegner.
Dass sich das Buch dennoch gut lesen lässt und den Leser nicht in Depressionen stürzt, liegt am geschliffenen Stil des Autors, der die Geschichte mit hohem Tempo vorantreibt und actiongeladene und intime sowie düstere und humorvolle Momente miteinander abwechselt. Besonders beeindruckend ist wie Abercrombie mit den 6 Erzählperspektiven jongliert ' die Übergänge sind noch flüssiger geworden und treiben Handlung und Charaktere voran. Jede ist interessant und jede wird zum perfekten Moment perfekt eingesetzt, was nicht einfach ist, wenn mehrere P-Charaktere ein und denselben Handlungsstrang teilen. Mindere Charaktere wie Ferro, West oder Dogman kommen zu mehr Geltung, alte Lieblinge wie Logen, Glotka und Jezal faszinieren stärker denn je und sie alle durchmachen schmerzvolle Erfahrungen.
Die Handlung selbst ist simpel (Quest nach dem "Samen" und Invasionsabwehr der Nordmänner und der Südländer), doch das Innenleben der Charaktere und ihre Beweggründe geben ihr eine Tiefe, die bei anderen Büchern fehlt, und sorgen für einige Überraschungen. Würde die Handlung ebenso verworren sein wie das Innenleben der Charaktere, würde das meines Erachtens dem Buch sogar schaden, weil es zusammen mit den zahlreichen Perspektivenwechsel den Leser (bzw. die meisten) viel zu kompliziert würde. Diese Trilogie ist charaterorientiert geschrieben und man sollte das genießen.
FEUERKLINGEN ist ein großartiger zweiter Band in einer großartigen Trilogie und gehört mittlerweile zu meinen Top-Ten Fantasyzyklen.

Inquisitor Glotka hat ein Problem. Er sitzt in einer Stadt fest, die jeden Moment von feindlichen Streitkräften überrannt werden könnte, und muss den Mord seines Vorgängers aufklären. Den Verantwortlichen in der Union geht es dabei nicht um Gerechtigkeit oder Menschenleben, sondern um politische Vorteile.
Auch im Norden sterben tausende Menschen aufgrund innerpolitischer Zwistigkeiten. Die Union ist nicht in der Lage den Nordmännern eine geeinigte Front zu zeigen und König Bethod eilt von einem Sieg zum nächsten. Major West tut sein Bestes um den Kronprinz Ladisla zu unterstützen, doch der Prinz ist ein eitler Geck und seine Armee eine Schande.
Inzwischen haben sich Logen, der Barbarenkrieger, Captain Jezal und die ehemalige Sklavin Ferro unter der Führung des Magiers Bayaz auf die Quest nach dem "Samen" begeben, einem geheimnisvollen Artefakt, das Khalul und seine Menschenfresser vernichten soll. Doch der Magier ist nicht so edelmütig wie er scheint und verbirgt dunkle Geheimnisse.

Trilogie: KRIEGSKLINGEN, FEUERKLINGEN, KÖNIGSKLINGEN
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2011
Bisher erschienen:

Die Trilogie The First Law":
01 Kriegsklingen
02 Feuerklingen
03 Königsklingen
und der bisher eigenständige Roman Racheklingen".

Der Krieg rückt näher und die Union muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen. Im Norden nähern sich unaufhaltsam die Truppen der Nordmänner unter der Führung Bethods und Oberst West muss nicht nur seine Truppe zum Kampf rüsten sondern auch noch auf den übermütigen Prinzen Ladisla aufpassen.
Im Süden ist der frisch ernannte Superior Glokta damit beschäftigt eine Intrige gegen seinen Vorgänger aufzudecken und die Stadt Dagoska zur Verteidigung gegen die Gurkhisen zu rüsten.
Der Magus Bayaz ist unterdessen mit einer ungleichen Truppe, wozu auch der Barbar Logen und der Hauptmann der Königstreuen Jezal zählen, unterwegs ein magisches Artefakt zu finden. Ihre Reise soll sie ans Ende der Welt führen.

Die Stärken des ersten Buches werden konsequent fortgeführt. Die Charaktere beleben und tragen die Geschichte. Aus verschiedenen Perspektiven kann der Leser in die Ereignisse eintauchen und durch die Wechsel der Sichtweisen wird zudem Spannung erzeugt, da die Kapitel nahezu immer offen enden und man einfach wissen will wie es mit den jeweiligen Charakteren weitergeht.
Da Feuerklingen" bereits der zweite Roman der Reihe ist, sind die Figuren schon ausgebauter und vertrauter. Es kommt immer wieder zu sehr unterhaltsamen Situationen, wobei der Humor auch nicht zu kurz kommt. Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt, da es einfach viele Momente gibt, in denen man sich das Lachen nicht verkneifen kann. Dabei ist die Geschichte keinesfalls eine Komödie, der Humor entsteht sozusagen ganz natürlich.
Daneben geht es auch hier wieder ordentlich zur Sache. Die Kampf- und Folterszenen sind nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter, aber es ist umso beeindruckender wie man gerade jemanden, der es auf unnachahmliche Weise versteht, Menschen zum Reden zu bringen, sympathisch finden kann. Auch verhält es sich so, dass sich die Sympathien beinahe komplett umgekehrt haben, je besser man die Figuren kennen gelernt hat.
Die Handlung steht, aufgrund der großartigen Charaktere, wieder etwas im Hintergrund, ist aber dadurch dennoch nicht vorhersehbar oder gar langweilig geraten. Man blickt zwar zunächst nicht durch die Zusammenhänge, aber es fügt sich doch recht interessant zusammen und den vollkommenen Durchblick dürfte man dann wohl erst im abschließenden dritten Teil der Reihe gewinnen.

Fazit: Alles, was bereits Kriegsklingen" so herausragend macht, ist auch hier wieder brillant in Szene gesetzt und sogar noch ein Quäntchen besser. Feuerklingen" macht einfach Spaß. Eine perfekte Fortsetzung eines außergewöhnlichen Fantasy-Epos.
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am 12. Juli 2010
... sind die Charaktere der Protagonisten, keine Schwarz/Weiss Malerei trübt den erfrischend lebendigen Erzählstil des Autors.

Die Handlung ist furios,schonungslos und teilweise recht brutal.
Besonders gut dargestellt werden die inneren Monologe der "Helden", die einen tiefen Einblick in deren Seele erlaubt und so eine Identifikation mit diesen erleichtert.

Keiner der Protagonisten hat eine weisse Weste, dennoch sind Sie trotz ihrer charakterlichen Mängel beinahe liebenswert, aber wirklich nur beinahe.
Ebenso wie bei George R. R. Martins Serie "Das Lied von Eis und Feuer" sterben hier auch schon einmal Hauptpersonen.

Diese Rezension trifft auf alle drei Bände zu, daher mache ich mir nicht die Mühe Einzelrezensionen abzuliefern.
Nur 4 Sterne gibt es aufgrund des Umstandes, dass bisher für mich nur Martins Epos um Westeros fünf Sterne verdient hat, wenn möglich würde ich 4,5 Sterne vergeben.

Ich hoffe von diesem Autor kommen noch mehr solcher hervorragenden Erzählungen.
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am 12. Oktober 2007
“Feuerklingen” führt die Geschichte aus “Kriegsklingen” fort. Hier werden die einzelnen Erzählstränge der bekannten Charaktere fortgeführt. Krieg, Konflikte, blutige Schlachten und gefährliche Situationen sind es, aus denen die Handlung gewoben wird. Doch es ist nicht die Spannung, die diesen Roman, ebenso wie den ersten, unvergesslich und einzigartig macht. Vielmehr sind es die vielen herrlich skizzierten Charaktere, die dem Leser so lebendig und real vor Augen stehen. Man lebt mit ihnen, teilt ihre Gedanken und würde niemandem von ihnen je freiwillig den Rücken zukehren. Denn das ist der Kunstgriff von Joe Abercrombie.

Die Gestalten in seinen Romanen sind weder Helden noch tumbe Bösewichte. Alle haben sie Dreck am Stecken, verfolgen eigenmächtige Ziele, sind alle durch ihre Vergangenheit geprägt und nehmen diese Erlebnisse mit in ihre Gegenwart. Glokta begeistert den Leser abermals durch seine Grausamkeit und seinen trockenen Humor, Ferro bleibt zynisch wie immer und Bayaz mysteriös. Doch die Hauptfiguren verharren nicht in ihren einmal skizzierten Charakterzügen, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.

Krieg, verschollene Artefakte, ein machtgieriger Feldherr, eine korrupte Regierung, all das sind Punkte, die für einen spannenden Fantasyroman ausreichen. Doch durch die liebevolle Charakterskizzierung bekommt die Geschichte Tiefe und das gewisse Etwas, das sie von anderen Fantasyromanen abhebt. Auch wenn innerhalb des Buches drei Erzählstränge beschrieben werden, verliert der Leser nie den Überblick durch geschickte Schnitte und Übergänge.

“Feuerklingen” ist realistisch dunkle Fantasy, die ihresgleichen sucht. Ein gewaltiger fantastischer Wälzer, der fast noch besser als sein Vorgänger “Kriegsklingen” ist. Es ist mit Spannung abzuwarten, ob der nächste Teil das Niveau der ersten beiden halten kann.
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